Ralf Kramp Ihr Mord, Mylord

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Inhaltsangabe zu „Ihr Mord, Mylord“ von Ralf Kramp

»Was haben wir denn da Feines?«
»Eine Tote auf dem Friedhof, Sir.«
»Ach, gehört die nicht genau da hin?«
»Das schon, aber sechs Fuß tiefer, Sir.«
»Ein Unfall?«, fragte Merridew unschuldig.
»Wohl kaum, Sir. Es sei denn, die Dame ist versehentlich in die Flugbahn einer Großwildpatrone gestolpert.«

Dieser übergewichtige Snob kann bisweilen eine richtige Nervensäge sein. Trotzdem ist Reginald Lord Merridew unbestritten einer der klügsten Köpfe Englands. Er löst seine Fälle ganz ohne die Hilfe von Computer oder Handy, denn wir befinden uns mitten in den Nifty Fifties, den Swinging Sixties und den Super Seventies.

Egal, ob jemand nach Shakespeare-Manier meuchelt, ob die Lösung zum Rätsel im Pie-Rezept verborgen ist, oder ob eine gestohlene Oscar-Statuette als Mordwaffe dient – Lord Merridew ist seinem Freund und Begleiter Nigel Bates stets um mehrere Nasenlängen voraus.

Diese amüsanten Kriminalerzählungen stecken voller raffinierter Anspielungen auf Literatur, Film und Fernsehen und sind durch-drun-gen von der tiefen Liebe des Autors zum British way of life.

Nette kleine Geschichten, jeder Aufhänger kennen wir, aber hier erfährt man die Hintergründe...

— Leseratte-uhu

8 spannende Kurzgeschichten mit literarischem Bezug und einem erfrischenden Sherlock Holmes Imitat

— Tanzmaus

Spannender Happen als Nachspeise bei jeder Gelegenheit.

— detlef_knut

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  • "Die Nacht ist eigentlich dasselbe wie der Tag, nur ohne Licht."

    Ihr Mord, Mylord

    Tanzmaus

    13. January 2017 um 14:18

    Als der Rechtsanwalt Nigel Bates von der Kanzlei Harringfield, Harringfield und Partner, London zu einem Mandanten gerufen wird, ahnt er noch nicht, wie weitreichend dieser Termin sein Leben verändern wird.  Nicht nur, dass er in einen Mordfall rund um das Theaterstück „Dinner for one“ verstrickt wird, auch lernt er den snobistischen, liebenswert wie genialen Reginald Lord Merridew kennen.  An seiner Seite erlebt er fortan die aberwitzigsten Kriminalfälle, bei denen nicht zuletzt die Leser verwundert, erstaunt, aber auch belustigt die Köpfe schütteln. Folgende Geschichten sind in dem Buch enthalten: -          Das Geheimnis des fünfköpfigen Hundes -          Das Rätsel des verschwundenen Pies -          Das Geheimnis der zwölften Nacht -          Das Rätsel der Donaufürstin -          Das Geheimnis der fliegenden Juwelen -          Das Geheimnis des verschwundenen Oscars -          Das Rätsel des grünen Kreises -          Das Geheimnis der keuchenden Walküre  Die erste Geschichte in dem Buch spielt 1951, von da an springen die Geschichten immer ein paar Jahre weiter, so dass man zwischendurch nicht wirklich weiß, in welchem Jahr man sich gerade befindet. Die Geschichten sind sehr unterschiedlich, haben aber alle irgendwie einen literarischen Bezug, den man als Leseratte natürlich herausfinden möchte. Soviel sei verraten, es kommen neben „Dinner for one“, welches den Auftakt bildet, auch „Mord im Orientexpress“, Shakespeare und einige andere vor. Immer dabei sind Reginald Lord Merridew und der Anwalt Nigel Bates, die ein wenig an Sherlock Holmes und Watson erinnern. Es hat großen Spaß gemacht, die Kurzgeschichten zu lesen, gespickt mit Situationskomik, da man Nigel Bates als Leser verfolgt, sind die Geschichten sowohl witzig, unterhaltsam wie auch sehr raffiniert konstruiert. Die Auflösungen sind logisch, auch wenn man selbst auf den ersten Blick nicht in diese Richtung gedacht haben mag. Man kann sich also überraschen lassen. Da immer wieder kleine Hinweise und Anekdoten zu angeblich anderen Fällen des Duos in den Geschichten vorkommen, frage ich mich, ob es noch ein weiteres Buch mit Geschichten der Beiden gibt bzw. geben wird. Ich würde gerne mehr von ihnen lesen und bin schon auf der Suche nach Nachschub.   Fazit: Auch wenn die beiden ein wenig an Sherlock Holmes und Watson erinnern, haben sie dennoch ihren eigenen Charakter. Für mich ein Ermittlerteam, von dem ich sehr gerne mehr lesen würde, zumal sie ohne technischen Schnick-schnack auskommen müssen in den 50er, 60er und 70er Jahren.

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  • Spannender Happen als Nachspeise bei jeder Gelegenheit.

    Ihr Mord, Mylord

    detlef_knut

    03. January 2017 um 12:48

    Ralf Kramp, ein Liebhaber britischen Lebensstils, hat nach vielen Kriminalromanen und unzähligen Kurzgeschichten nun ein Buch veröffentlicht, welches acht Krimis sehr britischen Stils beinhaltet. Dabei hat er sich einerseits auf die Beschreibung detailreicher britischer Unumgänglichkeiten, wie sie noch heute bei Reisen auf die Insel anzutreffen sind, eingelassen. Andererseits hat er Vieles bemüht, was aus dem Fernsehen und der Literatur als typisch britisch eingestuft wird. Für die Geschichten hat er zwei Protagonisten geschaffen, die sich gegenseitig den Ball beim Ermitteln zuspielen. Da ist zunächst Lord Merridew, der vor Langeweile vor die Hunde gehen würde, wenn er nicht ermitteln könnte. Dieser zieht den Londoner Rechtsanwalt Nigel Bates in den Bann, der ihn fortan bei der Detektiverei bereitwillig assistiert. Vom Typus her ist dieses Ermittlerpärchen vergleichbar mit Sherlock Holmes und Dr. Watson. Ihre Fälle bzw. Geschichten sind kleine abgeschlossene Kriminalfälle, bei denen dem Leser viele bekannte Figuren über den Weg laufen, welches eine weitere Rätselebene bietet. Bei jeder Geschichte ist man gespannt, wer in dieser auftauchen wird. So klären beide Hobbyermittler die wahren Hintergründe um Sir Toby, Mr. Winterbottom, Mr. Pomeroy und Admiral von Schneider auf. Sie bringen Licht in den Mord im Orientexpress und belehren Hercule Poirot eines besseren. Im "Geheimnis der fliegenden Juwelen" lassen Sie sich unter anderem von Lord Brett Sinclair helfen, der bekanntermaßen mit dem amerikanischen Playboy Daniel Wilde ermittelt, Golf spielt und dumme Sprüche vom Stapel lässt. Schließlich finden sie sich am Drehset zu "Der Doktor und das liebe Vieh" wieder und entbinden eine trächtige Kuh. Alle Geschichten sind amüsante und lesenswerte Geschichten, die den Flair des britischen Empires ausstrahlen. Liebhaber von Agatha Christie, Inspektor Barnaby oder Father Brown werden um dieses Buch nicht herumkommen. Dabei hat jeder Fall vielleicht gerade mal eine Spielfilmlänge, d.h. man hat ihn in derselben Zeit gelöst wie man sich einen Film anschaut. Spannender Happen als Nachspeise bei jeder Gelegenheit.© Detlef Knut, Düsseldorf 2016

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