Ralf Günther Die Pestburg

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Inhaltsangabe zu „Die Pestburg“ von Ralf Günther

Kurz nach der Reformation ist eine Schar Studenten unter Pestverdacht auf der Burg von Meißen eingesperrt. Doch Herzog Moritz weiß, dass die Studenten völlig gesund sind. Um die Hochzeit seines Bruders mit Eleonor, der Nichte des Kaisers zu verhindern, schickt er diese in Verkleidung zu den Studenten, und bringt sie dadurch in große Gefahr: Denn die Feinde Karls des V. haben einen Mörder auf Eleonor angesetzt.

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  • Rezension zu "Die Pestburg" von Ralf Günther

    Die Pestburg

    simoneg

    12. June 2009 um 22:56

    In der Mitte des 16. Jahrhunderts herrscht Krieg in Sachsen, der katholische Kaiser steht gegen die protestantischen Fürsten. Auch die Universitätsstadt Leipzig wird belagert, Professoren und Studenten befinden sich auf der Flucht. Da gerät eine Gruppe Studenten in Verdacht, von der Pest befallen zu sein. Zusammen mit ihrem Professor und einer Gastwirtin werden die jungen Männer für viele Wochen auf der leer stehenden Burg von Meißen eingesperrt. Doch der sächsische Herzog Moritz weiß, dass die Studenten völlig gesund sind, und nutzt die Gelegenheit zu einem raffinierten politischen Ränkespiel: Um die Hochzeit seines Bruders mit Eleonor, der Nichte des Kaisers, zu verhindern, schickt Moritz das junge Mädchen in Verkleidung zu den Studenten. Doch ein Mörder hat es auf Eleonor abgesehen. Sie schwebt in höchster Gefahr - und die Studenten ebenfalls... Für mich war das Buch von besonderen Interesse, da es in Sachsen spielt und ich viele der Städte und Gegenden, von denen die Rede war, kenne. Außerdem wird es richtig spannend, als die Jungfer Eleonor in die Burg kommt und als Student verkleidet mitten unter den Knaben zurechtkommen muß, ohne entdeckt zu werden. Vor allem ein älterer bayrischer Student kann ihr sehr gefährlich werden. Er traktiert gern die jüngeren und hat so seine Anhänger. Besonders krass wird es, als die Jungen eine geheime Folterkammer entdecken und der Bayer diese zu seiner Spielwiese macht. Ab da finden des öfteren nachts Geißelungen und schlimmeres statt. Niemand kann sich entziehen. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis auch Eleonor gepackt und entkleidet wird. Tja und dann taucht auch noch der Meuchelmörder auf, denn es ist den Feinden des Kaisers nicht verborgen geblieben, wer sich auf der Burg verbirgt und die angebliche Sicherheit ist durch einen geheimen Gang, der aus der Burg heraus, aber auch hinein führt, gefährdet.

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  • Rezension zu "Die Pestburg" von Ralf Günther

    Die Pestburg

    Rabenblut

    24. March 2009 um 21:24

    "pestis"-ein lateinisches Wort verändert das Leben von Scholaren der Leipziger Universität dramatisch. Die Scholaren und ihre Magister flohen vor den Wirren des Krieges aus Leipzig nach Meißen. Nachdem sie am Sterbebett eines fernen Händlers auf Latein feststellen, dass besagter Händler an einer Krankheit -pestis- gestorben ist, bricht das Chaos los, denn sie werden von der schreckhaften Bevölkerung sofort in Quarantäne auf die Nahe, unbewohnte Burg geschafft. Dort werden sie zu einem politischen Werkzeug beim Kampf um Macht und Ansehen zwischen Kaiser Karl und protestantischen Fürsten, denn die junge Erzherzogin Eleonor wird ebenfalls auf die Burg verschleppt. Was folgt ist der verzweifelte Versuch eines Magisters, den Schulalltag wiederherzustellen, ein Ringen um Ansehen unter den Scholaren, dass den Höhepunkt in der Entdeckung einer Folterkammer findet und schließlich zahlreichen geheimnisvollen Morden. Die Studiosi verdächtigen sich gegenseitig, aber keiner ahnt das wahre Ausmaß und die Bedeutung ihrer Gefangenschaft, oder die Tatsache, wer sich unter ihnen, getarnt als junger Knabe, befindet. Einzig die große Angst der Jungen ist greifbar, denn die Vorräte gehen zu neige, kein Ende ihrer Gefangenschaft ist in Sicht und jede Nacht fordert weitere Opfer... Der Roman lässt den Leser in längst vergangene Zeiten einblicken, einen besonders guten Einblick über den Alltag und die politischen Besonderheiten zu Zeiten der Reformation erwartet ihn. Auch an Spannung mangelt es nicht. Farbenfroh und in treffenden Worten werden Geschichte und auch die Gedanken der Protagonisten illustriert. Eine spannende Geschichte gepaart mit Fakten aus der Vergangenheit Deutschlands, das ist Geschichtsunterricht auf etwas andere Art.

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