Jules Verne

von Ralf Junkerjürgen 
4,8 Sterne bei10 Bewertungen
Jules Verne
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Informativ, interessant, lesenswert.

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Eine umfassende, informative und unterhaltsame Biographie.

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Inhaltsangabe zu "Jules Verne"

Jules Vernes Romane sind Schlüsselwerke des 19. Jh. Sie verweben romantisches Fernweh, wissenschaftlichen Rationalismus und technische Entwicklung zu einer spannenden Handlung. Sie schaffen neue Helden und imaginäre Maschinen, die unsere Zukunft vorwegnehmen. Kapitän Nemo und die Nautilus, die »Reise um die Welt in 80 Tagen« oder »Fünf Wochen im Ballon« faszinieren bis heute. Die Biografie von Ralf Junkerjürgen zeigt Jules Verne als universalen Abenteuerschriftsteller. Der geachtete Bürger folgte täglich einem strikten Arbeitsplan, der nur von gelegentlichen Reisen unterbrochen wurde. Allein 65 Romane verfasste er und schuf so die Enzyklopädie einer ganzen Epoche. Jules Vernes Biografie ist die Biografie eines Jahrhunderts.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783806237467
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG)
Erscheinungsdatum:01.08.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Sikals avatar
    Sikalvor 14 Stunden
    Kurzmeinung: Informativ, interessant, lesenswert.
    Interessante Biographie


     

    Es gibt wohl kaum jemanden, der nicht bereits mit den Romanen Jules Vernes (1828 – 1905) in Berührung kam. Zumindest Filme, wie „In 80 Tagen um die Welt“ oder „20.000 Meilen unter den Meeren“ dürften wohl jedem geläufig sein.

     

    Der Autor Ralf Junkerjürgen, Professor für romanische Kulturwissenschaft an der Universität Regensburg hat diese Biographie in drei grobe Bereiche gegliedert:

     

    Ausbruch aus bürgerlicher Sicherheit
    Erfolgsjahre eines Berufsschriftstellers
    Schreiben als Lebensinhalt

     

    Jules Verne wurde als Sohn eines Anwalts geboren und sollte als Erstgeborener in die Fußstapfen seines Vaters treten. Bereits während seiner Kindheit kam er mit Kunst und Kultur, Literatur und Musik in Berührung, träumte von einer literarischen Karriere. Seine anfänglichen Schreibversuche wurden vom Vater kritisch beäugt und teilweise auch geändert. Erst als er Nantes den Rücken kehrte und nach Paris ging, konnte er sich „freischwimmen“.

     

    Die besondere Beziehung zwischen Jules Verne und Piere-Jules Hetzel, seinem Verleger und Lektor, wird ebenso erwähnt. Nicht nur eine intensive Arbeitsgemeinschaft bestand zwischen den beiden, sondern ebenso eine wunderbare Freundschaft.

     

    Der Schwerpunkt liegt definitiv im 2. Teil und zeigt die umfangreiche Schaffensperiode Vernes ab 1862 auf. In der Zeit entwickelte er auch den wissenschaftlichen Roman. Besonders hervorgehoben werden in dieser Biographie fünf bekannte Werke „Fünf Wochen im Ballon“, „Freise zum Mittelpunkt der Erde“, „20.000 Meilen unter den Meeren“, „In 80 Tagen um die Welt und „Die geheimnisvolle Insel“, wobei zuerst der Inhalt kurz geschildert wird, bevor der Autor auf die disziplinierte Arbeitsweise eingeht und die Werke auch teilweise interpretiert. Jungerjürgen setzt Vernes Werke in Beziehung zum technischen Fortschritt und das Zeitalter der Industrialisierung.

     

    Ein Kapitel beschäftigt sich auch mit dem Deutsch-Französischen Krieg und der nachhaltigen Veränderung von Vernes Schriftstellerei. Seine zum Teil schwierige Beziehung zu seinem Sohn Michel findet ebenso Erwähnung.

     

    Teilweise fand ich das Buch schwierig zu lesen, doch nichtsdestotrotz kann ich diese informative und interessante Biographie empfehlen und vergebe gerne 5 Sterne.

     

     

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    Silbendrechslers avatar
    Silbendrechslervor 10 Tagen
    Kurzmeinung: Eine umfassende, informative und unterhaltsame Biographie.
    "Jules Verne" von Ralf Junkerjürgen

    Ralf Junkerjürgen schafft mit "Jules Verne" eine wunderbare Biographie eines ganz besonderen Schriftstellers.

    Jeder hat schon mindestens einen Roman von Jules Verne gelesen und Anspielungen auf viele seiner Geschichten und Motive anderweitig kennengelernt. Wahrscheinlich können aber nur wenige Menschen von sich behaupten, alle seine Werke gelesen zu haben - es sind schlichtweg zu viele!

    Jules Verne wächst als Sohn eines Anwalts in Nantes auf. Er erlebt eine Kindheit voller Abenteuer und seine Neugier wird nicht gezügelt. Später studiert er Jura, da er in Vaters Fußstapfen treten soll, aber er weiß schon früh, dass seine Liebe dem Schreiben gilt. Er begibt sich zum Abschluss seines Studiums nach Paris und arbeitet sich in die wichtigen literarischen Zirkel und Netzwerke ein. Er wird immer berühmter und erfolgreicher. Er begründet die neuartige literarische Form des wissenschaftlichen Romans und die Leute lieben diese. In all die verschiedenen Themen, die er in seinen Romanen behandelt, arbeitet er sich selbst ein und bringt sie uns auf spannende und unterhaltsame Weise näher. Am Ende seines Lebens kann er auf eine wirklich beachtliche Menge an Werken und eine literarische Karriere zurückblicken, die bis in die Gegenwart nachwirkt.

    Ralf Junkerjürgen findet in seinen Texten und Beschreibungen einen wunderbaren Mittelweg zwischen einem wissenschaftlichen Text, mit vielen Fakten, Textkritik und Informativität und einem unterhaltsamen und spannenden Text. Er bringt uns Vernes Leben, die damaligen geschichtlichen und kulturellen Umstände, und viele seiner Werke näher, ohne dabei langweilig oder monoton zu sein, aber auch ohne wichtige Fakten oder Details wegzulassen.
    Eine unterhaltsame Biographie, die den Lesern den Menschen Jules Verne und seine Werke mit ihren Hintegründen kennenlernen lässt.

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    Durga108s avatar
    Durga108vor 13 Tagen
    Kurzmeinung: eine sehrgelungene Biografie
    Jules Verne - ein Arbeitstier

    Die Zusammenfassung: "Jules Vernes Romane sind Schlüsselwerke des 19. Jh. Sie verweben romantisches Fernweh, wissenschaftlichen Rationalismus und technische Entwicklung zu einer spannenden Handlung. Sie schaffen neue Helden und imaginäre Maschinen, die unsere Zukunft vorwegnehmen. Kapitän Nemo und die Nautilus, die »Reise um die Welt in 80 Tagen« oder »Fünf Wochen im Ballon« faszinieren bis heute. Die Biografie von Ralf Junkerjürgen zeigt Jules Verne als universalen Abenteuerschriftsteller. Der geachtete Bürger folgte täglich einem strikten Arbeitsplan, der nur von gelegentlichen Reisen unterbrochen wurde. Allein 65 Romane verfasste er und schuf so die Enzyklopädie einer ganzen Epoche. Jules Vernes Biografie ist die Biografie eines Jahrhunderts."

    Ich griff zu diesem Buch, weil mich das Foto auf dem Cover ansprach, ohne dass ich wusste, wer dieser Mann war. Es ist Jules Verne! Wer kennt seine Bücher nicht - "Reise zum Mittelpunkt der Erde", 20.000 Meilen unter dem Meer" oder "In 80 Tagen um die Welt", um nur wenige zu nennen. Über sein Leben wusste ich jedoch überhaupt nichts. Verne wurde 1828 in Nantes geboren, wuchs in einer bürgerlichen Familie auf und starb 1905. Ralf Junkerjürgen legt den Schwerpunkt der Biografie auf die Menschen, die Jules Verne gefördert und bereichert haben, wie z.B. sein Vater, ganz besonders sein Verleger und Freund Pierre-Jules Hetzel sowie seine literarischen Vorbilder E.T.A. Hoffmann und Edgar Allan Poe, aber auch auf die schwierige Beziehung zu seinem Sohn Michel. Diese begründet Junkerjünger v.a. in der Berühmtheit des Vaters. Nicht folgen konnte ich jedoch Junkerjüngers Deutung der div. Sexualsymbole in Vernes Werken.

    Alles in allem ist dem Autor eine sehr gelungene und unterhaltsame Biografie gelungen, angereichert mit zahlreichen anschaulichen Illustrationen. Ein interessantes Buch, nicht nur für Jules Verne Fans.

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    dorlis avatar
    dorlivor einem Monat
    Kurzmeinung: Eine unterhaltsame Biografie - empfehlenswert für alle, die sich über Jules Verne und die Welt, in der er gelebt hat, informieren möchten.
    Rezension zu "Jules Verne" von Ralf Junkerjürgen

    Jules Verne – seit meiner Kindheit liebe ich seine Abenteuergeschichten und bin auch heute noch ein begeisterter Leser seiner Romane. Da liegt es nahe, auch einmal zu einer Biografie zu greifen und sich über das Leben des französischen Erfolgsautors zu informieren.

    Ich habe in dieser Biografie einen Mann kennengelernt, der das Schreiben zu seinem Lebensinhalt gemacht hat. Er gilt als Begründer des wissenschaftlichen Romans, weil es ihm gelang, seine lebhafte Fantasie mit technischen und naturwissenschaftlichen Fakten zu kombinieren und diese spannend und kurzweilig zu erzählen. Ein kreativer Geist, dessen Texte auch heute noch populär sind, obwohl der damalige Wissensstand längst überholt ist.

    Ralf Junkerjürgen - Professor für romanische Kulturwissenschaft an der Universität Regensburg - ermöglicht dem Leser in diesem Buch nicht nur Einblicke in die persönlichen Lebensumstände und das Familienleben Jules Vernes, man wird auch detailliert mit dem Schaffen des Abenteuerschriftstellers bekannt gemacht. Junkerjürgen stellt dazu Vernes Werke aus seiner Hauptschaffenszeit zwischen 1862 und 1875 in den Mittelpunkt, thematisiert aber auch dessen Kindheit, seine Entwicklung und Arbeitsweise, das schwierige Verhältnis zu seinem Sohn Michel sowie die Weiterführung seines Werks nach seinem Tod durch Michel.

    Junkerjürgen geht ausführlich auf die herausragendsten Romane Vernes ein. Neben einer kurzen inhaltlichen Zusammenfassung gibt der Autor Auskunft über die Entstehungsgeschichte der Werke, erklärt die politischen und wissenschaftlichen Hintergründe sowie die gesellschaftlichen Einflüsse, nennt technische Errungenschaften, die Verne inspiriert haben, und ergänzt all diese Aspekte mit eigenen Interpretationen und zusätzlichen Erklärungen.

    Auch die wichtigsten Wegbegleiter Vernes werden vorgestellt. Menschen, die ihn beeinflusst, geprägt, gefördert und unterstützt haben. Dazu gehören Jules Vater Pierre und bekannte Schriftsteller wie Alexandre Dumas, James F. Cooper, E.T.A. Hoffmann oder auch Edgar Allan Poe. Den Fokus legt Junkerjürgen hier auf die jahrelange freundschaftliche und sehr einträgliche Zusammenarbeit mit dem Verleger Pierre-Jules Hetzel.

    Nicht nur die interessanten und vielfältigen Informationen rund um Jules Vernes Leben und Wirken haben mich begeistert, auch die Aufmachung des Buches ist hervorragend gelungen. Die anspruchsvollen aber gut verständlichen Inhalte werden ansprechend präsentiert und sind mit zahlreichen Abbildungen und Fotos versehen. Zudem befinden sich im Anhang eine Zeittafel und ein Werkverzeichnis sowie ein Literaturverzeichnis und ein Personenregister.

    Eine genauso spannende wie unterhaltsame Biografie - empfehlenswert für alle, die sich über Jules Verne, sein Werk und die Welt, in der er gelebt hat, informieren möchten.

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    Barbara62s avatar
    Barbara62vor einem Monat
    Kurzmeinung: Eine sehr fundierte, interessante und gut lesbare Biografie über den Erfinder des Wissenschaftsromans und ein Bild der Zeit.
    Der rastlose Erfinder des Wissenschaftsromans

    Es gibt ganz unterschiedliche Gründe, warum ich zu einem Buch greife: manchmal ist es das Cover, manchmal der Autor, der Titel oder das Thema. Nicht selten ist es aber der Verlag, in diesem Fall der inzwischen zur Wissenschaftlichen Buchgesellschaft gehörende wbg Theiss Verlag, der für mich ein Garant für interessante, gut recherchierte, für Laien verständliche Biografien aus der Feder fachkundiger Autoren geworden ist. So bin ich auf diese Biografie von Jules Verne gestoßen, dessen wichtigste innovative Leistung die Erfindung des Wissenschaftsromans war, der am meisten übersetzte französische Autor, dessen Werk nicht zuletzt wegen der zahlreichen Verfilmungen trotz ihres veralteten Wissensstands bis heute populär ist.

    Ralf Junkerjürgen, Professor für romanische Kulturwissenschaft an der Universität Regensburg, legt den Schwerpunkt seiner 260 Seiten umfassenden Biografie Vernes auf dessen produktivste und originellste Schaffenszeit von 1862 bis 1875 und unterwirft fünf bedeutende Werke der genaueren Betrachtung: „Fünf Wochen im Ballon“ (1863), „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ (1864), „20 000 Meilen unter den Meeren“ (1869/70), „In 80 Tagen um die Welt“ (1872) und „Die geheimnisvolle Insel“ (1874/75). Neben Inhaltsangaben geht es dabei um Vernes Arbeitsweise und den zeitgeschichtlichen Hintergrund für die Entstehung. Besonders interessant war diese Betrachtung für mich bei „In 80 Tagen um die Welt“, seinem größten Publikumserfolg. Hier steht der Plot um das Thema Pünktlichkeit im engen kulturhistorischen Zusammenhang mit der Beschleunigung des Alltags durch die Industrialisierung.

    Doch natürlich geht es nicht nur um Jules Vernes umfangreiches Werk, das hauptsächlich aus den über 60 Bänden der Reihe „Die Außergewöhnlichen Reisen“ besteht. Viel Raum gewährt Junkerjürgen denen, die großen Einfluss auf Vernes Laufbahn als Schriftsteller hatten: seinem Vater Pierre, seinem Entdecker, Förderer, Verleger und Freund Pierre-Jules Hetzel und den literarischen Vorbildern James Fenimore Cooper, E.T.A. Hoffmann und Edgar Allan Poe. Das von Bescheidenheit, Frömmigkeit und Fleiß durchdrungene bürgerliche Elternhaus in Nantes, in das Verne 1828 hineingeboren wurde, prägte ihn, dazu kam die Neugier des Nicht-Wissenschaftlers auf die Neuerungen seiner Zeit, die er Jugendlichen und Erwachsenen zur Bildung und Unterhaltung vermitteln wollte. Zunächst unpolitisch, wurde er nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 zum Nationalisten, doch waren seine Stoffe, Handlungsorte und Protagonisten international, was für eine weite Verbreitung seiner Romane sorgte. Interessanterweise kondolierte bei Vernes Tod 1905 zwar der deutsche Kaiser Wilhelm II, nicht aber der französische Staat. Großen Raum in der Biografie nimmt außerdem der lebenslange belastende Konflikt mit seinem schwierigen Sohn Michel ein, den Junkerjürgen in der erdrückenden Übermacht des berühmten Vaters begründet sieht.

    Nur an wenigen Stellen konnte ich Junkerjürgens Interpretationen nicht folgen, wenn er beispielsweise im Korkenzieherkirchturm der Kopenhagener Erlöserkirche und in Lavakanälen Sexualsymbole erkennt. Ab und zu wurde es mir auch mit den Fremdwörtern zuviel, wenn etwa die Hundertjahrfeier der Französischen Revolution zur „Zentenarfeier“ wird. Doch waren solche Kritikpunkte selten in einer für mich äußerst informativen, anschaulich bebilderten und unterhaltsam zu lesenden Biografie, die ich auch allen empfehlen kann, die wie ich weder gute Kenner noch ausgesprochene Fans von Jules Vernes Werk sind.

    http://xn--mit-bchern-um-die-welt-wlc.de/ralf-junkerjuergen-jules-verne/

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    Patnos avatar
    Patnovor einem Monat
    In 270 Seiten durch das Leben des Jules Verne

    „Alles, was ein Mensch sich vorstellen kann, werden andere Menschen verwirklichen.“ (Jules Verne) Die Reise zum Mittelpunkt der Erde, 20000 Meilen unter‘m Meer oder die Reise in 80 Tagen um die Welt haben mich in meiner Kindheit fasziniert. Als ich kürzlich las, dass bei wbg Theiss eine Biografie des großen Abenteuerschriftstellers veröffentlicht wurde, war ich sofort Feuer und Flamme. Das Cover ist schick und ansprechend, die Aufmachung des Buches wirkt hochwertig. Ralf Junkerjürgen beschreibt in seiner Verne-Biografie nicht nur das Leben des Schriftstellers. Mit Weitblick beleuchtet er nebenbei das Zeitalter der Industrialisierung. Er setzt sich detailliert mit den einzelnen Werken Jules Vernes auseinander, sucht den Vergleich mit anderen Schriftstellern dieser Zeit, setzt sich mit dem wissenschaftlichen und technischem Fortschritt, den Zukunftsvisionen und den epochalen Besonderheiten wie z.B. der Entwicklung des Verlagswesens auseinander. Damit schafft Junkerjürgen eine einzigartige Verne-Enzyklopädie. Der erste Abschnitt des Buches, in welchem die Kindheit Jules Vernes in Nantes beschrieben wird, hat mir besonders gut gefallen. Ralf Junkerjürgen gelingt es hier vortrefflich, diesen beeindruckenden Landstrich in Szene zu setzten. Er schafft eine stimmungsvolle Atmosphäre, so dass ich mich in die damalige Zeit versetzt fühlte. Beinahe romanartig beschrieben. Irgendwann zieht es den jungen Jules nach Paris zum Studium. Doch von einer Karriere als Schriftsteller war zunächst nur zu träumen. mit Literaturkritiken beginnend, kämpft Jules Verne für seinen Traum. Einen Wegweiser und Ratgeber findet er schließlich bei seinem Verleger Pierre-Jules Hetzel, mit welchem er auch freundschaftlich eng verbunden war. Es überraschte mich, dass Jules Verne ein so akribischer Schreiberling war, der stets strukturiert und planvoll gearbeitet hat. Das Resultat ist beachtlich - 65 verfasste Romane, die mitunter heute noch populär sind. Trotzdem gibt es auch Schattenseiten im Leben des großen Schriftstellers. Hier sei Jules Sohn Michel erwähnt, ein ewiger Versager und Tagträumer, der vom Ruhm und Geld seines Vaters lebte. Ralf Junkerjürgen hat ein komplexe, exzellent recherchierte und lebendig aufbereitete Lebensgeschichte verfasst, die mich beeindruckt hat. Er bedient sich einer intelligenten Sprache, die von Fachbegriffen geprägt ist. Das liest sich nicht ganz einfach und dürfte für den einen oder anderen Leser eine Herausforderung sein. Dem anspruchsvollen Leser sei dieses intelligente Buch zu empfehlen! Interessantes Nachschlagewerk für Germanistikstudenten und Literaturliebhaber!

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    Buchgespensts avatar
    Buchgespenstvor einem Monat
    Kurzmeinung: Biografie, Zeitpanorama, Editionsgeschichte und Textinterpretationen - eine geniale Mischung!
    Der Vater des wissenschaftlichen Romans und seine Zeit

    Jules Verne ist bis heute mit seinen wissenschaftlichen Romanen bekannt, doch wer ist der Mann, der diese zeitlosen und doch so zeitgebundenen Geschichten erfand? Ralf Junkerjürgen gibt einen Einblick in Leben und Werk sowie Zeit- und Editionsgeschichte. Vernes enge Beziehung zu seinem Vater und seinem Verleger Pierre Hetzel prägten seine schriftstellerischen Leistungen und so legt Junkerjürgen nicht nur Wert auf die biografischen Eckdaten Vernes, sondern auch auf dessen Zeitgenossen. Dazu hat die bewegte Zeit, in der er lebte den wissenschaftlichen Roman erst möglich gemacht, sodass auch auf die rasante Entwicklung der Technik sowie politische und gesellschaftliche Umwälzungen eingegangen. Abgerundet wird die Biografie von Ansätzen zur Textinterpretation und der Editionsgeschichte.

    Ralf Junkerjürgen hat eine packend geschriebene Biografie vorgelegt, die sich nicht auf die Person Jules Verne beschränkt, sondern dessen Leben, Schaffen und seine anhaltende Wirkung umfassend beleuchtet. Man fühlt sich beim Lesen in die Zeit versetzt, lebt mit den Persönlichkeiten, ohne dass die Biografie je den sachlichen und fundierten Boden verlässt. Alte Fotos von Verne, seiner Familie, Pierre Hetzel sowie Abbildungen erwähnter Gemälde und den Originaltitelblättern sowie Illustrationen der Werke ergänzen das Buch perfekt. Einzelne Werke Vernes werden in ihrer Entstehungs- und Wirkungsgeschichte vorgestellt, dabei beschränkt sich Junkerjürgen nicht auf die bekannten Titel, sondern geht auch auf die weniger populären ein.

    Besonders fasziniert hat mich die Editionsgeschichte im letzten Teil. Hier wird auf die Problematik hingewiesen, die sich durch die unkonventionelle Weiterführung und Umschreibung durch Vernes Sohn, aber auch die unterschiedlichen Herangehensweisen von Verlegern ergeben. Das Werkverzeichnis im Anhang gibt dem interessierten Leser einen zusätzlichen Orientierungspunkt zu Vernes Schaffen. Mit einem kurzen Überblick über die Rezeption des Werks für Film und Fernsehen und deren Beitrag zur Anhaltenden Popularität Vernes schließt die Biografie.

    Der relativ schmale Band, der schon mit dem großartigen Cover neugierig macht, gibt einen einzigartigen Überblick über das Leben und Wirken Vernes, in seiner Zeit, aber auch darüber hinaus bis in unsere.

    Der Schreibstil ist so fesselnd, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann. Es regt dazu an, im Anschluss zum Werk selbst zu greifen. Eine geniale Biografie, die sehr viel mehr ist. Eine klare Leseempfehlung!

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    Aischavor einem Monat
    Kurzmeinung: Tolle Einblicke in Leben und Zeitgeschichte des "Fließband-Romanciers"
    Talent und Fleiß im Übermaß

    "Bildung, die unterhält, Unterhaltung, die bildet" - diese Schlagworte aus einer Presseankündigung zu Jules Vernes Abenteuerromanreihe beschreibt auch die aktuelle Biografie treffend.
    Autor Ralf Junkerjürgen trägt nicht nur einen außergewöhnlichen Namen, sondern gestaltet die Biografie Vernes für mein Empfinden ebenfalls ungewöhnlich.
    Ich hatte nicht erwartet, dass Vernes Werk derart viel Raum einnehmen würde. Der Leser erfährt, wie das französische Verlagswesen entstand und bekommt einen tiefen Einblick in Vernes Verhältnis zu seinem Verleger (und Freund) Pierre-Jules Hetzel. Wie Verne seine Romane erarbeitet ist genauso Thema wie Interpretationen seiner Geschichten und der Vergleich der naturwissenschaftlichen und technischen Inhalte zum jeweiligen zeitgenössischen Wissensstand.
    Wie gesagt, ich hatte nicht so viel über den Schriftsteller Verne und sein Werk, dafür aber etwas mehr über den privaten Verne erwartet. Doch nach Abschluss der Lektüre bin ich mit der vorliegenden Biografie rundum versöhnt. Denn für Verne spielte die Arbeit zeitlebens eine zentrale Rolle. Er sah sich zwar als Künstler, schuf seine Romane aber mit bewundernswerter Disziplin und nahezu "wie am Fließband". Doch auch wenn der Focus deutlich auf Verne als Schriftsteller liegt, so erfährt man doch auch einiges über den Privatmann: seine wohlbehütete Kindheit, seine wiederholten Abweisungen durch Frauen, die intensive Beziehung zu seinem Vater und, nicht zuletzt, das äußerst problematische Verhältnis zu seinem Sohn Michel.
    Man merkt der Biografie an, dass ihr eine äußerst umfangreiche Recherche Junkerjürgens zugrunde liegt. Eigene Ansichten des Autors treten klar als solche hervor, ansonsten sind die Quellen angegeben.
    Die Sprache ist durchaus anspruchsvoll, was bei einem Professor für Kulturwissenschaften nicht weiter verwundert, aber dennoch überwiegend gut verständlich.
    Einen großen Pluspunkt stellt die Verwendung zahlreicher Abbildungen dar, teils aus Originalausgaben von Vernes Romanen. Sie vermitteln einen authentischen Blick auf die damalige Literatur.
    Fazit: Eine wirklich gelungene Biografie, die mich gleichermaßen unterhalten wie weitergebildet hat.

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    ElisabethBulittavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine anspruchsvolle und informative Biographie, die Vernes Leben vor dem Hintergrund des 19. Jahrhunderts beleuchtet. Sehr empfehlenswert.
    Biographie eines Jahrhunderts

    Ralf Junkerjürgens 261-seitige, bebilderte Biographie „Jules Verne“ ist im August 2018 in Darmstadt bei wbg Theiss erschienen.

    „20.000 Meilen unter dem Meer“, „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ oder auch „Reise um die Welt in 80 Tagen“ – Wer kennt diese Werke nicht? Wer ist nicht schon einmal mit Jules Verne in fremde Welten gereist? Mit seiner neuen Biographie über den Erschaffer all dieser Werke legt Ralf Junkerjürgen ein Werk vor, dass Vernes Leben vor dem Hintergrund der Zeit-, Literatur- und Lebensgeschichte beschreibt.

    Die Aufteilung dieser Verne-Biographie in drei Teile (Kindheit und Anfänge, Hauptschaffensperiode, weitere Jahre und Alltag eines Schriftstellers) ist logisch und praktikabel. Im Anhang befinden sich zudem eine Zeittafel, die auch geschichtliche Ereignisse beinhaltet und somit die historische Einordnung der Ereignisse erleichtert, ein Werkverzeichnis und Literaturangaben gefolgt von einem Personenregister.

    Im Zentrum dieser Lebensbeschreibung steht weniger Vernes privates Leben, sondern sein Werk, allem voran seine „Außergewöhnlichen Reisen“, die wohl zu den berühmtesten, bei Leibe aber nicht einzigen seiner allein 65 Romane zählen. Da diese in ein pädagogisches Konzept eingebettet waren, unternimmt der Verfasser Exkurse in Bereiche wie „Erziehung und Schulsystem im Frankreich des 19. Jahrhunderts“ und legt großen Wert darauf, Vernes Werke als „Wissenschaftsromane“ von der „Science-Fiction“, als Vorläufer Letzterer werden seine Bücher ja gern gesehen, abzugrenzen.

    Überhaupt greift Junkerjürgen immer wieder auf große Verne’sche Romane zurück, um an ihnen Vernes Menschen- und Weltbild, das tief in seiner gutbürgerlichen und christlichen Biographie verwurzelt war, zu manifestieren. Für Leser, die in den Romanen dieses Franzosen nicht allzu bewandert sind, sind die zahlreichen Zusammenfassungen eine gute Hilfe beim Lesen und wecken das Interesse, sich näher mit den Erzählungen zu beschäftigen.

    Wendet man sich Vernes persönlichem Schicksal zu, fällt auf, dass der Beziehung zu seinem Sohn Michel, der auch die posthumen Werke herausgegeben hat, ein relativ großer Raum beigemessen wird. Mag dieses anfangs verwundern, so begründet der Herausgeber es damit, dass Vernes Leben doch zum großen Teil von Vater-Sohn-Beziehungen geprägt war. Schließlich hat Verne sich als „bürgerlicher Schriftsteller“ verstanden, dem nicht allein daran lag, seine künstlerischen Ambitionen auszuleben, sondern auch seinen Pflichten der Familie, seinem Verlag und der Gesellschaft gegenüber nachzukommen. In diesem Zusammenhang erhält der Leser auch Einblick in Vernes Arbeitsweise, die ebenfalls eng an sein Pflichtgefühl gebunden war.

    Nicht zuletzt unternimmt Junkerjürgen eine Einordnung des Verne’schen Werkes in die Literatur(geschichte) des 19. Jahrhunderts, indem er auf Autoren eingeht, die Verne inspiriert haben, aber auch auf Zeitgenossen, mit denen Verne in mehr oder weniger enger Verbindung stand. Welchen Einfluss die nationale und Weltgeschichte mitsamt ihren technischen Neuerungen und Herausforderungen auf die schriftstellerische Tätigkeit hatte, verliert der Biograph ebenfalls nicht aus den Augen und wartet mit einem großen Schatz an Informationen auf.

    Warum Verne bis in 20. Jahrhundert nichts an seiner Faszination verloren hat, stellt der Verfasser anhand der Rezeptionsgeschichte im Film dar: Seine Bücher boten Filmemachern immer wieder Anreize, neue Technologien und Effekte auszuprobieren, was Verne zu einem auch heute noch präsenten Vertreter der französischen Literatur macht.

    Zahlreiche Illustrationen - vor allem die Originalzeichnungen aus den französischen (Erst-)Ausgaben - begleiten diese Biographie und vermögen, das Geschriebene sowohl zu veranschaulichen als auch zu konkretisieren.

    Junkerjürgens Schreibstil ist zwar etwas anspruchsvoller, aber dennoch sehr verständlich. Dort, wo es für den Laien nötig ist, gibt es Erklärungen und kleinere Exkurse, sodass man dem Geschehen problemlos folgen kann. Lediglich das Heranziehen anderer und der Vergleich mit anderen Autoren der französischen Literatur, wie z.B. Zola, bereiteten mir beim Lesen hin und wieder Probleme. Positiv sei noch angemerkt, dass der Verfasser immer wieder betont, an welchen Stellen er seine eigene Meinung anbringt, was es dem Leser wiederum ermöglicht und ihn einlädt, sich seine eigene Meinung zum Gelesenen zu bilden.

    Das Buchcover passt sich voll und ganz dem Inhalt des Buches an: Es ist im Vintage-Stil gehalten, zeigt das Porträt eines gut situierten und ernsten, dennoch aber freundlichen Jules Verne, begleitet von Illustrationen im Stil seiner Bücher.

    Insgesamt liefert die hier vorliegende Biographie ein umfassendes Bild dieses großen französischen Schriftstellers und seiner Zeit, das – wie es bei mir der Fall war – dabei zu helfen vermag, diesen Autor nicht nur als Schöpfer mehr oder weniger fantastischer Literatur zu sehen, sondern darüber hinaus als „Kind seiner Zeit“ und würdigen Vertreter seiner Epoche zu begreifen – ein Prädikat, das ihm bis heute oft verwehrt bleibt. Denjenigen, die gewillt sind, sich mit Vernes Schaffen und Werken näher zu beschäftigen, wird die Lektüre dieser Biographie zahlreiche Einsichten und Denkanstöße bieten.

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    Buchraettins avatar
    Buchraettinvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Anspruchsvoll und dennoch unterhaltsam - eine gelungene Biographie Jules Vernes
    Anspruchsvoll und dennoch unterhaltsam - eine gelungene Biographie Jules Vernes

    Werke wie „20.000 Meilen unter dem Meer“ oder auch „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ von Jules Verne zählen zu meiner Lieblingslektüre, die bei mir auch als Jugendliche die Leidenschaft für die Welt der Abenteuergeschichten weckte, ebenso auch die Freude am Lesen von SF Romanen.
    Vernes Bücher schaffen es auch im 21. Jahrhundert noch mich in ihren Bann zu ziehen und zu verzaubern. Das vorliegende Buch ist eine Biographie von Jules Verne. Zu Beginn findet der interessierte Leser ein Inhaltsverzeichnis über die Einteilung des Buches.
    Das Buch wird in 3 Teile plus dem Anhang unterteilt. Abschnitte im Buch sind „ Ausbruch aus bürgerlicher Sicherheit“, in dem die Kindheit erzählt wird, erste Werke und auch der Beginn der Zusammenarbeit mit Hetzel, Vernes Verleger.
    Teil 2 berichtet von Werken Vernes und was mir sehr gefallen hat, die Kapitel hier stellen auch die Werke von ihm in den Mittelpunkt. Als Leser bekomme ich eine kleine Einführung in die Bücher / Werke, der Autor beschreibt aber auch die jeweiligen historischen Lebensumstände und Ereignisse und dann auch immer wieder geht er auf Vernes Leben ein. Ein großes Thema war hier auch schon die Beziehung Vernes zu seinem Sohn Michel.
    Der dritte Abschnitt schildert ein wenig Vernes Art und Weise zu schreiben. Das war mich auch sehr interessant zu lesen, manchmal erinnert es ein wenig an eine Art Schreibratgeber. Es gibt Anleitungen, wie Verne seine Werke verfasste und ich kann mir gut vorstellen, dass man manche dieser Vorgehensweisen auch heutzutage beim Schreiben berücksichtigen kann.
    Der Stil des Buches ist schon anspruchsvoll zu nennen. Der Autor Ralf Junkerjürgen verwendet viele Fremdwörter und Fachbegriffe. Das stellt für den Leser evtl. auch eine Herausforderung dar, diese Fremdwörter nachzuschauen, bietet damit aber auch durchaus eine Möglichkeit noch dazu zu lernen.
    Sehr gefallen hat mir noch, dass im Text immer wieder Illustrationen auftauchen. Seien es Cover von Werken von Jules Verne oder auch Ausschnitte der Verfilmungen. Ich denke, dass solche Bilder das Lesen visuell unterstützen und auch das Lesen eines Sachbuches noch unterhaltsamer gestalten.
    Ein Detail des Autors dieses Buches hat mir auch sehr gut gefallen, dass er immer wieder auch auf Werke anderer Schriftsteller eingeht. Das macht mich zumindest neugierig auf diese Bücher, die er hier anspricht. Es sind nicht nur ältere Werke, Klassiker, sondern hier findet sogar „Harry Potter“ Erwähnung.
    Sehr gut gefallen und auch informativ war der Anhang im Buch. Dieser besteht nicht nur aus einer Zeittafel auf der der Leser Jules Vernes Lebenslauf nachvollziehen kann, sondern auch einem Werksverzeichnis, einem Literaturverzeichnis und einem Register.
    Ich kann mir vorstellen, dass dieses Buch auch für jugendliche Leser interessant ist, da es eine Mischung aus historischen Fakten, Vernes Leben und auch dessen Werken darstellt.
    Für mich war es ein anspruchsvolles, aber dennoch unterhaltsames und auch lehrreiches Sachbuch, eine gelungene Biographie des Autors Jules Vernes und eine sehr gelungene Darstellung auch vieler seiner Werke. Es war spannend, fesselnd und unterhaltsam zu lesen und hat mir wirklich sehr gut gefallen. Vollste Leseempfehlung.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    TheissVerlags avatar

    Hallo liebe Bücherfreunde,

    die Bücher von Jules Verne sind uns allen bekannt. »In 80 Tagen um die Welt«, »Die Reise zum Mittelpunkt der Erde« und »20000 Meilen unter dem Meer« gehören zu den Klassikern der Literatur. Doch wer ist der Mann, der diese Science-Fiction-artigen Bücher geschrieben hat? In welcher Zeit hat er gelebt? Welche technischen Neuerungen haben ihn bewegt? Woher nahm er die Inspiration für seine Wissenschaftsromane, mit denen er so manche spätere Entwicklung, wie etwa das U-Boot, vorhersah? Und wieso bewegen seine Romane Leser seit über 150 Jahren, wenn deren Inhalte doch längst von der Zeit überholt sind? Diese Fragen beantwortet Ralf Junkerjürgen in seiner neuen Biographie »Jules Verne«.

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    Wir freuen uns auf eine spannende und angeregte Leserunde mit euch! Natürlich sind auch alle Leser und Leserinnen mit einem eigenen Exemplar herzlich willkommen!

     

    Liebe Grüße

    Euer wbg Theiss-Team

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