Ralf Kurz Die Honigspur: Freiburg Krimi. Bussards erster Fall (Kommissar Bussard ermittelt 1)

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Inhaltsangabe zu „Die Honigspur: Freiburg Krimi. Bussards erster Fall (Kommissar Bussard ermittelt 1)“ von Ralf Kurz

Beim Überfall auf einen Freiburger Juwelier wird eine Kundin vor den Augen ihres Mannes getötet. Kriminalhauptkommissar Bussard wird schnell klar, dass es sich nicht um einen gewöhnlichen Raubmord handelt, die Kundin wurde regelrecht hingerichtet. Bussard vermutet eine Beziehungstat und ermittelt im privaten Umfeld des Opfers. Dabei stellt sich heraus, dass die Tote offenbar für einen ausländischen Geheimdienst gearbeitet hat. Das BKA übernimmt den Fall und Bussard ist außen vor. Doch dann geschieht ein zweiter Mord.

Der Auftakt einer neuen Krimiserie - spannende Kriminalfälle und interessante Charaktere

— Bellis-Perennis
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    Die Honigspur: Freiburg Krimi. Bussards erster Fall (Kommissar Bussard ermittelt 1)

    Bellis-Perennis

    12. February 2016 um 17:26

    Honigspur/Ralf Kurz Inhalt: Freiburg in der stimmungsvollen Adventzeit. Ein Ehepaar betritt ein Juwelierladen, der unmittelbar darauf hin überfallen wird. Die Kundin, eine Vietnamesin, wird erschossen. Einfach so! HK Steffen Bussard ermittelt. Erste Indizien weisen auf einen Kriminalfall im Milieu der Industriespionage und des Geheimdienst hin. Die Spuren verdichten sich in diese Richtung und der Fall muss an das BKA abgetreten werden. Bussard, auch von privaten Problemen belastet, ist einerseits froh darüber, doch andererseits ist er noch gedanklich mit diesem Fall befasst, als ein zweiter Mord passiert. Pikanterweise ist der neue Tote der Schwiegervater der Vietnamesin. Plötzlich sind Bussard und sein Team wieder im Rennen. Waren die Hinweise auf den vietnamesischen Geheimdienst nur eine geschickte Ablenkung von einer Familienfehde? Je länger sich Bussard mit dem Fall beschäftigt, desto klarer ist er. Erzählstil/Spannung: Der Schreibstil ist flüssig und kann dadurch Spannung erzeugen. Die Beschreibung der Stadt ist auf das Notwendige beschränkt, trotzdem findet sich der Leser zurecht. Unbekannten Begriffe bzw. Abkürzungen werden vom Autor gleich an Ort und Stelle erklärt. Ein gut durchkonstruierter Krimi. Die Arbeit der Kriminalbeamten wird präzise beschrieben. Keine abenteuerlichen Fahrten mit dem Polizeiauto, nein Knochenarbeit, Kleinarbeit – oft langweilig, nicht sehr spektakulär. Diese Arbeit ist sehr sachlich beschrieben. Der Leser kann sich eine ungefähre Vorstellung vom Polizeialltag abseits von CSI und Miami Vice machen. Das Ende war wegen der gut durchdachten Verwicklungen raffiniert eingefädelt. Wie im wirklichen Alltagsleben der Ermittler führen einige Spuren in eine Sackgasse. Charaktere: Steffen Bussard ist ein ganz normaler Ehemann und Vater. Er hat ganz normale Probleme wie Fußpilz und unregelmäßige Dienstzeiten, die seine Frau Helen sehr ärgern. Er macht einen soliden Eindruck und löst seine Fälle mit Zähigkeit und Fachwissen. Seinen Mitarbeitern begegnet er auf Augenhöhe. Helen, sie taucht nur als Randfigur auf, ist unzufrieden mit sich, ihrem Mann und mit dem Leben an sich. Das Geständnis zum Schluss ist interessant. Eines muss ich schon anmerken: in vielen Krimis, wie auch in diesem hier – meckern die Ehefrauen über die vielen Überstunden, Nachtdienst usw. Eigentlich sollte das den Frauen ja klar sein, Verbrecher halten sich nicht an die 40-Stunden-Woche und/oder an Feiertage. Wer einen Polizisten heiratet sollte ja wissen, auf was sie/er sich einlässt. Angenehm ist auch, dass das sonst übliche ewige Hickhack mit der Staatsanwaltschaft ein wenig ausgespart ist. Fazit: Ein solider Auftakt einer neuen Krimi-Reihe, in der Überflüssiges weggelassen und Wichtiges erzählt wird.

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