„Der erste beste Koch kann ein Land regieren.“ Lenins Appell für den Aufschwung der Arbeiterklasse wird in dieser Komödie neu ausgelegt. Von der Regierungssiedlung Gutdünken aus waltet der Staatsrat – sehr zur Unzufriedenheit der Bevölkerung. Die Aufständischen nahen, der Staatsrat muss fliehen. So wird möglich, was eben nur in der Erzählung möglich ist: die Köche und der Staatsrat tauschen Kleider. Die Verhältnisse werden umgedreht. Doch taugen die Angestellten zum Regieren? Können sie der herannahenden Macht der Nachbarreiche standhalten? Wer ist verantwortlich für die Fehler, die gemacht werden?
Die Komödie behandelt Fragen der Freiheit, des Klassenunterschieds und der Mündigkeit des Volkes. Meyer beleuchtet das große Spannungsfeld, welches entsteht, wenn inkompatible Interessen aufeinandertreffen. Eine denkwürdige Komödie, theatralisch wie sie sein sollte und mit einer guten Portion Witz geschrieben. Für alle, die Dramen mögen und auch auf der Suche nach einem Staat für das Volk sind.
So wird Politik gemacht.



