Ralf Isau Die zerbrochene Welt

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Inhaltsangabe zu „Die zerbrochene Welt“ von Ralf Isau

Die Welt Berith besteht aus unzähligen Inseln, die durch den Äther schweben. Als das grausame Volk der Dagonisier die Macht über das Reich an sich reißen will, überziehen sie es mit einem Krieg, der alles zu verschlingen droht. Einzig der Nebelwächter Taramis kann das Blutvergießen beenden. Gemeinsam mit seinen Gefährten setzt er alles daran, seine Welt vor den Dagonisiern zu retten. Doch ein grausamer Schicksalsschlag lässt den Helden fast versagen. Erst im Ange sicht der gefährlichsten Geheimnisse der zerbrochenen Welt gelingt es Taramis, sich auf seine Kräfte zu verlassen und die letzte Schlacht zu schlagen.

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  • Die zerbrochene Welt

    Die zerbrochene Welt

    Themistokeles

    02. December 2016 um 12:46

    Bei Fantasy Romanen, die eher in Richtung High Fantasy gehen, wie es in meinen Augen bei »Die zerbrochene Welt« der Fall ist, also man als Leser in ein vollkommen unbekanntes Universum, eine vollkommen unbekannte Welt, bevölkert mit eventuell vollkommen unbekannten Wesen geworfen wird, ist es zunächst immer etwas schwerer sich dort wirklich zurecht zu finden.Auch bei »Die zerbrochene Welt« dem ersten von drei Romanen, die in dieser zerbrochenen Welt spielen geht es mir so. Vor allen Dingen wohl auch, da die Wesen doch alle vollkommen unbekannt sind, denn mir ist bisher kein Drache, Elf oder ähnliches begegnet, sondern nur Wesen, wie die Schwallwesen, Ätherschlangen etc, mit denen man den Äther rund um die zerbrochenen Welten breisen kann. Also alles vollkommen unbekannt und dabei auch so groß, dass es mir zunächst nicht so einfach gefallen ist. Ich kann aber schon vorwegnehmen, am Ende dieses Buches habe ich die Welt in großen Teilen verstanden, auch wenn ich sicherlich noch nicht alles greifen kann. Das mit der Einstieg ein wenig schwer gefallen ist, liegt sicher auch daran, dass er vor allem sehr temporeich ist, denn man wird sofort in die Geschichte hinein geschmissen, schon nach den ersten paar Seiten findet der erste Kampf statt und als Leser hat man von Tuten und Blasen eigentlich noch keine Ahnung. Gut dabei das Taramis ein Charakter ist, mit dem ich sehr schnell war geworden bin, auch wenn er sein Licht manchmal unter den Scheffel stellt. Vor allem seine spezielle Waffe, der Stab Ez ist auch ein sehr interessanter Aspekt, den der Autor in die Geschichte mit eingebracht hat.Nachdem ich mich langsam eingewöhnt hatte, wurde die Geschichte auch immer spannender und interessant und ist es bis zum Ende geblieben. Dabei muss ich gestehen, man erwartet gar nicht mehr so unbedingt, dass es noch weitergehen wird, aber trotzdem ist das Ende offen genug, dass es weitergehen kann, was der Autor sehr gekonnt gemacht hat. Ich finde es nämlich gut, dass man das Buch sowohl als Teil der Reihe, aber auch als Einzelband lesen könnte.Die Charaktere sind durch ihre spezifischen Eigenheiten, die teilweise daraus resultieren, was für Wesen sie eigentlich sind, richtig interessant und dieser Fantasy-Roman ist auch definitiv eher etwas für Erwachsene, gibt es doch einige eher heftige Szenen. Zumal er auch einen eher ernsten Anklang hat. Für mich mal wieder ein sehr anderer Fantasy-Roman, was sicher auch an der Art der zerbrochenen Welt liegt, wie auch daran, dass die Wesen, die dort leben doch spezieller und so ganz anders sind, der mir selbst aber auch ehrlich Spaß gemacht hat.

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  • Die zerbrochene Welt - Teil 1

    Die zerbrochene Welt

    lesemaus

    26. September 2013 um 08:33

    Wer die Drachenjäger kennt, kennt auch deren Welt. Einzelne Schollen, die in der Atmosphäre schweben. Bei "Die zerbrochene Welt", war es einmal ein Planet, der dann zerbrach. Eine Welt, die aus vielen Schollen besteht. Vor vielen Jahrhunderten zerbrach Berith in viele einzelne Schollen, mit eignen Bewohnern und Lebensräumen. Von Regenwald bis Wüste ist alles dabei. Die Dagonisier zerstören das Heim von Taramis und töten seine Verlobte. Er ist der Nebelwächter und besitzt eine besondere Begabung. Mit dem Anschlag der Dagonisier wird den Nebelwächtern deutlich, dass diese immer mehr die einzelnen Schollen erobern. Wundern sich aber auch, wie sie in der Luft atmen können, denn die Dagonisier sind Wesen mit Kiemen. Auf der Suche des Vaters seiner Verlobten kommen sie hinter das Gehemnis und stoßen immer wieder auf den Feldhernn der Dagonisier. Ich liebe Ralf Isau. All seine Büchjer wurden schon von mir verschlungen. Auch diesmal nahm er mich mit in die Welt der Fanatsy. Aber ich verspürte beim Lesen, eine gewisse Unruhe. Ich merkte, dass die Bilder in den Gedanken recht verschwummen waren. Bestimmt hängt es damit zusammen, dass ich eine zu große Erwartung hatte oder mir geht die Fanatsy aus ;( Die Seiten flogen an mir vorbei, die Spannung blieb bis zum Ende. Das Ende verkündete eher einen Schluss und machte nicht ersichtlich das es zwei Nachfolger gibt. Diese habe ich im Anschluss gleich durchgelesen.

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  • Rezension zu "Die zerbrochene Welt" von Ralf Isau

    Die zerbrochene Welt

    walli007

    29. April 2012 um 10:04

    Kinder des Lichts Immer mehr Angehörige des Volkes von Taramis kommen auf grausame Weise um. Doch Taramis gelingt es mit seinen besonderen Fähigkeiten, einen der Feinde zu töten. Es stellt sich allerdings heraus, dass er einem Ablenkungsmanöver aufgesessen ist. Denn als er wieder in der Heimat ankommt, muss er entsetzt feststellen, dass die Feinde seine Braut und seine Mutter ermordet haben. Doch er kann sich seiner Trauer nicht hingeben, er will die Mörder finden, die seine ganze Welt bedrohen. Hierzu nimmt ihn sein Meister in den Kreis der Nebelwächter auf. Um die Welt zu retten, muss Taramis fast Übermenschliches leisten. Gefahren, eine schlimmer als die andere lauern auf ihn. Er gewinnt Freunde und Verbündete, doch auch Verrat und Verlust ist er ausgesetzt. Der Feind bedient sich aufs Gemeinste seiner Möglichkeiten der Täuschung und Tarnung. Lange scheint der Kampf aussichtslos. Möglicherweise droht Taramis Seele zu zerbrechen. Schon seit längerem war ich neugierig darauf, mal eines der Bücher von Ralf Isau zu lesen. Und als ich den zweiten Band dieser Reihe gewonnen hatte, ergab sich die Gelegenheit. Ich besorgte mir diesen ersten Band und schlug ihn voller Neugierde auf. Zum Glück wurde ich nicht enttäuscht, der Schriftsteller hat sich eine spannende Phantasie-Reise seines Helden erdacht. In Teilbereichen konnte ich in der zerbrochenen Welt mitreisen und mich den Abenteuern von Taramis und seinen Gefährten widmen. Nur manchmal kamen mir einige Passagen etwas lang vor und manchmal erschienen mir Schilderungen zu distanziert. Allerdings muss ich gestehen, da der Autor auch Jugendbücher schreibt, bin ich nicht ganz sicher, für welche Lesergruppe das Buch gedacht ist. Von der Aufmachung her, hätte ich es eher für ein Buch für Erwachsene gehalten. Dennoch für denjenigen, der klassische Fantasy-Romane mag, dürfte diese Reihe durchaus zu empfehlen sein.

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  • Rezension zu "Die zerbrochene Welt" von Ralf Isau

    Die zerbrochene Welt

    jucele

    31. August 2011 um 19:02

    Einst eine ganze Welt und dann vor langer Zeit in unzählige Scholle zerbrochen, das ist Berith. Die einzelnen Schollen treiben seitdem durch den Äther und sind von einer Luftblase umgeben. Jede Scholle beherbergt eine eigene Lebensform, die sich der Umgebung angepasst hat. Der Zeridianer Taramis ist ein äußerst begabter Krieger und verfügt über eine einzigartige Waffe, den Stab Ez. Dieser tötet bei Berührung alles, was nicht reinen Herzens ist. Taramis wird auf eine seiner Heimat Jar'en ferne Scholle entsandt, um dort ein menschenfressendes Wesen zu vernichten. Als er nach erfolgreicher Jagd wieder nach Jar'en zurückkommt, muss er mit Grauen feststellen, dass auf seiner Scholle die grausamen Dagonisier eingefallen sind und ihm alles genommen haben, was ihm lieb und teuer ist. Nicht nur seiner Verlobte Xydia fiel den fischköpfigen Dagonisier zum Opfer, auch seine Mutter und viele seiner Freunde und Kameraden wurden grausam getötet. Taramis schwört Rache. In den Bund der Nebelwächter aufgenommen, verfolgt er die kriegerischen Dagonisier, die das friedliche Berith mit Gewalt einnehmen wollen. Doch bald muss Taramis feststellen, dass es nicht nur um seine persönliche Rache geht. Taramis ist der Einzige, der die grausamen Dagonisier aufhalten kann, um so die Zerstörung Beriths zu verhindern. . Kritik . Ralf Isau hat mit "Die zerbrochene Welt" etwas vollkommen Neues und Einzigartiges geschaffen. Direkt auf der ersten Seite wird der Leser in das spannende Geschehen katapultiert. Ein langsames Kennenlernen der Protagonisten und dieser einzigartigen Welt fällt daher weg und erst innerhalb der Handlung lernt der Leser die faszinierenden Charaktere und die von Isau erschaffene Welt nach und nach kennen. Der Autor erzählt uns Lesern die Geschichte mit einem leicht verständlichen Sprachstil, den er durch manchmal ungewöhnliche Nomen und Verben seiner Welt Berith anpasst. Dies passt zu der einzigartigen Geschichte und der Lesefluss wird dadurch keinesfalls gestört. Die Welt, die Isau erschaffen hat, wird bildgewaltig beschrieben und so ist es ein Leichtes, sich diese anschaulich vorzustellen. Schnell wird eine atemberaubende Spannung aufgebaut, die sich bis zum Schluss hält und die Handlung vorantreibt. Getrieben von der actionreichen Handlung fehlt es manchmal ein wenig an Tiefe, gerade bei Taramis, der nur durch die Rachegedanken getrieben wird, fällt dies auf. Trauer und andere Gefühle verblassen in der turbulenten Geschichte. Ralf Isau hält sich trotz oft wechselnder Schauplätze strikt an seinen roten Faden. Trotz vieler Überraschungen weiß der Autor die Geschichte zu lenken und dabei die Handlungsstränge im Blick zu behalten. Ralf Isaus Ideenreichtum scheint unendlich, nicht nur mit einer einzigartigen Welt wird der Leser hier konfrontiert, auch die eigens für Berith erschaffenen Lebensformen zeugen davon. Lebewesen, die unterschiedlicher und einzigartiger nicht sein könnten, eine Tierwelt, die es so noch nicht gegeben hat, und sogar eine eigene Flora und Fauna warten hier auf den Leser. Sogar die Magie entwickelt der Autor hier neu, nur Kraft eines Wunsches oder einer Vorstellung wird hier "gezaubert". Berith wird von einer Vielzahl außergewöhnlicher "Menschen" bevölkert. Diese unterscheiden sich nicht nur charakterlich sowie äußerlich, auch die Anatomie ist oft eine ganz andere. Da gibt es "Menschen" die nur innerhalb ihrer Sphäre atmen können, aber auch welche, die über Kiemen atmen und so gefahrlos durch den Äther reisen können. Die unterschiedlichen Wesen haben ihre Heimat auf den verschiedenen Splittern Beriths und eine eigene Lebensform entwickelt. Ob nun die Helden Beriths oder auch die Gegner, die die Vernichtung und Herrschaft der Welt planen, alle Gruppen hat Ralf Isau akribisch entwickelt und so seinen Figuren Leben eingehaucht. Vielschichtige und äußerst interessante Protagonisten bereichern die Welt der Schollen. Ein Register am Ende des Romans erklärt die Welt Beriths und seine Lebensformen. Schön wäre allerdings auch eine Karte Beriths gewesen, diese fehlt leider völlig. Das Cover passt zum Plot, zu sehen sind einzelne Schollen, die im Äther schweben. Der Titel wird durch Prägung und silberner Farbe hervorgehoben. . Autor . Ralf Isau, geboren 1956 in Berlin, arbeitete lange als Informatiker. In seinen Büchern entwirft der mehrfach preisgekrönte Autor detailreiche Welten und gilt als großer Erzähler phantastischer Literatur. Seine Romane werden in 14 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien bei Piper die Fantasy-Saga "Die zerbrochene Welt". Ralf Isau lebt mit seiner Familie bei Stuttgart. Weiteres zum Autor: www.isau.de . Fazit . "Die zerbrochene Welt" ist der Auftakt zu einer High-Fantasy-Trilogie, die durch den Ideenreichtum ihres kreativen Schöpfers besticht. Ralf Isau hat hier eine Welt geschaffen, die es vorher nicht gegeben hat und Berith seinen Stempel aufgedrückt. "Die zerbrochene Welt" überzeugt auch sprachlich, trotz der gehobenen Sprache macht der Autor es seinen Lesern leicht, der Geschichte zu folgen. Bildgewaltig und lebendig vermischen sich Abenteuer, Magie und atemberaubende Spannung zu einem grandiosen Werk. Ralf Isau versteht sein Handwerk. Lesern der High Fantasy ist "Die zerbrochene Welt" ans Herz zu legen. Der zweite Teil der Trilogie erscheint unter dem Titel "Feueropfer" am 07.10.2011. . Die zerbrochene Welt: Band 1: "Die zerbrochene Welt" Band 2: "Feueropfer" (Oktober 2011) Band 3: -geplant- . Gebundene Ausgabe: 496 Seiten ISBN-13: 978-3492701914 http://www.piper-verlag.de

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  • Rezension zu "Die zerbrochene Welt" von Ralf Isau

    Die zerbrochene Welt

    Wir-Lesen

    08. July 2011 um 15:22

    Inhalt Berith – eine Welt aus unzähligen Schollen, die durch das Weltall schweben. Als das grausame Volk der Dagonisier die Macht über das ganze Reich an sich reißen will, kommt es zu einem Krieg, der das sonst so friedliche Berith zu zerstören droht. Einzig der Nebelwächter Taramis ist in der Lage, das Blutvergießen zu verhindern. Gemeinsam mit seinen Gefährten, die dem Kreis der Zwölf angehören, setzt er alles daran, den Dagonisiern zuvorzukommen und seine Welt zu retten. Doch Taramis’ Kampf ist nicht nur von schweren Schicksalsschlägen begleitet – er führt auch zu den gefährlichsten Geheimnissen der zerbrochenen Welt. Handlung Taramis ist ein junger Zeridianer (amphibische Menschen, sie besitzen Lungen, aber auch Kiemen und können somit auch im Äther atmen, um von einer Scholle zur anderen zu gelangen). Taramis ist ein Tempelwächter und Jäger, der dem Hohepriester des Lichtes dient. Mit seinen besonderen mentalen Fähigkeiten, die viele in Berith beherrschen, ist er auf der Jagd nach einem Monster, das schon viele erfahrene Krieger und Jäger getötet hat. Als er es schafft das Monster zur Strecke zu bringen, erkennt er dessen wahre Identität. Gulloth ist ein so genannter Antisch, auch als Feuermensch oder Dagonisier bezeichnet. Die Dagonisier sind Kiemenatmer, ca. 3 m groß, äußerst aggressiv und oft tödlich, ihr Kopf ähnelt Fischen. Zu ihren besondern Eigenschaften zählt, dass sie das Aussehen von demjenigen annehmen können, den sie im Laufe ihres Lebens getötet haben, das schließt auch die Tierwelt mit ein. Bevor Taramis Gulloth tötet, erfährt er von ihm, dass sich etwas Schlimmes auf seiner Heimatscholle Zeridia ereignen wird. So schnell wie möglich fliegt er nach Hause, doch er kommt zu spät. Seine Verlobte (die älteste Tochter des Hohepriesters) ist tot, seine Mutter tödlich verletzt, und der Hohepriester und seine jüngste Tochter sind entführt worden. Zeridia wurde von den Dagonisier überfallen und die Überlebenden, darunter auch Taramis, werden von ihnen als Sklaven verschleppt. Auf der Scholle Zin müssen Taramis und seine Mitgefangenen für die Dagonisier Mosphat abbauen, was den Kiemenatmern ermöglicht, dass sie auch in Lufthüllen, sprich auf anderen Schollen, Luft atmen können, um diese zu erobern. Auf Zin erfährt Taramis von seinem Mitgefangenen und Mentor Marnas (den er wie einen Vater ansieht, den er nie gehabt hatte) von den Nebelwächtern. Sie hüten die alten Geheimnisse Beriths und wollen verhindern, dass Berith von dem Bösen erobert und beherrscht wird. Taramis wird von Marnas zum Nebelwächter und Anführer erklärt. Marnas ist ebenfalls ein Nebelwächter. Beide fliehen gemeinsam mit anderen Nebelwächtern aus der Sklavenkolonie und benutzen den mächtigen General Natsar (ein Dagonisier) als Faustpfand, um zum einen den Hohepriester und seine Tochter aus den Klauen der Feinde zu befreien und gleichzeitig die Eroberung von Berith aufzuhalten. Dazu folgen sie einer Fährte quer durch Berith, die alles andere als ruhig und ungefährlich ist, auf eine neue Antwort folgt sofort ein weiteres Geheimnis und alles dreht sich um einen Mann namens Asor. Doch wer ist dieser Asor? Doch Taramis weiß, wenn er Asor findet, dann findet er damit auch den Mörder seiner Verlobten und Mutter. Dabei stößt er zusammen mit den Nebelwächtern auf dunkle Geheimnisse, die seine Welt für immer verändern könnten. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Aber lasst euch gesagt sein … Spannung und Abenteuer pur! Figuren Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, tiefgründig, gefühlvoll und man leidet vor allem mit dem Hauptcharakter Taramis mit. In mancher Situation ist er ungestüm und denkt mit dem Herzen, nicht mit dem Verstand, was ihn gleich sympathischer macht. Auch die Nebenfiguren sind gut in das Geschehen integriert worden und bei manch einem Charakter erlebt der Leser noch eine große Überraschung. Am Ende befindet sich noch ein Register, wo die Charaktere, Orte, Tiere und die einzelnen speziellen mentalen Fähigkeiten zusätzlich erklärt werden. Struktur und Sprache Die Sprache ist dem Ort des Geschehens und der Welt von Berith angepasst. Sie ist eine Mischung aus gut strukturierten Sätzen und manchmal von nicht so oft gebräuchlichen Verben und Nomen durchsetzt. Aber das stört keinesfalls das Lesevergnügen, sondern passt genau dazu. Der an manchen Stellen miteinfließende Sarkasmus lockert die auswegslosen Situationen auf. Von Anfang des Buches zieht sich der Rote Faden durch die Geschichte. Das Buch beginnt schon fast mitten im Geschehen und lädt den Leser ein mit dem Hauptcharakter Taramis die Welt Berith zu retten. Zusammenfassend Das Buch ist eine Leseerfahrung wert, selbst wenn man noch kein Buch von Ralf Isau zuvor gelesen hat. Wer Fantasy mag, gerne in fremde Welten eintaucht und neue Völker kennenlernen möchte, der liegt mit dem Buch genau richtig. High-Fantasy pur! Für mich wird es nicht das letzte Buch von Ralf Isau werden.

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  • Rezension zu "Die zerbrochene Welt" von Ralf Isau

    Die zerbrochene Welt

    pbp

    30. June 2011 um 15:09

    Etwas andere Fantasy Man nehme ein beliebiges Fantasy-Buch und schlage es auf. Was ist drin? Eine Landkarte mit Meer, Gebirge, vielleicht ein Vulkan und ein paar Seen. „Die zerbrochene Welt“ von Ralf Isau hat zwar keine Karte, dafür aber eine geniale Welt: Berith – der neuste Bestandteil in Isaus Universum – besteht aus zahlreichen Schollen, die durch ein Meer aus Äther treiben. Auf den Schollen selbst spielt sich ein tragischer Machtkampf ab, in den auch der junge Held Taramis verwickelt wird. Als bester Krieger unter den Tempelwächtern, die über das Heiligtum der Zeridianer, Jar’en, wachen, wird er entsandt, ein menschenfressendes Monster zu töten, das auf Zeridia sein Unwesen treibt. Als er jedoch nach Jar’en zurückkehrt, muss er feststellen, dass ein dagonisches Heer die Heilige Insel angreift: Die fischköpfigen Dagonisier besetzen den Garten der Seelen, töten Taramis‘ Braut, seine Mutter und viele weitere Unschuldige. Gemeinsam mit seinen Gefährten, die ihn in den Bund der Nebelwächter aufnehmen, muss er sich aus der Gefangenschaft der Dagonisier befreien. In einem aufregenden Abenteuer setzt er alles daran, den Tod seiner Liebsten zu rächen und den Vormarsch aus Dagonis zu stoppen. Fantasy für erwachsenes Publikum Endlich hat Ralf Isau seinen neuen Schreibstil perfektioniert. In einfachen und klaren Sätzen besticht der Roman mit atemberaubendem Tempo und guter Dramaturgie. Die ständig wechselnden Schauplätze erhalten schnell unverkennbare Züge und als Leser entwickelte ich schnell eine genaue Vorstellung der Umgebung. Die spannende Geschichte birgt viele Überraschungen und Wendepunkte – doch auch in actionreichen Situationen weiß Isau den Erzählfluss zu lenken und sämtliche Handlungsfäden in der Hand zu behalten. Ein ausschließlich erwachsenes Publikum soll dieses Mal die Zielgruppe von Ralf Isau sein. Das Fantasy-Buch macht seinem Genre alle Ehre, doch entbehrt der Roman oft der Tiefe. In der turbulenten Handlung wird immer wieder der Tod Taramis‘ Großer Liebe eingeworfen, doch gegen Ende hat man kaum das Gefühl, dass der junge Krieger sich weiterentwickelt hat. Insgesamt lassen sich die Entwicklung Taramis‘ und sein Umgang mit dem Schmerz der Trauer allenfalls erahnen. Auch Anregungen zum Nachdenken gehen im Tempo des Romans unter, so dass sie mir nicht aufgefallen sind. Trotzdem, „Die Zerbrochene Welt“ ist ein spannendes, fesselndes Buch und macht neugierig auf die Fortsetzung.

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  • Rezension zu "Die zerbrochene Welt" von Ralf Isau

    Die zerbrochene Welt

    Sheerisan

    26. June 2011 um 11:48

    Klappentext: Vor langer Zeit zerbrach die Welt Berith in unzählige Schollen, die seither durch den Äther treiben. Jede Schalle beherbergt ein anderes Volk und deren Lebewesen. Als Dagonisier die Macht über das gesamte Reich an sich reißen wollen, bricht ein Krieg aus, der Berith vollständig zu zerstören droht. Einzig der Nebelwächter Taramis hat die Macht, die Krieger aufzuhalten. Gemeinsam mit seinen Gefährten, dem Kreis der Zwölf, bricht er auf, seine Welt vor dem drohenden Untergang zu bewahren. Bewertung: Obwohl eine Rezension eigentlich objektiv sein soll, lässt sich meine persönliche Vorliebe für die Werke von Ralf Isau hier leider nicht unterdrücken. Dennoch werde ich versuchen das Buch angemessen zu bewerten und fange auf Grund dessen gleich mit den kleinen Mängeln an, die mir beim Lesen leicht aufgestoßen sind, bzw. für mich ungewohnt waren. Bereits am Anfang war ich etwas skeptisch, da Herr Isau seinen Leser gleich auf den ersten Seiten mitten in eine Jagdszene hinein katapultiert. So brauchte ich erst einmal ein paar Seiten um mich in die Geschichte einzufinden. Nachdem mir dies gelungen war, wurde ich mit einer wunderschönen Geschichte belohnt. Die Idee der Welt Berith ist meiner Meinung nach wieder einmal ein Geniestreich von Herrn Isau. Besonders interessant fand ich die Reisen durch den Äther auf den Lebewesen von Berith wie zum Beispiel den Ätherschlangen. Aber nicht nur durch seinen Ideenreichtum überzeugt die Geschichte, auch sprachlich konnte der erste Teil überzeugen. So hat mich die Vielzahl der fremden Namen am Anfang zwar auch etwas verwirrt, zumal Herr Isau für ein und die selber Art verschiedene Namen verwendet, schafft man es sich jedoch darin einzufinden, ist man in der Lage den Charakter des Taramis sehr schön zu durch schauen, so fühlte ich mich in der Lage zu wissen wie Taramis sich im Moment fühlt, obwohl es nicht beschrieben wurde, nur alleine an Hand dessen mit welchen Namen er die Dagonisier bezeichnet. So ließ sich meiner Meinung nach gut erkennen, ob er Ihnen gerade feindliche oder eher gleichgültige Gefühle entgegenbringt. Leser, die nicht das erste Mal in Isaus Phantaversum eingetaucht sind, werden sicherlich die eine oder andere Gemeinsamkeit finden zum Beispiel besitzt auch hier die Hauptperson einen besonderen Stab, denn Taramis ist der Besitzer des Feuerstabes Ez und in der Neschan-Trilogie besitzt Jonathan Jabboks Alter Ego Yonathan den Stab Haschevet. Da sich sowohl Berith als auch Neschan und Mirad in einem Universum befinden sind diese Gemeinsamkeiten jedoch logisch und ich für meinen Teil hoffe, dass es wie sonst bei anderen Werken von Ralf Isau so üblich ist wieder ein kleines Crossover zu anderen Geschichten geben wird. Fazit: Ralf Isau hat es auch in diesem Buch wieder einmal geschafft mich in seine Welt zu entführen. Am Ende des Buches viel es mir schwer mich von Taramis und seinen Gefährten zu trennen. Zum Glück dauert es nicht mehr lange bis zum nächsten Abenteuer. Da es sich bei diesem Teil jedoch um den Auftakt der Trilogie handelt und ich mir einen Bewertungsspielraum für den nächsten Band lassen möchte, vergebe ich nur 4,5 von 5 Punkten und runde hier aber auf fünf auf. Coververgleich: Obwohl mir das Cover sehr gut gefällt und ich es auch passend zum Inhalt finde, da auf dem Buch die Welt Berith dargestellt sein soll, gibt für mich einen kleiner Wermutstropfen, da bis kurz vor der Erscheinung des Buches ein anderer Coverentwurf existierte der mir persönlich besser gefiel. Da bei mir der erste Eindruck des Covers normaler Weise eine entscheiden Rolle zur Auswahl eines Buches beiträgt, war ich latent enttäuscht, dass das Cover geändert wurde. Beide Coverversionen sind auf der Seite von Ralf Isaus Website zu sehen: http://www.isau.de/werk/berith.html Berlin, 26.06.2011 Vanessa Riese

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  • Rezension zu "Die zerbrochene Welt" von Ralf Isau

    Die zerbrochene Welt

    horrorbiene

    19. May 2011 um 13:14

    Vor dem Lesen war ich zunächst etwas skeptisch was die Genre-Sortierung betrifft: Da ist die Welt Berith. Einst ein Planet, wie man sich ihn vorstellt, doch ein Ereignis namens „der große Weltenbruch“ machte aus Berith eine Reihe von Planeten-Splittern, die in einer großen Sphäre auf bestimmten Bahnen ihre Kreise ziehen. Durch diese Sphäre kann man nur mit bestimmt Tieren reisen, da dort nicht jeder atmen kann. So wird sie auch als ätherische Sphäre bezeichnet. Doch Berith wird von einer Vielzahl verschiedener Rassen bevölkert, die sich nicht nur durch Aussehen oder Charakterzüge unterscheiden, nein auch ihre Anatomie ist z.T. eine gänzlich andere: So gibt es die durch Kiemen atmenden Anthische, die mit Kiemen und Lungen ausgestatteten Einwohner Zeridias oder gar die Kirries, die unterirdisch hausen und Zwergen nicht unähnlich sind. All diese verschiedenen Wesenheiten leben auf verschiedenen Inseln/Splittern. Somit war mein erster Eindruck, als hätte ich ein Science-Fiction-Buch in der Hand und keine Fantasy. Doch dieser Eindruck täuscht. Isau schafft mit Berith eine einzigartige Fantasy-Welt, die ich so bisher noch nicht erlebt habe. Betont wird dies nicht nur durch eine spezielle Flora und Fauna, das gehört ja schon zum Standartrepertoire der Weltenschöpfung, nein auch das Magiesystem ist einzigartig, da es gar keine Magie ist, sondern der Wille, der hier Magisches vollbringt. Isaus Schreibstil ist flüssig, verständlich und bildhaft. Selbst die absurdesten Welten schafft er durch seine Beschreibungen von Bauten, „Menschen“ und Tieren vor den Augen des Lesers entstehen zu lassen. Das Buch ist spannend gestaltet und beinhaltet einige interessante Wendungen, die die Spannung hoch halten. Schön ist auch die etwas andere Herangehensweise an das Thema Liebe: Taramis verliert seine Verlobte bereits am Anfang des Buches und ist nun getrieben von Rache, was er jedoch stets als "Wille nach Gerechtigkeit" bezeichnet. Dies macht das Buch auch auf diesem Gebiet zu etwas Besonderem, da es nicht sofort die altbekannten Klischees vom Finden der großen Liebe bedient. Die zerbrochene Welt ist der Auftakt einer Trilogie. Es ist jedoch so sehr in sich abgeschlossen, das man nach der Lektüre gar nicht weiß, wie es weitergehen soll. Sicher, sind manche Handlungsstränge noch nicht abgeschlossen, doch einen Hinweis darauf wie genau es weitergeht erhält man nicht. So kann man ganz entspannt warten, bis die Fortsetzungen erscheinen und es brennt nicht unter den Nägeln genau diesen Handlungsstrang endlich beendet zu sehen. Das ist gut, denn wenn man mit dem nächsten Teil beginnt – der eh zwölf Jahre nach Band eins spielen wird, wie der Homepage des Autors zu entnehmen ist – fehlen einem nicht irgendwelche wichtigen Details zur laufenden Geschichte. Am Ende des Buches ist ein übersichtlich gestaltetes Register der Begriffe und Personen angefügt, das sicherlich gut und hilfreich ist, doch eigentlich recht überflüssig, da der Autor im Fließtext eigentlich alles ausreichend erklärt. Leider gab es keine Karte zur Lage der Inseln zueinander, das hätte das Lesen vereinfacht. Auch eine Karte zur Tempelinsel hätte ich als hilfreich empfunden. Fazit: Ralf Isau zeigt mit diesem Buch, dass er ein genialer Weltenschöpfer ist. Solch eine andersartige Welt und so vielfältig begabte und aussehende Humanoide habe ich nicht erwartet. Die Handlung ist rund und spannend und durch die vielen neuen Sachverhalte irgendwie anders, als alles, was ich bisher gelesen habe.

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  • Rezension zu "Die zerbrochene Welt" von Ralf Isau

    Die zerbrochene Welt

    Marie1990

    25. April 2011 um 18:24

    Berith – eine Welt aus unzähligen Schollen, die durch das Weltall schweben. Als das grausame Volk der Dagonisier die Macht über das ganze Reich an sich reißen will, kommt es zu einem Krieg, der das sonst so friedliche Berith zu zerstören droht. Einzig der Nebelwächter Taramis ist in der Lage, das Blutvergießen zu verhindern. Gemeinsam mit seinen Gefährten, die dem Kreis der Zwölf angehören, setzt er alles daran, den Dagonisiern zuvorzukommen und seine Welt zu retten. Doch Taramis’ Kampf ist nicht nur von schweren Schicksalschlägen begleitet – er führt auch zu den gefählichsten Geheimnissen der zerbrochenen Welt. Ralf Isau entführt den Leser in dem Auftakt seiner neuen Fantasy- Buchreihe in eine phantastische Welt voller Gefahren und Abenteuern. Die Handlung ist sehr spannend aufgebaut und ziemlich unvorhersehbar. Anfangs störten die vielen Begriffe, aber durch ein Glossar am Ende des Buches wurden diese nie zu einem Verständnisproblem. Es entsteht eine Fantasygeschichte, die ihrem Namen alle Ehre macht und sehr fantasievoll und ungewöhnlich daherkommt. Durch die vielen Charaktere hat man als Leser ab und an leichte Probleme, die sich aber sofort nach einigen Sätzen wieder verflüchtigen. Diese Charaktere sind gut ausgearbeitet und schaffen so eine authentische Geschichte mit vielen unterschiedlichen Facetten. Die Sprache ist sehr gewählt, aber leicht zu lesen und schafft es, ein sehr authentisches Kopfkino erscheinen zu lassen, sodass man als Leser jederzeit mitfiebert und mitleidet. Zum besseren Verständnis wären eventuell ein paar Karten gut gewesen. Das Cover finde ich sehr passend zur Geschichte und nicht allzu aufdringlich.

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  • Rezension zu "Die zerbrochene Welt" von Ralf Isau

    Die zerbrochene Welt

    marion_gallus

    20. April 2011 um 22:48

    Die zerbrochene Welt ist die Welt Berith, die gesplittert in unzählige Schollen/Inseln durch den Äther treiben. Die einzelnen Inseln sind von Luftblasen umgeben, so dass deren Bewohner atmen können. Es gibt die verschiedensten Wesen die diese Inseln bewohnen, einige verfügen sogar neben den Lungen über zusätzliche Kiemen, so dass sie auch im Äther „atmen“ können. Taramis ist einer dieser Bewohner. Er ist ein Krieger und ein Nebelwächter und für sein noch recht junges Alter schon sehr bekannt im gesamten Reich. Durch eine List wird er von seiner Heimatinsel gelockt, als er zurückkehrt ist die Heilige Insel Jâr’en vom kriegerischen Volk der Dagonisier überfallen worden und fast alle Bewohner wurden ermordet. Unter ihnen auch Xydia, Taramis große Liebe. Auch sie fiel den Fischköpfen zum Opfer, wurde buchstäblich hingerichtet. Als auch Taramis Mutter an den Folgen eines Schwerthiebes stirbt, macht sich der junge Krieger auf den Weg und sucht Rache. Er will dieser feindlichen Übernahme seiner Welt ein Ende setzen und begibt sich gemeinsam mit 12 Gefährten auf den Weg. Hier muss er unzählige Kämpfe ausfechten, Gefangennahmen überstehen und es beginnt ein schreckliches, dramatisches Abenteuer…. Isau schafft es immer wieder. Er erfindet Welten und Wesen, die absolut außergewöhnlich und farbenfroh sind. Die Landschaften sind so genau beschrieben, dass ich sie als Leserin sehen und riechen konnte. Ich bin gemeinsam mit Taramis auf Riesenschwallechsen durch den Äther geflogen, habe Ätherschlangen gesehen und mich geduckt als die Antische – diese bösartigen, hinterlistigen Fischköpfe ihre lähmenden Giftstachel abgeschossen haben. Ich habe mitgefiebert als Taramis seinen legendären Stab Ez geschwungen hat, der Gegner in Brand setzt – wenn sie nicht ein reines Herz haben – und davon gab es nicht sonderlich viele. Ich komme leicht in Bedrängnis denn ich sagte über den „Schattendieb“ in meiner letzten Isau-Rezension, dass es für mich der beste Isau bisher war. Nun, dann kam „Die zerbrochene Welt“. Besser? Kann ich nicht sagen, denn sie ist einfach anders und nicht vergleichbar. Fakt ist, Isau kann Fantasy und zwar die, die auch Erwachsene lieben, weil sie sich einfach in eine fremde, bunte Welt hineinversetzen lassen können und dort gemeinsam mit den Protagonisten die Abenteuer erleben. Der Roman ist alles andere als langatmig. Die Kapitel sind relativ kurz gehalten und somit liest man sich sehr schnell durch die Handlung. Oft wird gekämpft – muss leider gekämpft werden – so dass man immer mal wieder froh über eine kleine Ruhephase ist. Wobei selbst dann rechnet man wieder mit einer Hinterlist dieser mehr als unangenehmen Fischköpfe :-) . Teilweise hatte ich ein wenig Schwierigkeiten mit den Namen der „Gegner“. Denn ein Bösewicht hat mitunter drei Namen. Aber im Laufe der Geschichte habe ich da gut durchgeblickt und es gibt ausserdem noch einen sehr ausführlichen Anhang. Hier hat Isau alles ausführlich erklärt und beschrieben. Die Welten, die Bewohner und sämtliche Wesen. Dies hat er sehr ausführlich getan, so dass ich als Leser das Gefühl hatte ich lese in einem Lexikon und nicht den Anhang einer erfundenen Geschichte. Ich freue mich heute schon auf die Fortsetzung, denn ich bin gespannt welche weiteren Abenteuer auf Taramis warten…. Das Buch ist eine gebundene Ausgabe mit einem Lesebändchen – ja, ich bin bekennender Lesebandfan – eingeschlossen von einem sehr schönen Schutzumschlag. Das Cover ist geprägt und gibt die zerbrochene Welt schön und in tollen Farben wieder. Also auch das Äußere des Buches sehr gelungen und somit seinen Preis von 19,95 € wert. Zusammenfassend hat mich dies wieder einmal veranlasst Isau die volle Punktzahl zu vergeben. Ein sehr gehobener, ansprechender aber nicht schwerer Schreibstil. Eine Idee die bunt, vielfältig und sehr einfallsreich zu Papier gebracht wurde. Verpackt zwischen zwei sehr schönen Buchdeckeln. Gsamtwertung 5 von 5 Punkten © Buchwelten 2011

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  • Rezension zu "Die zerbrochene Welt" von Ralf Isau

    Die zerbrochene Welt

    Buecherberg

    31. March 2011 um 23:02

    Die zerbrochene Welt ist der erste Teil der Berith-Trilogie. Berith, einstmals ein Planet, zerbrach vor langer Zeit in unzählige Scherben, die zum Teil von den unterschiedlichsten Völkern bewohnt werden. Bisher lebten die Völker in Frieden nebeneinander, mittlerweile werden aber viele Scherben von den feindseligen Dagonisiern heimgesucht. Diese wollen die Herrschaft über den gesamten Raum Beliths an sich reissen. Als diese die Heimat des jungen Kriegers und Tempelwächters Taramis überfällt und dessen Verlobte und seine Mutter töten, sinnt er auf Rache und versucht mit Hilfe weniger Freunde und Verbündeter Berith vor dem drohenden Niedergang zu retten. Eine gewaltige Jagd, gespickt mit Intrigen und Rätseln beginnt... Von der ersten Seite an geht man in medias res. Man lernt den kämpferischen und sehr charismatisch gezeichneten Taramis kennen und auch sofort mögen. Die Umstände, die ihn zu seinem weiteren Handeln zwingen, erschließen sich dem Leser relativ schnell. Taramis´ Denk- und Handelsweise ist gut nachvollziehbar. Als Tempelwächter und Krieger ist er in erster Linie seiner Gottheit verpflichtet, jedoch verliert er sein Hauptziel, die Rettung zweier Gefangener aus der Gewalt der Invasoren, zu keinem Zeitpunkt aus den Augen. An Die zerbrochene Welt hat mich besonders die Gestaltung der "Welt", dargestellt als einen zerbrochenen Planeten fasziniert. Die Beschreibung der einzelnen Schollen ist immer wieder spannend, da keine der nächsten gleicht. Ebenso die Tatsache, daß alle Schollen immernoch in einer Art "Wasser" in Luftblasen schwimmen und miteinander eine Art Universum bilden, war für mich neu. Ich hätte mich gefreut, wenn ich im Inneren eine Karte der Weltordnung Beriths mit Bezeichnung der wichtigsten Planetenscherben zur besseren Orientierung vorgefunden hätte. Vielleicht ist das ja eine Anregung für die folgenden Teile? Das Buch kommt komplett ohne elektrische Geräte oder Maschinen aus. Gekämpft wird mit Stöcken, Schwertern, Schilden oder Armbrusten. Allerdings gibt es leider auch keine "normalen" Menschen, sondern Fischmenschen, Amphibienmenschen, Zwerge,... Auch die Tierwelt entspricht überhaupt nicht unserem täglichen Bild. Die Bewohner Beriths einzelner Schollen sind alle in irgendeiner Art und Weise übersinnlich begabt. So können sie z.B. per Gedankenmacht Dinge bewegen, Feuer entzünden, Nebel hervorrufen, Knochen zum Brechen bringen oder aber auch die Gestalt wandeln. Man kann sich mit dem Helden identifizieren, jedoch treten die Nebencharaktere dadurch nicht in den Hintergrund. Trotz einiger Magie und übersinnlichem Können eines jeden einzelnen Bewohners von Berith, hat mich die Vielzahl der unbekannten und gänzlich nicht zuzuordnenden Begriffe anfangs sehr gestört. Man ist zwar, wie schon erwähnt, sofort Teil der Geschichte, kann dem Verlauf aber nicht bedingungslos folgen, da man die ersten ca. 150 Seiten immerzu damit beschäftigt ist, den knapp 20-seitigen Anhang mit dem "isau´schen Fremdwörterlexikon" zu befragen. So kann es sein, das ein und dieselbe Figur in 5 hintereinanderfolgenden Sätzen mit 5 unterschiedlichen Bezeichnungen oder Namen tituliert wird. Mich hat das am Anfang so sehr gestört, das ich sogar mit dem Gedanken gespielt habe, das Buch zur Seite zu legen. (Jetzt, nach vollständigem Lesen, bin ich froh es nicht getan zu haben.) Etwas weniger wäre hier meiner Ansicht nach mehr gewesen. Zum Glück habe ich auch den Klappentext gelesen, der hier wohl als eine Art Prolog fungiert, denn: ohne ihn würde man die "Vorgeschichte" Beriths nicht kennen. Ein Vorwort als Einführung wäre meiner Ansicht nach angebracht. Fazit: Die Handlung des Trilogie-Anfangs hat mich voll überzeugt, ebenso die Charaktere und die Gestaltung der Schauplätze. Wenn man sich einmal in das Buch hineingelesen hat, kommt man auch gut mit den fremdartigen Bezeichnungen von Völkern und Planetenscherben klar. Trotzdem wären für die nächsten Teile eine evtl. Darstellung von Karten von Berith im Inneren des Buches wünschenswert. Wer Fantasy liebt wird auch Die zerbrochene Welt mögen - Fantasy-Neulinge sollten lieber mit etwas gemäßigterem anfangen. Anmerkung: Die zerbrochene Welt ist der erste Teil der Trilogie um die Annalen von Berith.

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