Ralf Nestmeyer

 4.3 Sterne bei 127 Bewertungen
Autor von Roter Lavendel, Die Toten vom Mont Ventoux und weiteren Büchern.
Ralf Nestmeyer

Lebenslauf von Ralf Nestmeyer

Ralf Nestmeyer ist ein deutscher Reisejournalist, Historiker und Autor. Ralf Nestmeyer lebt als freier Schriftsteller in Nürnberg. Er ist Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland. Seit 1994 veröffentlicht er mehr als zwei Dutzend Reiseführer und historisch-literarische Sachbücher („Hotelwelten“), zudem schreibt er für Zeitungen und Magazine. Seine Reportagen, Rezensionen und Artikel erschienen u. a. in der ZEIT, Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der Süddeutschen Zeitung, Nürnberger Zeitung sowie Spiegel online. Als Reiseschriftsteller arbeitet er hauptsächlich für den Michael Müller Verlag, die Reihe Merian und für den Emons Verlag. Er ist vor allem für seine Veröffentlichungen zu Frankreich, England und Italien bekannt. Seine Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt (Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Tschechisch und Ungarisch). Basierend auf den Media-Control-Daten des Jahres 2015 steht Nestmeyer mit einem Marktanteil von 0,9 % aller in Deutschland verkauften Reiseführer auf Platz 2 der „marktführenden Reiseführerautoren“.

Neue Bücher

Paris MM-City Reiseführer Michael Müller Verlag

Neu erschienen am 06.11.2018 als Taschenbuch bei Müller, Michael.

London MM-City Reiseführer Michael Müller Verlag

Neu erschienen am 06.11.2018 als Taschenbuch bei Müller, Michael.

MERIAN live! Reiseführer Nürnberg

Neu erschienen am 10.09.2018 als Taschenbuch bei Merian / Holiday ein Imprint von GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH.

Alle Bücher von Ralf Nestmeyer

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Roter Lavendel

Roter Lavendel

 (22)
Erschienen am 12.03.2015
Die Toten vom Mont Ventoux

Die Toten vom Mont Ventoux

 (15)
Erschienen am 26.04.2018
Hotelwelten

Hotelwelten

 (10)
Erschienen am 20.05.2015
Paris MM-City

Paris MM-City

 (10)
Erschienen am 19.03.2009
London

London

 (5)
Erschienen am 01.01.2009

Neue Rezensionen zu Ralf Nestmeyer

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MsChilis avatar

Rezension zu "Nürnberg - Fürth, Erlangen MM-City Reiseführer Michael Müller Verlag" von Ralf Nestmeyer

Schöne Übersicht, viele Informationen (Kurzbewertung)
MsChilivor 2 Monaten

Der Reiseführer wirkt im ersten Moment eher etwas "altbacken", das Innenleben macht das Äußere aber definitiv wett.
Der erste Eindruck war schon positiv, aber für mal schnell was suchen, ist dieser Reiseführer eher nicht. Man braucht Zeit die einzelnen Touren zu studieren. Doch ich finde es lohnt sich ein Blick  hinein.

Ich werde ihn bei der nächsten Tour gern zu Rate ziehen.

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K

Rezension zu "Languedoc-Roussillon Reiseführer Michael Müller Verlag" von Ralf Nestmeyer

Languedoc Roussillon ich war gut geführt und verführt...
Kattel82vor 2 Monaten

Ich habe diesen Sommer bei einer Leserunde diesen Reiseführer gewonnen und da ich keine anderweitigen Pläne für die Zeit hatte, mich spontan für eine Reise in die Region entschieden um die Qualitäten des Reiseführers vor Ort testen zu können.

Was soll ich sagen, ich war begeistert. Sowohl von der Region, die ich so gar nicht auf dem Schirm hatte, als auch vom Anstoß für die Reise, dem besagten Reiseführer, der mich zuverlässig geführt hat.

Ich bin seit längeren eine begeisterte Anhängerin der Reiseführer aus dem Michael Müller Verlag, wann immer möglich, greife ich auf eine Ausgabe aus dem umfangreichen Reportoire zurück und kenne somit schon einige Autoren und Regionen und wurde bisher noch nie enttäuscht, im Gegensatz zu anderen Reiseführern.

Was soll man groß zu einem Reiseführer aus dem Michael Müller Verlag sagen, wer sie kennt, schätzt sie und wer sie noch nicht kennt sollte sie definitiv kennenlernen.

Für mich stehen die Reiseführer immer für eine sinnvolle Gliederung. So auch hier, besonders gut gefallen hat mir die kleine Ergänzung mit Wanderrouten. Ausprobieren konnte ich keine, aber so trocken las es sich sehr gut. Es gibt zunächst eine allgemeine Einführung und am Beginn jeder Region nochmals eine spezifische.

Auch die vielen praktischen Informationen konnte ich hier wieder entdecken und habe sie mitunter auch genutzt. Tja und wenn mal für mich als Vegetarierin mit limitierten Budget mal nix passendes zu finden war, habe ich mir mit Google und Tripadvisor etwas zu suchen gewusst. Insgesamt hat mich der Reiseführer auf meiner kleinen Reise (7Tage) immer begleitet, egal wo es hin ging. Der Reiseführer war mir immer eine gute Begleitung.

Abschließend bleibt mir zu sagen. Vielen Dank für die Erfahrung mit dem Reiseführer und der Region. Für beides ein Lob und eine absolute Empfehlung.

Für wen es von Belang ist, ich habe mich auf Agde, Montpellier, Nimes und Carcassonne konzentriert gehabt. Jeweils sehr gut mit Bus und Bahn und Fuß zu bereisen.

P.S. eine kleine Kritik sei noch erlaubt, leider leider stimmen die Preise bereits kurz nach dem Erscheinen nicht mehr, aber so ist er halt der Lauf der Zeit

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danielamariaursulas avatar

Rezension zu "111 Orte in der Provence, die man gesehen haben muss" von Ralf Nestmeyer

Provence für Liebhaber
danielamariaursulavor 4 Monaten

Südfrankreich ist wunderschön und daher bin ich fast jedes Jahr dort. Daher ist es an der Zeit, mal was neues zu entdecken, die Augen auf kleine, feine Details zu richten.

Die 111 Orte sind alphabetisch geordnet und sie beginnen daher mit den größten Städten des hier dargestellten Teils der Provence: Aix-en-Provence (3 Orte) , Arles (6 Orte) und Avingnon (4 Orte). Arles bildet dabei den Schwerpunkt. Es ist auch wirklich wunderschön, allerdings sollte man vorher wissen, daß das Parken dort nicht sehr leicht ist, wir haben dort inzwischen unseren speziellen Parkplatz gefunden, da die Durchfahrt der Altstadt mit großen deutschen Limousinen an einigen Stellen fast unmöglich ist. So schön Arles auch ist, es ist im Sommer unglaublich heiß, man benötigt unglaublich viel Wasser, viele Ruhepausen oder einen der seltenen bewölkten Tage. Als Kind habe ich dort fast immer befürchtet verdursten zu müssen und meinen Kindern geht es heute auch bisweilen noch so. Sehr schön finde ich Ort Nr. 4 „Die Alycamps“ eine alte römische Begräbnisstätte von der Rilke und Hugo von Hoffmannsthal bereits schwärmten. Klingt jetzt erst mal nicht so spektakulär, allerdings sollte man wissen und das verschweigt der Autor, daß es sich um von der UNESCO anerkanntes Weltkulturerbe handelt. Dort wird übrigens die Modeschau des Hauses Gucci 2019 stattfinden, da es sich um die Geburtsstadt des legendären Designers Christian Lacroix handelt. Die Zahlungen von Gucci für dieses Privileg an die Stadt, soll für den Erhalt der Vielzahl römischer Stätten verwendet werden. (Diese Info stammt aus einer aktuellen frz. Frauenzeitschrift, nicht diesem Buch).
Da Frankreich außer Mode natürlich auch noch Kunst, Musik und Kultur zu bieten hat, gefiel mir der Blick in das Internierungslager in der Ziegelei von Les Milles bei Aix-en-Provence in welcher bedeutende Exilkünstler wie Lionel Feuchtwanger, Max Ernst und Golo Mann interniert waren. Dank der Vichy-Regierung sind auch im unbesetzten, freien Süden zeitweise bis zu 3.000 Menschen jüdischer Herkunft dort interniert und teilweise von dort mit Zügen nach Auschwitz deportiert worden. Die wenigsten haben dies überlebt. Gegenüber der Ziegelei kann man noch einen der historischen Eisenbahnwaggons sehen, die zur Deportation nach Auschwitz genutzt worden.
Dieser Leitfaden wendet sich aber nicht nur den Toten zu, sondern auch alljährlichen Highlights und somit Ort Nr. 79 der Mont Ventoux, der härtesten Bergetappe der Tour de France, an dem schon einige scheiterten oder zusammenbrachen und dessen Bezwingung so viele Gemüter beschäftigt hat, daß ich über diesen Ort letztes Jahr einen wirklich spannenden Krimi aus der Radrennwelt gelesen habe.
Mit 8 Orten liegt das Hauptaugenmerk wohl auf Marseille, das heutzutage auch wirklich für Besuche deutlich besser geeignet ist, als in meiner Kindheit. Die Stadt hat in den letzten Jahrzehnten einiges für einen Imagewandel, weg von der schmuddeligen Hochburg der Kriminalität vom Mittelmeer getan. An die lange Geschichte der Kriminalität erinnert Ort Nr. 66, mit dem legendärsten Gefangenen der Stadt, dem Graf von Monte Christo aus dem Meisterwerk von Alexandre Dumas dem Älteren, dem die Flucht von der Gefängnisinsel Ile d'If dem Ort des berrüchtigten Chateau d'If gelang. Da Marseille am Meer liegt, ist das Klima dort auch im Sommer deutlich erträglicher als im Hinterland und es gibt dort auch deutlich mehr zu entdecken, als man meint.

Die Auswahl ist sehr vielfältig und bunt gemischt, so das für jeden Geschmack eine Menge zu entdecken ist. Allerdings ist das abgedeckte Gebiet auch sehr groß und reicht für mehrere Urlaube, wobei man die zu besichtigen Orte auch im Hinblick auf Jahreszeit und Klima wählen sollte.

Was ich sehr schade finde und was bei mir zu einem Punkt Abzug führt, ist das einige Highlights, die im Vorwort erwähnt werden, wie z.B. der Pont du Gard, das gigantische Aquedukt, daß das römische Nimes mit frischem Gebirgswasser versorgte, oder die unendlich scheinenden Strände der Camargue überhaupt nicht aufgeführt sind. Da er sie offensichtlich zur Provence mitzählt, ist es ausgesprochen merkwürdig, sie außen vor zu lassen, sofern er nicht einen weiteren Führer für die Camargue, das Languedoc-Rousillon plant. Aber dann hätte er sie auch im Vorwort unerwähnt lassen sollen. Na gut, Ort Nr. 60 Les-Saintes-Maries-de-la-Mer gehört zur Camargue, da es sich aber so fernab der übrigen hier aufgezählten Orte befindet, ist es nicht im Kartenanhang zu finden. Wer diesen Ort besuchen möchte, sucht im Kartenmaterial vergeblich, er wird sich keinen Eindruck von seiner Lage machen können. Solche Pannen dürfen eigentlich nicht passieren.

Wirklich sehr interessant für alle, die die Provence schon kennen und neue Inspirationen suchen, für Neulinge eine facettenreiche Ergänzung zu klassischen Reiseführern.

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Gespräche aus der Community

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RNestmeyers avatar
Der ehe­mals erste reine Städ­te­rei­se­füh­rer des Micha­el Mül­ler Ver­lags führt den Leser nach Paris, in die Stadt der Fla­neu­re, der Kunst­lieb­ha­ber, Nacht­schwär­mer, Lie­bes­paa­re und Gour­mets.
In 13 aus­ge­wähl­ten Spa­zier­gän­gen prä­sen­tiert das Buch neben dem klas­si­schen Sight­see­ing-Pro­gramm mit Eif­fel­turm, Lou­vre, Mont­mart­re und Ver­sailles auch die mo­der­nen Sei­ten der fran­zö­si­schen Me­tro­po­le, etwa das gi­gan­ti­sche Büro- und Ge­schäfts­vier­tel La Dé­fen­se mit der Gran­de Arche, dem mo­der­nen Tri­umph­bo­gen, oder den fu­tu­ris­ti­schen Parc de la Vi­let­te mit sei­nem Wahr­zei­chen, dem Ku­gel­ki­no La Géode.
Am Schluss jedes Ka­pi­tels fin­det man einen um­fang­rei­chen Ka­ta­log prak­ti­scher In­for­ma­tio­nen, an­ge­fan­gen von Shop­ping­tipps bis hin zu In­for­ma­tio­nen über Re­stau­rants, Sze­ne­knei­pen und Cafés.
Ver­voll­stän­digt wird der Guide durch de­tail­lier­tes Kar­ten­ma­te­ri­al, das die Ori­en­tie­rung in der pul­sie­ren­den Mil­lio­nen­stadt er­leich­tert. Dazu Über­nach­tungs­tipps, Ver­an­stal­tungs­ka­len­der und jede Menge wei­te­rer In­for­ma­tio­nen, die bei einem Paris-Auf­ent­halt nütz­lich sind.
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