Ralf-Peter Märtin

 4 Sterne bei 22 Bewertungen
Autor von Dracula, Die Varusschlacht und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Ralf-Peter Märtin

Ralf-Peter Märtin, (1951 – 2016), hat an der TU Berlin Geschichte und Germanistik studiert und promovierte 1982. Seine Bücher über den historischen Dracula, den rumänischen Fürsten Vlad Tepes und seine Kulturgeschichte des Himalaya-Bergsteigens ›Nanga Parbat. Wahrheit und Wahn des Alpinismus‹ gelten als Standardwerke. Sein Buch ›Die Varusschlacht. Rom und die Germanen‹ stand 22 Wochen auf der Bestsellerliste des »Spiegel«.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Ralf-Peter Märtin

Cover des Buches Dracula (ISBN: 9783596034574)

Dracula

 (12)
Erschienen am 27.04.2016
Cover des Buches Die Varusschlacht (ISBN: 9783596176625)

Die Varusschlacht

 (6)
Erschienen am 08.07.2010
Cover des Buches Nanga Parbat (ISBN: 9783492966573)

Nanga Parbat

 (3)
Erschienen am 10.06.2014
Cover des Buches Pontius Pilatus (ISBN: 9783596192656)

Pontius Pilatus

 (1)
Erschienen am 08.03.2012
Cover des Buches Die Alpen in der Antike (ISBN: 9783100025395)

Die Alpen in der Antike

 (0)
Erschienen am 23.03.2017

Neue Rezensionen zu Ralf-Peter Märtin

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Rezension zu "Pontius Pilatus" von Ralf-Peter Märtin

Eine spannende Romanbiografie
Buchgespenstvor 5 Monaten

Pontius Pilatus ist als eine zentrale Figur des Neuen Testamens jedem ein Begriff – aber wer war der reale römische Präfekt? Die Quellenlage ist dürftig. Vereinzelte Randbemerkungen, eine gefundene Inschrift, Pilatus‘ Rolle in der Geschichte scheint unbedeutend zu sein. Die Fakten zu den im Neuen Testament beschriebenen Szenen sind ebenfalls mehr als fragwürdig.

Behutsam bettet Ralf-Peter Märtin die so bekannte und so wenig belegte historische Gestalt in ihren Kontext ein. Pilatus muss einen bestimmten Weg gegangen sein, um schließlich als Präfekt von Judäa in Erscheinung zu treten. Dieser Lebenslauf wird anhand antiker Quellen glaubwürdig konstruiert, immer wieder unterstützt von den wenigen Informationen, die tatsächlich vorliegen. Als Leser wird man sofort gefesselt. Die romanhaften Züge bringen Spannung in die Konstruktion ohne sich tatsächlich in die Fiktion des historischen Romans zu flüchten.

Besonders die Rahmung durch ein Vorwort, das sowohl die Textgeschichte des Neuen Testaments als auch die Quellenlage zu Pilatus erläutert und ein Schlussteil, der eine illustrierte historisch-archäologische Exkursion darlegt, rücken die wenig greifbare Gestalt des Pilatus in ein völlig neues Licht. Interessant, erhellend und auf jeder Seite fesselnd. Zu schade, dass der Hauptteil ein Konstrukt bleiben muss – glaubwürdig, aber fiktiv.

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Rezension zu "Nanga Parbat" von Ralf-Peter Märtin

Rezension zu "Nanga Parbat" von Ralf-Peter Märtin
sabatayn76vor 9 Jahren

'Welchen Zweck hat es, steile Felsen zu erklimmen und dann eine halbe Stunde auf einer luftigen Spitze der Erdkugel zu stehen?' versus 'Nichts in den Alpen (...) kommt seiner Erhabenheit gleich.'

Hintergrund:
Der Nanga Parbat - der 'nackte Berg', der 'König der Berge', der 'Schicksalsberg der Deutschen' - ist mit 8125 Metern Höhe der neunthöchste Berg der Erde und liegt im Westhimalaya, im pakistanischen Teil der Region Kashmir.

Inhalt:
'Aus den Büchern und Aufzeichnungen der Toten, aus Interviews mit den lebenden Akteuren' hat der Autor Ralf-Peter Märtin 'Biographien, Motive und Expeditionen rekonstruiert'. So berichtet er beispielsweise vom Erstbesteigungsversuch Albert F. Mummerys Ende des 19. Jahrhunderts, von den Expeditionen der Deutschen in den 1930er Jahren, von der Erstbesteigung des Nanga Parbat durch Hermann Buhl sowie von der Erstbesteigung der schwierigen Rupal-Wand durch die Brüder Günther und Reinhold Messner, wobei Günther beim Abstieg ums Leben kam.

Mein Eindruck:
'Nanga Parbat' ist meine erste Lektüre über die 8000er und über Extrembergsteigen und hat meine (theoretische, aber nicht praktische) Begeisterung für den Alpinismus geweckt. Ralf-Peter Märtin ist ein spannendes Buch gelungen, in dem ein sehr plastisches und realistisches Bild von den Strapazen und den Glücksgefühlen bei der Bewältigung eines 8000ers vermittelt wird. Hier erfährt man als Leser zahlreiche Details zum Thema Bergsteigen, zu Expeditionen, zu den Alpen und zum Himalaya (nicht nur zum Nanga Parbat, sondern auch zum Mount Everest, zum Annapurna, zum Kangchendzönga etc.).

Ich habe keinerlei praktische Erfahrung mit Bergsteigen und empfand vielleicht aus diesem Grunde einige Ausführungen als zu detailliert. So wurden für meine Begriffe zu viele Interna zu Alpenvereinen, dem Himalayan Club usw. erwähnt, und der Autor verliert sich bisweilen in weitschweifigen Schilderungen, die mich nicht fesseln konnten.

Hervorragend gelungen ist das Kapitel über Günther und Reinhold Messner, das große Lust auf Reinhold Messners Bücher macht.

Mein Resümee:
Ein spannendes Buch, das mich staunen ließ und meine Begeisterung für den Alpinismus geweckt hat.

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T

Rezension zu "Die Varusschlacht" von Ralf-Peter Märtin

Rezension zu "Die Varusschlacht" von Ralf-Peter Märtin
trd510vor 9 Jahren

2009

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