Meine Meinung:
Nachdem ich mit Begeisterung das Buch „Der Herzschlag der Toten“ gelesen habe, wollte ich natürlich wissen, was Johanna Ahrens und Hermann Rieker diesmal erleben werden.
Johanna kann sich als Tochter eines Richters einige Freiheiten herausnehmen, allerdings muss sie darauf achten, dass ihre Eltern das nicht mitbekommen.
Bei einer Protestaktion sieht sie, dass eine Leiche aus dem Nebengebäude einer Tapetenfabrik getragen wird. Natürlich informiert sie den Criminalcommissar Hermann Rieker, der dort allerdings keine Anzeichen eines Verbrechens findet. Ein späterer Leichenfund könnte vielleicht mit der Beobachtung von Johanna zu tun haben.
Es ist klar, dass Johanna ebenfalls ermitteln will und entdeckt dabei einiges, womit wir beide nicht gerechnet hätten. Denn Ralf H. Dorweiler hat es nicht nur spannend gemacht, er hat mir und natürlich auch den beiden Protagonisten viel Interessantes geschildert. Bisher war giftgrün für mich eine einfache grüne Farbe, aber nun bin ich bestens darüber informiert und auch mein Wissen über Zähne konnte ich erweitern. Nun soll keiner meinen, es wäre ein einfaches Sachbuch, in dem darüber geschrieben wird. Nein, beide reale Begebenheiten wurden in einem Krimi eingebunden und ich konnte nebenbei viel Interessantes über die damalige Zeit erfahren.
Fazit:
Der Autor hat hervorragend recherchiert und danach reales mit fiktivem verknüpft. Mich hat er damit bestens unterhalten und deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung.
Ralf H. Dorweiler

Lebenslauf
Ungewöhnliche Vorlieben: Ralf H. Dorweiler, geboren 1973 in der Nähe des Rheins, ist ein deutscher Schriftsteller. Er studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft in Köln. Er arbeitete als Schauspieler und war im Management für verschiedene große Unternehmen tätig, bevor er die Branche wechselte, um als Redakteur für eine Tageszeitung zu schreiben. Während dieser Zeit verfasste er seinen ersten Kriminalroman, aus dessen großem Erfolg die siebenteilige Reihe um den Testdieb Rainer-Maria Schlaicher und seinen Basset Dr. Watson resultierte.
2006 wechselte er mit dem Erscheinen von "Der Pakt der Flößer" ins historische Genre, in dem er sich schnell einen Namen als Spezialist für hervorragend recherchierte, spannungsgeladene Geschichten machte. Mittlerweile sind sechs alleinstehende Historische Romane bei Lübbe erschienen, die auch alle als Hörbücher erhältlich sind. Mit "Der Gesang der Bienen" erreichte Ralf H. Dorweiler Bestsellerstatus.
Neben den Historischen Romanen bei Lübbe schreibt Dorweiler unter dem Pseudonym "Christian Herzog" Historische Thriller für den zu Rowohlt gehörenden Wunderlich-Verlag. 2024 erscheint der erste Teil einer Historischen Krimireihe im Goldmann-Verlag. Für "Der Herzschlag der Toten" wurde er mit dem "Silbernen Homer 2025" ausgezeichnet.
Der hauptberufliche Autor ist bekannt für seine lebhaften und informativen Lesungsabende. Er hält zudem Vorträge über das Schreiben.
Botschaft an meine Leser
Hallo!
Wenn Ihr spannende Geschichten sucht, die abseits typischer Wege verlaufen, seid Ihr hier richtig. In meinen Historischen Romanen gibt es großangelegte Abenteuerstoffe, man lernt alte Handwerke kennen und begibt sich mit meinen Helden auf Reisen, die sie mit bedeutenden historischen Persönlichkeiten zusammenführen.
In meinen Thrillern, die unter dem Pseudonym "Christian Herzog" erscheinen, wird es teils politisch, aber immer ultraspannend.
Teil Eins meiner 1887 in Hamburg angesiedelten Krimireihe, "Der Herzschlag der Toten", wurde mit dem "Silbernen Homer 2025" ausgezeichnet.
Viel Spaß!
Neue Bücher
Noch ein Mord auf Alemannisch
Die Farbe des Bösen: Ein Fall für Rieker und Ahrens, Band 2
Alle Bücher von Ralf H. Dorweiler
Der Gesang der Bienen
Das Lied des Vogelhändlers
Die Gabe der Sattlerin
Das Geheimnis des Glasbläsers
Die Mission des Goldwäschers
Der Herzschlag der Toten
Die Uhrmacher der Königin
Die Farbe des Bösen
Neue Rezensionen zu Ralf H. Dorweiler
"Die Farben des Bösen" ist das zweite Buch aus der Feder von Ralf H. Dorweiler. Wir begleiten wieder den Criminalkimmisar Hermann Rieker und Johanna Ahrens, die Tochter des Richters.
Wir schreiben das Jahr 1887 in Hamburg. Johanna wird Zeugin wie 2 Männer eine in Tapeten gewickelte Leiche verschwinden lassen. Sie bittet Rieker sich umzusehen. Erst geht dieser davon aus, dass die junge Frau sich das nur eingebildet habe. Als aber auf dem Nachbargrundstück ein Toter auftaucht, hat er einen neuen Fall. Besonders da es nicht bei einem Toten bleibt.
Natürlich befiehlt Rieker Johanna sich dieses Mal von dem Tatort und den Ermittlungen verzuhalten. Johanna denkt aber nicht daran: Sie lässt sich als einfache Arbeiterin im die Tapetenfabrik einschleusen um zum einen zu ermitteln und um die Arbeitsbedingungen vor Ort zu prüfen. Dafür hat Jan sie eingespannt, seinerseits selbsternannter Künstler und Sozialist. Johanna möchte ihm und seinen Freunden gefallen und reskiert damit großen Ärger.
Ich glaube ich habe eine neue Herzenkrimireihe für mich entdeckt Ralph H. Dorweiler hat es geschafft, mich ins alte Hamburg zu entführen. Bei ihm wird Geschichte lebendig. Das damalige Hamburg wird ungeschönt und doch wunderschön beschrieben. Auch die Rollenverteilung zwischen Arm und Reich, Mann und Frau kommen deutlich und ehrlich rüber.
Rieker ist ein sympathischer Zeitgenosse und geht seinen Weg, auch wenn ihn viele Kollegen als Emporkömmling betrachten. Johanna ist eine gebildete und äußerst willensstarke junge Frau. Rieker weiß immer nicht so ganz, ob er ihre Hilfe gutheißen soll oder nicht. Die beiden bringen einem echt zum Schmunzeln.
Das absolute Highlight war für mich den Anfängen der kriminalistischen Laborarbeit beizuwohnen. Dorweiler schafft es, dass komplizierte chemische Vorgänge nicht nur verständlich, sondern auch einprägsam sind. Einige Chemielehrer können sich davon eine Scheibe abschneiden.
Der Plot war gut gemacht und ich habe viel Neues zu lesen bekommen, das ich davor noch nicht kannte.
Für mich jetzt schon ein Jahreshighlight.
Ralf H. Dorweiler hat mich mit seinem Kriminalroman ‘Die Farbe des Bösen‘ mächtig in Atem gehalten. Bereits im Prolog, in dem Bente um ihr Leben rennt und vor ihrem gewalttätigen Ehemann flüchtet, betritt ein fürchterlich zugerichtetes Opfer die Bühne des Geschehens. Hier beginnt das große Rätselraten um eine Serie von Morden, wobei es dem Autor vortrefflich gelingt, unverhoffte Details ins Spiel zu bringen, die mich immer wieder aufforderten, neu zu denken. Es ist eine atmosphärisch sehr dichte Geschichte, die in das politische und industrielle Geschehen Hamburgs im Jahre 1887 eintaucht. Sozialdemokratischen Bestrebungen in der Stadt werden verfolgt und unterdrückt, der Kampf um menschlichere Arbeits- und Lebensbedingungen im Keim erstickt. Doch das Volk begehrt auf und seine Forderungen nach rechtswirksamen Arbeitsverträgen bekommen einen unüberhörbaren Ton der Dringlichkeit.
Während Kommissar Hermann Rieker sich diesem Fall nur mit sehr deutlichen Worten gegenüber seinem Vorgesetzten annehmen darf, ermittelt die Tochter des Richters Johanna Ahrens in äußerst gefährlicher Mission und bringt dabei sich und andere in ungeahnte Gefahr, in eine brisante Lange, die scheinbar aussichtslos scheint.
Mir gefällt der lebendige Schreibstil mit einer unglaublichen Sogwirkung, der den Zeitgeist für mich sehr authentisch wiedergibt. Schon der Gebrauch und die Schreibweise der Berufsbezeichnungen führte mich automatisch in eine vergangene Welt, die in ihrer Komplexität der Alltagsgeschehnisse wirkungsvoll in Szene gesetzt ist. Es macht einfach Spaß den Protagonisten zu folgen, mit ihnen zu ermitteln und dabei in ein Wechselbad der Gefühle zu geraten.
Der Kriminalroman ist der zweite Teil einer Fortsetzungsreihe um Rieker und Ahrens, kann jedoch ohne Kenntnis der vorangegangenen Geschichte gelesen werden. Zum Schluss lässt es sich der Autor jedoch nicht nehmen, neugierig auf das weitere Geschehen zu machen durch Andeutungen, die spannende Entwicklungen um die Protagonisten versprechen.
Gespräche aus der Community
Der diesjährige Gewinner des SILBERNEN HOMERS, Ralf H. Dorweiler hat einen historischen Kriminalroman mit viel Zeitkolorit und charismatischen Charakteren geschrieben: „Die Farbe des Bösen“. Freut euch auf einen atmosphärischen und atemberaubend spannenden Krimi und taucht ein in das düstere Hamburg des 19. Jahrhunderts! Der Autor macht bei der Leserunde mit und freut sich auf eure Fragen.
Herzlichen Dank! Für Dein Lob, die tolle Rezi und vor allem Deine Teilnahme hier. Ich musste eben sehr schmunzeln über deinen Satz, dass Du Dir Färben und Zahnersatz nie als spannende Themen hättest vorstellen können. Ich bin auch immer wieder überrascht, worüber man bei der Recherche immer so stolpert. :) Und dass ich mal einen Roman über Zahnersatz schreiben würde, hätte ich auch nie gedacht :D
Herzliche Grüße, Ralf H. Dorweiler
Mein neuer Historischer Roman, "Das Lied des Vogelhändlers", steht in den Startlöchern. Begleitet Wigbert, Franziska und Walther auf ihrem unerhörten Abenteuer im Hochmittelalter!
Das Erscheinen des Romans feiere ich mit Euch bei einer begleiteten Leserunde. Mein Verlag Bastei-Lübbe stellt dafür 40 Exemplare zur Verfügung. Bewerbt Euch einfach mit einem kurzen Text, warum Ihr gerne mitlesen wollt!
Kein Wunder, dass Franziska sich fragt, warum sie nicht einfach im Heiligen Land geblieben ist. Die Szenen auf dem Friedhof waren schaurig und witzig zugleich. Als Franziskas Gedanken beschrieben wurden, musste ich schon lachen. Zugleich ist jetzt bewiesen, dass Rupwrt nicht tot ist. Was hat er mit alledem zu tun und was ist mit Filomena? Arbeiten sie zusammen?
Und nun ist auch noch der Junge weg ... ich hoffe, er taucht unbeschadet wieder auf
„Der Herzschlag der Toten“ von Ralf H. Dorweiler ist der Auftakt einer neuen historischen Krimireihe, die im Hamburg der Kaiserzeit spielt. In diese Zeit möchten wir gerne mit euch eintauchen! Der Krimi erscheint am 23. Oktober 2024 und ist düster, atmosphärisch und atemberaubend spannend! Der Autor Ralf H. Dorweiler nimmt an der Leserunde teil, und freut sich schon sehr auf eure Fragen.
Vielen Dank, dass ich so ein packendes Buch lesen und erleben durfte.
https://www.goodreads.com/review/show/7261838317
https://www.lesejury.de/ralf-h-dorweiler/buecher/der-herzschlag-der-toten/9783442494934
https://wasliestdu.de/rezension/willkommen-in-hamburg-1887
https://www.ebook.de/de/product/47890352/ralf_h_dorweiler_der_herzschlag_der_toten.html
https://www.thalia.de/bewertung/verfassen/artikel/A1071380433
sowie auf Amamzon, was leider immer etwas dauert.
Zusätzliche Informationen
Ralf H. Dorweiler wurde am 09. April 1973 in Nastätten im Taunus (Deutschland) geboren.
Schreibt auch als: Christian Herzog
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