Herr Habermann bleibt zeitlebens ein Gefangener, der Befreiung in der Aggression gegen andere sucht, die mit seinem chronischen Unverständnis des Lebens nichts zu tun haben.
Menschliche Tiefe konnte er nicht erreichen, da ihm dafür die Gefühle fehlen und so agiert er sich an übertragener Schuldzuweisung an gesellschaftlichen Gruppen aus.
Reiner Vorzeichenwechsel, ohne wahren Zuwachs an Weisheit und Klugheit, ist ein ehemaliger, sogenannter Linker nun zu einem sogenannten Rechten geworden, ohne dass er sich nur einen Millimeter verändert hätte.
Diese Veränderungen braucht es auch nicht, da die Milieus vergleichbar sind und sich eben nur das Vorzeichen ändert, also etwas Formales und für Gewaltexzesse Rechtfertigungen abgibt.
Traurig und hoffnungslos.



