Ralf Günther

 3.8 Sterne bei 152 Bewertungen
Autor von Der Leibarzt, Der Gartenkünstler und weiteren Büchern.
Ralf Günther

Lebenslauf von Ralf Günther

Ralf Günther wurde am 21.9.1967 in Köln-Lindenthal geboren. Zwischen 1974 und 1987 absolvierte er dort die Schule (Grundschule & Gymnasium). Von 1987 bis 1989 leistete er Zivildienst im Bereich Seniorenbetreuung. 1989 trat Ralf Günther dann ein Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft an der Universität zu Köln an, das er nach etlichen Semestern wider Erwarten mit einem akademischen Titel (M. A.) beendete. Zur Finanzierung des Studiums, arbeitete er u. a. als Hilfsarbeiter im Krankenhaus, als Stahlarbeiter, Joghurtstapler, Speditionspacker. Während dieser Zeit schrieb er erste Texte für Fernsehen und Hörfunk. Aus dieser Zeit stammt auch sein Debütroman "Kamelle" - ein satirischer Kriminalroman, der in der Karnevalistenszene spielt. Seit 1993 lebt Ralf Günther in Dresden und arbeitet ausschließlich als Autor (Hauptberuf) und Vater dreier Kinder (zweiter Hauptberuf). Einem größeren Publikum bekannt wurde er durch seinen Bestseller-Roman: "Der Leibarzt" (Heyne). Für das Kinderfernsehen (ZDF und KiKA) entwickelte er Serien wie "TKKG - Der Club der Detektive" und "Die Couchmanns". Er schrieb für "Tabaluga tivi" und "Die Kinder vom Alstertal". Als Comedy-Autor verfasste er Gags und Sketche er für Dirk Bach, Harald Schmidt, Hape Kerkeling und Wolfgang Stumph. Derzeit arbeitet er an der Verfilmung seines Weihnachtsromans "Ach du fröhliche".

Neue Bücher

Als Bach nach Dresden kam

 (10)
Neu erschienen am 25.09.2018 als Hardcover bei ROWOHLT Kindler.

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Der Leibarzt

Der Leibarzt

 (26)
Erschienen am 13.04.2010
Die Badende von Moritzburg

Die Badende von Moritzburg

 (19)
Erschienen am 19.05.2017
Jesusmariaundjosef!

Jesusmariaundjosef!

 (21)
Erschienen am 01.11.2013
Der Gartenkünstler

Der Gartenkünstler

 (23)
Erschienen am 11.03.2011
Die Pestburg

Die Pestburg

 (17)
Erschienen am 05.07.2004
Als Bach nach Dresden kam

Als Bach nach Dresden kam

 (10)
Erschienen am 25.09.2018
Das Weihnachtsmarktwunder

Das Weihnachtsmarktwunder

 (10)
Erschienen am 30.10.2015
Der Dieb von Dresden

Der Dieb von Dresden

 (8)
Erschienen am 12.08.2009

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Neue Rezensionen zu Ralf Günther

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Rezension zu "Als Bach nach Dresden kam" von Ralf Günther

Ein musikalischer Ausflug an den Dresdener Hof
anna_mvor 12 Tagen

Wir schreiben das Jahr 1717 und tauchen ein in die höfische Gesellschaft Dresdens, wo Jean-Baptiste Volumier Hofkapellmeister August des Starken ist. Volumier pflegt eine besondere Beziehung zur Musik, denn sie ist seine einzig große Liebe. Als pflichtbewusster Hofbediensteter erfüllt er seinem Herrscher jeden musikalischen Wunsch, um seine gute Stellung nicht zu gefährden. Doch er gerät in ein Dilemma: Er soll den aus Paris geschassten Louis Marchand nach Dresden holen. Doch der ehemalige Hofkomponist des Sonnenkönigs könnte Volumier um seinen Posten bringen. Als sich der Musiker auch noch als Schürzenjäger und Tunichtgut erweist, sucht Volumier nach einer Möglichkeit, den Eindruck, den Marchand auf das Dresdener Publikum machen wird, zu schmälern. So ersinnt er ein Tastenduell zwischen dem Franzosen und dem noch relativ jungen Johann-Sebastian Bach. Dieser hat die Nase voll von seinen Weimarer Dienstherren und sucht nach einer guten Anstellung. Somit könnte er für Volumier zwar auch ein Konkurrent um das Amt des Hofkapellmeisters werden, doch entsprechen sein Lebenswandel und vor allem sein musikalisches Talent Volumiers Vorstellungen. Letzten Endes muss Volumier jedoch ein ganz anderes Problem lösen…

Ralf Günther nimmt den Leser mit auf einen kurzweiligen Ausflug in die Musikgeschichte, spannend erzählt und für jeden zugänglich. Die Charaktere Volumier, Marchand und Bach werden lebendig und auch Musik scheint hier und da aus dem Buch zu klingen.

Eine kleine Kostprobe – Volumier hört Marchand an der Orgel:
"So durchschaubar seine Musik auf dem Papier aussehen mochte, so lebendig wurde sie im Spiel. Indem Volumier die Finger imaginierte, die über die Tasten der Orgel liefen, beschwor er die tastenden Glieder auf der Haut von Marchands Begleiterin herauf. Das eine konnte er nicht ohne das andere denken. Doch Marchand gelang es [...], seine im Leben ziellos vagabundierenden Leidenschaften am Instrument derart zu zügeln und zu bündeln, dass sie der Musik größtmöglichen Ausdruck verliehen. Die Strenge und Klarheit der Melodik, die Verspieltheit in den Verzierungen, sie waren das exakte Spiegelbild von Marchands Charakter. " (S. 24)


Es hat mir gut gefallen, wie die Liebe Volumiers und auch Bachs zur Musik beschrieben wurde. Immer wieder erfährt man etwas Wissenswertes. Für meinen Geschmack hätte das sogar noch öfter der Fall sein können, denn es wurde immer geschickt in die Handlung eingeflochten. Toll war auch die Besichtigung der Silbermann-Orgel, die wir durch die Augen Volumiers sehen und die ihn und Bach ganz aus dem Häuschen bringt. Das halbwegs offene Ende hat mir auch gefallen, es passte zu Volumier. An einigen Stellen hätte man atmosphärisch vielleicht noch etwas mehr herausholen können, aber das wäre sicher zu Lasten der Kurzweiligkeit gegangen und war auch nicht weiter schlimm.

Am Stil des Autors sind mir einige altertümlich wirkende Vokabeln aufgefallen sowie Lehnwörter aus dem Französischen. Bei Hofe spricht man Französisch und so werden die Anredeformen auch im Buch auf Französisch wiedergegeben, sowie auch der ein oder andere kurze Satz – aber keine Angst, alles bleibt verständlich, auch wenn man diese Sprache nicht beherrscht. Außerdem bringt der Autor eine kleine Prise Humor mit ins Spiel, was mir sehr zugesagt hat.

Das Nachwort von Jan Katzschke war sehr aufschlussreich und hat alle Fragen geklärt, die ich mir beim Lesen gestellt hatte, vor allem, was die Musikgeschichte betrifft. Auch die Geschichte zur Buchidee war interessant zu lesen. So etwas finde ich immer ganz nett.

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simone_richters avatar

Rezension zu "Als Bach nach Dresden kam" von Ralf Günther

Kurzweiliger Konkurrenzkampf in Dresden mit zwei Musiker-Virtuosen um 1700
simone_richtervor einem Monat

Das Format die Gebundenheit und die Aufmachung dieses schmalen Büchleins sind schon mal ein Genuss.
1717 kommt Jean-Baptiste Volumier, Konzertmeister der Hofkapelle August des Starken in Dresden, auf die Idee den französischen Musiker Louis Marchand in einem Orgelduell gegen Johann Sebastian Bach antreten zu lassen. Marchand soll an den Dresdner Hof geholt werden und Bach holt er eigens aus Weimar. Dabei lernt Volumier auch Bachs Cousine Friedelena kennen. Wird der ausgewiesese Junggeselle Volumier schwach und wie wird sich das Tastenduell der zwei ausgesprochenen Musik-Virtuosen entwickeln?

Ich bin sonst kein Fan von historischen Romane, aber bei Ralf Günther musste ich schwach werden. Einfach weil er frühere Begebenheiten und Künstler zu kurzweiligen liebevollen Zeilen verdichtet. Er beschriebt die Personen fast zärtlich und einfühlsam und entführt uns gekonnt nach Dresden und zu der Musik von Johann Sebastian Bach und Lous Marchand und das alles sehr intensiv, anschaulich, sodass fast die Orgel und das Cembalo an unser Ohr dringen. Der Humor bleibt da nicht außen vor und somit ist die Geschichte sehr kurzweilig.

Dabei zweifelt Volumier die gesamte Zeit über, ob er mit diesen hochbegabten Musikern überhaupt selber am Hofe bleiben wird und die Zwei nicht als Konkurrenten ausgewiesen werden wollenenden, möchten eigentlich gar kein Duell austragen. Volumier nutzt das für sich und zum Schluss ist Vieles anders als gedacht. Auch mit der Herzensdame Friedelena gibt es ein halboffenes Ende, wo man selber viel reininterpretieren kann. Und so ist noch nicht alles verloren und der Konzertmeister kann durch eine List seine Stelle am Hof behalten. Schön dazu auch das Nachwort von Jan Katzschke, einem Bach-Kenner und Organisten. So können wir von ihm erfahren, dass es schon mal um diese Zeit stattgefundene Tastenduelle gab und er beschreibt die reale Situation hinter diesem Duell noch einmal genauer, was in diesem Buch fantasievoll für  Dresden-Fans und rund um das höfische Leben um 1700 Interessierte von Ralf Günther gekonnt beschrieben wurde.

Eine ausgesprochene Leseempfehlung also von mir für dieses amüsant unterhaltsame Buch.

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Rezension zu "Als Bach nach Dresden kam" von Ralf Günther

Nettes Lesevergnügen nicht nur für Musikfans
Hermione27vor einem Monat

Im Jahre 1717 arbeitet Jean Baptiste Volumier als musikalischer Direktor für die französische Hofkapelle bei August dem Starken in Dresden.

Nachdem seinem Herrn die Tastenkunst des französischen Musikers Machand sehr zusagt und er den Auftrag bekommt, Marchand zu einem Vorspielen nach Dresden zu holen, fürchtet er um seinen Job.

Daher ersinnt er einen Plan, den er beharrlich verfolgt: nämlich die Organisation eines Wettstreits zwischen Marchand und Bach in Dresden.

 

Meine Meinung:

Das kleine Büchlein von Ralf Günther ist ein schönes Lesevergnügen.

Die Geschichte des Tastenduells und seiner Organisation durch Volumier wird sehr plastisch und authentisch beschrieben, so dass man sehr schnell in die Handlung findet.

Die Mühen des Reisens, die Volumier auf sich nehmen muss, um zu Marchand und weiter zu Bach etc. zu reisen, sind so detailliert beschrieben, dass man den Staub und die Unbequemlichkeit gut nachfühlen kann. Auch die Schauplätze werden so gut dargestellt, dass man sich das Dresden oder Brüssel im 18. Jahrhundert gut vorstellen kann.

Die handelnden Personen haben mir auch gut gefallen, denn neben den Hauptpersonen kommen auch am Rande die eine oder andere Dame als „Farbklecks“ vor.

Natürlich kommt auch die Musik nicht zu kurz.  

Ohne zu viel zu verraten, kann ich anmerken, dass mich das Ende einigermaßen überrascht hat.

 

Fazit:

Insgesamt hat mir das kleine Büchlein gut gefallen und es hat mir ein paar vergnügliche und auch lehrreiche Stunden beschert.

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Gespräche aus der Community

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raguenthers avatar

September 1717. Jean Baptiste Volumier ist Direktor der französischen Hofkapelle Augusts des Starken. Als er hört, dass der skandalumwitterte Musiker Louis Marchand nach Dresden geholt werden soll, ist er besorgt. Wird Marchand ihm den Rang streitig machen?

Volumier fasst einen Plan: ein Orgelduell, bei dem er Marchand gegen niemand Geringeren als Johann Sebastian Bach antreten lässt. Bach wird Marchand überstrahlen, da ist Volumier sicher, und Marchand wird das Weite suchen. Doch kurz bevor das Tastenduell stattfindet, nehmen die Ereignisse einen ungeahnten Verlauf. Und Volumier muss sich etwas einfallen lassen.

A
Letzter Beitrag von  anna_mvor 12 Tagen
https://www.lovelybooks.de/autor/Ralf-G%C3%BCnther/Als-Bach-nach-Dresden-kam-1553175765-w/rezension/1813702738/ Voilà, meine bescheidene Meinung zum Buch. Es hat mir gut gefallen. Vielen lieben Dank!
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Wer interessiert sich für Dresden vor dem Ersten Weltkrieg? Für Freuds Psychoanalyse und die Lebensreform-Bewegung? Wer möchte eine Begegnung mit der Künstlergruppe "Die Brücke" versuchen? Dann geht mit der neunzehnjährigen Hauptfigur Clara Schimmelpfenninck auf eine Reise in die Teich- und Schilflandschaft rund um Moritzburg. Clara entdeckt den Grund dafür, warum sie bislang jeden Heiratsbewerber ablehnte. Und dass sie sich in mehr als einen Mann verlieben kann. Chattet mit dem Autor über das Buch - noch vor dem Erscheinungstermin.
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raguenthers avatar

Liebe Leser,

seid Ihr auch Fans von 'Das Leben des Brian'? Habt Ihr euch schon immer gefragt, was die Heiligen Drei Könige eigentlich für Freaks waren? Kreuzen im Stall von Betlehem auf, huldigen dass die Schwarte kracht, und machen sich dann wieder aus dem heiligen Staub? In meiner Version wollen sie den kleinen Jesus zum Priester ihrer eigenen neospirituellen Sekte erziehen. Deshalb nehmen sie ihn einfach mit nach Alexandria (die sogenannte "Flucht nach Ägypten"). Ohne Maria und Josef um Erlaubnis zu fragen! Mein Buch sucht Antworten auf Fragen, die die Bibel nicht zu stellen wagte. Zum Beispiel, ob Heilige gut im Windeln wechseln sind? (Geht so.) Mein bester Lieblingsverlag Rowohlt stellt 20 Exemplare zum Probelesen zur Verfügung. Weil Weihnachten ist (und überhaupt). Bist Du mit dabei?


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Zusätzliche Informationen

Ralf Günther wurde am 21. September 1967 in Köln (Deutschland) geboren.

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