Das Geheimnis des Glasbläsers

von Ralf H. Dorweiler 
4,6 Sterne bei46 Bewertungen
Das Geheimnis des Glasbläsers
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Etwas zu lang, aber toller historischer Roman!

verruecktnachbuecherns avatar

Gut geschrieben. Man hätte die Geschichte ruhig auf zwei Bücher aufteilen können.

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Inhaltsangabe zu "Das Geheimnis des Glasbläsers"

Nur eines ist zerbrechlicher als Glas: die Liebe

Anno Domini 1452: Glas, so klar wie ein Gebirgsbach - so etwas hat im Heiligen Römischen Reich noch niemand gesehen, nicht einmal Kaiser Friedrich III. In seinem Auftrag wird der junge Glasbläser Simon ausgesandt, die geheime Rezeptur des Kristallglases zu stehlen. Nur ein Tumber und ein Esel begleiten ihn auf der gefahrvollen Reise über die Alpen in die prachtvolle Lagunenstadt Venedig. Mithilfe einer Kurtisane kommt Simon dem Geheimnis näher. Doch ein skrupelloser Serienmörder und eine betörend schöne Frau lassen die kaiserliche Mission zur Nebensache werden - und führen Simon mitten hinein in die Schlacht um Konstantinopel.

Eine packende Spionagegeschichte aus dem Spätmittelalter über gläserne Schätze, übermächtige Gegner und eine unerreichbare Liebe

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404176274
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:576 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:26.01.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Lealein1906vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Etwas zu lang, aber toller historischer Roman!
    Kunst aus Glas

    "Das Geheimnis der Glasbläsers" ist ein toller historischer Roman, der sich aus vielen verschiedenen Details und Nuancen zusammensetzt. Die Handlung startet in Deutschland führt nach Venedig und dann sogar noch weiter. Dadurch wurde die Geschichte etwas lang, war aber trotzdem sehr lesenswert, deswegen gebe ich vier Sterne.
    Es geht um den Glasbläser Simon, der die geheime Rezeptur des kristallklaren Glases stehlen soll, mit denen Gläser in Venedig gefertigt werden. Gleichzeitig springen wir schon ein paar Mal nach Venedig, in der gerade ein Mörder sein Unwesen treibt (ein bisschen Krimi fließt also auch mit ein). Simon, der von Ulf begleitet wird, muss einiges riskieren um in die Nähe des berühmten Glasmachers zu kommen...
    Das ist noch lange nicht alles von der Handlung, soll jedoch als Vorgeschmack genügen.
    Das Buch ist gut erzählt, vor allem, weil es viele verschiedene Perspektiven gibt, die das Geschehen schildern. Durch Hinweise über den Kapiteln, weiß man immer, wo man sich gerade befindet und geht nicht verloren.
    Die Charaktere haben mir wirklich sehr gut gefallen, sie haben ihre Ecken und Kanten, stehen aber zu ihren Prinzipien, Vor allem Ulf gewinnt man mit der Zeit wirklich lieb.
    Immer wieder geschehen unvorhergesehene Ereignisse, mit denen man nicht gerechnet hätte. Das macht das Buch so spannend und hält einen trotz der Länge am Lesen.
    Neben den Hauptmotiven kommt auch das Thema Liebe nicht zu kurz.
    Für alle Liebhaber von historischen Romanen kann ich dieses Buch nur weiterempfehlen.

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    verruecktnachbuecherns avatar
    verruecktnachbuechernvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Gut geschrieben. Man hätte die Geschichte ruhig auf zwei Bücher aufteilen können.
    Guter historischer Roman

    Kaiser Friedrich III schickt im Jahr 1452 den Glasbläser Simon als Spion nach Italien. Sein Auftrag lautet das Rezept für das Cristallo zu stehen. Das neue Glas ist klarer als alles bekannte. Ein Esel und Ulf begleiten Simon dabei. In Venedig angekommen steht die Beschaffung des Rezeptes eigentlich an oberster Stelle, jedoch ist ein Serienmörder unterwegs und Simon lässt sich von einer Frau den Kopf verdrehen. Das Rezept rückt in den Hintergrund.

    Simon ist ein einfacher Mann und muss sich auf nach Venedig machen, weil er sich mit dem Waldvogt angelegt hat. Sein Begleiter Ulf ist eher ein langsamer Mensch. Er wirkt zurückgeblieben, jedoch überrascht er immer wieder durch schlaue Bemerkungen.

    Das Buch umfasst eine unglaubliche Reise. Über den Schwarzwald, die Alpen, Venedig, Konstantinopel und wieder zurück.
    Meiner Meinung nach war in diesem Buch genug Material für zwei Bücher. Die Reise, das Leben in Venedig und der Heimweg, jede Handlung wird bildhaft beschrieben. Man taucht mit den Figuren in die Handlung ein. Für ein Buch passiert aber viel zu viel.

    Die Personen sind authentisch und glaubhaft. Im Laufe des Buches werden sie mit Freude und Trauer konfrontiert. Sie wachsen, machen Fehler und verändern sich.
    Einige konnte man schnell ins Herz schließen und bei anderen hat es länger gedauert.
    Dorweiler ist es gut gelungen mittelalterliche Bilder in meinem Kopf entstehen zu lassen. Die Handlungen, Sprache, Denkweisen, alles passt ins Jahr 1452.

    Ich werde gerne weiter Bücher von Dorweiler lesen.
    Leseempfehlung.

    Ich habe das Buch vom Autor bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.

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    Blausterns avatar
    Blausternvor 6 Monaten
    Das Geheimnis des Glasbläsers

    Rom im Jahre 1452: Kaiser Friedrich III bekommt zu seiner Hochzeit kristallklare Kelche geschenkt, wie er sie nie zuvor gesehen hat. Er will die Rezeptur dafür haben, und die gibt es in Venedig. So schickt er den jungen talentierten Glasbläser Simon auf diese gefährliche Reise, und begleiten soll ihn nur der Scherbensammler Ulf und Esel Lilli. Die Reise wird mehr als abenteuerlich. Sie führt über die Alpen bis nach Konstantinopel, und unterwegs begegnen ihnen Banditen, Serienmörder und die Pest bis sie in der Schlacht von Konstantinopel landen.
    Eine dichte unterhaltsame Geschichte, in die man schnell hineinfindet und die trotz ihres enormen Umfangs nicht langweilig wird. Immer wieder gibt es überraschende Wendungen und verschiedene Handlungsstränge, die für Abwechslung sorgen. Simon ist eine sympathische Figur, der man gern folgt und die im Laufe der Geschichte eine großartige Entwicklung durchmacht. Jeder der Charaktere ist anders, und das wird in ihrem Handeln deutlich, was sehr authentisch und lebendig wirkt. Sehr interessant sind auch die Erklärungen über die Glasbläserei, und man kann sich alles sehr genau vorstellen. Ebenso das Alltagsleben der Leute zu der Zeit und auch die gefährliche Reise. Der Schreibstil liest sich sehr flüssig.

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    wusls avatar
    wuslvor 7 Monaten
    sehr spannend und mit tollen Charakteren

    Was mir gefallen hat am "Geheimnis des Glasbläsers":

    Zu allererst mal der Schreibstil. Sehr gut lesbar. Unterhaltsam und informativ.
    Dann natürlich die tollen Charaktere. Also nicht nur ein Held sondern ein Freund, wie ihn man sich wünscht. Nicht nur eine Frau, in die er sich verliebt sondern auch noch eine taffe Freundin, die ihm zu Seite steht.
    Eine rasante Handlung, die so einige überraschende Wendungen hat und am Ende fast zu einem Abenteuerbuch heranwächst.
    Historische Kleinigkeiten und Infos, die das Flair ausmachen und dem Setting eine glaubhafte Farbe geben.

    Ralf Dorweiler hat mit "Das Geheimnis des Glasbläsers" meine Erwartungen auf sehr gute Unterhaltung aus deutscher Feder voll und ganz erfüllt. Es war so spannend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen mochte.
    Auch hat er es geschafft, dass ich ein bisschen Lachen und auch ein klein wenig Weinen musste und mit den Darstellern mitgefiebert habe.

    Auch das Ende war trotz eines kleinen Wehrmutstropfen perfekt für mich.

    Was hat mir nicht gefallen:

    Das das Buch viel zu schnell zu Ende war.

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    Sternenstaubfees avatar
    Sternenstaubfeevor 7 Monaten
    Abenteuer im 15. Jahrhundert

    1452: Im Auftrag von Kaiser Friedrich III wird der junge Glasbläser Simon ausgesandt, um die geheime Rezeptur des Kristallglases zu stehlen. In Begleitung von Ulf und Eseldame Lilli macht sich Simon auf die gefahrvolle Reise über die Alpen nach Venedig. Dort lernt er Serena kennen und Marietta, in die er sich verliebt. Doch ein Serienmörder treibt sein Unwesen in der Lagunenstadt, und dann führen ihn die Ereignisse bis nach Konstantinopel...

    Mein Leseeindruck:

    Diesen Historischen Roman habe ich sehr gerne gelesen und habe nun fast das Gefühl, gleich mehrere Romane gelesen zu haben, denn die Geschichte ist unglaublich facettenreich und vollgepackt mit spannenden Ereignissen und Abenteuern. Auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Es ist ein Spionageroman, ebenso wie ein Kriminalroman und auch ein Liebesroman.

    Durch die Vielfalt und Abwechslung kann gar keine Langeweile aufkommen, und die knapp 560 Seiten lesen sich unglaublich spannend und gleichzeitig auch sehr flüssig.

    Ich habe die Figuren schnell ins Herz geschlossen und habe mich besonders über Simons Entwicklung gefreut. Wirkt er zu Beginn manchmal noch etwas oberflächlich und damit auch unsympathisch, so kann man gut mitverfolgen, wie er während seiner Reise reifer und erwachsener wird und an Herzlichkeit gewinnt.

    Wer Historische Romane mag, der sollte sich diesen unbedingt einmal anschauen und lesen! Es lohnt sich!  

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    milkysilvermoons avatar
    milkysilvermoonvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein abenteuerreicher Roman, den ich vor allem Liebhabern historischer Romane empfehlen kann
    Auf der Spur des Kristallglases

    Heiliges Römisches Reich im Jahr 1452: Glas, das so klar wie ein Gebirgsbach ist, hat selbst Kaiser Friedrich III. noch nie gesehen. Als er zu seiner Hochzeit solche Kelche aus Italien geschenkt bekommt, ist er verblüfft und will dem Geheimnis dieser Kunst der Venezianer auf die Spur kommen. In dessen Auftrag wird der junge Glasbläser Simon ausgesandt, die Rezeptur des Kristallglases zu stehlen. Zusammen mit dem Scherbensammler Ulf, einem starken, aber tumben Mann, und dem Esel Lilli macht er sich auf die gefährliche Reise über die Alpen bis nach Venedig. Tatsächlich kommt Simon dem Geheimnis um das Cristallo nahe. Ein skrupelloser Serienmörder und eine schöne Frau führen Simon dann jedoch mitten in die Schlacht um Konstantinopel.

    „Das Geheimnis des Glasbläsers“ ist eine Spionagegeschichte von Ralf H. Dorweiler, die im späten Mittelalter spielt.

    Meine Meinung:
    Der historische Roman besteht aus 29 Kapiteln mit einer angenehmen Länge sowie einem Prolog und zwei Epilogen. Die Handlung spielt an unterschiedlichen Schauplätzen in den Jahren 1452 und 1453. Diesen Aufbau finde ich gelungen.

    Der Schreibstil ist flüssig, anschaulich und detailliert. Der Einstieg in den Roman fiel mir daher leicht. Die Geschichte konnte mich schnell für sich einnehmen.

    Die beiden Hauptcharaktere waren mir sympathisch. Vor allem der loyale Ulf ist eine liebenswürdige Figur. Die Personen des Romans wirken allesamt authentisch. Ich habe ihre Reise gerne verfolgt.

    Viele dramatische Passagen machen das Buch trotz der recht hohen Seitenzahl spannend und kurzweilig. Die Handlung bietet einige Wendungen und Überraschungen, wirkt an manchen Stellen jedoch ein wenig übertrieben. Darüber hinaus waren mir die Kampfszenen in der zweiten Hälfte des Buches zu üppig dargestellt. Positiv wiederum finde ich es, dass neben den Abenteuern auch die Themen Liebe und Freundschaft Platz in dem Roman erhalten. Insgesamt fühlte ich mich recht gut unterhalten.

    Mir hat es gut gefallen, dass der Leser viel über die Kunst der Glasbläserei erfährt. Diese interessanten Hintergrundinfos sind auf gelungene Weise in die Geschichte eingebunden.

    Ein Pluspunkt des Romans ist auch das Zusatzmaterial. Neben zwei Karten gibt es eine Übersicht über die Figuren, bei der die historisch belegten Persönlichkeiten gekennzeichnet sind.

    Das Cover ist ziemlich düster, verfügt aber über liebevolle Details und passt vom Motiv her perfekt zum Inhalt. Auch der Titel ist treffend gewählt.

    Mein Fazit:
    „Das Geheimnis des Glasbläsers“ ist ein abenteuerreicher Roman von Ralf H. Dorweiler, den ich vor allem Liebhabern historischer Romane empfehlen kann. Er hat mir unterhaltsame Lesestunden bereitet.

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    TheBookAndTheOwls avatar
    TheBookAndTheOwlvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein tolles Buch, in welchem der Erzählstil wirklich glänzt!
    Großes Kino!

    Nur eines ist zerbrechlicher als Glas: die Liebe 
    Anno Domini 1452: Glas, so klar wie ein Gebirgsbach – so etwas hat im Heiligen Römischen Reich noch niemand gesehen, nicht einmal Kaiser Friedrich III. In seinem Auftrag wird der junge Glasbläser Simon ausgesandt, die geheime Rezeptur des Kristallglases zu stehlen. Nur ein Tumber und ein Esel begleiten ihn auf der gefahrvollen Reise über die Alpen in die prachtvolle Lagunenstadt Venedig. Mithilfe einer Kurtisane kommt Simon dem Geheimnis näher. Doch ein skrupelloser Serienmörder und eine betörend schöne Frau lassen die kaiserliche Mission zur Nebensache werden – und führen Simon mitten hinein in die Schlacht um Konstantinopel. 

    Likes Anspruchsvolle Lektüre Historischer Hintergrund sehr gut mit der Geschichte verwoben Angenehmer Schreibstil Passt perfekt zu Tee und Keksen Interessante Charaktere und eine schicke, ausreichende Vielfalt (Deutscher Autor) Sehr gute Repräsentation der damaligen Verhältnisse

     

    Dislikes

    Nichts. Yay!

     

    Weil das Buch mir so gut gefallen hat, vergebe ich wundervolle 5 Sterne. Ich hoffe, ich werde in Zukunft noch mehr Gelegenheit haben, von Ralf H. Dorweiler zu lesen. Eine wirklich tolle Lektüre die ich eingefleischten History-Liebhabern nur ans Herz legen kann.

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    Smberges avatar
    Smbergevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Spannende Reise durch das Europa von 1452 auf der Suche nach einem grossen Geheimnis
    Spannende Reise auf der Suche nach dem Geheimnis des Glases

    Inhalt:

     

    1452: Bei seiner Hochzeit bekommt Kaiser Friedrich III. Weinkelche aus kristallklarem Glas geschenkt, das Cristallum. Seine Neugierde für das Rezept zur Herstellung dieses Glases ist geweckt.

    Simon, ein junger Glasbläser aus Hauenstein, hat sich in die Tochter des Waldvogtes verliebt und versucht ihr Herz durch schöne Glasgeschenke zu gewinnen. Als er dabei von dem Waldvogt erwischt wird, steht er vor der Wahl: eine schlimme Bestrafung oder die Reise nach Venedig, woher das neue Cristallo stammt. Zusammen mit einem Esel und einem Gehilfen macht er sich auf eine abenteuerlicher Reise über die Alpen.

     

    Meine Meinung:


    Simons Reise ist sehr spannend geschrieben. Hier zeigt sich, wie gefährlich eine Reise in der damaligen Zeit war. Betrüger, Räuber und andere dunkle Geschalten stellen eine ständige Gefahr dar.

    Besonders spannend wird die Handlung durch einen parallelen Handlungsstrang, denn so wissen wir, dass auch noch ein Mörder eine Rolle in dem ganzen Geschehen spielt.

    Sehr schön wird auch das Alltagsleben beschrieben, die Nöte der Menschen und ihr Verhältnis untereinander.

    Eine spannende Lektüre, die mir über weite Teile viel Spaß gemacht hat. Einzig die Frage, warum die Handlung bis nach Konstantinopel gehen musste, bleibt bei mir unbeantwortet. Wie realistisch ist eine Reise in eine von den Osmanen belagerte Stadt? Ich konnte mir das einfach nicht vorstellen, auch wenn angeblich solche Fälle gab.

    Die Charakter haben mir sehr gut gefallen. Simon und sein Begleiter sind sehr sympathisch und es hat Spaß gemacht, die beiden auf ihrer Reise zu begleiten. Auch die Charaktere, auf die sie auf ihrer Reise getroffen sind, waren gut gezeichnet und so konnte ein gutes Bild der ganzen Reise entstehen.

    Bis auf diese etwas rätselhafte Reise, nach Konstantinopel, die mir etwas an den Haaren herbei gezogen vorkam, ist dieses Buch für Fans historischer Roman absolut empfehlenswert.

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    dorlis avatar
    dorlivor 7 Monaten
    Rezension zu "Das Geheimnis des Glasbläsers" von Ralf H. Dorweiler

    Rom, 1452. Anlässlich seiner Vermählung mit der portugiesischen Königstochter Eleonore bekommt Friedrich III. ein besonderes Geschenk des Dogen von Venedig überreicht – Gläser, die so klar sind, als bestünden sie aus fest gewordenem Gebirgswasser.

    Friedrich will die von den Venezianern streng geheim gehaltene Rezeptur für dieses Kristallglas und fordert, seinen besten Glasbläser mit dem Auftrag auszusenden, sich bei dem berühmten Glasmacher Angelo Barovier einzuschleichen und das Geheimnis aufzudecken.

    Die Wahl fällt auf den jungen Simon Glaser. Simon ist zwar sehr talentiert, aber auch ein Tunichtgut und Träumer, der nur Flausen im Kopf hat und von seinem Herrn, dem Waldvogt von Hauenstein, nicht ohne Hintergedanken für diese Aufgabe ausgewählt wird.

    Zur Seite gestellt bekommt Simon für die gefährliche Reise weder einen erfahren Ritter noch ein edles Ross, sondern den als dümmlich geltenden Scherbensammler Ulf und dessen Esel Lilli. Wenn auch widerwillig, zieht Simon mit seinen Begleitern los, ohne zu ahnen, dass diese Reise ereignisreicher und abenteuerlicher werden soll, als er es sich je hätte träumen lassen…

    In seinem historischen Roman „Das Geheimnis des Glasbläsers“ entführt Ralf H. Dorweiler den Leser mitten hinein in das ausgehende Mittelalter und wartet mit einer gut ausbalancierten Mischung aus Historie, Abenteuer, Spannung und Romantik auf.

    Ralf H. Dorweiler erzählt sehr unterhaltsam, die Beschreibungen und Schilderungen sind detailreich und farbenfroh. Jede Szene wirkt lebendig und ist fesselnd, so dass ich ruckzuck mittendrin im Geschehen war. Ich konnte mir sowohl die Handlungsorte wie auch die vorherrschenden Gegebenheiten bestens vorstellen und zudem prima mit den Akteuren mitfiebern.

    Der Autor schont seine Helden während ihrer abenteuerlichen Wanderschaft nicht, sondern lässt sie fast alles erleben, was sich eben Mitte des 15. Jahrhunderts erleben lässt. Einmal abgesehen von ihrem eigentlichen Auftrag, die geheime Zusammensetzung des Cristallos auszuspionieren, begegnen die beiden Gauklern, Banditen und Piraten, müssen viel Kraft bei der Überquerung der Alpen lassen, kommen mit der Pest in Kontakt, jagen einem Serienmörder hinterher und landen schließlich im Schlachtengetümmel zwischen Osmanen und Byzantinern in Konstantinopel.

    Die Akteure bekommen allesamt schnell ein Gesicht, sie wirken echt, sind ausdrucksstark und haben Persönlichkeit, sie zeigen Emotionen und handeln entsprechend ihren Eigenheiten. Es war äußerst spannend, ihre Wege zu verfolgen und es hat Spaß gemacht, ihr Miteinander und Gegeneinander zu beobachten.
    Besonders gut gefallen hat mir, dass die Figuren im Verlauf der Handlung eine Entwicklung durchmachen. Sie wachsen an ihren zahlreichen Erlebnissen und besonders Simon lernt aus seinen Fehlern und Niederlagen.

    „Das Geheimnis des Glasbläsers“ hat mich rundum begeistert – eine sehr gelungene Verknüpfung von historischen Fakten, Spannung und Unterhaltung, die mit viel Pep und Schwung erzählt wird und mir kurzweilige Lesestunden beschert hat.

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    Euridikes avatar
    Euridikevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Zwei herausragende Protagonisten, davon ist einer ein Esel und der andere trotz seiner Handicaps ein netter und auf seine Art kluger Mensch.
    Glasbläserkunst und mehr

    Klappentext:

    Nur eines ist zerbrechlicher als Glas: die Liebe 

    Anno Domini 1452: Glas, so klar wie ein Gebirgsbach - so etwas hat   imHeiligen Römischen Reich noch niemand gesehen, nicht einmal Kaiser Friedrich III. In seinem Auftrag wird der junge Glasbläser Simon ausgesandt, die geheime Rezeptur des Kristallglases zu stehlen. Nur ein Tumber und ein Esel begleiten ihn auf der gefahrvollen Reise über die Alpen in die prachtvolle Lagunenstadt Venedig. Mithilfe einer Kurtisane kommt Simon dem Geheimnis näher. Doch ein skrupelloser Serienmörder und eine betörend schöne Frau lassen die kaiserliche Mission zur Nebensache werden - und führen Simon mitten hinein in die Schlacht um Konstantinopel ... 

    Eine packende Spionagegeschichte aus dem Spätmittelalter über gläserne Schätze, übermächtige Gegner und eine unerreichbare Liebe:


    Meiner Meinung nach verspricht hier der Verlag, mehr als das Buch hergibt:


    1.  Übermächtige Gegner?  


        Ja, nur ist es irgendwie anstrengend und unglaubwürdig,          wenn immer David gegen Goliath gewinnt! Hier waren es eindeutig zu viele Goliaths gegen einen David, bzw. Simon. So viele Steine können gar nicht in seiner Tasche gewesen sein.


    2. Unerreichbare Liebe?


        Romeo und Julia unter Glasbläserkreisen?
        ‎Der Liebesgeschichte  in diesem Buch fehlt es für mich an
        ‎einem gewissen Prickeln, der Funke springt hier nicht auf
        ‎den Leser über. Man nimmt es den Beiden nicht so richtig,
        ‎dass sie unsterblich ineinander verliebt sind.


         ‎
    3.  Packende Spionagegeschichte?


           Bei all dem Hauen und Stechen rückt die eigentliche
           ‎Spionageschichte, das Thema des Buches in den   
           Hintergrund


    Fazit:

    Lesbareses Buch, in dem übermächtig Gegner immer wieder neu aus dem Boden sprießen. Trotzdem ist mir für die schöne Grundidee, eben das Geheimnis der Glasbläserei, das so wunderbar anschaulich und fundiert beschrieben wird, und für zwei besondere Protagonisten 3,5  Sterne wert.



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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Generalles avatar
    Hallo zusammen!

    Habt Ihr Lust, mich auf einer abenteuerlichen Reise in die Zeit des ausgehenden Mittelalters zu begleiten? In die  Jahre 1452 und 1453, als die Macht der Serenissima einen glanzvollen Höhepunkt erreicht und die einst so herrschaftliche Stadt Konstantinopel sich tapfer gegen die anstürmenden Osmanen verteidigt? Mitten hinein in die verworrenen Kanäle Venedigs und gefährlichen Ränkespiele im Dogenpalast? Und an den Ort, wo sich das Schicksal der Christenheit entscheiden könnte?

    Dann macht mit bei der Leserunde zu meinem neuen Historischen Roman "Das Geheimnis des Glasbläsers"!

    Auf 576 Seiten erfahrt Ihr die Geschichte des talentierten Glasmachers Simon aus dem Schwarzwald, der den Auftrag erhält, das am strengsten gehütete Geheimnis Venedigs zu ergründen: die Rezeptur des "Cristallo", Glas so rein wie ein Gebirgsbach. Bei seinem Vorhaben muss er feststellen, dass Freundschaft und Liebe zerbrechlicher sein können als jedes Glas.


    Hier ein erstes Trailervideo:



    ###YOUTUBE-ID=HOdqAlF4bXk###


    Mehr zum Buch:

    "Das Geheimnis des Glasbläsers"
    Anno Domini 1452: Glas, so klar wie ein Gebirgsbach - so etwas hat im Heiligen Römischen Reich noch niemand gesehen, nicht einmal Kaiser Friedrich III. In seinem Auftrag wird der junge Glasbläser Simon ausgesandt, die geheime Rezeptur des Kristallglases zu stehlen. Nur ein Tumber und ein Esel begleiten ihn auf der gefahrvollen Reise über die Alpen in die prachtvolle Lagunenstadt Venedig. Mithilfe einer Kurtisane kommt Simon dem Geheimnis näher. Doch ein skrupelloser Serienmörder und eine betörend schöne Frau lassen die kaiserliche Mission zur Nebensache werden - und führen Simon mitten hinein in die Schlacht um Konstantinopel ...

    Eine packende Spionagegeschichte aus dem Spätmittelalter über gläserne Schätze, übermächtige Gegner und eine unerreichbare Liebe


    Die Leserunde:

    Mit meinem Verlag Bastei-Lübbe verlose ich unter allen Bewerbern, die sich bis zum 21. Januar angemeldet haben, 15 Freiexemplare von "Das Geheimnis des Glasbläsers". Erklärt mir in der Bewerbung kurz, warum Euch die Geschichte interessiert! (WEGEN DES GROSSEN INTERESSES HAT MEIN VERLAG BASTEI-LÜBBE DIE ZAHL DER FREIEXEMPLARE AUF 40 ERHÖHT)
    Als Autor werde ich die Leserunde begleiten und stehe Euch auch jetzt schon für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Ich würde mich freuen, wenn Beteiligte im Anschluss an die Leserunde mir und anderen in einer Rezension bei lovelybooks und einer oder mehreren Verkaufsplattformen mitteilen, ob und wie ihnen das Buch gefallen hat.

    Mehr über mich und meine Bücher erfahrt Ihr auf www.dorweiler.de

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