Ralf Kramp Totholz

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Inhaltsangabe zu „Totholz“ von Ralf Kramp

Tatort Eifel: Wenn hinter der Heile-Welt-Fassade Abgründe lauern. »Totholz« ist der neue spannende Eifel-Krimi von Eifel-Kenner und Krimi-Spezialist Ralf Kramp Schlehborn, ein kleines Dorf in der Eifel. Seit einem Jahr ist Jo Frings zurück in seiner alten Heimat und hat seine liebe Not, den Hof seiner Eltern vor dem vollständigen Zusammenbruch zu bewahren. Das Landleben in der Eifel hat sich Jo, von dem viele im Dorf noch immer denken, er hätte vor seiner Rückkehr in der Ferne Karriere gemacht, definitiv einfacher vorgestellt und manchmal denkt er wehmütig an sein altes, ungebundenes Dasein zurück. Hinzu kommt, dass er chronisch pleite ist und sich deshalb mit kleineren Gaunereien über Wasser halten muss, an denen er aber auch Gefallen findet. Nur soll im Dorf keiner davon wissen, da lässt er die Schlehborner doch lieber in dem Glauben, er habe einen Doktortitel. Allen voran seine neue Putzfrau Zilla, die alles sofort brühwarm im Dorf weitererzählt und die ihm seine Freundin Christa als kleine Rache für seine Unzuverlässigkeit aufs Auge gedrückt hat. Jo hat aber keine Zeit, sich groß darüber zu ärgern, weil ihn ein Anruf von Quirin Leitges erreicht. Quirin sollte der Künstlerin Lorna Weiler an jenem Abend Holz zur alten Mühle liefern, hat sie aber nicht angetroffen und über die Wahlwiederholung Jo Frings erreicht. Jo Frings wird hellhörig, hatte Lorna ihn doch kurz zuvor kontaktiert und ihm von einem mysteriösen Fund im Wald berichtet, dem sie ihm zeigen wollte. Jetzt ist sie spurlos verschwunden, und wie Jo schnell feststellen muss, nicht freiwillig. Er begibt sich auf Spurensuche und ahnt nicht, dass Lornas Verschwinden erst der Auftakt einer Reihe schrecklicher Ereignisse in der Eifel-Idylle war …

Ein solider Krimi, mit Witz und Spannung! Etwas nettes für Zwischendurch.

— Losnl
Losnl

Ganz nett, ein bisschen simpel, einen bleibenden Eindruck hat er nicht hinterlassen

— Federfee
Federfee

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  • Mörderische Eifel

    Totholz
    Athene100776

    Athene100776

    28. July 2016 um 08:48

    Jo Frings kehrt nach einiger Zeit zurück in die Eifel, doch das Landleben entspricht nicht unbedingt dem, was er sich vorgestellt hat und so denkt er immer wieder traurig und reumütig an sein altes ungebundenes Leben zurück.Doch dann verschwindet Lorna! Lorna ist eine amerikanische Künsterlin, die sich von Landleben Ruhe und Inspiration verspricht.Jos kriminelle Ader ist wieder erwacht und er beginnt mit Nachforschungen. Denn kurz vor ihrem Verschwinden erzählte Lorna Jo von einem sagenhaften Fund im Wald. Ob dieser Fund mit ihrem Verschwinden zusammenhängt ?Die Geschichte beginnt sofort sehr spannend, so dass man als Leser das Buch gar nicht aus der Hand legen möchte.Der Autor versteht es , die Schönheit der Eifel und die ein oder andere Eigenart der Bewohnen liebevoll und sehr anschaulich miteinander zu verknüpfen , ohne dabei klischeehaft oder kitschig zu wirken.Ebenso sind die handelnden Personen vom Autor realistisch gezeichnet, so , dass ich als Leser schnell ein Bild vor Augen hatte.Die Handlung ist sehr authentisch, emotional und spannend dargestellt , so dass man gerade so durch das Buch hindurch gezogen wird . Ich selber habe lange keine Vermutung gehabt, wer hinter den ganzen Vorkommnissen stehen könnte.Durch die perfekte Abwechslung von hohen Spannungsbögen, die die dann wieder leicht abflauen, aber nur um Schwung für die nächste Spannung zu nehmen, war der Krimi für mich sehr angenehm und flüssig zu lesen.Empfehlen kann ich diesen Krimi nicht nur Eifelfreunden, sondern allen Krimifreunden, die Freude daran haben verzwickte Fälle und falsche Fährten zu erleben.

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  • Leserunde zu "Totholz: Kriminalroman aus der Eifel (Jo Frings 2)" von Ralf Kramp

    Totholz
    KBV_Verlag

    KBV_Verlag

    Liebe Krimifreunde, wir starten erstmals eine Leserunde mit dem Autor Ralf Kramp! Der Autor wird zudem an dieser Leserunde teilnehmen. Nach „Stimmen im Wald“ erschien nun mit „Totholz“ ein weiterer Eifelkrimi mit Jo Frings aus der Feder von Ralf Kramp. Kramp vereint in seinem Roman erneut mühelos und doch mit Fingerspitzengefühl einen spannenden Kriminalfall mit der amüsanten Beschreibung seines Protagonisten Jo Frings und den Eifelern, mit denen er es zu tun hat. Das zeitgleich zu Buch und E-Book erschiene Hörbuch wird vom Autor gelesen. Ralf Kramp verleiht darin seinen Charakteren das gewisse Etwas, das seine Fans und Freunde der Eifelkrimis lieben. „Ein amüsanter Genre-Mix (ein bisschen Gaunerkomödie, ein wenig Pulp und eine Prise Landhaus), der von Spannung bis über trockenen Humor bis hin zu einer logisch durchdachten Mordgeschichte alles bietet, was man von einem guten Kriminalroman erwarten kann und darf.“ (Krimi-Couch.de zu „Stimmen im Wald“) „…unbestrittener Meister rabenschwarzer Crime-Stories. …mörderisch unterhaltsam.“ (Fuldaer Zeitung) Inhalt: Das mit dem Landleben in der Eifel hat sich Jo Frings einfacher vorgestellt. Entflohene Kühe, ein undichtes Dach und die kleinen Streitereien mit seiner Freundin Christa lassen ihn manchmal wehmütig an sein früheres, ungebundenes Leben zurückdenken. Ein schreckliches Ereignis bringt ihn allerdings ganz unerwartet auf andere Gedanken: Die amerikanische Künstlerin Lorna, die in der Abgeschiedenheit der alten Sägemühle neue Inspiration sucht, verschwindet plötzlich spurlos. Erst kürzlich hat sie Jo gegenüber einen mysteriösen Fund im Wald erwähnt und damit seine Neugier geweckt. Lornas Verschwinden ist nur der Auftakt einer Reihe schrecklicher Geschehnisse. Ohne es zu ahnen, gerät Jo bei der Suche nach den Hintergründen in ein Netz von tragischen Verstrickungen, das vor vielen Jahren scheinbar unbemerkt geknüpft wurde. Für die Leserunde verlosen wir 10 Printexemplare von „Totholz“. Die Bewerbungsfrist läuft bis Mittwoch, 26. August 2015, Mitternacht. Die Gewinner werden am 27. August 2015 bekannt gegeben. An der Leserunde darf jeder teilnehmen, der das Buch oder Hörbuch hat. Beantwortet einfach folgende Frage: Wie viele Jahre sind zwischen der Veröffentlichung von "Stimmen im Wald" und "Totholz" vergangen?   Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen!

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    • 93
    Julitraum

    Julitraum

    24. September 2015 um 18:45
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    ech schreibt Mir hat auch sehr gut gefallen, das der Nebenstrang um die Phantom-Kuh Fabiola im Show-Down noch in die Haupthandlung eingebunden wird.

    Stimmt, das war sehr gelungen. Schließlich hilft sie Jo ja auch noch tatkräftig gegen Vauen.

  • Gelungener Eifel-Krimi

    Totholz
    Julitraum

    Julitraum

    24. September 2015 um 18:42

    Jo Frings ist erst seit einiger Zeit wieder in seine Heimat, ein kleines Dorf in der Eifel, zurückgekehrt. Dort hat er den leicht verfallenen Hof seines verstorbenen Bruders mit einigem Vieh übernommen. Jo ist schon weit in der Welt herumgekommen und mittlerweile finanziell recht abgebrannt, zumal er auch keiner geregelten Arbeit nachgeht. Doch seine Nachbarn im beschaulichen Dorf vermuten so etwas eigentlich nicht, da er dort durch seinen Doktortitel teilweise großen Eindruck hinterlassen hat. Auf dem Hof hilft ihm der Pole Arkadi und eine Freundin hat Jo in der örtlichen Friseuse Christa gefunden. Gäbe es keine finanziellen Sorgen bei Jo, wäre das Leben recht eintönig für ihn. Doch eines Tages zieht Aufregung in den Ort ein. Die  amerikanische Künstlerin Lorna, die in der örtlichen früheren Mühle lebt und arbeitet, ist verschwunden. Eigentlich nicht so ungewöhnlich, da sie ohnehin gerne durch den Wald streift, um für ihre Kunstwerke geeignete Materialen aufzutreiben, doch die Art wie sie ihr Zuhause verlassen hat und verdächtige Blutspuren im Flur geben Rätsel auf. Auch Jo begibt sich aus Neugier auf die Suche nach ihr, zumal sie ihm von einem interessanten Fund berichten wollte, aber noch nicht dazu gekommen ist. Schließlich ist es sogar Jo, der die tote Lorna in einer Hütte im Wald findet. Sieht es anfangs noch nach einem rätselhaften Selbstmord aus, so steht jedoch schnell fest, dass Lorna ermordet wurde. Wer könnte einen Grund gehabt haben, die doch eher zurückgezogen lebende Frau umzubringen? Hat es etwas mit dem interessanten Fund aus dem Wald zu tun? Genau wie die Polizei kann sich Jo den Mord nicht erklären und er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, dabei ist er dem ermittelnden Beamten oft sogar einen Schritt voraus, was diesem äußerst missfällt. Aber Jo ahnt noch nicht, dass der Grund in Lornas Ermordung in Geschehnissen aus der Vergangenheit zu suchen ist. Dieser Krimi ist einer von der ruhigeren und amüsanteren Sorte, der mit gut gezeichneten Protagonisten und einer wunderbar beschriebenen Eifel-Atmosphäre punkten kann.

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  • Ein etwas anderer Eifel-Krimi

    Totholz
    BuchNotizen

    BuchNotizen

    18. September 2015 um 13:28

    „Totholz“ ist bereits der zweite Eifel-Krimi von Ralf Kramp mit Jo Frings. Ich habe den ersten Teil „Stimmen im Wald“ nicht gelesen und kannte den Protagonisten Jo Frings noch nicht. Eifel-Krimis gelten als recht düster, was auch das Cover vermuten lässt. Dieser Krimi kommt jedoch eher humorvoll daher, zugegeben, eher schwarzer Humor. Weil Jo das Eifeldorf zu klein war, ist er in jungen Jahren in die weite Welt aufgebrochen. Nun kam er zurück auf den elterlichen Hof und versucht sich in die Dorfgemeinschaft einzufügen. Mit seiner Neugier macht sich Jo das Leben schwer und bei seiner Freundin Christa unbeliebt. Er will sich ein letztes Stück Freiheit bewahren und weigert sich mit seiner Freundin Sonja zusammenzuziehen. Sie gönnt sich dafür eine kleine Rache und schickt ihm Zilla, die „schwatzhafteste, neugierigste Person von ganz Schlehborn“, als Putzfrau ins Haus. Es sind diese kleinen Details, die das Buch lesenswert machen. So auch der Nebenstrang mit der Phantomkuh Fabiola. Die Dorfbewohner sind sehr gut karikiert und ich konnte mir so manches Mal das Schmunzeln nicht verkneifen. Die Charaktere sind überzeugend und liebevoll gezeichnet. Es ist eine Dorfgemeinschaft, die allem Neuen skeptisch begegnet und der, die amerikanische Künstlerin Lorna suspekt ist. Zwischendurch könnte man glatt vergessen, dass es sich um einen Krimi handelt. Trotz vieler Andeutungen und vieler Verdächtiger ist es mir für einen Krimi nicht spannend genug. Für mich ist es eine Geschichte über Jo Frings, der mehr oder weniger zufällig über eine Leiche stolpert. Neugierig verfolge ich, was für ein Mensch Jo und die Dorfbewohner sind. Die Leiche und die Suche nach dem Mörder geraten in den Hintergrund und geschehen eher beiläufig. Mir fehlte im Mittelteil die Spannung, die für mich zu einem Krimi dazugehört. Nachgeholt wird dies im letzten Drittel, als es immer spannender wird und mit einem Show-Down und einer überraschenden, aber überzeugenden Auflösung endet. Der Eifel-Krimi hat sich schnell und unterhaltsam lesen lassen. Der eingestreute Dialekt ist wohldosiert eingesetzt und gut zu verstehen. Der Eifel-Krimi hat mich gut unterhalten, wobei zeitweise die Krimihandlung in den Hintergrund tritt.

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  • Rezension zu "Totholz" von Ralf Kramp

    Totholz
    LaDragonia

    LaDragonia

    18. September 2015 um 11:28

    Zum Inhalt: So richtig ist Jo Frings noch nicht in der Eifel angekommen. Auf dem elterlichen Hof, den er nach dem Tod seines Bruders übernommen hat, gibt es eigentlich genug zu tun. Aber so wirklich kann Jo sich noch nicht auf die Arbeit dort einlassen. Außerdem gibt es doch so viel wichtigere Dinge die erledigt werden müssen. Was hat es zum Beispiel mit der Phantomkuh auf sich, die neuerdings nachts durch die Eifelwälder streift. Dann wäre da ja auch noch der Dachdecker, dem Jo hilft, das Geld von einem ehemaligen Kunden, der nicht zahlen will, zu beschaffen. Und dann gibt es da ja auch noch die amerikanische Künstlerin Lorna, die Jo unbedingt etwas sehr wichtiges zeigen muss, was sie im Wald gefunden hat. Als Lorna jedoch plötzlich verschwunden ist und von Jo kurze Zeit später tot aufgefunden wird, muss er alles daran setzen um nicht selber ins Visier der Ermittler zu geraten. Dabei gerät er allerdings in ein Netz von Verstrickungen, die schon jahrzehntelang unter der Oberfläche geschwellt haben. Meine Meinung: „Totholz“ ist bereits der zweite Eifelkrimi um den Protagonisten und Hobbyermittler Jo Frings, aus der Feder des Autors Ralf Kramp. Allerdings kann man diesen Teil auch hervorragend – so wie ich selber – ohne die Kenntnis des ersten Bandes lesen, da der Autor alle relevanten Informationen mit in den Plot einfließen lässt, so das es mir absolut nicht so vorkam als hätte ich etwas verpasst. Ralf Kramp, selber in der Eifel geboren und aufgewachsen, schafft es wunderbar, dem Leser die Seele und Mentalität der Eifel näher zu bringen. Genauso wie er seine Protagonisten und die Gegend beschreibt, genauso geht es auch hier in diesem wunderbaren Landstrich zu. In diesem Krimi steckt nicht nur eine Menge Spannung und jede Menge Humor, sondern auch ganz viel Herzblut und das merkt man als Leser auch sofort. Ich für meinen Teil kann diesen wirklich tollen Krimi nur jedem, nicht nur Eifelfans, ans Herz legen. Ich liebe diese Reihe schon jetzt und werde mir auch schnellstmöglich noch den ersten Teil „Stimmen im Wald“ zulegen.

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  • Mord in der Eifel

    Totholz
    Simi159

    Simi159

    13. September 2015 um 21:32

    Ein Krimi der in der Eifel spielt ist nicht unbedingt etwas neues. Doch der Autor , Ralf Kramp, der selbst in der Eifel lebt hat ein sehr gutes Auge für Menschen und Gegebenheiten, und so gibt es in seinem Krimi "Totholz"einige lustige Begegnungen und skurrile Situationen. Doch erst mal zum Inhalt: Jo Frings, Lebenskünstler und Weltenbummler ist endlich richtig angekommen, in der Eifel, auf dem elterlichen Bauernhof.Das Leben auf dem Land hat so seine Eigenheiten, vor allem wegen seiner Bewohner. Oft ist nicht wirklich etwas wichtiges los und eine entlaufe Kuh ist das aufregendste was geschieht. Jo hält sich mit speziellen, und sehr lukrativen, Gelegenheitsjobs über Wasser. Dabei handelt es sich meist um heikle Aufträge, die einen cleveren Geist und etwas trickreiches Geschick bedarf. So besorgt Jo zum Beispiel die ausstehende Bezahlung des ortsansässigen Dachdeckers von einem zahlungssäumigen Bauherren. Jo ist ein kleines Schlitzohr, was nicht heißt, dass es in der Eifel nicht noch größere davon gibt.... Als die ebenfalls im Ort lebende Künstlerin Lorna verschwindet und kurz darauf Tod aufgefunden wird, ist Jos detektivischer Spürsinn geweckt, denn diese wollte ihm kurz vor ihrem Verschwinden noch etwas wichtiges Mitteilen. Und so beginnt Frings auf eigene Faust zu ermitteln. Fazit: "Totholz" ist mal ein anderer Eifelkrimi, denn neben den üblichen Dingen wie Mord- und Totschlag und den Ermittlungen dazu, gibt es jede Menge humorvolle Situationen und skurrile Begegnungen. Diese wechseln sich mit den spannenden Stellen rund um die Ermittlung ab. Man wird als Leser sehr gut unterhalten, denn diese Mischung aus Spass und Ernst fesselt bei Lesen und läßt die Seiten nur so vorbei fliegen. Die Charaktere sind gut beschrieben, sympathisch, wenn auch teilweise etwas skurril. Ralf Kramp hat eine tolle Mischung an Personen zusammen gestellt. Jeder Einzelne wird liebevoll gezeichnet und mit einer Portion Charme beschrieben, dass selbst die "bösen" noch gut wegkommen. Alles in Allem ist "Totholz" ein unterhaltsamer, lustiger und leicht lesbarer Krimi, der allen, nicht nur Eifelfans, Spass machen wird. Von mir gibt es 5 STERNE.

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  • Eifel-Krimi mit skurrilen Typen und überzeugender Auflösung

    Totholz
    ech

    ech

    08. September 2015 um 16:13

    In Totholz versucht Jo Frings, ein Lebemann mit etwas zwielichtiger Vergangenheit, rund um das Eifeldorf Schleborn den Mord an der Künstlerin Lorna aufzuklären. Dabei stößt er auf eine Menge skurriler Gestalten und Verdächtige. Trotz der Fülle an Personen behält man jederzeit den Überblick, da die einzelnen Protagonisten gut eingeführt und beschrieben werden. Auch ohne das erste Buch mit der Hauptperson Jo Frings zu kennen (so wie ich), kommt man problemlos in das Buch hinein, da die erforderlichen Informationen zur Vorgeschichte gut in die Handlung eingestreut werden, ohne den Lesefluß zu stören. Im mittleren Teil plätschert die eigentliche Krimihandlung ein wenig dahin und der Humor behält etwas zu sehr die Überhand, die Auflösung am Ende kann dann aber wieder absolut überzeugen. Wer Krimis mit Humor mag, wird hier bestens bedient.  

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  • Tiefe Verstrickungen in der Eifel

    Totholz
    Maddinliest

    Maddinliest

    06. September 2015 um 21:25

    Ein toller Regionalkrimi mit einer guten Mischung aus Spannung und Humor. Der Stadtmensch Jo Frings lebt sich so langsam auf dem Lande ein und muss sich dabei so manchen Besonderheiten, wie eine entlaufene und daraufhin spurlos verschwundene Kuh stellen. Plötzlich verschwindet aber die amerikanische Künstlerin Lorna und Jo Frings wird von seiner Neugier in die Recherche dieses Falls gedrängt. Dabei gerät er in manch brenzliche Situation, die er aber mit Glück und Geschick meistern kann. Seine Kombinationsgabe ist voll und ganz gefordert, um in diesem Fall alle Verstrickungen zu entwirren... Ralf Kramp gelingt es mit seiner Mischung aus Spannung und Humor ein wirkliches Leseerlebnis zu schaffen. Der Leser wird ans Buch gefesselt und sehr gut unterhalten. Gespickt wird das Ganze durch gezielt eingesetzte Mundart-Aussagen, die wirklich Spaß machen. Der Schreibstil liest sich flüssig und die Charaktere der Hauptprotagonisten sind gut beschrieben und sympathisch. Ein rundum gelungenes Buch, welches ich ruhigen Gewissens allen Liebhabern von regionalen Krimis ans Herz legen kann.

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  • Bissiger Krimi, der mich in den Bann zog!

    Totholz
    DeinSichererTod

    DeinSichererTod

    04. September 2015 um 22:21

    Es ist noch nie vorgekommen, dass mich ein Krimi so gefesselt hat, so spannend war. In dem Buch geht es um den Undercoverkriminellen Jo Frings, der plötzlich in einen Mord an einer örtlichen Künstlerin tappt und unbeholfen immer mehr Zusammenhänge zwischen allen schrägen Dorfbewohnern erkennt. Selten fand ich einen Plot-Twist so gut angelegt, wahrscheinlich hat das auch mit dem Humor zu tun, der in dem Buch schon fast auf einen lauert. Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen, der Dialekt wird mal mehr und mal weniger ausgeprägt eingesetzt. Ich habe im Nachhinein das Gefühl, dass die Charaktere überzogen dargestellt wurden, was aber keinesfalls schlimm ist, nein! Denn, wie es so schön heißt, Übertreibung macht für den Zuschauer Emotionen realistischer. Deswegen mochte ich dieses überzogene sehr. Es werden Details eingebunden, die mich am Anfang zum Schmunzeln brachten, es war das erste mal, dass ich in einem Buch um eine Kuh trauerte. Ja... diese Geschichte bringt einen dazu, Phantomkühe zu lieben!  Eigentlich gibt es hier nicht mehr viel zu sagen, weil es ein Rundum-sorglos-Paket ist, was ich hier mit der Post zugeschickt bekam. Sogar mit Lesezeichen in Messerform, einer Karte vom KBV-Verlag und ein paar netten Worten vom Autor. Was will man eigentlich mehr?  Von mir gibt es definitiv eine Leseempfehlung, 11/10 Punkten. Da mir Jo Frings als Charakter und die Eifel als Schauort sehr zusagen, werde ich auch den ersten Jo Frings Teil noch lesen. 

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  • Verwirrungen um den Tod einer Künstlerin

    Totholz
    detlef_knut

    detlef_knut

    07. August 2015 um 13:14

    Bei diesem Krimi handelt es sich um einen hausgemachten Eifel-Krimi. Der Autor Ralf Kramp stammt aus der Eifel, lebt in der Eifel, arbeitet in der Eifel und schreibt Eifelkrimis. Der Leser wird dezent in die Eigenheiten und die Schönheiten der Eifel und ihre Einwohner eingeführt. Ohne jeglichen Klamauk, dafür aber mit Charme und einer Portion Liebe, werden die Figuren beschrieben. Die Beschreibung der Eifel ist aber nicht der Kern des Romans, sondern der ist und bleibt ein Kriminalroman. Darum geht es: Die ersten Kapitel führen scheinbar auf unterschiedliche Handlungsstränge ein, zwischen denen der Leser kaum einen Zusammenhang herstellen kann. Da ist zunächst der ominöse Deal, bei welchen Briefe und Urkunden aus dem Dritten Reich mit Unterschrift von Adolf Hitler und seinen engsten Mitarbeitern den Besitzer wechseln. Dann ist da die Sache mit den beiden Jungs aus dem Dorf, die den Hof ihrer Familie in die Medien bringen wollen, damit die Touristen kommen. Sie chauffieren eine angeblich verschwundene Kuh in geheimer Mission in die unglaublichsten Ecken der Eifel, wo sie dann zufällig von jemandem gesehen und fotografiert wird. Schließlich ist da die Amerikanerin, die einen Mühlenhof erworben hat, weil sie den Wurzeln ihrer Herkunft nach spüren wollte. Verlassen von ihrer Lebensgefährtin zergeht sie in tiefer Trauer. Doch nun dauert es nicht mehr lange, bis die erste Leiche auftaucht, und Dr. Jo Frings der Meinung ist, ermitteln zu müssen. Von nun an lernt der Leser viele Eifelaner mit den unterschiedlichsten Eigenschaften kennen. Da wären einerseits die schlitzohigen Eifelaner, andererseits die dödeligen, aber auch die cleveren, die korrekten und gesetzestreuen, genau so wie die schrulligen, welche nicht in der heutigen Zeit zu leben scheinen. Es wird eifeler Platt gesprochen genauso wie Hochdeutsch. Humorvolle Dialoge geben Auskunft über das Miteinander der Figuren. Sie ziehen den Leser genauso in den Bann wie die Spannung und die Verwirrungen um den Täter. Anders, als in vielen seiner Kurzgeschichten schafft der Autor einen Roman ohne viel Klamauk und Komödie. Immer wieder bestechend sind die detaillierten Beschreibungen der Natur, die nur von jemandem stammen können, der sich viel auf Wiesen und Feldern und in Wäldern aufhält. Das Leben mit und in der Natur schafft die besten Möglichkeiten solch bildreiche Beschreibungen hiervon zu liefern. Ein wunderbarer Kriminalroman nicht nur für Eifelaner, der sich in einem Stück gut weglesen lässt, weil er mit seinen bildreiche Naturbeschreibungen und zahlreichen Verwirrungen um den Tod einer Künstlerin den Leser in den Bann zieht.

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