Ralf Husmann Nicht mein Tag

(160)

Lovelybooks Bewertung

  • 167 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 3 Leser
  • 26 Rezensionen
(15)
(49)
(52)
(29)
(15)

Inhaltsangabe zu „Nicht mein Tag“ von Ralf Husmann

Intelligenter muss Humor nicht sein: Der erfolgreiche Debütroman von Grimme-Preisträger Ralf Husmann, dem Erfinder von Deutschlands Kultserien ›Stromberg‹ und ›Dr. Psycho‹, erzählt die unglaublich gute Geschichte eines gar nicht guten Arbeitstages: hoffnungslos lustig!

Eine gelungene Hommage ans Leben

— TheSilencer
TheSilencer

Interessante Story!

— FrauPlana
FrauPlana

Stöbern in Romane

Und morgen das Glück

Bewegende Geschichte über neue Anfang, großartig geschrieben !!!

marpije

Das Mädchen aus Brooklyn

Mein vierter und letzter Musso – Enttäuschung pur! (**)

Insider2199

Der Frauenchor von Chilbury

Vielleicht weniger an Männer gerichtet, aber ein tolles Buch für Frauen!

Sigismund

Das Ministerium des äußersten Glücks

Meins war's nicht.

BiancaBerlin

Das Glück meines Bruders

Die Erinnerung an eine vermeintlich glücklichen Kindheit stellt die Verhältnisse in der Beziehung der Brüder auf den Kopf.

4Mephistopheles

Der Sandmaler

Aufrüttelnd und wunderschön!

Edelstella

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Vor dem Ende des Tunnels kommt vielleicht doch ein Licht

    Nicht mein Tag
    TheSilencer

    TheSilencer

    30. March 2016 um 14:00

    Wenn man sich an ein Buch wagt, daß der Stromberg-Autor geschrieben hat, sollte man keinen krachenden Humor a la Vollidiot erwarten. Das tat ich zwar, wurde aber dennoch nicht enttäuscht.Till Reiners, 38, fragt sich, ob das alles war. Sicherer Job als Bankangestellter, Haus, Ehefrau, Quoten-Kind, Seitenscheitel, Langweiler. Immer das gleiche. Seine einzigen Ausbrüche finden in seinem Kopf statt, wenn er von früheren Zeiten als Jugendlicher träumt oder in seiner Phantasie das blonde Bank-Doofchen mit Arschgeweih verführt.Das alles ändert sich schlagartig, als der Lebensversager Nappo seine Bankfiliale überfällt und ihn vorsichtshalber als Geisel mitnimmt.Alle Leben sind plötzlich anders: seine Ehefrau zweifelt, der ermittelnde Kommissar grübelt, seine Kollegen verurteilen, Nappos Freundin ist gelangweilt, und das Bank-Doofchen wittert seine Chance ganz ohne DSDS berühmt zu werden, als die Presse aufschlägt.Was bleibt, ist ein melancholische Geschichte, die einen ein wenig mitleiden läßt - gerade wenn man das gleiche Alter wie die Roman-Figur erreicht hat -, die aber immer wieder die Kurve kriegt, weil der Text eben immer wieder augenzwinkernd den Spiegel rausholt.Und nebenbei lüftet Husmann scheinbar völlig ungewollt die schmutzigen und primitiven Geheimnisse des Mannes, die zwar allen vertraut sind, die man aber doch bitte nicht ausspricht.

    Mehr
  • Leserunde zu "Morgens leerer, abends voller" von Tobias Keller

    Morgens leerer, abends voller
    Tobias_Keller

    Tobias_Keller

    Hallo zusammen! Beim letzten Fragefreitag zum Buch "Morgens leerer, abends voller" gab es ja bereits einige Stimmen, die sich eine Leserunde gewünscht haben. Und genau dazu möchte ich Euch heute einladen! Der wunderbare dtv-Verlag hat sich netterweise dazu bereit erklärt, 25 Rezensions-Exemplare zur Verfügung zu stellen und sie den Gewinnern nach der Bewerbungsrunde zuzusenden. Diese Bewerbungsrunde geht bis Dienstag, den 09.02.2016 und ich würde gerne von Euch wissen, welchen Ratschlag ihr eurem 15-jährigen Ich geben würdet, damit es die Schulzeit besser übersteht! Die 25 Gewinner gebe ich anschließend bekannt. Bitte schreibt mir dann bis spätestens Donnerstag Vormittag, den 11.02.2016, per PN eure Anschrift. Wenn sich Gewinner bis dahin nicht melden, rücken andere vor! Die Leserunde beginnt am 15.02.2016 und ist für 14 Tage angesetzt. Da hoffe ich natürlich, dass ALLE mitmachen, die Interesse haben, und nicht nur die Gewinner des Rezensions-Exemplars. Vielleicht haben ja auch schon einige das Buch zu Hause. Ihr seid selbstverständlich ebenfalls (und ganz besonders) herzlich eingeladen! Und nun freue ich mich sehr auf eure Bewerbungen, auf eure Ratschläge und natürlich auf die Leserunde! Ganz liebe Grüße aus dem Ruhrgebiet und einen guten Start in die Woche wünscht Tobias Keller

    Mehr
    • 673
  • Gute Gesichte, lustig umgesetzt

    Nicht mein Tag
    FrauPlana

    FrauPlana

    25. January 2015 um 17:36

    Die Geschichte in dem Buch ist eigentlich sehr simpel aber doch bizar. Es macht Spaß dieses Buch zu lesen, zumal es sehr lustig geschrieben ist. Man kann sich sowohl mit dem Protagonisten, als auch mit seinem Entführer identifizieren, was das Buch noch interessanter macht.

  • amüsante Geschichte

    Nicht mein Tag
    kattii

    kattii

    28. August 2014 um 21:04

    Hat schon meinen Humor getroffen, ist aber sicher nicht jedermanns Sache. Als lsutiges Buch für zwischendurch durchaus gelungen. An manchen Stellen etwas musste ich mich etwas durchquälen, daher sowas wie 3-4 Sterne :-)

  • Rezension zu "Nicht mein Tag" von Ralf Husmann

    Nicht mein Tag
    ina_kzeptabel

    ina_kzeptabel

    17. August 2012 um 13:50

    Ein Banküberfall, ein Angestellter als Geisel, ein durchgeknallter Entführer - diese Mischung ergibt "Nicht mein Tag". "Miriam, die ihren Schmuck auf den Nachttisch legt und ihre Hände eincremt vor dem Schlafen. Die kleinen Nachtlichter in den Steckdosen, falls Nico aufwacht und Angst hat und ins Zimmer seiner Eltern kommen will. Das ist seine Welt, dafür ist Till gemacht, das will er die nächsten zwanzig oder dreißig Jahre machen [...]" (S. 140, f.) Doch Till wird dies in den nächsten Tagen nicht erleben. Und vielleicht auch danach nicht mehr... Die Story ist schnell erzählt - Till Reiners arbeitet in einer Bank, ist 38 jahre alt, verheiratet mit Miriam, 36 Jahre, und die beiden haben seinen Sohn namens Nico, 4 Jahre alt. Eigentlich sollte Till glücklich sein, doch irgendetwa fehlt ihm. Da kommt ihm seine Kollegin Jessica nur recht, die mit ihrem sexy Aussehen und Auftreten Tills Fantasie ordentlich anregt. Doch Interesse scheint sie nicht zu haben, vielleicht müsste Till an sich etwas ändern... So weit kommt es allerdings garnicht erst, denn bevor Till sich der Situation überhaupt richtig bewusst wird sitzt er in seinem Auto neben Nappo, seinem Entführer. Dieser hat beim Banküberfall ca. 30.000 Euro erbeutet und ist nun mit Till als Geisel auf der Flucht. Aber auch hier verläuft einiges anders wie geplant. Nappo ist kein sehr umgänglicher Zeitgenosse, eher ein Choleriker der höchsten Art. Das passt natürlich überhaupt nicht zu Till, der seine leidenschaftlichen Gedanken lieber für sich behält. Trotzdem scheint zwischen den beiden eine Art Verbindung zu existieren, die man sogar schlicht als das Stockholm-Sydrom bezeichnen kann. Das die beiden sich des öfteren uneinig sind und der Banküberfall nicht die einzige kriminelle Tat bleibt, ist von Anfang an klar... Mich konnte der Stil leider nicht überzeugen. Sicherlich, der Humor ist vorhanden. Aber mehr als ein wages Schmunzeln kam bei mir nie. Dabei schaue ich die Serie Stromberg sehr gerne und schließlich ist Ralf Husmann der Autor. Doch was, was in der Serie wunderbar funktioniert, funktioniert meiner Ansicht nach nicht im Buch. Der ganze Erzählstil hat eine Art an sich, die sich schwer beschreiben lässt. Ich empfand ihn teilweise sogar eher als Drehbuch und nicht Roman (kann aber auch täuschen, aufgrund der Hintergrundinformationen bezüglich Ralf Husmann). Die Sätze kommen manchmal etwas abgehackt daher. Positiv anzumerken ist die Kapitellänge und die Ausarbeitung der Charaktere. Nur kommen diese leider nicht so zum Zug, wie man sich das am Anfang noch vorstellt. Es gibt verschiedene Erzählstränge, der Hauptteil liegt bei Till als Protagonist. Die "Zwischenkapitel" über Tills Frau Miriam, seine Kollegin Jessica und Kommisar Kurt Bergmeister haben keine strikte Reihenfolge, sie sollen wohl eher der Überbrückung zwischen den Ereignissen der Flucht dienen. Ich empfand sie meist (nicht immer) als eher störend. So konnte ich Miriams Part noch nachvollziehen, aber nicht den des Kommissars oder den von Jessica... Mein Fazit: wer hier ein Buch ganz nach Tommy Jaud sucht, der muss leider weitersuchen. Wer den trockenen Humor von Stromberg mag, kann das Buch gerne lesen. Direkt empfehlen würde ich es nicht, aber auch nicht davon abraten. Als "sinnfreie" Lektüre für zwischendurch ist es okay.

    Mehr
  • Rezension zu "Nicht mein Tag" von Ralf Husmann

    Nicht mein Tag
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. April 2011 um 22:50

    Leichte Erzählung des Stromberg-Autors über den Spießbürger Till, der per Zufall Geisel eines Bankräubers wird. Beides auf ihre Art loser, die einige Tage miteinander verbringen…
    Schöner Humor, Tragikomik und jede Menge Klischees. Leichtgewicht, daß man so wegschlabbern kann

  • Rezension zu "Nicht mein Tag" von Ralf Husmann

    Nicht mein Tag
    Holden

    Holden

    30. November 2010 um 16:23

    Der Stromberg- und Dr. Psycho-Schreiber erzählt dieaml nicht aus einem Versicherungsbüro, sondern aus einer Dresdner-Bank-Filiale. Ansonsten alles beim alten, die Handlung drumherum ist nebensächlich.

  • Rezension zu "Nicht mein Tag" von Ralf Husmann

    Nicht mein Tag
    Ritja

    Ritja

    29. August 2010 um 14:21

    Ich habe eine ganze Weile gebraucht, um in die Geschichte hinein zukommen. Und bis zum Schluss konnte sie mich nicht fesseln, geschweige denn so richtig amüsieren (wie auf dem Cover versprochen). Es geht um Till, einem Bankangestellten, der davon träumt mit der jungen sexy Kollegin ins Bett zu gehen und ein spannenderes Leben zu führen. Seine Wirklichkeit sieht anders aus. Verheiratet, ein Kind und Bankangestellter mit wenig Chancen auf eine höhere oder andere Position. Eines Tages wird die Bank ausgeraubt und Till als Geisel genommen. Er versteht sich gut mit dem Geiselnehmer Nappo und sie fahren durch Deutschalnd bis nach Holland. Derweil muss seine Frau durch die verschiedensten Gefühlswelten wandern...hin- und hergerissen zwischen Trauer, Wut, Angst und neues Abenteuer. Ab und an gab es witzige Passagen, aber der größte Teil der Geschichte schleppte sich über die Seiten.

    Mehr
  • Rezension zu "Nicht mein Tag" von Ralf Husmann

    Nicht mein Tag
    boschsi

    boschsi

    07. August 2010 um 17:54

    Mir hat das Buh sehr gut gefallen, die Geschichte war wohl etwas gestellt, aber ich fand sie sehr amüsant. Die Charaktere fand ich gut beschrieben, etwas überzogen, aber sonst auch so wie man sie auf der Straße trifft.

  • Rezension zu "Nicht mein Tag" von Ralf Husmann

    Nicht mein Tag
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. January 2010 um 13:26

    Nicht mein Tag.
    Ein Buch, dass ich lesen musste. Von der Schule aus.

    Privat hätte ich es nie gekauft.
    Es ist nicht gerade spannend und die ganze Geschichte wirkt am Schluss gestellt.
    Auch die Charakteren sind nicht besonders durchdacht und vor allem die Hauptfigur sehr primitiv.

    Nicht mein Buch.

  • Rezension zu "Nicht mein Tag" von Ralf Husmann

    Nicht mein Tag
    Silverwing

    Silverwing

    04. January 2010 um 19:18

    Vom Stromberg-Autor Husmann verfasst und vom Klappentext als total lustig angekündigt. Ich fand es überhaupt nicht witzig, sondern teilweise langatmig und gegen Ende habe ich sogar mehrere Seiten überblättert. Schade...

  • Rezension zu "Nicht mein Tag" von Ralf Husmann

    Nicht mein Tag
    Normal-ist-langweilig

    Normal-ist-langweilig

    19. October 2009 um 20:50

    ICh fand das Buch nur sehr bedingt lustig und eher nachdenklich gestimmt. Aber eben auch sehr langatmig, so dass ich einige Seite am Ende überblättert habe, da es mir zu langweilig wurde und ich aber wenigstens wissen wollte wie die Geschichte ausgeht.

  • Rezension zu "Nicht mein Tag" von Ralf Husmann

    Nicht mein Tag
    KleinNase20

    KleinNase20

    04. September 2009 um 13:51

    War eigentlich ganz witzig - Stromberg halt! Nen bissl trockener Humor schadet nie:-) Aber ich musste much doch etwas durchquälen....

  • Rezension zu "Nicht mein Tag" von Ralf Husmann

    Nicht mein Tag
    biboff

    biboff

    11. June 2009 um 23:01

    ( aus meinem Blog: www.gedankendialog.de ) Ich will mich jetzt nicht an den Artikel aus dem SPIEGEL von gestern anhängen. Habe nur zufällig gerade den Roman zu Ende gelesen und wollte hier meine Gedanken zu “Nicht mein Tag” von Ralf Husmann niederschreiben. Ein ganz nettes Buch im Stil der “neuen deutschen Comedy” – Gagschreiber der einschlägigen Sendeformate schreiben ihre Gags in einem Roman nieder…. ein schöner Trend für all diejenigen, die wie ich gerne sehr lustig-unterhaltsame Literatur lesen und es mögen, beim Lesen zu lachen, oder zumindest zu schmunzeln! Leider kommt Ralf Husmann nicht an seinen “Vorgänger” Tommy Jaud heran, dessen Bücher (mittlerweile sind es drei!) ich auch in einem viel schnelleren Tempo durchgelesen habe, da ich diese einfach noch weniger zur Seite legen konnte. “Nicht mein Tag” handelt von dem Bankangestellten Till Reiners, gefangen in der (klein-)bürgerlichen Tristesse seines Jobs in der Osthofener Filiale einer großen deutschen Bank und seiner Kleinfamilie (Frau Miriam und Sohn Nico). Die einzige “Rebellion”, die er sich in sein bürgerliches Leben gerettet hat, ist die Erinnerung an seine Band “Copyright” (er war/ist Gitarrist) und die gelegentlichen Auftritte als Unterhalter mit Gitarre, z.B. auf der Geburtstagsfeier des Filialleiters. Till träumt von einem Leben, das anders ist – nur wie, das weiß er nicht. Er träumt von einer anderen Frau, der jüngeren, kecken Kolleegin Jessica und davon, einfach erstmal mit ihr durchzubrennen. Der Rest würde sich schon ergeben. Der Rest ergibt sich auch eines Tages als sich das Leben von Till mit einem Schlag ändert und er ein wenig wie der Revoluzzer wird, der er gerne gewesen wäre. Ein Bankräuber nimmt ihn als “Geisel” mit auf eine Odyssee, die sie beide durch die westdeutsche Provinz um Osthofen, Holland und schließlich Frankreich führt. Auf diesem Wege entwickelt sich Till immer weiter weg von seinem Spießertum, so dass sogar eine junge Frau an ihm Gefallen findet und sich in seine Arme wirft – letztenendes aber doch wieder nicht “ganz”….. Dieses “letztenendes-doch-nicht-ganz”-sein ist so ein wenig das Leitmotiv in diesem Werk, das sich von der ersten bis zur letzten Seite verfolgen lässt. Ein wenig wehmütig schleppt sich Till Reiners durch sein tristes Leben, ein Ying ohne Yang. Ein wenig wie ein Zwilling, dem seine Eltern nicht gesagt haben, dass er einen Zwillingsbruder hat, der allerdings bei der Geburt verstorben ist… Er hat eine Idee davon, dass etwas fehlt, kann jedoch nicht beschreiben, was das sein könnte. Alles in allem ist der Roman “Nicht mein Tag” von Ralf Husmann unterhaltsam geschrieben, wenn auch an manchen Stellen vielleicht etwas zu vorhersehbar und an anderen dafür etwas zu weit hergeholt und ausschweifend. Meines Erachtens reicht er aber nicht an die Klasse eines Tommy Jaud heran, der mir etwas handwerklich solider erscheint. Jedenfalls wenn man die Stoffe liest, bei einer (möglichen!) Verfilmung (und ich denke, die wird kommen!) könnte sich dieser literarische Nachteil allerdings ausmerzen lassen, da das Grundsujet des Romans (ein Ausbrechen aus dem Jetzt ohne die Idee des Wohin!) topaktuell in unsere heutigen Zeit zu sein scheint und ja auch in mir eine Resonanz gefunden hat. Drei dieser tief-nachdenklichen Teststellen ohne jedes Pathos und von tiefreichender Einsicht möchte ich hier gerne zitieren (wobei sich an der ersten zumindest in meiner Ausgabe ein kleiner Druckfehler eingeschlichen zu haben scheint, deshalb hab ich den fehlenden Artikel mal ergänzt!): Fast nie hat der Alltag den richtigen Soundtrack. Das Leben sollte mehr so sein wie [ein] Gary Rafferty Song, ist aber bestenfalls Peter Maffay. Diese Textstelle zeugt auch von der Wichtigkeit, die Till Reiners der Musik beimisst, die er so vermisst und der er so wehmütig nachweint seit sein als Teenie selbst-komponiertes und professionell produziertes “Renate, ich warte!” nicht den gewünschten Erfolg zeigte und sich Renate schlichtweg unbeeindruckt zeigte! Es gibt kein Glückskonto, auf das man gute Momente einzahlt, und vom dem man im Bedarfsfall wieder was abheben kann. Vielleicht eine Einsicht, die Till Reiners als Bankangestellter hatte, dem die Symbolsprache mit “Konto”, “einzahlen” und “abheben” ja vielleicht vertrauter ist als uns… Tagsüber zufrieden zu sein ist einfach. Nachts, wenn man wehrlos im Bett liegt, rückt einem die Wahrheit auf den Pelz. Ein Satz, den wahrscheinlich viele Menschen so unterschreiben würden. Einen deutlichen Vorteil des Buches, den man sonst so nicht erkennen kann, wenn man z.B. online (auch bei mir über AMAZON möglich) einkauft, will ich nicht verschweigen: Das Buch ist vom Textfluss in (zum überwiegenden Teil) überschaubare “appetitlich” kurze Kapitel gegliedert, die einen unterhaltsamen Lesespaß auch im Bett vor dem Schlafen nach einem anstrengenden Tag (z.B. als Bankangestellter irgendwo in Deutschland) möglich machen. So bleibt ein weites Zurückblättern am nächsten Tag – um den Anschluss nicht zu verlieren – erspart, wenn einen beim Lesen dann doch der Schlaf übermannt hat. Was aber, das will ich ausdrücklich noch einmal betonen, nicht am Autor liegen kann, dazu ist das Buch dann doch zu temporeich….

    Mehr
  • Rezension zu "Nicht mein Tag" von Ralf Husmann

    Nicht mein Tag
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. March 2009 um 10:09

    Das Buch fängt ungemein witzig an und es kommt schnell das altbekannte "Stromberg" feeling auf. Gegen Ende nimmt das Buch aber einen zunehmend ernsteren und melancholischeren Ton an, der durchaus deprimierend wirken kann, zeigt es einem doch, wie armselig das bürgerliche Leben sein kann. Eine engültige Antwort bleibt aus. Trotzdem ein sehr gelungenes Werk, bei dem sehr viel gelacht und auch zum Nachdenklen angeregt wird.

    Mehr
  • weitere