Ralf König Antityp

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Inhaltsangabe zu „Antityp“ von Ralf König

Der letzte Teil der 'genialen Bibel-Trilogie'. (DeutschlandRadio Kultur) Jerusalem, kurz nach Himmelfahrt: Da steht er plötzlich vor der Tür Petri, klein, verbittert und kahlköpfig, aber beleuchtet von ganz oben: Der Heilige Paulus! Zwar ist er Jesus nie begegnet, dafür weiß er über ihn mehr als Mutter Maria und alle Apostel zusammen. Er beglückwünscht sie, den Heiland verspeist zu haben, hat auch nichts gegen den Verzehr von Schweinefleisch und findet Phimose am Manne völlig in Ordnung! Kurz: Der Mann nervt. Aber zum Glück ist Paulus reiselustig, und so macht er sich auf ins ferne Hellas, um den unzüchtigen Griechen ihre Götter auszutreiben, und die gute, alte Knabenliebe gleich mit. Was ihm, man muss es leider zugeben, letztendlich auch gelang. Und warum das alles? Er ist vor Damaskus vom Pferd gefallen. Rums. So schlicht ist Religion.

Nervig. Story, Protagonist und die vehemente Religionskritik. Es stimmt ja alles, aber das konnte König schon lustvoller...

— thursdaynext

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    Antityp

    thursdaynext

    Ich schätze und verehre Ralf König wegen seiner Storys, seiner Kunst, seinem Engagement; unter anderem auch für die Giordano Bruno Stiftung. Ich liebe die Knollennasen und sein Gespür und Können bei der Vermittlung des Subtextes in zwischenmenschlichen Beziehungen. Die Vorgänger des hier vorliegenden letzten Teils seiner Bibeltrilogie waren herzerwärmend komisch. Mit dem Antityp hingegen wurde ich nicht warm. Bereits im Vorwort weist der Zeichen- und Lyrikgott auf seine Paulus - Aversion hin. Die merkt man dem Buch an. König eifert. Auf sprachlich und intellektuell hohem Niveau und erweist sich als beeindruckend bibelfest für einen derart überzeugten Atheisten. Mich hat das ein wenig gelangweilt. Zu eifrig wurde Aufklärung betrieben zu ernst das Anliegen. Zu verbissen die Aversion. Vielleicht hab ich es allerdings auch einfach nicht verstanden. Zu blöde um den Witz zu kapieren. Egal wie, ein für mich überflüssiger Band. Soll vorkommen. Schön bunt ist er immerhin. Religionswissenschaftler und Theologen könnten ihre Freude daran haben. 😁

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  • Rezension zu "Antityp" von Ralf König

    Antityp

    Sophia!

    28. October 2010 um 00:02

    Ralf König, der für seine Comic-Illustrationen bereits mehrfach ausgezeichnet wurde, liefert mit "Antityp" nun endlich den Abschluss der Trilogie zu den beiden bekannten Vorgängern Prototyp und Archetyp. Thema des dritten Bandes ist das Neue Testament, sowie das Zustandekommen der neuen Religion des Christentums. In erster Linie bezieht er sich dabei auf die Apostelgeschichte, die die Ausbreitung des Christuszeugnisses, sowie das Wachsen der Kirche bezeugt. Ganz konkret geht es um die Missionsreise des Apostels Paulus, zusammen mit seinem Versuch der Bekehrung einiger Heiden u.a. durch die Areopagrede. _ Für König scheint eines völlig klar zu sein: Nicht Jesus ist verantwortlich für die Entstehung und Ausbreitung des Christentums, sondern vielmehr der Apostel Paulus. Die wundersame Verwandlung des sündigen Saulus in den gottesfürchtigen Paulus geschieht hier durch einen alten Bekannten, nämlich die Schlange aus der Paradiesgeschichte, die hier lustigerweise in der Farbe Lila erscheint und Saulus den Gedanken der Religionsausbreitung einpflanzt. Also macht er sich auf den Weg zu Jesu Freunden, den Jüngern, um mehr über den Gottessohn in Erfahrung zu bringen. Fundamentale, das Christentum charakterisierende Glaubenswahrheiten werden hier scheinbar willkürlich in einem lockeren Gespräch beim Abendessen geklärt, natürlich nicht immer ohne Streitereien. Schließlich muss ja geklärt werden, ob die zu bekehrenden Heiden zukünftig Schweinefleisch essen dürfen oder nicht... _ Auf seiner Missionsreise begegnet Paulus vielen Hindernissen: > Die Heiden wollen von der christlichen Moral nichts wissen und feiern lieber wilde, ausgelassene Partys. > Die meisten Zuhörer halten die Botschaft für einen guten Witz und Paulus für einen neuen Stern am Komikerhimmel. > Von Paulus bewirkte Wunder gehen schief. _ Das Buch bietet eine Vielzahl an aberwitzigen Situationen, mit denen der Glaubensmittler konfronitert wird. Die bunten Zeichnungen sind sehr witzig und sorgen zusammen mit dem humoristischen Text dafür, dass man sich als Leser an der ein oder anderen Stelle vor Lachen kaum noch halten kann. Ironie, Sarkasmus und schwarzer Humor in Perfektion! Wer allerdings befürchtet, seine religiösen Gefühle könnten verletzt werden, sollte dieses Werk mit Vorsicht genießen, denn schließlich werden Dinge wie Trinität, Gottesmutterschaft, Sexualmoral sowie der Dekalog und der Logos selbst scharf kritisiert. „Das ist Theologie vom Feinsten! Nicht mal Jesus hätte kapiert, was du meinst!“ _ Fazit: Ein wunderbar humorvoller Text. Das Lesen der Comic-Geschichte macht großen Spaß und lautes Lachen kann bei der Lektüre nicht vermieden werden.

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