Rajesh Parameswaran Ich bin Henker

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Inhaltsangabe zu „Ich bin Henker“ von Rajesh Parameswaran

Neun Geschichten über die Macht der Liebe und die Liebe zur Macht. In diesem erstaunlichen literarischen Debüt nähert sich der in Indien geborene und in den USA aufgewachsene Rajesh Parameswaran dem Thema Liebe aus den ungewöhnlichstenPerspektiven. Höchst unterhaltsam und im besten Sinne erschütternd, verlässt er mit seinen Erzählungen den Boden des Konventionellen, um uns in seinen glänzenden, mit Humor und großer Ernsthaftigkeit erzählten Geschichten die Abgründe und Wunder der Liebe neu betrachten zu lassen. Hochoriginelle, witzige und heftige Liebesgeschichten - ein eindrucksvolles, von der Kritik gefeiertes Debüt eines Schriftstellers, von dem wir noch viel hören werden. 'Als Autor hat Parameswaran vorläufig einen Aufenthaltsort, der nichts zu wünschen übrig lässt. In der aktuellen Granta Nr. 117 - neben Paul Auster, Don DeLillo, Roberto Bolaño und Stephen King.' Deutschlandfunk

Liebe von ihrer allerallerbrutalsten Seite. Ihr werdet Euch wundern - und gruseln!

— TochterAlice
TochterAlice

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    Ich bin Henker
    KerstinnI

    KerstinnI

    03. August 2013 um 10:46

    Das Problem bei Sammlungen von Geschichten: Es gibt immer welche die gefallen und welche, die eben nicht gefallen. So ging es mir auch mit diesem Buch. Die Geschichten handeln weniger von der klassisch romantischen Liebe, sondern vielmehr von der Wut, Brutalität und Aggression der Liebe. Das ist manchmal sehr harte Kost!!   Eigentlich kann ich nicht mehr sagen, als das der Schreibstil gut ist und die Geschichten wohl Geschmackssache...

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  • Buchverlosung zu "Ich bin Henker" von Rajesh Parameswaran

    Ich bin Henker
    Daniliesing

    Daniliesing

    Was gibt es Schöneres als die Liebe in all ihren Formen? Mit seinem Buch "Ich bin Henker" hat sich der in Indien geborene Autor Rajesh Parameswaran etwas ganz Besonderes überlegt. Darin beschreibt er die wohl originellsten Liebesgeschichten überhaupt! Wenn ihr Lust auf wunderbar geschriebene und ausgefallene Liebesgeschichten habt, dann verpasst auf keinen Fall dieses Buch! Mehr zum Inhalt: Ein liebeskranker Tiger, ein gescheiterter Arbeitsloser, der sich als Arzt ausgibt, ein indischer Bahnhofsvorsteher mit hochfliegenden Plänen, ein frisch verheirateter Henker, eine Elefantin, die ihre Autobiographie schreibt, oder ein alternder indischer Filmemacher, der versucht, seinem erfolgreichen Kollegen die Frau auszuspannen – die Helden und Anti-Helden in diesen Liebesgeschichten sind so ungewöhnlich wie anrührend. Neun Geschichten über die Macht der Liebe und die Liebe zur Macht. In diesem erstaunlichen literarischen Debüt nähert sich der in Indien geborene und in den USA aufgewachsene Rajesh Parameswaran dem Thema Liebe aus den ungewöhnlichsten Perspektiven. Höchst unterhaltsam und im besten Sinne erschütternd, verlässt er mit seinen Erzählungen den Boden des Konventionellen, um uns in seinen glänzenden, mit Humor und großer Ernsthaftigkeit erzählten Geschichten die Abgründe und Wunder der Liebe neu betrachten zu lassen. Zusammen mit dem KiWi Verlag möchten wir euch gern auch etwas Liebe schenken und verlosen deshalb 10 Exemplare von "Ich bin Henker" unter allen, die hier mitmachen. Beantwortet dazu bis zum 24. April 2013 die folgende Frage: Erzählt uns doch auch eine kleine Liebesgeschichte! Wann wart ihr zum ersten Mal verliebt und wie ist es verlaufen? Oder möchtet ihr uns eine lustige Anekdote verraten, die euch in Sachen Liebe mal passiert ist?

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  • Originell - aber alles andere als leicht verdaulich!

    Ich bin Henker
    TochterAlice

    TochterAlice

    20. June 2013 um 22:09

    Liebe einmal ganz anders wird in dieser Erzähungssammlung des indischen Autors Rajesh Parameswaran präsentiert - nicht romantisch, verträumt oder auch zärtlich - nein, hier erfolgen Darstellungen von Liebe der anderen Art, der zynischen, besitzergreifenden, falsch verstandenen... und noch vieler anderer "Lieben", Emotionen, die der Leser möglicherweise gar nicht mit diesem Substantiv belegen würde - zu absurd geht es zu in diesem Sammelsurium von Geschichten. So liebt ein Tiger seinen Wärter zu Tode, ein Henker sehnt sich nach der Liebe seiner Frau, eine Frau verabschiedet sich von ihrem Mann... der potentielle Leser darf wirklich gespannt sein auf den Transport der Inhalte, denn der Autor ist ein begnadeter Erzähler, der die unterschiedlichsten Stile beherrscht - und so hat auch jede Erzählung ihre ureigene Seele. Rajesh Parameswarans Geschichten über die Liebe sind makaber bis schwarz... ein wenig erinnern sie mich an Roald Dahl, dem es jedoch nicht immer um Liebe ging... und auch hier fragt sich der Leser immer wieder: was hat das damit zu tun? Außerdem geht es hier wesentlich bombastischer zu. Ich erinnere mich an einen alten Tracy-Ullmann-Film namens "Ich liebe Dich zu Tode" - das wäre auch ein Motto für den Erzählungsband von Rajesh Parameswaran, denn mit den herkömmlichen Erwartungen an Liebesgeschichten hat das hier wenig zu tun Es ist eine Reihe von spektakulären Geschichten um ebenso spektaktuläre Gefühle, die aus meiner Sicht auf einer Skala von waghalsig bis vereinfacht schwanken - gewagt, sie alle als "Liebe" zu bezeichnen - es ist starker Tobak, der oft betroffen macht, mich zumindest. Mir sind einige der Geschichten fast zu hart, zu abgehoben, doch für Liebhaber des originellen Schreibstils und makaberer Inhalte ist dies ein Werk, an dem man nicht vorbeigehen sollte.

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  • 'Ich hatte in meinem ganzen Leben noch nie so viel Liebe empfunden.'

    Ich bin Henker
    sabatayn76

    sabatayn76

    17. May 2013 um 22:29

    Inhalt und mein Eindruck: 'Ich bin Henker' beinhaltet neun außergewöhnliche Liebesgeschichten. Da wird zum Beispiel die Geschichte von Ming erzählt, einem Bengalischen Tiger, der gerade über die unglückliche Liebe zur Tigerin Saskia hinweg gekommen ist und sich in seinen Pfleger verliebt. Des Weiteren schildert Rajesh Paramedwaran z.B. den Aufstieg des Arbeitslosen Gopi Kumar, der plötzlich zu Dr. Raju Gopalarajan wird und eine Arztpraxis eröffnet, erzählt die Geschichte um Savitri, die sich für den Tod ihres Ehemannes verantwortlich fühlt, berichtet von einem Henker, der frisch verheiratet ist, dessen Ehefrau jedoch von seinem Beruf angeekelt ist. Die Gemeinsamkeit der neun Geschichten ist das Außergewöhnliche. Jede der einzelnen Liebesgeschichten ist sowohl inhaltlich als auch stilistisch ganz anders als die restlichen acht. Mir hat es sehr gut gefallen, dass sich der Autor nicht ständig wiederholt und sich nicht selbst kopiert. Zudem schafft er es, jeder Geschichte eine ganz eigene Atmosphäre und einen einzigartigen Stil zu geben. Die Geschichten sind bisweilen traurig, tragisch, schockierend, bisweilen lustig, humorvoll, amüsant, aber stets sind sie bizarr. Mein Resümee: Ich lese selten Geschichten / Erzählungen und noch seltener Liebesgeschichten, aber 'Ich bin Henker' ist ganz anders als althergebrachte Liebesgeschichten und sehr außergewöhnlich. Zu manchen der Geschichten habe ich allerdings keinen Zugang gefunden, deshalb gibt es nur vier Sterne.

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  • Pures Lesevergnügen, die Liebe wird neu erfunden

    Ich bin Henker
    Monsignore

    Monsignore

    09. May 2013 um 19:45

    Die allermeisten Liebesgeschichten sind langweilig oder peinlich, kitschig oder belanglos. Wer kann schon wirklich gut über die Liebe schreiben? Der in den USA aufgewachsene und dort lebende Autor Parameswaran kann es! Sein Trick: Er schweift an die Ränder des Lebens, er erfindet hochoriginelle Plots. Da ist ein scheiternder Hochstabler aus Liebe. Da ist eine Tigerdame, die einen Zoowärter anschmachtet und damit dessen Ende auslöst. Da ist ein hochtalentierter Henker, der seinen Beruf erst in der Hochzeitsnacht offenbart. Da ist ein Filmemacher, die für die Frau eines Kinogurus den ganz großen Wurf wagt. Die 9 Stories definieren Liebe aus höchst ungewöhnlichen Perspektiven, sind witzig geschrieben, sehr lebendig inszeniert - und sie bleiben "hängen". Der bunte Einband verspricht es, der Inhalt hält es : Pures Lesevergnügen!

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  • Liebe anderer Art

    Ich bin Henker
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    03. May 2013 um 14:50

      Es sind durchaus Liebesgeschichten, die Parameswaran in den neun Erzählungen seines Buches vor Augen führt. Aber sein Thema ist eine Liebe der anderen Art. Weder Happy End noch offenkundige Romantik (wobei ein gemeinsamer, ganz anders gearteter „Abschied aus dem Leben“ hintergründig vielleicht doch eine Art Romantik noch in sich trägt, weder „schmachtende Lippen“ noch „zartes Begehren“ finden sich in den, sehr unterschiedlich gehaltenen, Erzählungen.   Eher eine „dunkle Seite“ der Liebe, die Wellenbewegung der Gefühle, die je anders ausgerichteten Bedürfnisse der beteiligten Personen (und deren inneres Erleben) sind es, die Parameswaran in sehr bildkräftiger, immer intensiver Sprache vor Augen führt.   Der amerikanische Schriftsteller mit indischen Wurzeln greift dabei gerne auf Persönlichkeitsmuster und Traditionen des indischen Kulturkreises zurück, auf die festen Regeln, die eigentlich gelten und doch durchbrochen werden. Auf die Tiefen des Lebens, durchaus auch.   Wie bei Copi, unsteter Mann, Ehemann von Manju. Einer, der seiner Frau ein wunderbares Leben in Amerika versprochen hat. Im Reden, Versprechen und das Ganze selbst glauben  ist er einfache in Meister. Bis dahin, dass seine Frau fast bereit ist, sich den unsteten Fantasiegeschichten ihres Mannes innerlich zu ergeben. Eine, die ihr leeres Gefühlsreservoir nur noch müde betrachtet. Bis sich schockierend etwas in ihrem Leben ändern wird. Während Copi längst und heimlich einen ganz eigenen Weg gegangen ist. Einer, der gerne seine Fantasien Wirklichkeit werden lässt und meint, das ginge so einfach. Er eröffnet eine Arztpraxis. Einfach so. Mit gravierenden Folgen für manch andere und doch einem Ende, dass die Eheleute ganz nah , „haut- und blutnah“ zueinander bringen wird.   Was sich in dieser wunderbar erzählten Geschichte bereits andeutet, findet sich durchweg im Buch. Differenzierte, intensiv beschriebene, emotional naherückende Personen in der Fremde des Lebens. Eine Intensität der Annäherung an Personen, die sich im Stil Parameswarans niederschlagen. Die „innere Welt eines Henkers“, der eher aus sexueller Not heraus (das örtliche Freudenhaus lässt ihn nicht mehr ein) aus der Ferne eine Ehefrau zu sich kommen lässt, die ihn aber nicht „heran lässt“, als sie erfährt, womit er wirklich seinen Lohn verdient, ist sprachlich ganz auf „das Personal“ der Geschichte zugeschnitten und greift die ganz einfache Denkart des Henkers im Stil vollständig auf.   Ein Schwerpunkt auf dem inneren Erleben, der die Rahmengeschichten teilweise fast nebensächlich erscheinen lässt. Ereignisse, die vor allem dazu dienen, die Handlungsweisen und Motive der Protagonisten noch deutlicher und klarer darzustellen. Bis hin zu  verfetteten Haaren und starkem Körpergeruch als Illustration innerer Verzweiflung und Ausweglosigkeit.   Hier und da bleibt dabei die ein oder andere nähere Erläuterung auf der Strecke (es wäre doch interessant gewesen, zu erfahren, was genau die neue Ehefrau an der verurteilten jungen Frau so interessant findet). In dem Nachgehen dessen, was der Alltag aus der Liebe machen kann, was an innerer Fremdheit unter äußerlich verbundenen Menschen möglich ist und wie wenig dabei beim je anderen ankommt aber vermittelt Parameswaran ein emotional dichtes Leseerlebnis, in dem Ernüchterung der stete Begleiter der Liebe ist.

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