Ralf Isau Messias

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Inhaltsangabe zu „Messias“ von Ralf Isau

Ein nackter Mann mit blutenden Wundmalen. Ein silbernes Kruzifix, dessen Jesusfigur verschwunden ist. Bizarre Todesfälle in einem irischen Dorf. Ist der Messias in die Welt zurückgekehrt? Hat das Jüngste Gericht bereits begonnen? Der vatikanische Sonderermittler Hester McAteer soll das Wunder aufklären, ehe es die römische Kirche spaltet – und unsere Geschichte neu geschrieben werden muss. Ein trügerisches Spiel um Glauben, Macht und Tod.

Gute Idee, schlechte Umsetzung.

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  • Messias

    Messias
    Themistokeles

    Themistokeles

    19. February 2015 um 08:02

    Allein da mich das Cover und der Klappentext neugierig machten, habe ich zu diesem Buch gegriffen, welches in meinen Augen zunächst ein Thriller war, machte es doch auf mich von außen und durch seine Beschreibung her diesen Eindruck. Diese Einschätzung musste ich jedoch sehr schnell revidieren, war es doch so, dass dieses Buch eindeutige Fantasy-Aspekte aufweist, die auch nicht von der Hand zu weisen waren, so dass man es eigentlich nicht mehr als Thriller bezeichnen kann, da einfach zu viel, dafür teils zu wunderliches bis absurdes geschieht. Zunächst muss ich sagen, dass ich die Kombination aus den Thriller- und Fantasyelementen allgemein nicht schlecht finde, auch wenn es immer angenehmer ist, wenn man schon darauf vorbereitet ist, dass in einem Buch deutlich auch Fantasyaspekte enthalten sind, da ich, wenn ich wirklich einen Thriller lesen will, so etwas nicht unbedingt dabei haben will. Allgemein ist das Buch jedoch durchaus spannend, wenn auch manchmal doch auch ein wenig sehr abgehoben, auch wenn genau aus diesem Grund teilweise wieder neue Fragen auftauchen. Jedoch merkt man auch, dass alles ein wenig zu konstruiert wirkt, es einfach etwas zu viele Zufälle und übersinnliche Ereignisse gibt, was für meinen Geschmack etwas zu dick aufgetragen war und dem Ganzen einfach die Glaubwürdigkeit, selbst wenn man sich darauf eingestellt hat, ein Fantasybuch zu lesen, zu sehr untergraben hat. Es war selbst für ein solches Buch nämlich teils einfach ein bisschen zu viel. Interessant fand ich aber vor allen Dingen den Protagonisten McAteer, der in seine Rolle für mich so gar nicht recht passen wollte. Zum einen, da er bei der Kirche ist, aber in sein geistliches Amt einfach nicht so richtig passen will. Zumindest kam dies bei mir so an. Sowohl von seinem Verhalten, als auch seinen Gedankengängen her und wie er sich zu gewissen Dingen in seinem und dem Leben im Allgemeinen stellt. Dazu kommt dann noch, dass seine familiäre Situation eh eher ungewöhnlich ist. Ebenso wie die Handlung, ist also auch der Protagonist ein bisschen zu sehr konstruiert, um wirklich glaubhaft zu sein. Gemocht habe ich ihn aber trotzdem irgendwie, denn hätte man ihn nicht in diese Rolle und diese Geschichte gesteckt, wäre er, denke ich, ein sehr guter Charakter. Allgemein ein Buch, das sich sehr flüssig lesen lässt, aber bei dem man sich darauf gefasst machen muss, dass es wirklich eher Fantasy und weniger Thriller ist. Wenn man das nicht mag oder eher unvorbereitet davon getroffen wird, dann kann es nicht mehr stimmig für einen werden, da die Handlung einfach etwas zu konstruiert ist.

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  • Die Wiedergeburt Christi?

    Messias
    marion_gallus

    marion_gallus

    07. April 2013 um 20:12

    In dem kleinen irischen Dorf Graiguenamanagh erscheint ein greller Blitz und plötzlich liegt vor dem silbernen Kruzifix ein nackter Mann auf dem Boden, der blutende Wundmale an Händen und Füssen hat. Neben ihm eine blutige Dornenkrone. Der Mann erwacht benommen und spricht hebräisch. Der Pfarrer der Duiske Abbey und der 104-jährige Seamus werden Zeuge dieses offensichtlichen Wunders. Der wiedergeborene Gottessohn wird zunächst einmal in das nächste Krankenhaus gebracht. Der Vatikan sendet seinen Sonderermittler in das irische Dorf. Hester McAteer ist für die Aufklärung und den Nachweis angeblicher Wunder zuständig. Zufällig ist das Dorf Graiguenamanagh, kurz Graig, McAteers Heimatdorf und er reist mit mehr als zwiespältigen Gefühlen dorthin zurück. Denn dort wird er nicht nur auf seinen Vater treffen, sondern auch auf seine große Liebe, die er vor vielen Jahren für die Kirche verlassen hat. Neben dem angeblichen Wunder geschehen in dem kleinen Ort mysteriöse Todesfälle und McAteer steht vor keiner leichten Aufgabe. Denn offensichtlich scheint der vom Kreuz gestiegene Jeschua nicht so leicht als Betrüger oder Schauspieler zu entlarven zu sein. Hester McAteer ist sehr skeptisch, doch es lassen sich keine Beweise finden. Außerdem ist da noch sein rüstiger Vater Seamus. Auch der scheint immer wieder Wunder zu vollbringen. Weitaus weniger spektakulär zwar, doch zu denken geben Sie McAteer allemal. Der kirchliche Sonderermittler ist für seinen „Biss“ bekannt und gibt so leicht nicht auf. Als dann auch die alte Liebe im Laufe seiner Ermittlungen wieder aufflammt, kommen zu den geschäftlichen Problemen nun auch noch private, welche seine Einstellung zur Kirche ein wenig ins Wanken bringt …. *** Dies ist mein zweiter „Thriller“ von Ralf Isau. Hauptsächlich schreibt der Autor fantastische Geschichten, sowohl für Erwachsene, als auch für Jugendliche. Doch wieder muss ich sagen, Ralf Isau kann sehr wohl auch nicht-fantastische Romane schreiben. Mit „Messias“ hat der Autor einen fesselnden, spannenden und rasanten Roman geliefert, der auf den ersten Blick eher als Krimi zu bezeichnen ist. Wobei die Grenzen zwischen den Genres Krimi und Thriller sicher schwer zu ziehen sind. Und da hier sehr wohl relativ heftige Morde geschehen und es teilweise brutal zur Sache geht, ist die Bezeichnung Thriller gerechtfertigt. Für die Namenswahl des kleinen Ortes hätte der Autor zunächst eine Abmahnung verdient, denn hier ist definitive Knotengefahr der Zunge beim Lesen gegeben  . Aber wenn man sich im Kopf immer nur die Kurzform denkt, dann geht es. Außerdem liefert ein Protagonist zu Anfang des Romans die Aussprache in Lautschrift. Der Schreibstil ist gewohnt gehoben und gut ausformuliert. Der Spannungsbogen ist sehr gut gespannt und immer wieder auftauchende Verwicklungen sorgen für eine schöne verzwickte Handlung. Sehr gut gefallen hat mir der (zum Teil schöne schwarze) Humor in diesem Buch, oft musste ich schmunzeln oder besonders gute amüsante Szenen sogar laut vorlesen. Diese Gratwanderung zwischen den dramatischen, auch gewalttätigen Szenen und den humorvollen Momenten ist wirklich gut gelungen. Die Charaktere der Personen sind gut ausgearbeitet und mir ist im Laufe der Geschichte nicht nur der Protagonist McAteer sehr ans Herz gewachsen, sondern auch der alte Seamus, mit seiner besonderen Gabe und liebenswerten und schlagfertigen Art. Was sind Wunder? Gibt es Wunder? Glauben wir Menschen heute noch daran oder verschließen wir unsere Augen vor Dingen, die einfach nicht sein können? Hierzu schreibt Ralf Isau noch ein gutes und ausführliches Nachwort. Eine kleine Anmerkung noch zu den „Crossovers“, die der Autor immer wieder gerne verwendet. Auch hier hat Ralf Isau eine Figur aus einem anderen Roman aufgegriffen. Diesmal hat diese Person sogar aktiv an der Handlung teilgenommen. Es passte sehr gut zur Geschichte und mir hat es gefallen, wobei ich gerade diesen eigenen Roman des Charakters noch gar nicht gelesen habe, erkannt habe ich ihn trotzdem sofort. Mein Fazit: 5 von 5 Sternen für Messias, einen spannenden und fesselnden Roman über Wunder, Mord, Liebe, Glauben, Hass und vieles mehr. Wieder einmal beweist Ralf Isau, dass Autoren sich keinesfalls in eine Schublade stecken lassen sollten, weil sie nämlich sehr vielseitig sind! © Buchwelten 2013

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  • Rezension zu "Messias" von Ralf Isau

    Messias
    Curculio

    Curculio

    12. January 2013 um 14:33

    Der betagte Pfarrer O’Bannon und der „Moses von Graiguenamanagh“, Seamus Whelan, der das 100. Lebensjahr schon überschritten hat, sind Zeugen, wie in der Kirche des irischen Ortes plötzlich ein fremder Mann wie aus dem nichts auftaucht. An seinen Händen befinden sich Wundmale und auf seinem Kopf eine Dornenkrone. Schnell spricht sich dieses Wunder herum und Graiguenamanagh wird von Gläubigen und Medien nur so überrannt. Hester McAteer wird vom Vatikan zur Untersuchung des Wunders an den Ort des Geschehens geschickt, wo ihn so einige Überraschungen erwarten und er sich zudem seiner Vergangenheit stellen muss. . Wie die Kurzbeschreibung schon vermuten lässt, ist der Roman ein ordentlicher Religionsthriller mit allerhand Verschwörungen, einer ordentlichen Portion Mystik, geheimnisvollen Vergangenheiten und jeder Menge Spannung, so wie es sein sollte. Meine Erwartungen haben sich also schon mal erfüllt. An den Schreibstil musste ich mich erst gewöhnen, aber dann hat sich der Roman sehr flüssig und rasant gelesen. Der Autor hat sehr geschickt seine Geschichte um die ganzen Wunder gesponnen, worauf ich leider nicht näher eingehen kann, ohne zu viel zu verraten. Es gibt einige überraschende Wendungen, was natürlich in so einem Thriller nicht fehlen darf. Auch die Darstellung im Umgang mit dem Wunder von Seiten der Medien, Vatikan usw. fand ich sehr interessant, da wüsste ich gerne mal, in wie weit das der Realität entspricht. Mit Hester hat der Autor außerdem einen Protagonisten geschaffen, der an alles und jedem zweifelt, was ich schon ein wenig ungewöhnlich fand für jemanden mit so einem Amt. Aber er war mir sympathisch und auch die anderen Personen fand ich gut dargestellt. . Fazit: Alles in allem ein sehr spannender Roman mit vielen überraschenden Wendungen, einer ordentlichen Portion an Geheimnissen und gut dargestellten Protagonisten. Ich lese gerne solche Thriller und wurde auch hier nicht enttäuscht.

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  • Rezension zu "Messias" von Ralf Isau

    Messias
    kleineroteHexe

    kleineroteHexe

    27. November 2012 um 08:10

    Es ist das Jahr 2009 - Ostern in Graiguenamanagh, kurz Graig, in Irland. In der Duiske Abbey liegt plötzlich ein nackter, aus Stigmata blutender Mann vor dem 103jährigen Seamus Whelan (dem "Moses" von Graig), neben ihm eine Dornenkrone. Ist dies wirklich der wiedergekehrte Messias oder ein raffinierter Schwindler? Um die Sache aufzuklären, schickt der Vatikan Hester McAteer in sein Heimatdorf. Er ist Sonderermittler in Sachen Wunder - und Seamus' unehelicher Sohn. Plötzlich geschehen seltsame Todesfälle und weitere "Wunder"... was ist los in Graig? Und dann kommt auch noch ein Familienfluch ins Spiel... Der Grundgedanke der Geschichte hat mir sehr gut gefallen, ebenso die kritischen Äußerungen zur Kirche. Aber das gewisse Etwas fehlte mir dann doch, um dem Buch die volle Punktzahl zu geben. 3,5 von 5 Sternen. Das Hauptaugenmerk bei dem Buch liegt übriens nicht auf dem "Messias", sondern auf der Familiengeschichte Whelan/McAteer. Die Charaktere gefallen mir ausnehmend gut, die Dialoge sind witzig, der Schreibstil leicht und flüssig zu lesen. Dennoch... ich kann nicht genau benennen, was mir fehlte. Schade fand ich, dass Isau die Spannung nicht durchgängig halten konnte. Mit ein Grund, warum es nicht zur vollen Punktzahl gereicht hat.

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  • Rezension zu "Messias" von Ralf Isau

    Messias
    Leseratte88

    Leseratte88

    24. June 2012 um 12:25

    Irland im Jahre 2009. Pater O’Bannon will den steinalten Hausmeister Seamus dazu überreden, seinen Gottesdienst zu besuchen. Plötzlich ein blendendes Licht in der Kirche der kleinen irischen Stadt Graig, und im nächsten Moment eine am Boden liegende nackte Gestalt mit Dornenkranz und Löchern in Händen und Füßen. Ein Blick zum Altar zeigt, die Jesus-Statue ist verschwunden. Der Mann am Boden erwacht und ruft in hebräischer Sprache nach Hilfe. Nachdem man ihn ins Krankenhaus überführt hat, wo er völlig verwirrt von den technischen Apparaten und Vorgängen höchstes Erstaunen bei den Medizinern hervorruft, erfährt das ganze Dorf und schon bald darauf auch der Vatikan vom geheimnisvollen Mann, der der wiedergekehrte Jesus sein könnte. Doch es gibt da ein Problem. Dieser „Jesus“ ist in Wirklichkeit der Sohn Seamus, des alten Hausmeisters also. Während sich alle möglichen Leute und Instanzen darum bemühen das Rätsel um den „Heilland“ zu lösen, ereignen sich im Dorf immer neue Wunder, was regelrechte Pilgerscharen nach Graig lockt. Mystische Religionsgeschichten üben seit jeher eine geheimnisvolle Anziehungskraft auf uns verzivilisierte Menschen aus, wünschen wir uns insgeheim doch, unsere Welt wäre etwas weniger rational, ließe hin und wieder etwas mehr Platz für Wunder. Genau solche Wunder sind es, von denen es in „Messias“ so zahlreiche gibt. Hin und wieder fand ich die Dinge überzogen, was wohl an mir selber liegt. Denn genauso wenig, wie ich mich für den redenden Vogel in Ralf Isaus „Messias“ begeistern konnte, mag ich die laufenden Bäume in „Herr der Ringe“. Vergnüglich war die zeitweise Unschärfe zwischen Realität und Fiction (Wunder) aber allemal. Liebenswert die schrägen Vögel im irischen Dorf. Interessant und Lebensnah die Familiengeschichten. Als sich der Schleier endlich zu lüften beginnt, erhoffte ich mir etwas mehr Tempo, was der Autor leider nicht zustande brachte. Vom „großen“ Finale war ich enttäuscht. Zuviel ungelöste Rätsel, zuviel Fantasie. Auch wusste ich nicht, dass man, um „Messias“ zu verstehen, zuerst „Die Dunklen“ von Isau gelesen haben sollte. Es ist immer schwierig, ein gerechtes Urteil über ein Buch zu fällen, vor allem dann, wenn einem das Genre nicht tief ins Herz gewachsen ist. Meine Bewertung müsste eigentlich drei Sterne umfassen. Doch der spannenden und immer wieder überraschenden Handlung wegen, gebe ich Ralf Isau für „Messias“ dann doch noch einen Stern mehr.

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  • Rezension zu "Messias" von Ralf Isau

    Messias
    Toschi3

    Toschi3

    13. September 2011 um 16:27

    Das Wunder von Graig In einer irischen Kleinstadt ereignet sich die Wiederauferstehung Jesus’ – ein Wunder oder doch nur gut gemachte Scharlatanerie? Der vatikanische Gesandte, der die Geschehnisse aufklären soll, wird an den Schauplatz seiner eigenen Vergangenheit geschickt ... Mit diesem Buch legt Ralf Isau eine spannende Mischung zwischen religiöser Geschichte und Kriminalfall vor. In einem flüssigen Schreibstil führt er den Leser durch die Entwicklungen und überraschenden Wendungen des Romans. Die Kapitel sind relativ kurz gehalten und damit sehr leicht zu lesen. Die Aktualität der einbezogenen tatsächlichen Ereignisse geben dem Fall zusätzlichen Reiz. Leider schafft es der Autor nicht, die Spannung über das gesamte Buch aufrecht zu erhalten, manche Handlungsabschnitte ziehen sich etwas in die Länge. Dennoch ist die Geschichte gut aufbereitet und viele Leser werden gespannt mitverfolgen, wie sich die wundersamen Geschehnisse entwickeln.

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  • Rezension zu "Messias" von Ralf Isau

    Messias
    Aurora

    Aurora

    31. March 2011 um 18:54

    Am Anfang war ich dem Buch gegenüber sehr skeptisch, obwohl ich schon mehrere Fantasy-Bücher von Ralf Isau gelesen habe. Aber so ganz konnte ich mir einen Thriller von ihm nicht wirklich vorstellen. Zumal es dann auch noch um eine mehr oder weniger kirchliche Handlung beinhaltete - ich bin alles andere als gläubig. Je mehr ich dann allerdings von dem Buch las, desto besser gefiel mir dessen Handlung und ich konnte mich gut in Hester McAteer hineinversetzen, der - so wie ich - nicht an wahre Wunder glaubt. Auch dass erst im letzten Kapitel alles einen wirklich Sinn ergibt und alles noch einmal gründlich auf den Kopf gestellt wird, gefiel mir sehr gut. Deshalb bekomm dieses Buch von mir - trotz der anfänglicher Skepsis - volle fünf Sterne!

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  • Rezension zu "Messias" von Ralf Isau

    Messias
    steffisiess

    steffisiess

    04. December 2010 um 17:32

    Als echter Isau Fan fand ich natürlich auch dieses Buch sehr lesenswert. Schön, dass er mal wieder was für Erwachsene geschrieben hat. Die Religion fließt in die Geschichte ein ohne zu aufdringlich zu sein. Ein bisschen Fantasy und Liebesgeschichte und fertig ist ein wunderbarer Roman.

  • Rezension zu "Messias" von Ralf Isau

    Messias
    anushka

    anushka

    15. August 2010 um 21:24

    Interessante Einblicke in die Wunder-Industrie In einer Kirche in Graignamanagh - kurz: Graig - in Irland haben der 103jährige Hausmeister und der alte Pfarrer eine Vision. Danach liegt ein nackter Mann vor ihnen auf dem Boden, mit Verletzungen an Händen und Füßen und einer Dornenkrone neben dem Kopf. Auf Hebräisch bittet er um Hilfe. Er erwacht erst wieder im Krankenhaus. Da hat die Wunder-Maschinerie der Kirche jedoch schon begonnen ... Währenddessen sendet der Vatikan seinen "Bluthund" aus, der das Wunder prüfen und nötigenfalls demontieren soll, denn eine Anerkennung des Wunders kann weitreichende Folgen haben. So kehrt also Hester McAteer nach Irland zurück, wo ihn eine bewegte Vergangenheit erwartet. Als jedoch Leute wie beim jüngsten Gericht vom Blitz erschlagen werden, wird die Aufdeckung des vermeintlichen Betrugs immer dringender. Isaus Idee an sich ist ziemlich provokant und für einen Dan-Brown-Fan wie mich sehr spannend. Allerdings wurde die beim Lesen in mir entstehende Andächtigkeit und Neugier zunächst immer wieder durch flapsige Bemerkungen und wenig komische (bzw. teilweise unangebrachte) "Witze" und Metaphern gebremst. Der Sprachstil war für mich anfangs mehr als gewöhnungsbedürftig und lies bei mir den Gedanken an eine Satire aufkommen, da man genau zu merken glaubt, der Autor würde die Geschichte selbst nicht ernstnehmen. Doch mit aufnehmender Fahrt der Geschichte konnte ich mich auch immer mehr mit dem Schreibstil des Autors anfreunden und fand schließlich einige Dinge doch sehr witzig. Besonders hat mir der Charakter des Seamus gefallen, der trotz seines Alters noch ziemlich fit und schlagfertig war. Allerdings nervte mich dann wiederum etwas, dass der Autor versuchte, englische Sprachwitze einzubauen, die jedoch so in einem deutschen Buch nicht funktionieren und in den nachfolgenden Sätzen extra erklärt werden mussten. Das wirkte auf mich ungeschickt. Die Geschichte an sich konnte mich jedoch fesseln und ich war mir lange nicht sicher, in welche Richtung sie sich schließlich entwickeln wird. Die Aufschrift "Thriller" ist da etwas kontraproduktiv. Viel faszinierender fand ich, dass das Buch auch auf der Piper Fantasy Webseite geführt wird, was dann doch verunsichert hinsichtlich der Auflösung. Denn das Buch lebt durchaus vom Glauben. Handelt es sich nun um einen Betrug oder doch um himmlische Intervention? Mystik ist in diesem Buch auf jeden Fall enthalten. Gleichzeitig zeigt der Autor jedoch auch die (fiktiven) Machenschaften im Vatikan, aber auch die wirtschaftliche Seite der Wunderindustrie auf. Man kann leicht nachvollziehen, dass die Kirche durchaus eine Kontrollinstanz benötigt. Unsympathisch fand ich hingegen Teile des Nachwortes, in dem der Autor sich entschuldigt, falls einige Dinge im Sinne der Geschichte übertrieben und unglaubwürdig wirken sollten. Diese sollte man dann einfach nicht hinterfragen, sondern doch einfach mal an Wunder glauben. Sorry, aber so plump hat noch keiner Fehler herunterzuspielen versucht. Ich lege beim Lesen Wert auf gewisse Dinge und versuche immer, bei allen Büchern den gleichen Maßstab anzulegen. Da jetzt in einem Buch über grobe Schnitzer hinwegzusehen, bloß weil es sich um ein Buch über Wunder handelt, finde ich eine anmaßende Forderung. Alles in allem hat mich das Buch jedoch gefesselt und die Geschichte war innovativ, wenn letztlich dann doch etwas hollywood-mäßig beendet. Ich habe es aber innerhalb kürzester Zeit fertiggelesen und habe mich auch des Öfteren gefragt, ob das Wunder nun echt ist oder nicht. Insgesamt konnte mich dieses Buch also überzeugen.

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  • Rezension zu "Messias" von Ralf Isau

    Messias
    Leela

    Leela

    15. November 2009 um 21:48

    In dem irischen Dorf Graiguenamanagh geschieht ein vermeintliches Wunder: In einer Kirche taucht wie aus dem Nichts ein Mann auf dem Altar auf, der sich an nicht zu erinnern, nur Hebräisch zu sprechen scheint und zudem auch noch die für Jesus typischen Kreuzigungsmale aufweist. Er selbst behauptet auch noch, sein Name wäre Jeshua, was ein anderer Name für "Jesus" ist. Die Kirche riecht einen großangelegten Betrug - und natürluch ist ihr daran gelegen, dass der Betrüger als ein solcher entlarvt wird und im Gefängnis landet. Glücklicherweise hat sie einen irischen Ehrenkaplan in ihren Reihen, der aus besagtem Dörfchen stammt und als effektiver Ermittler in Sachen falschen Wundern geschätzt wird. So fällt es Hester McAteer zu, noch einmal zu seinem Geburtsort zurückzureisen, obwohl ihm gar nicht viel daran gelegen ist. Auch für ihn scheint es jedoch klar zu sein, dass der plötzlich aufgetauchte Jesus ein ein Betrüger sein muss, so glaubt er doch nicht an so etwas wie Wunder. Während er in Graiguenamanagh seine Ermittlungen aufnimmt, geschehen jedoch weitere "Wunder" in der Dorfkirche, zwei Kleinkriminelle scheinen von einem göttlichen Blitz dahingerafft worden zu sein und die Gläubigen werden langsam immer hysterischer, denn für sie scheint klar zu sein, dass es sich bei Jeschua um den auf die Erde zurückgekehrten Jesus zu handeln scheint. Was steckt dahinter? Als ich zuerst das Titelbild des Buches und den Namen gesehen habe, war ich etwas skeptisch, denn ich glaube nicht an Gott oder Wunder. Den Namen 'Ralf Isau' kenne ich jedoch für Thriller und Fantasy-Romane, auch wenn ich vor "Messias" noch keines seiner Bücher gelesen habe. Letztendlich stellte sich auch bereits auf den ersten Seiten des Buches Entwarnung ein, denn man muss nicht religiös oder abergläubig veranlagt sein, um diese Geschichte zu mögen. Was bereits am Anfang auffällt, ist, dass Ralf Isau eine wirklich eindrucksvolle Art, zu erzählen, sein Eigen nennt: Er erzählt zwar eine ernsthafte Geschichte, schafft es jeodhc immer wieder, ein wenig Humor und Ironie in die Erzählung einzustreuen, ohne das Buch zu einer Art Komödie zu machen (was nicht angemessen wäre). So begegnet man am Anfang allerhand Witzen über die Iren und die irische Sprache (u.a. wird auf sehr sympathische Weise erzählt, wie man "Graiguenamanagh" ausspricht) und vor allem die Einstellung der Kirche zu vermeintlichen Wundern, neigt immer wieder dazu, dem Leser ein Schmunzeln zu entlocken. Gelgentlich eingestreute Witze tragen ihr übriges dazu bei, um Isaus Erzählweise schlichtweg unwiderstehlich zu machen und es fällt schwer, irgendeinen Charakter nicht zu mögen. Was mir im Nachhinein auch wirklich positiv auffiel ist, dass Isau u.a. Fantasyelemente nur sehr dosiert verwendet, man kann dieses Buch also gut als Thriller ansehen - und beim Rest hatte Gott eben seine Finger ein wenig im Spiel. Und zu guter Letzt hat Isau es geschafft, einige, wirklich einzigartige Charaktere für sein Buch zu erschaffen: Erst einmal wäre da natürlich Hester McAteer, der wohl sympathischste und bodenständigste Priester, dem man in einem Buch begegnen kann. Sollte Isau jemals ein weiteres Buch schreiben, in dem er eine Rolle spielt, wäre ich prompt dabei (anscheinend spielt er in "Die Dunklen" immerhin eine Nebenrolle). Auch die Nebencharaktere werden wirklich gut beschrieben und haben eine eigene Persönlichkeit, blass oder farblos beschrieben wird hier niemand und vor allem Charaktere wie Kardinal Avelada fallen durch eine wirklich gelungene Charakterzeichnung auf (gut, der Zyniker in mir fühlte sich bei Avelada sowieso gleich angesprochen). Isau schafft es wirklich perfekt, eine spannende und undurchschaubare Handlung mit exzellent beschriebenen Charakteren und einer Prise Humor zu verbinden. Dabei ist er auch noch wirklich originell - was will man also mehr? Da gibt es eine klare Antwort: Eine Fortsetzung, und zwar zackig!

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  • Rezension zu "Messias" von Ralf Isau

    Messias
    maryrichards

    maryrichards

    06. November 2009 um 09:24

    WUNDERbar und überraschend! 5. Bei dem Buch “Messias” von Ralf Isau handelt es sich um ein Verschwörungsthriller um Misstrauen, Angst und Intrigen. In dem Buch geht es darum, ob es sich bei der Niederkunft eines unbekannten von einem Kreuz wirklich um Jesus Christus handelt oder eine Hochstapler. Der Unbekannte Mr. X (Jesus) der für den wiederauferstandenen Heiland gehalten wird, hält sich selbst für selbigen und vieles spricht dafür – ist wirklich ein Wunder im Spiel oder handelt es sich um einen Scharaltan? Das Buch birgt einige Überraschungen und Sie können gespannt auf das komplette Buch sein!!! Was erst etwas absurd klingt wird von Ralf Isau wirklich toll dargestellt und man weiß zwischendurch selbst nicht mehr, was man glauben soll: So spricht Jesus wirklich hebräisch und es geschehen viele Dinge, die man nur mit göttlicher Fügung erklären kann und die wie ein Wunder scheinen. Andererseits gehen einige Dinge in den Kirchen in Irland und im Vatikan vor sich, die sehr merkwürdig sind und den Verdacht aufkommen lassen, dass hier ein riesiger Betrug geplant ist. Anbei – zu den theologischen Hintergründen weist der Autor sehr fundiertes Hintergrundwissen auf, durch dass das Buch sogar lehrreich sein kann. Zur Aufklärung wird Monsignore Hester McAteer von Rom nach Irland gesandt – ein Art James Bond der Kirche :-) Um ihn wird ein weiterer spannender und fesselnder Handlungsstrang gespannt, in dem es um die Liebe und Familie geht. Beim Lesen war ich mir oft nicht im klaren, ob ich wirklich Kapitel aus einem Thriller in der Hand habe oder eher ein Fantasyroman oder einen Mysteriebuch. Die Handlung schien teilweise etwas unrealistisch und das Geschehen welches beschrieben wird fast absurd: aber im Laufe der Geschichte wird alles aufgeklärt und es fügen sich alle Puzzelteile zusammen und am Ende hat man dann einen Aha Effekt, da alles einen Sinn ergibt. Das Gelesene hat mich in seinen Bann gezogen und mir gefällt der Schreibstil und die Handlung – ich bin gespannt auf weitere Bücher von Ralf Isau.

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  • Rezension zu "Messias" von Ralf Isau

    Messias
    Ani

    Ani

    04. November 2009 um 11:37

    In der irischen Ortschaft Graiguenamanagh geschieht unmittelbar vor dem Osterfest ein unerklärliches Phänomen. Ein Rauschen und Brausen erfüllt das Innere der Kirche, die Glocken läuten wild und gleißendes Licht blendet den Pfarrer der Gemeinde und den ebenfalls anwesenden 103jährigen Seamus. Plötzlich ist kein Geräusch mehr zu hören. Es ist still geworden im Gotteshaus. Da fällt Seamus Blick auf einen nackten Mann. Dieser liegt direkt unter dem silbernen Kreuz, trägt eine Dornenkrone und blutet aus Wundmalen. Am Silberkreuz fehlt die Jesusfigur, nur die silbernen Nägel stecken noch in den Balken des Kreuzes und Blut tropft von ihnen herab. Da beginnt der unbekleidete Mann auf hebräisch um Hilfe zu rufen. Ist der Messias etwa nach 2000 Jahren zurückgekehrt? Als auch noch zwei allseits bekannte Sünder durch ein flammendes Himmelsschwert getötet werden, scheint das Jüngste Gericht begonnen zu haben. Graiguenamanagh wird zur Pilgerstätte und die Augen der Welt schauen gebannt auf das irische Städtchen. Der Vatikan schickt seinen besten Mann an die Pilgerstätte, den Päpstlichen Ehrenkaplan Monsignore Hester McAteer. Seine Aufgabe ist die Überprüfung von sogenannten Wundern und ihre eventuelle Anerkennung. Da der skeptische McAteer bereits etliche Scharlatane enttarnt hat, steht er in dem Ruf, der schärfste Kettenhund Seiner Heiligkeit zu sein. Gerade bei diesem Fall muss er die Wahrheit herausfinden, denn kein anderes Wunder war jemals so bedeutend für die Menschheit. In Graiguenamanagh muss er sich ausserdem seiner Vergangenheit stellen.... || Meine Meinung || Das Buch beginnt mit einem Prolog der den Leser in die Vergangenheit des irischen Städtchen versetzt. Denn im Jahr 1460 geschah etwas, dass für den Verlauf der Erzählung von großer Bedeutung ist. Der Prolog und auch die folgende Handlung, die zur Osterzeit des Jahres 2009 stattfindet, wird in der dritten Person erzählt. Das Geschehen wird in mehreren Handlungssträngen beschrieben. Handlungsort, Datum und Uhrzeit stehen am Anfang jedes Kapitels und helfen so bei der Orientierung. Dadurch fällt der Einstieg in den Kirchen-Thriller leicht und der Handlung kann mühelos gefolgt werden. Die Protagonisten und ihre verzweigten Beziehungen untereinander, werden detailliert beschrieben. Sie wirken dadurch glaubhaft und menschlich und auch ihre Handlungsweisen sind nachvollziehbar. Besonders der Hauptprotagonist McAteer, der Kettenhund seiner Heiligkeit, fällt mir dabei sehr positiv auf. Denn er ist und bleibt dem Wunder gegenüber äusserst misstrauisch und sucht für alle Übernatürlichkeiten nach schlüssigen Erklärungen. Das fällt ihm nicht besonders leicht, wenn er es mit sprechenden Vögeln und der Schwerkraft widerstehenden Hirtenstäben zu tun bekommt. Die Auflösung des Falls kommt erst ziemlich zum Ende des Thrillers und durch die kleinen Wunder am Rande bleibt es bis zum Schluss sehr spannend. Zwar flaut die Spannung im mittleren Teil etwas ab, doch der zum Teil sehr humorvolle Schreibstil des Autors und die interessant geschilderten Nebenhandlungen, trösten darüber hinweg. Insgesamt bewerte ich den Thriller mit vier von fünf Sternen und kann gerade für Liebhaber von Verschwörungstheorien eine Leseempfehlung aussprechen.

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  • Rezension zu "Messias" von Ralf Isau

    Messias
    Wolfspeaker

    Wolfspeaker

    21. October 2009 um 17:18

    Wunder passieren auch heute noch ... Messias (Ralf Isau) Ein nackter Mann mit blutenden Wundmalen. Ein silbernes Kruzifix, dessen Jesusfigur verschwunden ist. Bizarre Todesfälle in einem irischen Dorf. Ist der Messias in die Welt zurückgekehrt? Hat das jüngste Gericht bereits begonnen? Sonderermittler Hester McAteer muss das Wunder aufklären, ehe es die römische Kirche spaltet - und unsere Geschichte neu geschrieben werden muss ... Die Grundidee der Handlung Nachdem im Irland des 15. Jahrhunderts der Mönch Aidan O'Ryan aus Versehen einen Knaben mit einem Bogenschuss tötet, werden er und seine Nachkommen verlucht, nur wenn sie einhundert Wunder wirken wird der Fluch von ihnen genommen. Dieser Fluch hat bis ins 21. Jahrhundert überdauert. Seamus Whelan, ein Nachfahre eben jenes Mönches ist der Inhaber der Gabe, der es ihm ermöglicht die Aufhebung des Fluches weiter zu verfolgen. Sein Sohn Hester McAteer jedoch glaubt nicht an Wunder. Er arbeitet im Vatikan um sogenannte Wundertaten als Scharlatanerie aufzudecken. Als in seiner Heimatstadt der Messias vom Kreuz gestiegen sein soll ist es seine Aufgabe den Wahrheitsgehalt dieses "Wunders" zu überprüfen. Dicht gefolgt von Polizei und Medien beginnt Hester mit seinen Ermittlungen ... Stil und Sprache Ralf Isau schreibt eine bis ins Detail ausgearbeitete Geschichte, ohne dabei den Spannungsbogen abreißen zu lassen. So schafft er es den Leser bis zur letzten Seite zu fesseln, nur damit dieser es am Schluß verduzt zuzuklappen kann. Figuren Die Hauptcharactere sind detailliert beschrieben, man kann sich direkt in sie hineinversetzen und mit Ihnen fühlen. Über die Gegenspieler hingegen erfährt man nur weniges, was es natürlich einfach macht sie als böse zu identifizieren. Ein paar mehr Hintergrundinformationen oder Beweggründe, die diese antrieb hätten sicherlich nicht geschadet. Das Fehlen derselbigen tut dem Roman aber keinen Abbruch. Aufmachung des Buches Das Cover der gebunden Ausgabe ziert eine blutige Dornenkrone, was eindeutig auf den Messias hinweist, auf mich persönlich jedoch eher abschreckend wirkt, einfach zu blutig .Nichtsdestotrotz wird das Cover den geneigten Leser, der Inhaltsangabe oder Leseprobe gelesen hat sicherlich nicht abschrecken. Fazit Ein gelungener Thriller, der nicht mit Kritik gegenüber der Kirche spart, den Leser jedoch den Glauben an Wunder zurückgibt.

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  • Rezension zu "Messias" von Ralf Isau

    Messias
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. October 2009 um 21:32

    Ich bin auch eine Woche nach der Lektüre unschlüssig, was ich davon halten soll. Angekündigt mit Slogans wie "Spannender als Dan Brown", hatte ich dann auch einen Thriller in der Art erwartet. Ich bin aber während des Lesens eigentlich nie das Gefühl los geworden, dass Isau dieses Genre eher auf die Schippe nimmt, was für mich zum großen Teil an den Protagonisten lag, die teilweise doch sehr überspitzt gezeichnet sind. Sie hatten für mich zu wenig eigene Identität, erinnerten mich an Protagonisten aus diversen bekannten Verschwörungs-Thrillern (einschließlich des slawischen Mönches mit den hellen Augen) und kamen mir oft vor wie deren Karrikaturen. Seamus, der 103-Jährige Wunderwirker hat mir noch am besten gefallen. Er hält das Buch eigentlich auch die ganze Zeit aufrecht. Sind es nun echte Wunder, die passieren? Ist es eine Inszenierung, von irgendjemanden erdacht? Manches klärt sich am Ende, manches bleibt unklar, manches der Glaubens-Einstellung des Lesers überlassen. Die Geschichte selbst ist dennoch spannend bis zum Schluss und Irland, das Land der Feen und Trolle, als Setting für diese Art Buch wirklich klasse. Wie ein ganzes Dorf dem Wunderwahn verfällt und von Touristen überschwemmt wird und welche Ausmaße das nehmen kann, das war teilweise ganz schön bizarr.

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  • Rezension zu "Messias" von Ralf Isau

    Messias
    Feli

    Feli

    30. September 2009 um 14:33

    Darauf wartet die Christenheit schon seit 2000 Jahren: auf die Wiederkunft Christi. Und nun scheint es soweit zu sein. In Graiguenamanagh, einem kleinen irischen Dorf, fällt die Jesusfigur von einem silbernen Kruzifix. Kann es sein, dass der Messias in diese Welt zurückgekehrt ist? Beginnt nun das Jüngste Gericht? Um dieses Wunder auf seine Stichhaltigkeit zu prüfen wird vom Vatikan Hester McAteer ausgesandt. Geholfen wird ihm vom Polizeichef Thomas Managhan. Doch schon bald merkt Hester, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugehen kann. Zwar redet der angebliche Messias fließendes hebräisch und auch viele Beweismateriale scheinen zu stimmen, doch so recht mag Hester an das "Wunder" nicht glauben. Nachdem im kleinen Ort sich mehrere Todesfälle ereignen, die makabrer nicht sein können, kommt Hester dem "Wunder" immer mehr auf die Schliche. Doch bis zum Ende ist er hin- und hergerissen zwischen seiner Vernunft und den vielen kleinen Wunder, die währenddessen passieren. Könnte es doch sein, dass Jesus Christus zurück auf die Erde gekommen ist? Ralf Isau hat mit "Messias" einen Thriller geschaffen, der die Wiederkunft Christi spannend, wundervoll und gleichzeitig grausam darstellt. Seine Sprache ist dabei verständnisvoll und leicht zu lesen, so dass das Buch sehr viel Lesespaß bringt. Besonders wertvoll finde ich auch das Nachwort des Autors, in welchem er betont, dass wir in unserer heutigen Zeit kaum noch die kleinen Wunder unseres Lebens erkennen, dafür groß von den Medien inszenierten Massen"wundern" Glauben schenken. Danke, Ralf Isau, für diese Worte und dieses Thriller!

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