Ralf Boscher Tiefer in die Dunkelheit. Erotik, Thrill, Horror

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Inhaltsangabe zu „Tiefer in die Dunkelheit. Erotik, Thrill, Horror“ von Ralf Boscher

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  • Rezension zu "Tiefer in die Dunkelheit. Erotik, Thrill, Horror" von Ralf Boscher

    Tiefer in die Dunkelheit. Erotik, Thrill, Horror
    juergen_schmidt

    juergen_schmidt

    09. January 2013 um 22:33

    Ich habe mich mit den eigenwilligen Erzählungen und Kurzgeschichten etwas schwer getan, weil skurriler Sex und Horror in der Literatur nicht gerade zu meinen Vorlieben zählen. Jedenfalls dann nicht, wenn es vordergründig darum geht. Das hat nichts mit überholten Moralvorstellungen zu tun, sondern eher damit, dass mich endlos beschriebene Sexpraktiken in Büchern einfach langweilen. (Wahrscheinlich habe ich es früher mit Anais Nin und dem alten Sack Bukowski übertrieben!) "Lord oft the Flies" finde ich allerdings recht spannend. Die Story nimmt im zweiten Teil eine unerwartete, wenn auch ekelhafte Wende. Das darf bei solch einem Buch dann aber nicht stören! Dann schon eher, wenn es auch in einer weiteren (zwei von vier!) Geschichte ebenfalls um Internet-Sex geht. Eine runde Sache ist für mich dagegen wieder "Der Liebesbrief", sicherlich auch die realistischste Story im Buch. Erst gegen Ende ahnt man, was es mit der Liebe in der Silvesternacht auf sich hatte ... Gut erzählt hat Boscher das! Überhaupt beherrscht Ralf Boscher sein Handwerk, er drückt sich lebendig und sauber aus. Der Lesefluss kommt gut in Schwung und Stolpersteine gibt's wenig bis keine. Wer Fantasy, Horror, Sex in Büchern mag, kommt hier bestimmt auf seine Kosten.

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  • Rezension zu "Tiefer in die Dunkelheit. Erotik, Thrill, Horror" von Ralf Boscher

    Tiefer in die Dunkelheit. Erotik, Thrill, Horror
    Marmaid

    Marmaid

    15. July 2012 um 11:18

    Sehr gerne tiefer in die Dunkelheit... Vier Geschichten (wie ich finde, ein ansprechendes Cover), und der Untertitel ist Programm. Die erste Geschichte ist sinnlich, erotisch, dann kommt ein Touch „Psychopath“ hinzu. In der dritten Geschichten gewinnen dann die Psychopathen die Oberhand, eine erotische Begegnung voller (blinder) Hoffnung auf Liebe entwickelt sich schrecklich (wie kannst Du nur so blind sein, Conny!). Die letzte Geschichte zieht dann, was den Sex und den Horror angeht, die Daumenschrauben an. Warum 4 Sterne? Die Geschichte, die mir am besten gefiel, war „Ein Liebesbrief“. Und da habe ich gemerkt: Ich hätte mir gerne etwas mehr von diesem pointiertem Humor gewünscht, dieser Humor, bei dem einem das Lachen, das Schmunzeln, von jetzt auf gleich vergeht. Okay, vielleicht sollte man dies nicht bei „Erotik, Thrill, Horror“ erwarten, und wir bekommen ja auch genau dies. Aber es dass diese Art von Humor auch gut mit Horror zusammengeht, hat Boscher in „Oh Du Fröhliche“ aus „Ein haariger Heiligabend“ gezeigt. Und mit ein wenig Abstand betrachtet, empfinde ich dieses etwas weniger an Ernst für mich als ein etwas mehr an Lesevergnügen.

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