Ralf Gawlista Märchen

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Inhaltsangabe zu „Märchen“ von Ralf Gawlista

Ausgabe des Literaturklassikers in Frakturschrift und historischer Rechtschreibung, vollständige Ausgabe aller Märchen der drei „Mährchen-Almanache“, mit 42 Illustrationen. Mit sehr großen Aufwand wurde hier versucht, die Ästhetik und das Lesegefühl der damaligen Zeit, wo Schönheit und Sorgfalt noch wichtig waren, in die moderne Buchwelt herüberzuretten. Auch wenn mancher eine solche Ausgabe als reaktionär und veraltet empfinden mag, kann ich auf Grund meiner Erfahrungen behaupten, dass diese alten Schriften immer noch „in“ sind. Gleich mehrere Teilnehmer eines Internet-Forums berichteten, sie hätten sich als Kind diese Schrift selbst, d.h. ohne fremde Hilfe, beigebracht, um Hauffs Märchen lesen zu können. Dies zeigt einerseits die Faszination, die Hauffs Märchen innewohnt, und andererseits, dass es keineswegs unzumutbar schwierig sei, diese Buchstaben zu lesen, sondern dass es sich, ganz im Gegenteil, um ein erhaltenswertes Kulturgut handelt, und die Schönheit eines solchen Schriftbildes lässt sich durch die oftmals lieblos gestalteten Bücher heutiger Zeit kaum erreichen. Es liest sich einfach anders, und das Auge liest schließlich mit! „In einem schönen fernen Reiche, von welchem die Sage lebt, daß die Sonne in seinen ewig grünen Gärten niemals untergehe, herrschte von Anfang an bis heute die Königin Phantasie.“ Hauffs Märchen erschienen ursprünglich in Form dreier Almanache: • Mährchen-Almanach auf das Jahr 1826 • Mährchen-Almanach auf das Jahr 1827 • Mährchen-Almanach auf das Jahr 1828 Die Märchen haben seitdem nichts von ihrer Faszination verloren. Geschichten wie „Kalif Storch“, „Der kleine Muck“, „Zwerg Nase“ sind auch heute noch allseits bekannt. Und so sieht sich auch dieses Buch in einer über 180jährigen Tradition von Veröffentlichungen, voll der Bewunderung und Verehrung der Königin Phantasie. Die Texte und Rechtschreibung dieses Buches basieren im wesentlichen auf einer Veröffentlichung aus dem Jahre 1871. Die Orthographie jener Zeit dürfte heutigen Lesern noch nicht allzu fremd erscheinen, wenn man einmal von einigen ungewohnten „th“ und „c“ absieht, aber über diese müsste die Phantasie eines Märchenlesers eigentlich erhaben sein. Außerdem hat sich ja bekanntlich die offizielle amtliche deutsche Rechtschreibung seit der 1996er Reform in einigen Aspekten den Gepflogenheiten des 19. Jahrhunderts wieder angenähert. Es steht also nicht zu befürchten, dass heutigen Lesern durch allzu befremdliche Schreibungen der Lesespaß verdorben würde.
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