Ralf Heimann

 4,5 Sterne bei 36 Bewertungen

Lebenslauf

Ralf Heimann (geb. 1977) ist Journalist und Autor. Zuletzt erschien von ihm „Hier ist alles Banane - Erich Honeckers geheime Tagebücher“. Das Medium Magazin wählte ihn im Jahr 2015 in der Kategorie Unterhaltung unter die zehn Journalisten des Jahres. Unter anderem arbeitet er für das SZ-Magazin, den Stern und das Kindermagazin ZEIT LEO.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Ralf Heimann

Cover des Buches Lepra-Gruppe hat sich aufgelöst (ISBN: 9783453603622)

Lepra-Gruppe hat sich aufgelöst

(10)
Erschienen am 08.09.2015
Cover des Buches Bauchchirurg schneidet hervorragend ab (ISBN: 9783453604094)

Bauchchirurg schneidet hervorragend ab

(7)
Erschienen am 12.12.2016
Cover des Buches Von Süßigkeiten bekommt man Karisma (ISBN: 9783734102806)

Von Süßigkeiten bekommt man Karisma

(7)
Erschienen am 18.07.2016
Cover des Buches Die tote Kuh kommt morgen rein (ISBN: 9783651000568)

Die tote Kuh kommt morgen rein

(5)
Erschienen am 26.09.2013
Cover des Buches Zentralfriedhof wie ausgestorben (ISBN: 9783453604827)

Zentralfriedhof wie ausgestorben

(4)
Erschienen am 10.12.2018
Cover des Buches Das Erdgeschoss ist im 3. Stock (ISBN: 9783453605039)

Das Erdgeschoss ist im 3. Stock

(3)
Erschienen am 08.07.2019

Neue Rezensionen zu Ralf Heimann

Cover des Buches Zentralfriedhof wie ausgestorben (ISBN: 9783453604827)
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Rezension zu "Zentralfriedhof wie ausgestorben" von Ralf Heimann

seschat
Zeitungslesen ist witziger als man denken mag

Wer regelmäßig Lokalzeitungen liest, entdeckt mitunter ungewollt komische Verschreiber, unlogische Schlussfolgerungen uvm. 


Die beiden Journalisten Ralf Heimann und Jörg Homering-Elsner haben mit Akribie zum dritten Mal die besten Fundstücke aus dem deutschsprachigen Lokaljournalismus zusammengestellt und pointiert kommentiert, wie ich es bisher nur von Bastian Sicks sog. Bilderbüchern aus dem Irrgarten der deutschen Sprache kannte. 


Einmal eingetaucht in diese spezielle Blütensammlung kann man die Lektüre einfach nicht mehr abbrechen. Der humorig veranlagte Sprachliebhaber wird seine wahre Freude an diesem Büchlein haben. Denn die 192 Seiten lesen sich kurzweilig und schnell. Mehrfach musste ich kurz innehalten, weil ich das Lachen einfach nicht mehr unterdrücken konnte. 


Hier drei meiner persönlichen Highlights:


""Besichtigung des Recycling-Hofes für Senioren"


"Weihnachtsamnesie - Hunderte vorzeitig aus Haft entlassen"


"Der Wiener Zentralfriedhof: Wie ausgestorben"


FAZIT


Witzigkeit kennt keine Grenzen. Diese Blüten des Lokaljournalismus sind mehr als eine Lektüre wert.

Cover des Buches Das Erdgeschoss ist im 3. Stock (ISBN: 9783453605039)
SuEdelmanns avatar

Rezension zu "Das Erdgeschoss ist im 3. Stock" von Ralf Heimann

SuEdelmann
Herzhaftes Lachen garantiert

https://www.susanne-edelmann.de/2019/07/das-erdgeschoss-ist-im-3-stock/

Seit langem bin ich ein großer Fan der Facebook-Seite „Perlen des Lokaljournalismus“ – klar, dass ich die dort geposteten Perlen auch in Buchform begeistert gelesen habe, zuletzt „Zentralfriedhof wie ausgestorben.“ Vor gut zwei Jahren hat die Facebook-Seite einen Ableger bekommen: Bei „Hinweisheiten“ werden Kuriositäten aus dem Schilderwald gesammelt und auch hierzu ist nun eine Buchversion erschienen.

Wunderliche Schilder gibt es wahrlich zuhauf. Manchmal sind sie unfreiwillig komisch, weil die Formulierung im Behördendeutsch einfach witzige Assoziationen zulässt, wie etwa „Befahren nur mit Sondergenehmigung im Schritt gestattet.“ Makaber mutet das Türschild an, das besagt, dass die Friedhofsverwaltung auch für die Abfallentsorgung zuständig ist.

Besonders häufig finden sich amüsante Schilder im Supermarkt, wie etwa der Hinweis „Auslaufartikel“ über einem Wühltisch mit Windeln oder die Beschriftung „Sackkarre“ über einem Aufbau mit Herrenslips. Sehr witzig auch der Zusatz „Bitte nicht berühren“ unter dem Angebotsslogan „Jetzt zugreifen.“ Und wie wohl der ofenfrische Weißwein mundet?

Oft reicht schon ein einziger Buchstabe, ob fehlend, zu viel oder verdreht, um ein Schild zum Lacher zu machen: So werden ungeniert „Hähnchenfrustfilets“ und „Zahnbrüste“ angeboten, auch das „Lachfilet“ ist bestimmt ein Renner. Auf gefährliche Schnäppchenjagd kann man sich wohl machen, wenn es heißt „Wir schiessen, Totalabverkauf.“

Zuweilen sind auch mehrsprachige Schilder unfreiwillig komisch, zum Beispiel wenn „No swimming“ mit „Höre auf zu schwimmen“ übersetzt wird. Oder der Hinweis „Es ist verboten nass das Restaurant einzutreten.“ Manchmal könnte man den Einheimischen aber auch Böswilligkeit unterstellen, wenn es auf Englisch heißt „Caution quicksand“, was dann auch ins Französische und Holländische korrekt übersetzt wird, auf Deutsch aber heißt „Herzlich wilkommen.“

Dann gibt es natürlich auch die Schilder, die einfach aufgrund ihres Standortes zum Lachen anregen. So wie der Grillstand mit dem sich auf dem Spieß drehenden Spanferkel direkt vor der Tierklinik oder die Werbung für die Pferdeshow „Apassionata“ direkt unter dem Schild der Pferdemetzgerei. Apropos Pferdemetzgerei: Auf den Slogan „Gestern noch geritten, heute schon mit Fritten“ muss man auch erstmal kommen.

Ach, ich könnte hier noch vieles aufzählen, jede Seite birgt neue Schätze und ich musste beim Lesen wirklich ständig laut lachen, ebenso wie meine Familie, die das Buch natürlich auch durchgeblättert hat. Und das absolute i-Tüpfelchen bei jedem Bild sind natürlich die Kommentare der beiden Autoren, die manchem Schild so erst die richtige Würze geben.

Fazit: Ein wunderbares Buch, um sich selbst etwas Gutes zu tun, wenn man mal ganz herzhaft lachen möchte, aber auch das perfekte Geschenk für… na, eigentlich für jeden.

Cover des Buches Das Erdgeschoss ist im 3. Stock (ISBN: 9783453605039)
evafls avatar

Rezension zu "Das Erdgeschoss ist im 3. Stock" von Ralf Heimann

evafl
Beim Einzelschick-SALE gibt’s sogar 30%!

Dieses Buch bietet eine Sammlung an den lustigsten und kuriosesten Schildern, die man je gesehen hat. Mal liegt es an Übersetzungsfehlern oder auch einfach unsinnigen Hinweisen, beispielsweise wenn der alte Preis dem neuen Preis absolut gleicht, das Hähnchenbrust- zum Hähnchenfrustfilet wird oder auch dem Hinweis auf ein langes Klingeln beim Hörgerätezentrum. Ein Bilderbuch zum Amüsieren, quasi.

Von den Herausgebern dieses Buches kannte ich bereits „Zentralfriedhof wie ausgestorben“, die zusammengefassten Perlen des Lokaljournalismus. Entsprechend gefreut hab ich mich auf diese neue Zusammenstellung, solche kuriosen Bücher finde ich immer wieder sehr gelungen.

Auch dieses Buch ist es definitiv, um das gleich mal vorweg zu nehmen. Es kommt in einem praktischen Format daher, ein DIN A 5-Querformat. Kriegt man also auch mal gut in einer Handtasche unter, wobei es kein dünnes Büchlein ist, sondern über 200 Seiten aufweist.

Inhaltlich findet man hier keine großartigen Texte vor, sondern lustige Abbildungen der unterschiedlichsten Schilder, die man an den verschiedensten Orten so gesehen hat. Diese sind mit einer amüsanten Unterschrift betitelt, das war es dann aber auch schon an Text – und das reicht auch. Meiner Ansicht nach ist das Buch durchaus abwechslungsreich, da es definitiv keine sich wiederholenden Schilder sind. Da findet man mal den Hinweis auf „Sackkarren“, die man bei einer großen Kaffeerösterei mit weiterem Warenangebot kaufen kann, darunter findet man aber Herrenslips. So ganz falsch ist die Betitelung grundsätzlich dann also ja doch wieder nicht, wenn man so will.

Weiterhin gibt es immer wieder interessant angebrachte Schilder, darunter auch Verkehrsschilder, die einfach unglücklich formuliert sind. Die Auswahl ist also wirklich vielfältig und sehr unterhaltsam. Mir hat das sehr gut gefallen, ich hab oft sehr gelacht beim Durchblättern des Buches. Ein weiterer Aspekt beim Lesen dieses Buches ist die Tatsache, dass man es nicht am Stück lesen muss, immer mal wieder hineinblättern kann, wenn man eben Zeit, Lust und Laune hat. Es wird quasi nie langweilig, man kann immer mal wieder hineinschauen.

Mir hat diese Zusammenstellung lustiger und kurioser Schilder sehr gut gefallen. Ein Bilderbuch für Erwachsene quasi, das wirklich unterhaltsam und schon sehr komisch ist. Ich kann diese Lektüre wirklich nur empfehlen und vergebe hier 5 von 5 Sternen.

Gespräche aus der Community

Cover des Buches Lepra-Gruppe hat sich aufgelöst
H
Homering-Elsner
www.perlen-des-lokaljournalismus.de

https://www.facebook.com/perlendeslokaljournalismus/


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