Ralf Kurz Kopf oder Zahl

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Inhaltsangabe zu „Kopf oder Zahl“ von Ralf Kurz

Wenn ihr alles über mich wisst, dann gibt es auch jemanden, der alles über euch weiß. Der Freiburger Professor Baer wird grausam zugerichtet aufgefunden. Schneller, als es Bussard und seinem Team lieb sein kann, entwickelt der Mordfall eine internationale Brisanz. Unterhielt der undurchsichtige Professor, der seine Freizeit gerne an Pokertischen verbrachte, doch enge Kontakte in den Mittleren Osten. Eine E-Mail-Korrespondenz zu einem iranischen Atomphysiker führt schließlich dazu, dass die international in Verruf geratene National Security Agency (NSA) im beschaulichen Freiburg ihre Aufwartung macht - auf ihre Weise, versteht sich. Als der brisante Fall an das BKA übergeben wird, erfahren Kommissar Bussard und seine neue Kollegin Anja Hill, dass auch die Telefone und PCs der Freiburger Ermittler von der NSA überwacht werden. Aus der Ermittlung ausgebootet, macht Bussard den Fall zu seiner eigenen Angelegenheit. Denn längst geht es nicht nur für ihn um viel mehr, als um Schuld und Gerechtigkeit in einem Mordfall. Kopf oder Zahl, Bussards vierter Fall, wirkt beklemmend, weil er viel näher an der Wirklichkeit liegt als uns allen lieb sein kann. Ralf Kurz hat sich in Sachen Thriller wohl endgültig in die erste Liga der Spannungsautoren katapultiert. (Schwarzwälder Bote)

toller Krimi mit mathematischem Hintergrund

— katze267

Kopf oder Zahl ist hier die Frage, denn mathematische Elemente spielen mal eine größere Rolle und ist dadurch mal etwas komplett anderes.

— Rheinmaingirl

Wer sich mal so richtig von einem regionalen Krimi überraschen lassen möchte, sollte zu diesem Buch greifen!

— Nicky_G

Das Buch war einfach spannend und fesselnd geschrieben. Ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen.

— winterdream

Packender Krimi!

— esposa1969

Nicht nur für Mathe-Nerds! Ein spannender Krimi auf mathemat mörderischen Abwegen....

— kassandra1010

Ein wirklich guter Krimi und auch die Mathematik wurde einfach verständlich und interessant eingebracht.

— tamilmk

Spannender Regionalkrimi mit sympathischen Ermittlern und einer stark wissenschafltichen Komponente

— Aglaya

Schöner Regio-Krimi, starkes Thema, komplexe Geschichte. Als die Geheimdienste ins Spiel kommen, steigt die Spannung. Eine echte Entdeckung!

— Baerbel82

Spannender Krimi mit interessantem Hintergrund!

— mabuerele

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  • unter die Haut gehend

    Nicht noch einmal

    Kopf-Kino

    06. December 2015 um 12:27

    Obwohl sie längst aus seinem Blickfeld entschwunden war, schickte er ihr ein heiseres Flüstern hinterher: „Du gehörst mir!“ Freiburg im Breisgau: Als der Teppichhändler Özgan tot in seiner Wohnung aufgefunden wird, verschweigt Kommissarin Anja Hill ihrem Kollegen Bussard, dass sie tags zuvor eine Auseinandersetzung mit dem Mordopfer, ihrem Vermieter Özgan, hatte. Die Ermittlungen werfen Bussard viele Fragen auf, an möglichen Motiven mangelt es nicht. Gleichzeitig ahnt noch niemand, dass ein Stalker sein Unwesen treibt... Wie von Ralf Kurz gewohnt, führt er den Leser sowohl mit einem flüssigen Schreibstil als auch einer einfachen, aber soliden Sprache durch Bussards fünften Fall, der jedoch problemlos ohne Vorkenntnisse bzgl. der vorherigen Teile gelesen werden kann. In den Verhörszenen beweist der Autor sowohl rhetorische Raffinesse, als auch sprachliche Eleganz in den inneren Monologen des Stalkers. Wäre 'Spannung' ein Studienfach, wäre Kurz wohl der Dozent. Gekonnt spinnt der Autor ein feines Netz, um den Leser gefangen zu nehmen: Während der Leser Bussard und seinem Team bei der Ermittlung zum Mordfall Özgan über die Schulter schaut und um dessen Kollegin Hill bangt, gewährt der Autor gleichzeitig gruselige Einblicke in die Gedankenwelt eines Besessenen, der seinem Opfer gefährlich – Zug um Zug - näher kommt. Die letzten Kapitel lassen den Roman zu einem wahren Pageturner mutieren. Dieser Roman geht unter die Haut. Eine Besonderheit möchte ich sogleich hervorheben: Während die Geschichte als Kriminalroman beginnt, entwickelt sie sich zunehmend zu einem Thriller. Obgleich der Roman im Schwarzwald (Baden) angesiedelt ist, täte man ihm Unrecht, ihn lediglich in die Sparte 'Regionalkrimis' zu schieben. Wie bereits in 'Kopf oder Zahl' spricht der Autor viele aktuelle und internationale Thematiken an, die es in sich haben. Diese nun zu benennen, würde die Lesefreude trüben. Das muss der gewillte Leser schon selbst entdecken. Bussard, ein fairer, lässiger und herzensguter Chef-Kommissar, der einerseits seine festen Prinzipien hat, seine eigene Meinung zu vertreten weiß und seine Mitmenschen zurechtweist, andererseits seinen Kollegen jederzeit den Rücken stärkt, ist nach wie vor ein angenehmer Zeitgenosse. Der einst einsame Wolf (bzw. Raubvogel) wagt in diesem Band den Sprung in die Liebe, was ihm gegönnt ist. Leider nahm dieser Nebenstrang für meinen Geschmack viel zu viel Raum ein. Zwar habe ich nichts gegen private Angelegenheiten innerhalb eines Krimis einzuwenden, vertrete jedoch die Meinung, dass sie, wenn sie sehr präsent sind, einen Bezug zur eigentlichen Geschichte haben sollten, was hier nicht der Fall ist, da es die Rahmenhandlung nicht weiterbringt. Schade drum. Kein Gedanke störte das Glücksgefühl, das er wiedergefunden hatte, ohne zu wissen, wie lange er es schon vermisste. Anja Hill, der ich im vorherigen Band nur wenig Sympathie entgegenbrachte, zeigt sich hier von ihrer besten Seiten, auch wenn ihr Schweigen gegenüber Bussard natürlich nicht gut, aber nachvollziehbar ist. Gerade die Fehler machen jeden von uns menschlich. Rundum eine sehr taffe und selbstbewusste Frau! Die Nebenfiguren sind gut ausgearbeitet und wirken aufgrund ihrer Ecken und Kanten lebensecht. Vor allem der Auftritt von Gabi, der peniblen und hochintelligenten Archivarin, bereitete mir viel Freude. Ein Manko schmälerte meine Lesefreude zusätzlich: Allzu rasch durchschaute ich den Aufbau bzw. Verlauf der Geschichte und zog allzu früh meine Schlüsse. So manchen kleinen eingestreuten Hinweisen hätte ich mir zu einem späteren Zeit gewünscht. Ob es an mir und meiner Lesart lag, weiß ich nicht. Womöglich habe ich bereits zu viel Sherlock Holmes und von seiner Methodik der Deduktion gelesen... Dennoch blieb der Roman für mich auf einer anderen Ebene spannend. Da ich dem Vorgängerband 'Kopf oder Zahl', den ich hiermit sehr empfehlen möchte, 4 Sterne gab, erhält 'Nicht noch einmal' von mir 3,5 Sterne. Jedem, der an diesem Fall Interesse hat, möchte ich jedoch nahelegen, den Klappentext zu ignorieren. Meiner Meinung nach verrät er leider zu viel. Sowohl Krimi- als auch Thriller-Fans werden bei deinem Buch gewiss auf ihre Kosten kommen. Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden. Ich lehne mich hiermit zurück und warte gespannt auf Bussards sechsten Fall. 1. Die Honigspur 2. Im Schatten der Wahrheit 3. Tödlicher Triumph 4. Kopf oder Zahl 5. Nicht noch einmal PS: Für Freunde historischer Romane empfehle ich Kurz' 'Der Diplomat'.

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    • 8
  • Welt der Zahlen

    Kopf oder Zahl

    cvcoconut

    06. September 2015 um 08:57

    Mal wieder ist ein Mord geschehen, wobei es mehr wie eine Hinrichtung aussieht. Ein Mathematiker wird durch einen Genickschuss getötet. Bussard sein Team wird aufgestockt und so langsam kommt Leben in das Ganze. Sie sind recht schnell auf einer heißen Spur, werden dann aber recht schnell von der NSA ausgebremst. Die Geschichte beleuchtet ein bisschen die Welt der Mathematik und wie viel in unserem Leben eigentlich damit zusammen hängt. Auch die ganzen Problematik der Spionage und dem Abhören ist ein wichtiger Punkt. Es ist teilweise schlimmer, als man sich vorstellen kann. Um ein bestimmtes Weltbild zu wahren, ist alles möglich, egal wie hoch der Preis ist.

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  • »Menschen lügen, Zahlen nicht.«

    Kopf oder Zahl

    Kopf-Kino

    Jeder von uns schuldet dem Tod ein Leben. Die Putzfrau des Freiburger Professors Dr. Baer macht einen grausamen Fund: Ihr Arbeitgeber wurde in seiner eigenen Wohnung an einen Stuhl gefesselt und erschossen. Die Todesursache, ein Genickschuss, lässt rasch auf einen Racheakt schließen. Der erste Verdächtige ist rasch gefunden. Weshalb jedoch wurde das Opfer vor seiner Hinrichtung verhört? Hängt dieser Mord etwa mit dem rätselhaften Tod der 68-jährigen Frau Steiert, die eigentlich kerngesund war, zusammen? Dies sind einige der vielen Fragen, mit denen Kommissar Bussard samt seiner neuen Kollegin Anja Hill, die gegen ihren Willen von der Gruppe Wirtschaftskriminalität zur Gruppe Gewaltverbrechen versetzt wurde, konfrontiert wird. Als sich unerwartet sowohl ein US-Geheimdienst als auch das BKA einschaltet, überschlagen sich die Ereignisse , deren Fangarme bis in die Wirtschaft, zu den Großbanken greifen . Die Tragweite des Mordfalls scheint somit kein Ende zu finden... »Weißt du eigentlich, was totale Kontrolle bedeutet? Wenn ihr alles über mich wisst, dann gibt es auch jemanden, der alles über euch weiß. Ist dir das schon einmal durch den Kopf gegangen?« Vorab möchte ich noch erwähnen, dass 'Kopf oder Zahl', Bussards vierter Fall, mein erster war. Da der Roman jedoch eine eigenständige, in sich abgeschlossene Geschichte präsentiert, konnte ich den Krimi problemlos - sprich ohne Vorkenntnisse - lesen. Kurz hat mit diesem brisanten Fall einen beklemmenden Roman geschaffen, dessen hochaktuelle Thematik näher an der Realität liegt, als mir lieb ist. Wenn Orwell wüsste... Grundsätzlich finde ich großes Gefallen an Büchern, die mir Einblicke in diverse Themenbereiche bieten. Somit konnte der Roman mit seinen geschickt eingefügten Wissenshäppchen bei mir punkten. Die Nummerierung der Kapitel, die zunächst an ein Mängelexemplar erinnern, fand ich sehr kreativ gewählt. Aufmerksame Leser werden somit bereits erahnen, in welche Richtung der Kriminalfall gehen könnte. Mehr möchte ich jedoch dazu nicht sagen. Hier sollte jeder selbst knobeln und mitfiebern. Ach so: Selbst wenn man diesen „Code“ geknackt hat, bekommt man nicht leicht heraus, wer der Täter war. Mit möglichen Fährten wurde hier wahrlich nicht gegeizt. Die mathematischen Inhalte des Romans sind verständlich und dank lebendigen Dialogen sehr gut dargestellt. Am Punkt angelangt, bei dem der Laie der höheren Mathematik nicht mehr folgen kann, steigen selbst die Kommissare aus. Obwohl ich kein vielseitiger Krimileser, sondern ein auf Sherlock Holmes eingeschossener Doyle-Fan bin, wage ich jedoch zu behaupten, dass ein Kriminalfall mit dieser interessanten Thematik Seltenheitswert besitzt. Sprachlich fand ich die ersten Seiten mit ihren gut gewählten Analogien und Wortspielen am stärksten – gerne hätte ich in diesem Stil weitergelesen, was aber (zugegeben) nicht sinnvoll gewesen wäre. Der Schreibstil des Romans ist flüssig und einfach, jedoch keinesfalls primitiv, sondern solide gehalten. Die Schauplätze sind detailliert umschrieben, sodass man sich gut zurechtfinden kann. Hier und da lassen sich schöne Gedankengänge und Bilder finden, wie beispielsweise: Das zwölfstöckige Hochhaus war funktional, schlicht und schnörkellos und die Farben, mit denen die Balkone gestrichen waren, übertünchten kaum die Tristesse des Betonbaus, in dem es viele Wohnungen, aber kaum ein Zuhause gab. Die Kommissare agieren authentisch und wirken dem wahren Leben entsprungen. Besonders Bussard, der „einsame Wolf“, war mir mehr als sympathisch. Für seine teilweise trockenen Sprüche á la »Natürlich kann ich kochen. Ich kann ja auch essen.« hätte ich ihn manchmal am liebsten knutschen können! Sein Privatleben wird lediglich grob skizziert, was ich angesichts des momentanen (?) Hypes 'abgefuckter Cop' ganz angenehm fand. Bei Bussard läuft gewiss nicht alles glatt; dennoch ist er eine bodenständige Person, dessen Charakter eine gute Mischung aus 'normal' und 'ein wenig eigen' aufweist. Tja, bei seiner neuen Arbeitspartnerin Hill hege ich gemischte Gefühle... einerseits hat sie Potenzial, da sie ein kluges Köpfchen und leidenschaftliche Teetrinkerin ist, aber andererseits mäkelt sie sogleich am ersten Arbeitstag an Bussards langen Haaren und lässigen Kleidungsstil herum. Dass ihr anfangs noch Fehler unterlaufen, macht sie jedoch sehr menschlich. Bussard kommentiert dies zum Glück keinesfalls altmeisterlich, sondern steht ihr helfend zur Seite. Der Rest des Teams fand ich einfach amüsant und sympathisch. Da wären zum einen der Pathologe Münchrath, der beim Sezieren der Leichen bevorzugt Blues hört, und zum anderen die Leiterin des Polizeiarchivs, Gaby Tröger – auch „das Gedächtnis“ genannt – mit ihrer fanatischen Ordnungsliebe. An sich ist der Roman nicht reißerisch oder gar arg blutig geschrieben, sondern bietet zum Finale hin ein paar 'Actionszenen', wenn sich die Lage mehrmals zuspitzt. Somit lässt sich der Krimi auch jenen mit eher schwachen Mägen (wie mich) empfehlen. Ein nettes Bonbon stellen die versteckten Erwähnungen der Titel der bisherigen Bussardromane dar. Diese wirken jedoch - im Vergleich zu Houllebeques 'Karte und Gebiet' - nicht aufdringlich, sondern eher wie ein Augenzwinkern für Kenner der Krimireihe. Wer diese entdecken möchte, sollte wie ich die Titel im Kopf haben. Das Ende war für mich übrigens überraschend und meiner Meinung nach gut gewählt. Schade fand ich, dass mir der Ermordete eher fremd blieb, aber das ist wohl Geschmackssache. Nun ist Krimi, wie bereits erwähnt, weniger meine bevorzugte Lesesparte (außer Holmes!). Somit wird wohl kaum ein zeitgenössischer Krimi das Podest, auf das ich Doyle setzte, erreichen können. Zusammengefasst unterhielt mich Kurz' Roman gut und vergegenwärtigte mir aktuelle und mir noch unbekannte Themen. Spannend fand ich den mathematisch angehauchten Krimi auf jeden Fall. Auf den Autor stieß ich übrigens dank seines historischen Romans 'Der Diplomat', der mir aufgrund des Genres mehr zusagte als der Krimi. PS: Sollte der Autor diese Rezension lesen, habe ich im Zuge des Gemunkels anderer Rezensionen, Bussard und Hill könnten irgendwann mal eine Beziehung aufbauen, eine bescheidene Bitte: Bitte nicht! :)

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    • 9
  • Leserunde zu "Die Irak-Mission: Roman (Romane im GMEINER-Verlag)" von Carola Wegerle

    Die Irak-Mission

    CarolaWegerle

    Herzlich willkommen zur Leserunde zu meinem Roman "Die Irak-Mission"! Ich habe dieses Buch geschrieben, weil mich folgende Frage einfach nicht mehr losließ: Warum reisen Menschen in ein Land, in dem eine Geiselnahme beinahe schon zum Alltag gehört? Menschen, denen es dabei nicht ums Geld geht. Natürlich möchten sie helfen. Auch Claire möchte das, die junge deutsche Chirurgin, die in einem Undercover-Einsatz nach Kurdistan reist, um Kindern zu helfen. Hunderten von Kindern. Ein Flugzeug ist über den Bergen des Nordirak abgestürzt – über einem der Barackenlager, in denen viele Tausend Kinder, Kriegswaisen, im geplünderten Nachkriegsland zu überleben versuchen. Ein Helfersyndrom haben sie alle – Claire und jedes ihrer engagierten Teammitglieder. Doch dass sie sich auf den lebensgefährlichen Einsatz einlassen, hat noch andere Gründe, sehr persönliche, deren sich die mutigen Helfer zum Teil erst während ihrer abenteuerlichen Reise bewusst werden. Was sie nicht wissen, ist, dass der Flugzeugabsturz vertuscht wird, da der Flug Teil eines geheimen militärischen Vorgangs war. Und dass Claire und ihr Team daher höchst unwillkommene Zeugen vor Ort sind. Sie haben bereits Feinde, bevor sie im Krankenhaus in Kirkuk ankommen. Doch trotz dieses bedrohlichen Umfelds findet Claire auch Menschen, die sie unterstützen: Gulala, eine kurdische Journalistin, die unter Lebensgefahr Beiträge ins Ausland schleust, und Ibrahim, den einzigen Arzt vor Ort. Nicht nur Claire muss Überzeugungen, die ihr Handeln bisher bestimmten, neu definieren. Jeder, der in die humanitäre Katastrophe involviert ist, erfährt in dieser spannenden Geschichte Veränderung und – Erneuerung. Und schließlich scheint es wieder möglich, Brücken zu bauen – über die tiefen Krater des Nichtverstehens, die der Krieg schuf. Brücken des Verständnisses und der Liebe. Ich würde mich sehr freuen, mich mit Ihnen/mit Euch über meine Geschichte und die Figuren auszutauschen. Diesen Roman in einzelne Abschnitte einzuteilen, wäre meines Erachtens eher hinderlich. Man sollte ihn "in einem Rutsch" lesen und dabei die Menschen in dieser Geschichte immer besser kennenlernen, denn ich gehe von außen nach innen - ohne dass die Spannung nachlässt. Im Gegenteil. Lesen Sie/ lest also in Ruhe und schreibt dann erst einen Beitrag. Die Frage für die Bewerber lautet: Würdet ihr euer Leben riskieren, um anderen zu helfen?

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    • 159
  • Rätselhafter Mord an einem Mathematikprofessor

    Kopf oder Zahl

    katze267

    13. March 2015 um 18:51

    Der Freiburger Mathematikprofessor Bär wird grausam ermordet. Kommissar Bussard und seine neue Kollegin, Anja Hill, frisch vom Wirtschaftsdezernat in sein Team versetzt, beginnen zu ermitteln. Wo liegt das Motiv für diese Tat? Ein Verdächtiger ist der vorbestrafte Sohn des Toten, doch auch eifersüchtige Kollegen geraten ins Visier derErmittler. Da tauchen weitere Opfer auf, auch der Assisstent des Professoers wird ermordet aufgefunden. Bald steht sogar ein Spionageverdacht im  Raum. Immer verwickelter gestalten sich die Ermittlungen, zumal auch mathematische Forschungsergebnisse relevanter zu werden scheinen. Mir hat der Krimi sehr gut gefallen, mit seinen immer neuen Wendungen und mit dem tollen, weil sehr unterschiedlichem Ermittlerteam, dem sehr aktiven Bussard und der mehr intellektuellen Anja. Ausgezeichnet werden auch die mathematischen Grundlagen und deren wirtschaftliche und informationstechnische Relevanz  allgemein verständlich erklärt und damit möglche Mordmotive plausibel gemacht. Mir hat das Lesen dieses aussergewöhnlichen Krimis ein spannendes Lesevergnügen beschert und ich würde gern mehr von diesem Ermittlerteam lesen.

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  • Spannende Unterhaltung

    Kopf oder Zahl

    unclethom

    26. January 2015 um 15:38

    Der Klappentext: „Wenn ihr alles über mich wisst, dann gibt es auch jemanden, der alles über euch weiß.“ Der Freiburger Professor Baer wird grausam zugerichtet aufgefunden. Schneller, als es Bussard und seinem Team lieb sein kann, entwickelt der Mordfall eine internationale Brisanz. Unterhielt der undurchsichtige Professor, der seine Freizeit gerne an Pokertischen verbrachte, doch enge Kontakte in den Mittleren Osten. Eine E-Mail-Korrespondenz zu einem iranischen Atomphysiker führt schließlich dazu, dass die international in Verruf geratene National Security Agency (NSA) im beschaulichen Freiburg ihre Aufwartung macht – auf ihre Weise, versteht sich. Als der brisante Fall an das BKA übergeben wird, erfahren Kommissar Bussard und seine neue Kollegin Anja Hill, dass auch die Telefone und PCs der Freiburger Ermittler von der NSA überwacht werden. Aus der Ermittlung ausgebootet, macht Bussard den Fall zu seiner eigenen Angelegenheit. Denn längst geht es nicht nur für ihn um viel mehr, als um Schuld und Gerechtigkeit in einem Mordfall. „Kopf oder Zahl“, Bussards vierter Fall, wirkt beklemmend, weil er viel näher an der Wirklichkeit liegt als uns allen lieb sein kann. Ralf Kurz hat sich in Sachen Thriller wohl endgültig in die erste Liga der Spannungsautoren katapultiert. (Schwarzwälder Bote) Quelle: http://www.wellhoefer-verlag.de/index.php?Baden/Kopf_oder_Zahl Der Autor: Den geborenen Pfälzer, Jahrgang 1961, verschlug es nach dem Abitur nach Freiburg, wo es ihm so gut gefiel, dass er die Stadt zu seiner Wahlheimat erkor. Er erlernte den Kaufmannsberuf, spielte jedoch nebenbei viele Jahre als Gitarrist und Bassist in Rock- und Bluesbands, bevor er mit dem Schreiben begann. Seine ersten beiden Romane „Sdaiv – die Entführung der Fußball-Nationalmannschaft“ (Krimi, 2005) und „Die Ziege im Anzug“ (Liebeskomödie, 2008) sowie einige Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien veröffentlichte er unter seinem Pseudonym FREEMAN. Im Jahr 2008 erschien unter seinem eigenen Namen der große, historische Portraitroman „Der Diplomat“ über den Staatsmann und Minister Johann Christian von Hofenfels (1744 – 1787). Mittlerweile ist Kurz zum Krimigenre zurückgekehrt. Quelle: http://www.wellhoefer-verlag.de/index.php?Ralf_Kurz Die Rezension: Ich habe Bussard erst jetzt, im vierten Teil der Buchreihe entdeckt. Der Autor war mir ebenfalls bisher nicht bekannt, aber nach der Lektüre kann ich klar sagen, dass es sicher nicht das letzte Buch aus seiner Feder sein wird welches ich lese. Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm zu lesen, selbst dann wenn man wie hier vom Buch gefesselt wird und die letzten 200 Seiten am Stück liest. Manche Bücher liest man auch so durch aber, irgendwann ermüdet das Buch. Dies war hier nicht gegeben, denn die Spannung kam langsam auf und steigerte sich bis zum Finale immer mehr. Genau das erwarte ich bei einem Krimi, gut gemacht. Die Figuren waren gut durchdacht und glaubhaft, die Schauplätze waren ebenso bildhaft, so dass man sich an den Schauplätzen gut zurechtfinden würde. Als besonders gut gelungen finde ich die Dialoge, die ich mir durchaus so im realen vorstellen könnte. Lobend zu erwähnen auch, dass der Autor geschickt falsche Fährten legte, so dass einem das mitermitteln wirklich nicht leicht fiel und letztlich erst auf den letzten Seiten zu einem Ergebnis kam. Das mag ich bei einem Krimi, wenn man nicht zu leicht herausbekommt wer der Täter war und in welchem Bezug er zum Opfer stand. Von mir gibt es hierfür 4 von 5 Sternen

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  • Freiburg-Krimi auf internationalem Parkett

    Kopf oder Zahl

    GoldHasi

    06. January 2015 um 16:42

    Zwar ist „Kopf oder Zahl“ Kommissar Bussards vierter Fall, jedoch wie die meisten der großen Fälle literarischer Detektive in sich abgeschlossen und so auch für mich nachvollziehbar, da dies mein erster Bussard-Krimi war. Die beiden Hauptcharaktere Bussard und Anja Hill wirken sehr menschlich, was sie sympathisch macht. Auch ihre Vorgehensweise ist nachvollziehbar, das Buch scheint dadurch sehr nah am Leben. Die Ermittlungsarbeiten werden spannend geschildert, auch die Verwicklungen auf internationaler Ebene sorgen für zusätzliche Spannung (und lassen das große Ganze für den Leser wieder präsent werden). Allerdings bin auch ich der Meinung, dass ein gewisses Ungleichgewicht dahingehend besteht, dass die Opfer recht unpersönlich bleiben, was durch die Geschichte als solche wieder wettgemacht wird. Insgesamt ein sehr lesenswertes Buch.

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  • Leserunde zu "Kopf oder Zahl" von Ralf Kurz

    Kopf oder Zahl

    RalfKurz

    Frisch von der Frankfurter Buchmesse: KOPF oder ZAHL, der neue Kriminalroman von Ralf Kurz (bei Lovelybooks gibt es wohl schon den Klappentext, aber leider kein Foto des Covers). Der Mord an einem Mathematikprofessor, verschlüsselte Texte auf einem alten PC und der überraschende Tod einer älteren Dame sind die Variablen, die sich zu diesem Wissenschaftskrimi summieren. Mit den Ermittlungen beauftragt, müssen Kommissar Bussard und seine neue Partnerin Anja Hill bald einsehen, dass sie selbst nur Figuren im Spiel der Großen und Mächtigen sind, denn der lange Arm der NSA reicht weit ... Wer an der Leserunde teilnehmen möchte, melde sich bitte unter "ich möchte mitlesen" an. Bei mehr als 30 Anmeldungen entscheidet das Los. "KOPF oder ZAHL" ist der vierte Band der Kommissar-Bussard-Reihe.

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    • 329
  • Rezension zu "Kopf oder Zahl"

    Kopf oder Zahl

    Zsadista

    20. December 2014 um 14:27

    Anja Hill, ehemals bei der Wirtschaftskriminalität eingesetzt, wird zum Morddezernat versetzt. Sie ist mit ihrer neuen Situation sehr unzufrieden und kommt Anfangs nicht damit klar. Kommissar Bussard übersieht ihre Abneigung zu seinem Team und nimmt sie willkommen auf. Schon am ersten Tag passiert ein Mord und das Team muss die Ermittlungen aufnehmen. Mathematik Professor Baer wird durch einen Genick Schuss getötet. Das Ganze gleicht schon einer Hinrichtung. Doch lange ermittelt das Team von Bussard nicht in der Sache. Sie bekommen den Fall abgenommen und die NSA mischt sich ein. Doch Baer bleibt nicht die einzige Leiche. Schnell darauf folgt der Tod einer alten Dame, der sich ebenfalls ein Mord heraus stellt. Können Bussard und Hill den Fall zusammen lösen? Wer oder was steckt dahinter? Und kann sich Anja mit der neuen Stelle anfreunden? Zum Glück muss man nicht immer alle Protagonisten leiden können. Ich tat mir bei der Figur Anja Hill sehr schwer. Sie ist eine Person, mit der ich persönlich überhaupt nicht zu Recht kommen würde. Leider war mir Anja auch am Ende des Romans noch nicht sympathisch. Bussard hingegen fand ich richtig sympathisch. Er erinnerte mich sehr an „Mick“ Brisgau aus „Der letzte Bulle“. Den Aufbau der Geschichte fand ich gut gelungen. Der Spannungsbogen steigerte sich beständig. Der Schreibstil war fliesend und ich konnte kaum aufhören. Dazu kam, dass ich mal wieder gerne mit ermittelte. Auch sind die Kapitel recht kurz gehalten und ich beim Lesen immer noch ein Kapitel nachschieben musste, obwohl ich eigentlich schon aufhören wollte. Was man vielleicht extra erwähnen sollte, ist die komische Nummerierung der Kapitel. Am Anfang könnte man meinen, man hat ein Mängel-Exemplar, weil schon Kapitel 1 fehlt. Die Zahlen werden zwar immer seltsamer, haben aber einen Sinn. Auf den man vielleicht am Ende selbst drauf kommt. Ich war in Mathe zwar immer sehr gut, wäre ohne Hilfe aber erst einmal nicht drauf gekommen. Mehr sage ich dazu aber nicht.   

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  • Mathematischer Kriminalroman, der angenehm zu lesen ist.

    Kopf oder Zahl

    Rheinmaingirl

    14. December 2014 um 17:35

    Der Freiburger Professor Baer wird ermordet aufgefunden. Der Mordfall entwickelt schnell eine internationale Bedeutung und Bussard und sein Team sind nicht mehr wirklich dafür zuständig. Der Professor hatte vor seinem Tod Kontakte in den Nahen Osten. Besonders eine E-Mail zu einem iranischen Atomphysiker erweckt das Interesse der NSA und der Fall wird an das BKA übergeben. Bussard und seine Kollegin Anja Hill stellen fest, dass sie von der NSA überwacht wurden, und so ermittelt Bussard auf eigene Faust weiter. Ihm geht es bei dem Fall um mehr als nur den Mordfall. Bei diesem Fall handelt es sich bereits um den 4. Fall für Bussard und mir gefällt gut, dass der Fall so nah an der Wirklichkeit ist, denn Überwachungen sind an der Tagesordnung. Besonders haben mir  die Charaktere von Bussard und Anja Hill gefallen und da der Autor spannend geschrieben hat, hat es mir Freude bereitet mit zu lesen. Die Idee mit den mathematischen Zahlen und schon dem Titel „Kopf oder Zahl“ ist mal etwas anderes und eine schöne Idee. Das Mordmotiv steht mehr im Vordergrund als der Mensch, der  eher weiter im Hintergrund angeordnet ist. Mir gefällt, dass Bussard und sein Team weiter ermitteln und nicht durch den Abzug den Fall komplett auf  Eis legen. Die Nummerierung der Kapitel ist mal etwas komplett anderes und passt perfekt zum Buchtitel. Insgesamt ein interessanter Kriminalroman, der etwas für Leser ist, die es spannend mögen und einen Bezug zur Mathematik haben.

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  • Primzahlen

    Kopf oder Zahl

    buecherwurm1310

    11. December 2014 um 15:40

    Kommissar Bussards Team wird verstärkt. Anja Hill hat sich bereits im Bereich Wirtschaftskriminalität bewährt. Nun muss sie vom Schreibtisch hinaus an den Tatort und den gibt dann auch gleich. Professor Baer unterrichtete und forschte im Bereich Mathematik. Man hat ihn mit einem Schuss ins Genick getötet. Wo ist das Motiv? Es dauert nicht lange, bis der Fall von oben zu den Akten gelegt wird. Doch Bussard behält  die Geschichte im Auge. Aber da gibt es ja noch die tote ältere Dame, die so unverhofft starb. Für Arbeit ist also gesorgt. Bussard ist ein besonnener Ermittler vom „Typ einsamer Wolf“. Trotzdem mögen ihn die Kollegen und akzeptieren ihn. Anja hat in ihrem alten Job gute Arbeit geleistet und weiß, was sie kann. Ihre Überlegungen sind logisch sie bringt die Ermittlungen voran. Sie prescht aber auch gleich vor und kritisiert ihren neuen Chef wegen seines ungepflegten Aussehens. Hill und Bussard sind ein tolles Team, auch wenn beide so ihre Ecken und Kanten haben. Anja lernt viel bei Bussard, ohne dass dieser überheblich wirkt. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte spannend. Es war schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Alles was mit Mathematik zu tun hatte, war gut und verständlich erklärt. Das auch die NSA ihre Finger im Spiel hat, macht die Geschichte sehr aktuell. Eine komplexe und spannende Geschichte.

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  • Kopf oder Zahl - ein deutscher Thriller? Aber gerne!

    Kopf oder Zahl

    Nicky_G

    09. December 2014 um 13:20

    Der Mathematikprofessor Baer wird regelrecht in seinem Haus hingerichtet. Kommissar Bussard und seine neue Partnerin Anja werden auf den Fall angesetzt, da entdecken sie einen weiteren Toten und die Kreise ziehen sich immer weiter bis die NSA im beschaulichen Freiburg auftaucht. Ich war erst ein wenig skeptisch, als ich den Klappentext gelesen hatte und der neue Thriller-Star Ralf Kurz in die erste Liga der Spannungsautoren hebt. Doch schon nach den ersten Seiten mochte ich die Figuren, allen voran den kauzigen Bussard. Für jeden nimmt sich der Autor Zeit, so dass der Leser sie näher kennenlernen kann und das gelingt ihm schon mit wenigen Sätzen oder gezielten Aktionen, z. B. dass Anja ihren Tee immer mitbringt, weil sie keinen Beuteltee mag. Das sind so diese kleinen Spitzen, die diesen Roman lesenswert machen. Auch die Szene, in der Susanne Bach hört, während sie an der Verschlüsselung arbeitet, ist gut durchdacht, gab es doch vor einigen Jahren eine Analyse, inwieweit Bach die Mathematik in seiner Musik angewandt hat. Die sehr hohe Aktualität macht das ganze Geschehen noch greifbarer, und die hohe Komplexität der Mathematik ist auch für einen Laien gut verständlich, so dass man sich nicht verloren vorkommt. Am Ende fühlt man sich so, als würde man gute Freunde verlassen, weil man sich ihnen durch die Aktion gegen die NSA verbunden fühlt und auch ein wenig hofft, dass es in der Wirklichkeit ebenfalls Menschen gibt, die sich nicht von der totalen Überwachung und der immer schneller voranschreitenden Technisierung und Computerisierung einschüchtern lassen.

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  • Mathematische Verwicklungen

    Kopf oder Zahl

    sinsa

    05. December 2014 um 16:40

    Inhalt: Wenn ihr alles über mich wisst, dann gibt es auch jemanden, der alles über euch weiß. Der Freiburger Professor Baer wird grausam zugerichtet aufgefunden. Schneller, als es Bussard und seinem Team lieb sein kann, entwickelt der Mordfall eine internationale Brisanz. Unterhielt der undurchsichtige Professor, der seine Freizeit gerne an Pokertischen verbrachte, doch enge Kontakte in den Mittleren Osten. Eine E-Mail-Korrespondenz zu einem iranischen Atomphysiker führt schließlich dazu, dass die international in Verruf geratene National Security Agency (NSA) im beschaulichen Freiburg ihre Aufwartung macht - auf ihre Weise, versteht sich. Als der brisante Fall an das BKA übergeben wird, erfahren Kommissar Bussard und seine neue Kollegin Anja Hill, dass auch die Telefone und PCs der Freiburger Ermittler von der NSA überwacht werden. Aus der Ermittlung ausgebootet, macht Bussard den Fall zu seiner eigenen Angelegenheit. Denn längst geht es nicht nur für ihn um viel mehr, als um Schuld und Gerechtigkeit in einem Mordfall. Kopf oder Zahl, Bussards vierter Fall, wirkt beklemmend, weil er viel näher an der Wirklichkeit liegt als uns allen lieb sein kann. Ralf Kurz hat sich in Sachen Thriller wohl endgültig in die erste Liga der Spannungsautoren katapultiert. (Schwarzwälder Bote)   Meine Meinung: Insgesamt sind die beiden Hauptcharaktere Bussard und Anja Hill sehr sympathisch, auch wenn ich High-Heels als Arbeitskleidung etwas unpassend finde. Der Fall hat mich nicht so sehr mitgerissen, wie ich mir von dem Titel erhofft hatte. Die mathematischen Inhalte sind zwar sehr gut und verständlich dargestellt, insgesamt hat mich die Spannung aber nicht wirklich gepackt. Dafür bleibt das Mordopfer einfach zu unpersönlich. Man kommt ihm nicht nahe. Außerdem steht das Motiv weit mehr im Mittelpunkt als der Mensch. Das Bussard und sein Team nach dem Eingreifen der NSA von dem Fall abgezogen werden, nur um dann doch weiterzuvermitteln, ist mittlerweile auch nicht unbedingt eine neue Erfindung. Wirklich kreativ fand ich die Nummerierung der Kapitel, besser wäre noch gewesen, wenn man dadurch auch einen versteckten Hinweis auf die Lösung bekommen hätte.

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  • Mathematisch, spannend, unterhaltsam - gelungene Mischung

    Kopf oder Zahl

    Sabrinaslesetraeume

    03. December 2014 um 18:57

    Der Mathematiker Professor Baer wird ermordet in seinem Haus aufgefunden. Die Mordkommission unter der Leitung von Kommissar Bussard nimmt sich des Falls an, aber die Ermittlungen stellen sich schwerer heraus, als gedacht. Nicht nur, dass es sich bei dem Mörder um einen Profi handelt, auch die National Security Agency (NSA) mischt sich plötzlich in den Fall ein, da Baer angeblich Kontakte in den Iran hatte und unbewusst an deren Atomprogramm mitgearbeitet hat. Auf Grund dieser internationalen Brisanz wird der Fall zwar an das Bundeskriminalamt (BKA) abgegeben, doch Bussard und sein Team bleiben dran, denn die Ermittlungen haben neue brisante Erkenntnisse gebracht. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Auf dem Cover befindet sich eine sich drehende Münze, ein Blutfleck und eine Zahlenreihe. Sowohl die Bedeutung dieser Zahlenreihe, als auch die der Münze werden im Laufe der Geschichte klar und im Nachhinein betrachtet, könnte man, allein durch das Cover herausfinden wovon die Geschichte handelt. Der Titel passt zwar auf dem ersten Blick nicht wirklich dazu, aber wenn man ein bisschen darüber nachdenkt, passt er ausgezeichnet. Eigentlich ist ja Bussard der Protagonist, aber ich muss sagen, dass Anja, die ganz neu in sein Team gekommen ist, ihm den Rang abläuft. Er ist der abgebrühte, harte Kerl, der schon einiges mitgemacht hat und den fast nichts mehr schockieren kann. Einfach ein cooler Typ. Aber Anjas Verhalten konnte man einfach besser nachvollziehen, weil sie erst lernen musste mit den Umständen umzugehen und sich an die ganze Sache gewöhnen. Die Idee hinter der Geschichte ist wirklich ausgefallen und hat mir wirklich gut gefallen. Das einzige Manko, war der langsame Aufbau und das 2 Dinge etwas vorhersehbar waren, aber das sind nur kleine Kritikpunkte und ließen die Spannung nicht abbrechen, denn ich wollte wissen was es mit der ganzen Sache auf sich hatte. Insgesamt muss ich sagen, dass es sehr realistisch geschrieben ist und das es wirklich so geschehen könnte. Aber auch die Erklärungen der mathematischen Probleme waren verständlich und man konnte sie gut nachvollziehen und verstehen. Der Schreibstil war flüssig und man konnte es wirklich schnell lesen. Also von mir gibt es eine Leseempfehlung für alle Krimifreunde, die keine Abneigung gegen Mathematik haben und eine Punktzahl von 4.5 von 5 Punkten, wegen der 2 vorhersehbaren Dinge.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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