Minik - An der Quelle der Nacht

von Ralf Isau 
3,7 Sterne bei16 Bewertungen
Minik - An der Quelle der Nacht
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Manchmal konnte ich beim Lesen der auf wahren Begebenheiten basierenden Geschichte nicht zurückhalten-einfach beeindruckend

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Inhaltsangabe zu "Minik - An der Quelle der Nacht"

New York, 1906. Als Minik Wallace im Naturkundemuseum das Skelett seines eigenen Vaters entdeckt, wird ihm schlagartig bewusst: Er muss zurück nach Grönland! Fast zehn Jahre ist es her, dass er und sein Vater zusammen mit anderen Inuit nach New York gebracht wurden - als Forschungsobjekte. Schon nach wenigen Wochen waren alle tot, nur Minik überlebte. Aber macht es wirklich Sinn, jetzt zurückzukehren? Für Minik beginnt eine tragische Odyssee zwischen zwei Welten, die ihm beide keine Heimat bieten können.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783551358776
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:592 Seiten
Verlag:Carlsen
Erscheinungsdatum:01.02.2010

Rezensionen und Bewertungen

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Rezension zu "Minik" von Ralf Isau

    Ich tu mich ja immer schwer mit solch dicken Büchern, denn ich bin meist viel zu neugierig, wie die Geschichte aus geht.. ^^'
    Hier war es ok, obwohl ich auch eine Weile gebraucht habe.
    Gut fand ich hier, dass anfangs immer zwischen den Zeiten (damals & heute) gewechselt wurde. Ich mag solche Geschichten total. :)
    Der Erzählstil war auch ok. Leider konnte mich die Geschichte aber nicht so wirklich abholen, obwohl es eigentlich sehr interessant / krass ist, was da so passiert..
    Am Ende wird noch gesagt, was wahr und was erfunden ist - ein Pluspunkt dafür. ;)

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    ralluss avatar
    rallusvor 5 Jahren
    Blutleer

    Minik Wallace war ein Inuk und wurde mit 10 Jahren 1897 von Robert Edwin Peary (dem vermeintlichen ersten Nordpol Reisenden) aus Grönland nach New York mit 5 anderen Inuks gerbracht.
    Dort verlebte er seine Jugendjahren bis er mit 22 Jahren nach Grönland zurückkam.
    Als entwurzelter Reisender zwischen den Welten wurde er dort aber nicht mehr heimisch, reiste enttäuscht 1916 nach New York zurück und starb 2 Jahre später an der spanischen Grippe in New Hampshire.
    Ralf Isau, sonst bekannt als Autor von fantastischer Fiktion, hat Miniks Biografie fast ohne Änderungen übernommen und versucht die Gedanken und Gefühle des jungen Miniks zu beschreiben auf seinem spannenden Weg durch die verschiedenen Kulturen.
    Sonst mag ich ja die Werke von Ralf Isau, er hat immer eine sehr geschickte Art und Weise interessante Fiktion mit realistischen Fakten zu vermischen und so einen möglichen Weg zu zeigen.
    Doch hier bleibt seine Geschichte blutleer und oberflächlich.
    Kaum verweilt er bei Minik und den Freunden und Bekannten die er trifft, er huscht von Ereignis zu Ereignis und langweilt mich ein wenig mit der reinen Aufzählung.
    Davon hatte ich mir mehr versprochen, da diese wahre Geschichte doch viel Potential bietet, die Ralf Isau auch richtig in seinem Epilog aufzeichnet.
    Doch alleine dies reicht mir nicht und so ist dies das bisher schwächste Buch in seiner ansonsten starken Bibliografie.

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    LyndaAislinns avatar
    LyndaAislinnvor 6 Jahren
    Rezension zu "Minik - An der Quelle der Nacht" von Ralf Isau

    Minik war ein Eskimo/Inuit vom nördlichen Grönland, der von dem Entdecker Robert Peary 1897 nach New York gebracht wurde, zusammen mit seinem Vater Qisuk und vier anderen. Minik war um die sieben Jahre alt. Im American Museum of Natural History wurden die Eskimos zu wissenschaftlichen Objekten – untersucht, bestaunt und schließlich krank. Miniks Vater Qisuk starb als erster an Tuberkulose, dann drei weitere, ein Eskimo wurde nach Grönland zurückgebracht, nur Minik blieb übrig. Als sechszehnjähriger findet Minik das Skelett seines Vaters im Museum ausgestellt und finden so heraus, dass dessen Begräbnis nicht echt war. Er fordert die Knochen heraus…

    Dies und weiteres aus Miniks Leben beschreibt Ralf Isau in seinem Buch „Minik“. Der Roman basiert auf der wahren Geschichte des Eskimos Mink und im Anhang erklärt der Autor sogar, was er erfunden hat und was der Wahrheit entspricht.

    Dieses Buch ist ein Zeugnis wie brutal die Wissenschaft werden kann, indem sie Menschen zu Objekten degradiert und Leben zerstört.
    Zudem ist die Geschichte zutiefst authentisch, mann erlebt die Höhen und Tiefen seines Lebens mit Minik und sein Kampf immer das Beste aus seiner jeweiligen Situation zu machen. Das ist eine Geschichte wie sie nur das Leben schreibt...

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    Einsamkeits avatar
    Einsamkeitvor 7 Jahren
    Rezension zu "Minik" von Ralf Isau

    1897: Der Eskimojunge Minik wird zusammen mit seinem Vater und 3 Verwandten von Arktisforscher Robert Peary zu Studienzwecken von Grönland nach New York gebracht. Innerhalb kurzer Zeit sterben alle Eskimos bis auf Minik. 12 Jahre lebt Minik in Amerika, bis ihm die Rückkehr nach Grönland gelingt.
    Dieses Buch habe ich mit 11 gelesen, denn unsere Bücherei war sehr klein, und die Kinder- und Jugendbücher hatte ich schon durch. Man sagte mir, es sei ein Buch ganz und gar für Erwachsene.
    Ich sehe das auch heute noch anders: Die Geschichte von Minik hat mich sehr berührt, die traurigen und schmerzlichen, aber auch die hoffnungsvollen und schönen Momente seines Lebens haben meine Meinung zu Büchern sehr verändert. Dieses Buch ist ein sehr wertvolles und unvergleichbar mit den heutigen Kitschgeschichten.
    Ich kann es nur wärmstens weiterempfehlen!

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    bookworm97vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Manchmal konnte ich beim Lesen der auf wahren Begebenheiten basierenden Geschichte nicht zurückhalten-einfach beeindruckend
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    Ein LovelyBooks-Nutzer
    Lisa79s avatar
    Lisa79
    DasBuchkinds avatar
    DasBuchkindvor 2 Jahren
    B
    blubbermomentevor 2 Jahren
    live-love-laughs avatar
    live-love-laughvor 6 Jahren

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