Ich muss zugeben, ich bin wirklich beeindruckt. Dachte ich anfangs noch, dass es unheimlich kompliziert ist zu fasten, belehrt mich dieses Buch eines Besseren.
ich habe schon so einiges an Fasten probiert, 16:8, 20:4 und was es alles gibt. Aber keine hat mich so richtig erfüllt, da irgendwann immer der Heißhunger kam. Was ich nicht wusste, Suppen und Säfte gehen auch. Das erklärt hier nämlich sehr eindrucksvoll der Autor und da ich Suppen liebe, werde ich das Ganze auch auf jeden Fall mal angehen!
Bleibt nur noch die Frage, was mit Allergikern ist und ob man das Ganze einfach so abwandeln kann. Außerdem werde ich wohl mal auf eine Fastenwoche bei Ralf Moll sparen, denn der Preis ist für uns "Normalsterbliche" nicht mal eben schnell zu bezahlen, dafür, dass viele "Patienten" 2 mal im Jahr bei ihm sind.
Ich für meinen teil finde dieses Buch super und vor allem für Einsteiger geeignet, die sich intensiv damit befassen wollen und auch mal keine ganze Woche oder länger fasten möchten, sondern nur mal Zwischendurch ein paar Tage. Wirklich super gemacht und sehr zu empfehlen, das Equipment ist auch nicht so teuer, wenn man keine Luxusprodukte braucht.
Ralf Moll
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Ralf Moll
Typgerecht Intervallfasten
Suppenfasten nach Moll
Individuell entsäuern
Das 5-Wochen-Programm für ein starkes Immunsystem
Voller Energie statt chronisch erschöpft
Neue Rezensionen zu Ralf Moll
Leider bin ich von diesem Buch enttäuscht - und spätestens auf Seite 25 hätte ich das Buch gerne "entschlackt", denn in gefühlt jedem dritten Satz kam das Wort "Schlacken", "entschlacken", "Schlacke" vor. Wenn man sich auch nur ansatzweise mit dem Thema auseinander setzt, weiß man, dass es solche "Schlacken" im Körper nicht gibt (bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung gibt es hierzu fundierte Informationen). Was mich noch gestört hat, war der doch des öfteren auftauchende Hinweis des Autors auf die von ihm kreierten Fastensuppen, die über seine website zu erwerben sind.
Der Ansatz, das Fasten und die Wirkweise davon zu erklären, ist gut gewollt; leider verzettelt sich der Autor immer wieder, so dass man doch leicht verwirrt wird. Der Selbsttest, zu welchem Typ man gehört (Bär, Tiger oder Reh - noch nie gehört? Macht nichts, ist den ayurvedischen Typen entlehnt), ist nicht schlecht. Allerdings hat er zumindest in meiner Familie und Bekanntenkreis ausschließlich Mischtypen zutage gefördert, so dass man es entweder als schwierig empfindet, sich den maßgeschneiderten Fastenplan auszusuchen, oder man sucht sich das aus, was man am liebsten mag. Dafür braucht es jedoch die Typeinteilung nicht. Gut fand ich den Rezeptteil, eine Empfehlung kann ich nicht aussprechen.
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Ralf Moll hat mit „Typgerecht intervallfasten“ ein sehr gutes, informatives Buch verfasst – ein Buch, welches Neulinge grundlegend in die Thematik Intervallfasten einführt.
Der Leser erfährt Wissenswertes über den Säure-Basen-Haushalt, Schlacken im Körper, gesundheitliche Probleme durch falsche Ernährung, welche Organe beim Entschlacken helfen können und vieles mehr. Mittels eines kurzen Ernährungsprotokolls kann der Leser seinen Ernährungsstil schnell den basischen oder sauren Ernährungsweisen zuordnen.
Sodann zeigt Moll drei Fastentypen auf, in deren Kategorien sich der Leser einordnen kann und so einen Hinweis auf für den jeweiligen Typ geeignete Fasten-Essgewohnheiten erhält. Wenn man sich eingeordnet hat, findet man im Buch einen einwöchigen Plan mit passenden Rezepten und Bewegungstipps, die leicht umzusetzen und nicht anstrengend sind, um die Anfangszeit des Fastens entspannt angehen zu können.
Wer keine Zeit findet, eine ganze Fastenwoche einzulegen, findet aber auch Tipps für einzelne Fastentage nach verschiedenen Zeitmustern (16:8 etc.). 66 Rezepte, die größtenteils vegetarisch/vegan sind bzw. sich schnell in solche abwandeln lassen, runden das Buch ab.
Fazit: Wer das Intervallfasten ausprobieren möchte, findet hier die Thematik von Grund auf erklärt vor. Auch die Einteilung in verschiedene Fastentypen ist ein hilfreiches Instrument für Neulinge. Der Rezeptteil ist etwas knapp bemessen, aber durch eine angeführte Tabelle mit basischen/sauren Lebensmitteln kann man auch selbst weitere geeignete Rezepte kreieren.
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