Ralf Isau Der Mann, der nichts vergessen konnte

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Inhaltsangabe zu „Der Mann, der nichts vergessen konnte“ von Ralf Isau

Tim Labin kann, was sich viele Menschen wünschen: Er vergisst nichts, was er erlebt, sieht oder liest. Diese außergewöhnliche Fähigkeit hat ihn zum hochbegabten Wissenschaftler, Sprachgenie und Schachweltmeister gemacht. Nur an ein Ereignis aus seiner Kindheit kann Tim sich nicht erinnern an die Nacht, in der seine Eltern ermordet wurden. Als er der faszinierenden Computerspezialistin JJ begegnet, führt sie ihn auf die Spur seiner Vergangenheit. Ein Geheimnis liegt darin verborgen, das von mächtigen Institutionen gehütet wird und dessen Enthüllung unsere Welt vollkommen verändern würde. Tim ist der einzige Mensch, der alle Puzzleteile zusammenfügen kann falls er lange genug überlebt.

Interessante Ideen, teils langatmig verwoben, manchmal nicht plausibel

— AnniMeyer
AnniMeyer

Langatmig und unspannend

— tob82
tob82

Kann man lesen. Teils spannend. Hat mich aber nicht wirklich gefesselt, sodass ich viele längere Pausen beim Lesen hatte ...

— gorgophol
gorgophol

Handlung nicht schlecht, aber teils verwirrend... das Ende ist sehr kurz, so als müsste das Buch schnell fertig werden. Kann man MAL lesen..

— Suse33
Suse33

Danke :) Ich planne eine Buchvorstellung zu Der Mann der nichts vergessen konnte wäre toll wenn jemand tipps und anregungen für mich hat . Mir ist zum beispiel unklar wo der Höhepunkt vom buch ist denn ich finde dass Buch hat nie leier stellen. und vielleicht wist ihr ein paar interesante von Ralf Isau?

— Fuchur
Fuchur

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    Der Mann, der nichts vergessen konnte
    tob82

    tob82

    29. April 2016 um 21:51

    Ich kannte bisher nur die Fantasy von Ralf Isau, genau genommen die "Chroniken von Mirad"-Trilogie, und wollte nun mal schauen, wie es um seine Qualitäten im Thriller-Bereich steht. Mein Urteil nach der Lektüre von "Der Mann, der nichts vergessen konnte": leider schlecht. Ich habe selten einen Thriller gelesen, der weniger spannend und langatmiger war. Dabei habe ich der Geschichte sogar mehr als eine faire Chance gegeben: erst auf Seite 300 habe ich das Buch dann endlich zur Seite gelegt, weil es überhaupt keine Motivation mehr gab, weiterzulesen. "Der Mann, der nichts vergessen konnte" ist ein Thriller aus der Kategorie "Großes Mysterium", sprich à la "Da Vinci Code" oder passender wie der Film "Das Vermächtnis der Tempelritter". Wobei das genau genommen nicht ganz stimmt, denn dazu kommt noch eine Geheimdienst-Variante mit dem Thema "Cyberwar". Diese Kombination funktioniert leider überhaupt nicht. Es kam leider überhaupt keine Spannung in Bezug auf die Auflösung des "Mysteriums" zustande. Und selbst die Charaktere erkennen, dass die Auflösung im Zusammenhang mit der Amerikanischen Unanhängigkeitserklärung keine realen Konsequenzen haben wird. Allerdings hoffen Sie, dass damit die psychologischen Reaktionen auf den Cyberwar verändert werden können. Total abstrus! Dazu kommt, dass die Charaktere sehr klischeehaft wirken: da ist das Mega-Genie, die attraktive und starke Agentin (in die sich der Protagonist natürlich auch gleich verknallt), die Computer-Freaks und der mysteriöse Anführer. Nach den ersten 50 Seiten ist man damit schon ziemlich bedient. Ich hatte zunächst wirklich den Eindruck, hier so etwas wie ein Erstlingswerk zu lesen. Es schien so als würde der Autor noch nach seinem Stil suchen. Man stößt auf einige recht haarsträubende Sätze, die z.T. schon ans Lächerliche grenzen. Glücklicherweise gibt sich zumindest das einigermaßen nach dem erweiterten Prolog. Danach wirkt der Stil dann konstanter und ist auch ausreichend ansprechend, um dem Buch eine weitere Chance zu geben. Leider wird diese nicht genutzt. Das Konzept funktioniert einfach nicht. Es kann sich zu keiner Zeit eine spannende Geschichte entwickeln. "Der Mann, der nichts vergessen konnte" erreicht in keinem Bereich die Qualität, die ich von Isaus Fantasy gewohnt bin, und ist damit ganz eindeutig keine Lektüre-Empfehlung!

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  • Beale Papers

    Der Mann, der nichts vergessen konnte
    rallus

    rallus

    01. July 2015 um 15:02

    Tim Labin ist der Mann der nichts vergessen kann. Eine neue Sprache kann er in einer Woche lernen, Bücher in 30 Minuten durchlesen und keine Seite vergessen. Was für manche ein Wunder oder eine erstrebenswerte Gabe ist, ist für ihn auch ein Fluch. Das sogenannte Savant-Syndrom (Inselbegabung) führt nämlich auch zu autistischen Zügen. Tim hat Ansätze dazu, gibt anderen Menschen keine Hand und kann sich nur in der Öffentlichkeit mit einem gewissen Sicherheitsabstand um sich herum fortbewegen. Als kleines Kind musste er zusehen wie seine Eltern vom Geheimdienst ermordet wurden, den anschliessenden Brand überlebte er nur knapp. Jetzt, mit Mitte 20, ist er Schachweltmeister geworden und sein Geist hungert wieder nach einer neuen Aufgabe. So kommt es ihm ganz recht, dass sich die NSA, auch in Person der faszinierenden hübschen Computerspezialistin JJ, an ihn wendet um die Beale Papiere zu entziffern. Tim Labin begibt sich zugleich in die Bibliothek um alle Bücher aus der Zeit von Beale zu memorieren, da man annimmt, dass der Zahlencode anhand von bestimmten Büchern verschlüsselt ist. Ohne das Wissen dieser Bücher ist es unmöglich den Code zu entschlüsseln. Nachdem er den dritten Teil erfolgreich entschlüsselte, kommt das Gerücht in die Welt, dass die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten falsch ist und Reparationszahlungen seit 232 Jahren an Großbritannien bestehen. Die Börse spielt verrückt, auf Tim wird ein Anschlag ausgeübt. Die NSA bringt Tim nach Washington um weiterzuforschen, doch in der NSA spielen manche falsch. Die Bücher von Ralf Isau strotzen vor neuen Ideen und gut recherchierten Hintergründen. Hier spricht er die Beale Papiere an, die mir vollkommen unbekannt waren und verknüpft diese geschickt mit der Geheimloge Skull & Bones. Ein paar Spielereien mit Zahlen und Doppelagenten und fertig ist ein spannender Jugendthriller ab 16. Man merkt dass es ihm Spass macht, doch allzu schnell und rasant überschlagen sich die Ereignisse und man denkt er wolle das Buch jetzt noch schnell zu Ende bringen. Einen kleinen überraschenden Schlenker hätte er doch einbauen können am Ende, so bleibt es leider recht übersichtlich und vorhersehbar. Deswegen knapp an den 4 Sternen gescheitert.

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  • Rezension zu "Der Mann, der nichts vergessen konnte" von Ralf Isau

    Der Mann, der nichts vergessen konnte
    marion_gallus

    marion_gallus

    14. August 2012 um 21:42

    Tim Labin, gesegnet mit mehreren Doktortiteln und frisch gebackener Schachweltmeister ist der Mann, der nichts vergessen kann. Alles was er jemals gelesen, gesehen oder gehört hat, bleibt in seinem außergewöhnlichen Gehirn auf alle Ewigkeit abgespeichert. Er liest Bücher mit einer Stärke von ca. 500 Seiten in etwa einer Stunde. Wobei der Ausdruck Lesen hier eigentlich falsch ist, er saugt sie auf, gierig nach Wissen. Nur an eines kann sich Tim nicht mehr erinnern. An die Ereignisse jener Nacht, in der seine Eltern ums Leben kamen. Tim war damals gerade 9 Jahre alt und wurde in dieser Nacht schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Seither klafft diese dunkle Lücke in seinem Hirn und der ständige Drang nach neuem Wissen, ist nichts anderes, als sein Versuch diese Erinnerungen wieder zu finden. Doch sein großes, umfängliches Wissen macht Tim lange nicht zu einem glücklichen, zufriedenen Mann. Er hat große Schwierigkeiten im Umgang mit Menschen. Er kann es nicht ertragen die Hand geschüttelt oder überhaupt von Menschen (auch zufällig) berührt zu werden. Wenn er in einer größeren Menschenmenge ist, gerät er in Panik. Tritt er eine Flugreise an, dann muss beispielsweise gewährleistet sein, dass in den Reihen vor, hinter und neben ihm kein weiterer Passagier sitzt. Als die Historikerin und Computerspezialistin JJ mit einem Anliegen an Tim herantritt, nimmt er die Herausforderung nicht allein wegen seinem unstillbaren Durst nach Wissen an. Vom ersten Augenblick fühlt er sich zu JJ hingezogen, was für Tim ein völlig neues Gefühl ist und auf Grund seiner sozialen Schwierigkeiten auch kein kleines Problem für ihn darstellt. JJ bittet Tim uralte verschlüsselte Dokumente zu enträtseln. Sie ist sicher, dass Tim, der Mann, der nichts vergessen kann genau der richtige Mann ist, der helfen kann. Dieser begibt sich gemeinsam mit JJ nach Cambridge, in die alte Bibliothek. Dort sind sie auf der Suche nach dem Text, der zur Verschlüsselung der alten Schriften gedient hat. Tim macht sich voller Eifer an die Arbeit, natürlich auch um der schönen Historikerin zu imponieren. Doch auch wenn die beiden sich geschäftlich gut verstehen und JJ auch mit den diversen Macken Tims gut zurechtkommt: sie lässt den Mann nicht an sich heran. Wenn es ihr zu persönlich wird, dann blockt sie sofort ab. Doch Tim hat keine Eile, er liest sich durch die umfangreiche Bibliothek in Cambridge und dabei stößt er so nach und nach auch auf Wege, die zurück in seine eigene Vergangenheit führen. Es gibt jedoch Personen, denen ist ebenso an der Entschlüsselung der alten Texte gelegen, jedoch wollen diese nicht, dass Tim zuviel erfährt. Ohne sich dessen bewusst zu sein, begibt sich Tim mit jedem Schritt, den er näher an die Entschlüsselung herankommt in größere Gefahr …. *** Dies war mein erster Thriller, den ich von Ralf Isau gelesen habe. Habe ich zu Beginn des Buches noch bei Facebook geschrieben, dass es sicherlich unblutiger wird, als mein vorheriges Buch von Chris Carter, so hat mich Ralf Isau prompt eines besseren belehrt. Denn die erste Szene war gleich relativ blutig, denn das Buch startet genau mit der Nacht des Todes von Tims Eltern, an die er sich nicht mehr erinnern kann. Ich muss sagen, Ralf Isau hat bewiesen, dass er auch außerhalb der Fantasy für Erwachsene und Jugendliche gute Ideen zu Papier bringen kann. Der Schreibstil ist gewohnt gehoben. Sicherlich geht es auch umgangssprachlich zu, was aber hauptsächlich in der Natur des von Isau erschaffenen, verkorksten Charakters des Protagonisten begründet ist. Denn durch seine sozialen Schwächen kontert er ständig recht schlagfertig in Gesprächsmomenten und nimmt kein Blatt vor den Mund. Mit seinem Mann, der nichts vergessen kann, hat der Autor einen sehr sympathischen Charakter erschaffen und die Beschreibungen der Ursache für sein besonderes Gehirn, sind wie gewohnt gut recherchiert. Die Entwicklung der Handlung ist gut aufgebaut, die Handlungsorte wechseln und spannende, düstere Momente werden von ruhigeren Szenen abgelöst. Für mich war dieser Roman ein Abenteuerroman mit Thrillereinfluss. Uralte Logenverbindungen, alte Dokumente, Gruften voller Geheimnisse, Beschreibungen wunderbarer Bibliotheken in Washington und Cambridge, aber auch Computer High-Tech & Internet, all dies hat dieser Roman zu bieten. Ab und zu waren mir die Hintergründe und Verbindungen der Personen und die Sprünge durch die Zeiten und historischen Verknüpfungen zu verworren und überfrachtet. Wer hat was gegründet, wer kannte wen und hat wem, wann was zugeschustert. Es gab Momente, da kam ich da nicht ganz mit und mir war es einfach zuviel des Guten. Solche Verschwörungen, mit komplizierten Spionagecharakter sind nicht so mein Fall. Dennoch hat mir der Roman Spaß gemacht und ich werde mit Sicherheit einen weiteren Isau-Thriller lesen. Denn ich finde es gut, wenn Autoren in verschiedenen Genres unterwegs sind und sich nicht festlegen lassen (wollen). Auch wenn ich mich bereits jetzt auf die nächsten Fantasy und Jugendromane von Ralf Isau freue, für mich kann der Autor eindeutig auch spannendes und fesselndes schreiben. Mein Fazit: 4 von 5 Sternen für diesen Isau-Thriller. Fesselnd, spannend, interessant und abwechslungsreich. Für alle Leser, die gerne über Verschwörungen, Schatzsuche, kryptisches und Abenteuerrätsel lesen ist er absolut zu empfehlen. © Buchwelten 2012

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  • Rezension zu "Der Mann, der nichts vergessen konnte" von Ralf Isau

    Der Mann, der nichts vergessen konnte
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. September 2011 um 19:05

    Zunächst muss ich einmal sagen, dass ich ein großer Fan von Ralf Isau bin. Ich bin einfach davon fasziniert, wie er wahre Gegebenheiten mit in seine phantastischen Geschichten einbaut. Auch bei diesem Buch ist es ihm wieder gelungen. Vor allem die kleinen Details in der Geschichte machen diese Interessant. Es ist zum Beispiel in Kapitel aufgeteilt, die nach Schachzügen bennant wurden. Das Schachspiel ist nämlich das leitende Thema des Thrillers. Ich finde das Buch ist einfach ein Muss für alle Thriller-Fans oder Fans von Verschwörungstheorien!

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  • Rezension zu "Der Mann, der nichts vergessen konnte" von Ralf Isau

    Der Mann, der nichts vergessen konnte
    VeroG

    VeroG

    11. February 2011 um 15:36

    Tim Labin hat eine Gabe, die sich viele Menschen wünschen: Er vergisst nichts, was er erlebt, sieht oder liest. Diese außergewöhnliche Fähigkeit hat ihn zum hochbegabten Wissenschaftler, Sprachgenie und Schachweltmeister gemacht. Nur an ein Ereignis aus seiner Kindheit kann Tim sich nicht erinnern - an die Nacht, in der seine Eltern ermordet wurden. Mit Hilfe der Computerspezialistin JJ hofft er, das Rätsel um den Tod seiner Eltern zu lösen. Ein tolles Thema, interessante Protagonisten, noch dazu aktuelle Bezüge zu der derzeitigen Finanzkrise, und doch nur ein eher schwaches Buch mit sehr einfach gestrickter Handlung. Es fehlen alle Ingredienzien eines spannenden Thrillers: überraschende Wendungen, Spannungsaufbau, eine komplexe Story. Und sobald Tim auf JJ trifft, ist das Ende abzusehen. Aus diesem Stoff hätte man viel mehr machen können.

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  • Rezension zu "Der Mann, der nichts vergessen konnte" von Ralf Isau

    Der Mann, der nichts vergessen konnte
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. January 2011 um 19:24

    Inhalt: Tim Labin verfügt über eine besondere Gabe, denn er kann nichts vergessen. Jedes noch so kleine Detail bleibt in seinem Gedächtnis haften, Bücher kann er in Rekordzeit lesen, was ihm widerrum ein immenses Pensum an Wissen verschafft. Dieses Wissen widerrum hat ihm zu großem Ruhm als Wissenschaftler verholfen. Das bleibt natürlich nicht unbemerkt und so wird er vom amerikanischen Geheimdienst kontaktiert. Er soll ihnen ein geheimnisumwobenes Dokument entschlüsseln. Hierfür wird ihm die sowohl begnadete, als auch äußerst attraktive, Computerspezialistin Jamila, genannt JJ, an die Seite gestellt. Als sie sich gemeinsam an des Rätsels Lösung machen wird Tim langsam klar, dass seine eigene Vergangenheit, das einzige Stück, an das er sich nicht erinnern kann, eine wichtige Rolle dabei spielt. Meine Meinung: Was mir gleich positiv aufgefallen ist, ist die Einteilung des Buches in die verschiedenen Phasen des Schachs, da so ein direkter Bezug zum Protagonisten erzeugt wird. Und auch insgesamt ist der Schreibstil von Ralf Isau sehr gut zu lesen. Hinzu kommt noch der fast bis ins Unendliche gespannte Spannungsbogen, der die Geschichte zu einem wahren Pageturner macht. Dann noch eine Prise Romanze und ein perfekter Thriller entsteht. Leider ist es teilweise etwas schwer, der Geschichte nun wirklich bis in jedes Detail zu folgen, was zwar im Nachhinein immer wieder aufgeklärt wird, jedoch das Lesen manchmal etwas ins Stock bringt. Fazit: Ein nervenzerreissender Thriller der zum Miträtseln animiert.

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  • Rezension zu "Der Mann, der nichts vergessen konnte" von Ralf Isau

    Der Mann, der nichts vergessen konnte
    gurke

    gurke

    05. December 2010 um 18:17

    Tim Labin hat ein außergewöhnliches Talent. Er ist der Mann, der nichts vergessen kann. Er erinnert sich an jedes noch so kleine Detail und kann Bücher in Rekordgeschwindigkeit lesen. Aus diesem Grund hat er einen unbeschreiblich großen Schatz an Wissen in seinem Kopf gespeichert - so groß, dass er spielend bei "Wer wird Supermillionär" gewinnt und ganz nebenbei Schachweltmeister wird. Doch es gibt eine Sache, die aus seinem Gedächtnis ausgelöscht ist: Die Nacht des Mauerfalls in Berlin - die Nacht in der seine Eltern grausam ermordet wurden! Als er JJ, die hübsche Computerspezialistin kennenlernt kommt Tim an seine Grenzen. Er soll das größte Puzzle der Geschichte lösen. Doch was hat dieses Rätsel mit seiner Vergangenheit zu tun? Was ist in der Nacht des Mauerfalls wirklich geschehen? Warum wurden seine Eltern ermordet? Ralf Isau hat seinen Thriller sinngemäß in die Phasen des Schachs aufgeteilt. Der Leser knackt zusammen mit dem hochintelligenten Tim Labin und JJ das größte Rätsel der Geschichte. Die Spannung beginnt von Anfang an und lässt den Leser immer neugieriger werden, was es denn nun mit diesem berühmten Zahlencode auf sich hat. In "Der Mann, der nichts vergessen konnte" von Ralf Isau wird dem Thrillerliebhaber wirklich alles geboten: Spannung, Geheimnisse, Verschwörungen und Mord. All das wird in einem flüssigen Schreibstil zu einer faszinierenden Geschichte vereint. Ein Must-have für alle Thrillerfans und all jene, die gerne Verschwörungen und Geheimnise aufdecken.

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  • Rezension zu "Der Mann, der nichts vergessen konnte" von Ralf Isau

    Der Mann, der nichts vergessen konnte
    Leselounge

    Leselounge

    09. April 2010 um 20:18

    Tim Labin besitzt die Gabe der vollkommenen Erinnerung. Alles, was er jemals in seinem Leben gesehen, gehört oder gelesen hat, ist unwiderruflich in seinem Gedächtnis gespeichert. Diese Fähigkeit hat ihn zu einem hochbegabten Wissenschaftler gemacht, der nun vom amerikanischen Geheimdienst zur Entschlüsselung eines rätselumwobenen Dokumentes herangezogen wird. Hierzu wird ihm als Assistentin die ebenso intelligente wie gutaussehende Computerspezialistin Jamila an die Seite gestellt. Gemeinsam versuchen sie, das Rätsel zu lösen und die Puzzleteile zusammenzufügen. MEINUNG: Nun ja, was soll ich sagen. Ich gestehe, den groben Handlungsstrang habe ich sehr wohl verstanden. Schlußfolgerungen, die von den Protagonisten beim Lösen des “großen Rätsels” gezogen wurden, ließen über meinem Kopf jedoch all zu oft riesige rote Fragezeichen schweben. Tim soll ein nur aus Zahlenreihen bestehendes Dokument dechiffrieren, welches darauf schließen lassen soll, dass die existierende Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika nicht das Original sei. Weiterhin soll das Dokument den Aufenthaltsort der ursprünglichen Fassung beinhalten. Es wird in der Geschichte auf die Auswirkung dieser Nachricht im Hinblick auf die Wirtschaft und die Politik eingegangen. Auch Studentenbewegungen und deren untereinander existierende Rivalitäten finden einen Platz. Spionage und Doppelnullagentschaft a la James Bond kommen auch noch hinzu, was mich fast verzweifeln ließ. Dem groben roten Faden konnte ich aber dennoch folgen, und sei es auch nur der anbahnenden zarten Bande der beiden Hauptpersonen, so dass ich mich tapfer bis zum Schluß der Geschichte durchgebissen habe. Lesern, denen es nicht schwerfällt, sich in politische Machenschaften mit Macht- und Geldgier einzufinden und die auf geschichtshintergründige Erzählungen stehen, lege ich diesen Thriller ans Herz. Alle anderen weise ich darauf hin, das Buch bei klarem Verstand zu lesen ;o)

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  • Rezension zu "Der Mann, der nichts vergessen konnte" von Ralf Isau

    Der Mann, der nichts vergessen konnte
    Arthanis

    Arthanis

    30. March 2010 um 21:52

    Ganz nett, obwohl längst nicht so spannend und informativ wie die anderen Isau-Bücher. Ich hatte zeitweilig das Gefühl, dass dieses Buch ein Ghostwriter geschrieben hat.
    Trotzdem recht gute Unterhaltung.

  • Rezension zu "Der Mann, der nichts vergessen konnte" von Ralf Isau

    Der Mann, der nichts vergessen konnte
    Lerchie

    Lerchie

    27. November 2009 um 19:29

    9. November 1989. Die Familie Labin, Vater, Mutter und Sohn Tim sehen Westfernsehen, die Öffnung der Mauer. Es klingelt, der Besuch scheint nicht willkommen zu sein, denn Tim muss sich in der Speisekammer verstecken. Durch eine Ritze in der Tür erlebt er mit, wie seine Eltern vom KGB bedroht werden. Als die Männer nach ihm suchen, versteckt er sich in der Kartoffelkiste. Danach beobachtet er weiter, was passiert. Da bekommt er einen epileptischen Anfall und verliert das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kommt, bemerkt er, dass es in der Küche brennt. er macht das kleine Fenster auf. und klettert auf das Sims, da explodiert die Tür, er verliert den Halt und stürzt in die Tiefe. Als er im Krankenhaus wieder zu sich kommt, kann er sich an nichts mehr erinnern. Viele Jahre später: Tim Labin ist Schachweltmeister geworden. Ein Freund hatte ihm damals ein Buch über Schach ins Krankenhaus gebracht, und seit dieser Zeit kann er nichts mehr vergessen. Er kann sich an alles erinnern, nur der Tag, an dem seine Eltern starben ist wie ein schwarzes Loch in seinem Gedächtnis, nur an den Transport im Krankenhaus kann er sich noch erinnern. Er ist ein Wissender geworden, das heißt, er besitzt die Gabe der vollkommenen Erinnerung. Seine Epilepsie ist verschwunden, aber er kann die Nähe anderer Menschen schwer ertragen. Auf dem Weg zu seinem Zimmer fällt ihm ein Artikel über die Rosenholz-.Dateien in die Hände, den er mit einem Blick liest wobei er auf einen Brief wartet. Er wurde von der Cambridge-Universität abgesandt von Professor Zircon Afsahi. Jedoch sollte dies geheim bleiben. Der Brief enthielt noch ein zweites Blatt, das ausschließlich mit Ziffern bedeckt war. Es beginnt, ihn zu interessieren. Er macht sich mit den theoretischen Grundlagen der Ver- und Entschlüsselung von Informationen vertraut. Und dan kommt ihm plötzlich die amerikanische Unabhängigkeitserklärung in den Sinn. Auf deren Grundlage kann er den Code auf dem Blatt entschlüsseln, und erfährt, dass drei Gefäße, in welchen sich Gold, Silber und Juwelen befinden, an einem im ersten Papier beschriebenen Ort vergraben, und in Papier drei, die Namen der Begünstigten angegeben sind. Doch etwas ist merkwürdig:: An einigen Stellen musste er sich den Klartext zusammenreimen, weil einzelne Buchstaben nicht passten. Also stimmte die Declaration of Independence, die er kannte, nicht mit der von Beale benutzen Fassung überein. Hatte dieser vielleicht den Urtext benutzt? Nachforschungen im Internet ergeben, dass er tatsächlich das zweite von drei Blättern der Beale-Chiffre entziffert hat. Da bittet ihn der Professor telefonisch, nach England zu kommen, und die beiden anderen Blätter zu entziffern. Tim Labin weiß noch nicht, worauf er sich da einlässt. Er lernt in England Jamila kennen. Man trachtet ihm und seinen Bekannten nach dem Leben, und der eine oder andere wird auch ermordet.. Er muss weiter nach Amerika, um dort zu suchen. Dann vermutet er, dass die bekannt gegebene Unabhängigkeitserklärung in verschiedenen Punkten nicht der Wahrheit entspricht. Doch im Zuge dieser Nachforschungen, kommt ihm die Erinnerung zurück, und er erkennt, wer der Mörder seiner Eltern ist. Doch am Ende gerät er mit Jamila in dessen Falle, als er den versteckten Schatz schließlich gefunden hat.. Er glaubt schon, sein Ende sei gekommen, als sich plötzlich doch noch alles zum Guten wendet. Ralf Isau hat hier einen sehr spannenden und mitreißenden Thriller geschrieben. Das Buch hat mich gefesselt von Anfang bis zum Ende. Nur eines ist mir unklar geblieben: Wieso hat Tim Labin den Namen Rosenholz in dem Buch als seinen Geburtsnamen bezeichnet? Klar, es ist der Name seiner Vorfahren, aber er selbst hieß doch Labin. Und wieso hieß er immer noch Labin, obwohl er doch adoptiert wurde? (Im Buch steht, er sei bei seinen Adoptiveltern ausgezogen, aber nicht, dass er seinen alten Namen wieder angenommen hat.) Diese Punkte sind mir unklar geblieben, weshalb das Buch nur vier Sterne bekommt. (Ich hätte viereinhalb gegeben, aber das geht leider nicht). Ansonsten ist es ein hervorragendes Buch, das auch sehr gut zu lesen ist.

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  • Rezension zu "Der Mann, der nichts vergessen konnte" von Ralf Isau

    Der Mann, der nichts vergessen konnte
    andreadressler

    andreadressler

    18. August 2009 um 19:02

    Superspannend bis vom Anfang bis zum Schluss !
    Temporeich und fesselnd geschildert bis zum atemberaubenden Finale !
    Einfach nur grandios und wärmstens zur "Weiterempfehlung " zum absolutem Muss für alle Thrillerfans geeignet !

  • Rezension zu "Der Mann, der nichts vergessen konnte" von Ralf Isau

    Der Mann, der nichts vergessen konnte
    Katjes

    Katjes

    26. June 2009 um 17:44

    Mein ersters Buch von Ralf Isau und ich muss sagen, es hat sich wirklich gelohnt. Tim Labin, Schachweltmeister und Sprachgenie, kann nichts vergessen. Egal was er sieht, erlebt oder liest, er kann es nicht vergessen. Nur an ein Ereignis kann er sich nicht erinnern, an den Mord seiner Eltern. Eines Tages erhält er einen geheimnisvollen Brief eines Professors der Universität Cambridge und wird, eher er sich versieht, in die Intrigen der Geheimbünde gezogen. Tim soll die Beale-Chiffre, eine alte Geheimschrift, entschlüsseln, um der angeblichen Fälschung der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung auf die Spur zu kommen. Je mehr er sich mit dieser Materie beschäftigt, um so mehr drängt sich sein Erinnerungsfleck in den Vordergrund. Soviel zum Inhalt, mehr wird nicht verraten. Ihr müsst das Buch schon selber lesen! Auch wenn es manchmal etwas unrealistisch ist (welcher Thriller ist schon immer realistisch), hat mich das Buch total gepackt und fasziniert. Ich kann es jedem nur empfehlen.

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  • Rezension zu "Der Mann, der nichts vergessen konnte" von Ralf Isau

    Der Mann, der nichts vergessen konnte
    Reisende

    Reisende

    23. October 2008 um 19:36

    Groß angelegte Verschwörungs-Story. Spannend und glaubwürdig erzählt.

  • Rezension zu "Der Mann, der nichts vergessen konnte" von Ralf Isau

    Der Mann, der nichts vergessen konnte
    Paulinchen

    Paulinchen

    30. August 2008 um 15:06

    mhh ja...es ist kein schlechtes buch, aber bei weitem nichts besonderes. es enthält recht viel über die amerikanische geschichte und die unabhängigkeitserklährung