Ralf Nestmeyer Roter Lavendel

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Inhaltsangabe zu „Roter Lavendel“ von Ralf Nestmeyer

Eigentlich soll er den für die Provence so typischen Lavendel ablichten, doch in Avignon werden einem Fotografen historische Dokumente anvertraut, die eine Serie von mysteriösen Ereignissen in Gang setzen. Detail für Detail, Schicht für Schicht, deckt er vor traumhafter Kulisse ein ungeheuerliches Geheimnis auf.

Ein kurzweiliger Krimi mit viel Lokalkolorit, genau die richtige Ferienlektüre.

— Martinchen

Wie ein Urlaub mit Freunden

— BuchBarbie

Spannend, aber zum Teil etwas konstruiert!

— Astriduccia

Stimmungsvolle Provence, allerdings alles andere als ein Krimi. Anspruchsvoll.

— fredhel

ein spannendes Debüt - leider wenig Krimi

— Bellis-Perennis

Wunderbare Mischung aus ein wenig historischem Roman, Reisebericht und ein klein wenig Krimi

— Buchraettin

Provence Krimi? Provence: Ja, absolut! Krimi: Nein, leider kaum als solcher erkennbar. Trotzdem schön zu lesen!

— angi_stumpf

kein Krimi, aber ein wundervoller Streifzug durch die Vergangenheit und Gegenwart der Provence.

— LittleMissEMmA

Ein Buch das mich gefordert hat

— Gelinde

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  • Ein Krimi der anderen Art

    Roter Lavendel

    BuchBarbie

    20. January 2016 um 08:14

    Der Ich-Erzähler, ein unzufriedener Werbefotograf, dessen Beziehung gerade in die Brüche gegangen ist, nimmt uns mit in die Provence, wo er Fotos für einen Kalender schießen und sein Leben neu ordnen will. Schon auf der Zugfahrt macht er die Bekanntschaft mit Michel Perras ohne zu ahnen, dass dieser den Aufenthalt im Süden Frankreichs für den Fotografen zu einer Detektivgeschichte werden lässt. Im Stil einer Reiseerzählung – und von Reiseführern versteht der Autor einiges – lässt Ralf Nestmeyer das literarische Ich berichten: von klischeebehafteten Tagesabläufen mit lila Lavendelfeldern, Rotwein, Baguette und Käse. Mit Sitzplätzen im Schatten, unter Olivenbäumen, am Wasser, die Kühle suchend. Mit guten Freunden und flüchtigen Bekannten, belanglosem Lamentieren über Kunst und Kultur, Land und Leute. Und dennoch habe ich mich keinen Augenblick bei der Lektüre gelangweilt. Es fühlte sich eher wie ein erholsamer Urlaub mit Freunden an. Wer an actionreichen, spannungsgeladenen Krimis à la Dan Brown interessiert ist, sollte gewarnt sein, aber trotzdem einen Blick riskieren. Denn im Letzten handelt es sich tatsächlich um einen Krimi und damit um den Versuch, ein Verbrechen aufzuklären. Interessant sind der historische Hintergrund und die Beschreibung der Gegend. Beides scheint mir akribisch recherchiert. Auf jeden Fall machen sie Lust, mehr über diese Dinge zu erfahren, vielleicht sogar selbst in die Provence zu reisen. Nestmeyer’s Liebe zu diesem Landstrich leuchtet jedenfalls hinter jedem Satz.

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  • mehr Roman als Krimi, aber gut

    Roter Lavendel

    dieFlo

    12. January 2016 um 08:30

    Eine Auszeit, wer will die nicht und diese nimmt sich ein Fotograf und reist in die Provence - Lavendelblüten fotografieren, relaxen, ... auf der Zugreise beginnt er das Gespräch mit einem alten Mann, der ihm etwas anvertraut, der ihm um Hilfe bittet. Eine Reise in die Vergangenheit beginnt, spannend mit Rätseln - nun bin ich eher der Thriller Fan und denke für mich ist dies eher ein wunderbarer Roman, aber er hat ja Spannungen und die Spurensuche wir dem Krimi Klischee ja gerecht. Die Gegenwart wird mit der Vergangenheit getauscht und zurück - die gelingt dem Autor richtig gut. Man liest und ist mit Spannung  und Begeisterung dabei.  Da ich selbst unheimlich gern fotografiere, überzeugte der Roman eben auch damit - ich will jetzt unbedingt einmal nach Frankreich und auch Lavendel fotografieren.  Egal ob Krimi- oder Romanliebhaber - ihr werdet es lieben. Fazit:  ein wunderbares Debüt

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  • Lavendelfarben

    Roter Lavendel

    fredhel

    18. September 2015 um 17:00

    Ein Werbefotograph ist der schillernden, oberflächlichen Modewelt überdrüssig geworden. Er entflieht ihr, ebenso wie einer auf Babywunsch und Eigenheimidylle hinsteuernden Beziehung, indem er von einem Freund einen Auftrag in der Provence übernimmt. Lavendel soll ansprechend für einen Kunstkalender in Szene gesetzt werden. Schon auf der Hinreise macht der Erzähler die Bekanntschaft eines älteren Herrn, der ihm von seiner Suche nach dem verstorbenen Vater erzählt und dann plötzlich spurlos verschwindet. Übrig bleibt ein Bündel Aufzeichnungen und alte Fotos, in die sich der Protagonist vertieft und die ihn zu weiteren Recherchen antreiben. Ralf Nestmeyer nimmt seine Leser fast sinnlich mit auf diese Sommerreise, man spürt die gleißende Sonne, riecht die duftenden Lavendelfelder, schmeckt die würzige Küche der Provence. Die Tage gleiten fast nahtlos ineinander über, und auch die Information lassen sich nur langsam einsammeln. Man fragt sich schon, wieso "Roter Lavendel" als Krimi firmiert, als endlich auf den letzten Seiten tatsächlich eine Leiche auftaucht und sich die Rätsel klären. Für mich ist dieser Roman eindeutig zuwenig Krimi, schon gar kein Provence Krimi, wie auf dem Cover angekündigt. Nein, er ist vielmehr ein eindringlicher und ernsthafter Roman, der unter anderem Einblicke in die französische Widerstandsbewegung im zweiten Weltkrieg gewährt, und somit eine angenehm anspruchsvolle Überraschung darstellt.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213

    kubine

    01. July 2015 um 15:47
  • Debütautoren 2015 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    elane_eodain

    Auf in ein neues Jahr, in dem wir gemeinsam deutschsprachige Debütautorinnen und -autoren und ihre Bücher entdecken! ________________________________________________________________  Da Dani vom lovelybooks-Team zeitlich die Betreuung dieser Aktion nicht mehr schafft, übernehme ich das in diesem Jahr und hoffe, dass ich dem gerecht werden kann. Denn diese schöne Aktion soll fortgeführt werden, damit wir wieder gemeinsam Debüts entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen können. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestsellerautoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen. Wir möchten das gemeinsam ändern. Bestimmt werden wir wieder besondere Buchperlen entdecken können! ________________________________________________________________  Ablauf der Debütautorenaktion: Es geht darum, möglichst viele Bücher deutschsprachiger Debütautoren zu lesen, also Bücher von Autoren, die erstmalig zwischen 1. Januar 2015 bis Ende 2015 ein Buch/einen Roman in einem Verlag veröffentlichen und gerne selbst aktiv bei der Aktion mitmachen möchten. Von Seiten des lovelybooks-Teams selbst werden wieder Leserunden und Buchverlosungen gestartet, die die Kriterien für die Debütautorenaktion erfüllen, und auch passende Aktionen, die von Verlagen & Autoren gestartet werden, zählen mit. Außerdem dürft Ihr auch selbst gerne Autoren vorschlagen - am besten schickt Ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen der Autorin/des Autors und einem direkten Kontakt, dann werde ich sehen, was sich da machen lässt. Wenn Ihr diesem Thema folgt, könnt ihr eigentlich nichts verpassen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 29. Januar 2016 zu lesen und zu rezensieren. 'Debütautor/in' ist, wer bisher noch kein deutschsprachiges Buch in einem Verlag veröffentlicht hat und im Jahr 2015 nun das erste Buch bzw. die ersten Bücher in einem Verlag erscheint/erscheinen. Eine Ausnahme bilden Romandebüts sowie das erste Buch unter dem eigenen Namen oder einem neuen Pseudonym. Diese zählen ebenfalls. Alle Bücher, die im Debütjahr der Autorin/des Autors erscheinen und zu denen es Aktionen mit Autorenbeteiligung gibt, sind dabei. Das heißt, es können auch mehrere Bücher einer Autorin/eines Autors zählen, nicht nur der Debütroman. Wichtig: Es werden keine Ausnahmen gemachen, wenn der Erscheinungstermin vor 2015 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint. Außerdem muss die Autorin/der Autor in irgendeiner Form selbst an der Aktion teilnehmen, wie beispielsweise die Leserunde begleiten, an einem Tag Fragen beantworten o. ä. Wie kann man mitmachen? Schreibt hier im Thread einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet. Ich verlinke dann diesen Beitrag unter eurem Mitgliedsnamen in der Teilnehmerliste. Bitte nutzt euren Anmeldebeitrag auch, um euren Lesefortschritt mit allen Rezensionen von gelesenen Debüts festzuhalten - ihr müsst nicht jede Rezension extra posten, sondern es reicht diesen Sammelbeitrag aktuell zu halten. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Die Teilnehmer- und die Punkteübersicht werden aber nur alle paar Wochen, in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Wenn ich eine Aktualisierung durchgeführt habe, weise ich in einem neuen Beitrag darauf hin. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich. Es wird über das Jahr verteilt Leserunden und Buchverlosungen geben, bei denen man Bücher gewinnen kann, die hier zur Debütautorenaktion zählen. Somit kann sich ein Einstieg jederzeit noch lohnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Hörbücherversionen der Bücher zählen ebenfalls. Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts (aus den angehängten Büchern) im Jahr zu lesen/zu hören und zu rezensieren, wird am Ende eine kleine Überraschung verlost, gesponsert von lovelybooks. Und wie bei Überraschungen üblich, bleibt der Inhalt bis zum Auspacken geheim. ;-) Bitte listet wirklich nur Rezensionen zu den unten angehängten Büchern auf. Wenn ihr ein Buch entdeckt, von dem ihr denkt, dass es zählen müsste, schreibt mir bitte eine Nachricht und ich überprüfe das (wenn nötig in Rücksprache mit dem lovelybooks-Team). Diese Bücher dann bitte auch erst in Euren Rezensionslinks auflisten, wenn meine Zusage gemacht ist bzw. das Buch im Startbeitrag angehängt ist. Habt bitte Verständnis dafür, wenn meine Antwort auf eine Anfrage mal etwas länger dauert. Ich betreue diese Aktion in meiner Freizeit und habe dementsprechend nicht jeden Tag ausreichend Zeit, um sofort zu reagieren. Aber ich gebe mir Mühe, versprochen! Und sollte ich Leserunden/Buchverlosungen übersehen, die hier eigentlich zählen müssten, dann habt bitte auch da Nachsicht und schreibt mir eine PN. Wenn der Titel tatsächlich passt, werde ich diesen dann an den Starbeitrag anhängen. Jede Unterstützung dahingehend ist mir sehr willkomen! Ich wünsche uns allen viel Spaß & Freude beim Entdecken neuer Autoren und ihren Büchern, sowie beim Plaudern! :-) ________________________________________________________________  Für Autoren: Du bist Autorin/Autor und veröffentlichst in diesem Jahr Dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest Dich an der Debütautorenaktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Marina.Mueller@aboutbooks.de für weitere Informationen! ________________________________________________________________  PS: Natürlich darf hier im Thread auch munter geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt-)AutorInnen herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde und Autorenkollegen zu dieser Aktion einladen.  ________________________________________________________________  Aktuelle Leserunden und Buchverlosungen: (HINWEISE: Zur besseren Übersicht lösche ich ältere Links nach und nach, alle Bücher bleiben aber unten angehängt, so dass man mit einem Klick auf ein Buch auch leicht die dazugehörige Lese-/Fragerunde/Verlosung finden kann. Die Angaben zur Bewerbungsfrist sind ohne Gewähr.) Teilnehmer: (insgesamt 156 Teilnehmer und bisher 893 gelesene Debüts) Auswertung: 01.02.2016, aktualisiert am 02.02.2016 - 73california 0 von 15 Debüts - Alchemilla 0 von 15 Debüts - Allegra2014 0 von 15 Debüts - Anja_Seb 22 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - annabchzk 0 von 15 Debüts - Annabel 0 von 15 Debüts - annlu 17 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - Areti 15 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - Arizona 3 von 15 Debüts - Bambi-Nini 4 von 15 Debüts - BeaSurbeck 9 von 15 Debüts - Bellis-Perennis 20 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - Biest 10 von 15 Debüts - birdsong 0 von 15 Debüts - BookfantasyXY 7 von 15 Debüts - Bookflower 1 von 15 Debüts - Brilli 11 von 15 Debüts - Buchblume 3 von 15 Debüts - Bücherwurm 0 von 15 Debüts - Buchraettin 17 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! - BUECHERLESERjw 0 von 15 Debüts - CaptainSwan 0 von 15 Debüts - Caroas 3 von 15 Debüts - Cellissima 2 von 15 Debüts - ChAoT89 0 von 15 Debüts - chatty68 7 von 15 Debüts - Chiara-Suki 0 von 15 Debüts - Chirise 1 von 15 Debüts - ChrischiD 15 von 15 Debüts - CHALLENGE GEMEISTERT! 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Aktiv: Wander- und Tauschthread zur Debütautorenaktion 2015  Aktiv: Votingliste "Beste/r deutschsprachige/r Debütautor/in 2015" 

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    • 1469
  • Blühender Lavendel in der Provence, ein Paket Briefe ....

    Roter Lavendel

    Bellis-Perennis

    07. June 2015 um 09:16

    Der Autor schreibt vor allem Sachbücher und Reiseliteratur. Das merkt der Leser auch bei diesem Krimi, der in der ICH-Form geschrieben ist. Wenn ich seinen Namen nicht überlesen habe, so erfährt der Leser nicht, wie der "ICH" überhaupt heißt. Das ist einerseits reizvoll, da sich der Leser völlig in die Rolle des Protagonisten hineinversetzen kann, andererseits verflacht die Figur meinem Empfinden nach dadurch. Wunderschöne Beschreibung von der Landschaft, der historischen Plätzen und Gebäuden - sowohl innen als auch außen. der Duft des Lavendels war für mich deutlich riechbar. Die Idee der Handlung fand ich sehr spannend. Der "ICH-Erzähler" scheint ein bisschen ein Womanizer zu sein, steigt er doch mit mehreren Frauen in kurzer Zeit ins Bett. Das Ende kam so schnell, dass ich nachsehen musste, ob in meinem Exemplar alle Seiten vorhanden sind. Das hat mir nicht so gut gefallen. Vor allem lässt der Autor den Leser mit der Frage "WARUM wurde Monsieur Perras ermordet?" alleine.

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  • Wo ist da der Krimi

    Roter Lavendel

    Mariposa93

    21. April 2015 um 18:20

    Der Fotograph reißt nach Frankreich umd Lavendelfelder für einen Auftrag eines Freundes zu fotographieren. Ein alter Mann gibt ihm Dokumente zur Verwahrung und verschwindet. Der Fotograph fängt an zu stöbern und stößt auf eine interessante Geschichte aus der Vergangenheit. Der Vater des alten Mannes ist darin verwickelt. Nach und nach deckt der Foograph die Geschichte auf und entdeckt dabei, dass der alte Mann ermordet wurde. Mir persönlich fehlt etwas Krimi in der Geschichte. Es geht viel mehr um die Entdeckung der Geschichte des alten Mannes als darum sein Verschwinden und den Mord auf zu klären. Die Geschichte an sich ist sehr gut erzählt, vor allem, wie sie gelöst wird. Das Buch hat mir trotzdem ganz gut gefallen. Die Beschreibungen der Landschaften sind sehr gut gelungen und man erfährt etwas über die Geschichte aus dem zweiten Weltkrieg in Frankreich.

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  • Leserunde zu "Roter Lavendel" von Ralf Nestmeyer

    Roter Lavendel

    RNestmeyer

    Lieber Leserin, lieber Leser, nach zahlreichen Reiseführern zu Südfrankreich (vielleicht war der eine oder andere ja schon mal mit mir "unterwegs") habe ich jetzt meinen ersten Kriminalroman geschrieben, der selbstverständlich in der Provence spielt. Kein klassischer Whodunit-Krimi mit Thriller-Elementen, sondern eine poetische Annäherung verknüpft mit einer historischen Spurensuche, da mich als Historiker das Thema Résistance schon immer interessiert hat. Ich würde mich über eine rege Beteiligung freuen! Herzliche Grüße Ralf Nestmeyer Verlagsinformation Ralf Nestmeyer Roter Lavendel Provence Krimi Eigentlich soll er den für die Provence so typischen Lavendel ablichten, doch in Avignon werden einem Fotografen historische Dokumente anvertraut, die eine Serie von mysteriösen Ereignissen in Gang setzen. Detail für Detail, Schicht für Schicht, deckt er vor traumhafter Kulisse ein ungeheuerliches Geheimnis auf. Poetisch, tiefgründig und vielschichtig Ralf Nestmeyer ist mit »Roter Lavendel« ein äußerst vielschichtiges Krimidebüt gelungen, das vom riesigen Wissen und persönlichen Bezug des Autors zur Provence lebt. Geschrieben in einer ruhigen, poetischen Sprache und durch den fotografisch- erfahrenen Blick der Hauptfigur gelingt es dem Roman, die wunderschönen Landschaften im Südosten Frankreichs einzufangen. Der Kriminalfall und dessen Auflösung bestechen eher durch Tiefgründigkeit als actionreiche Szenen, was in den Gesamtton des Textes passt. Lebendig geschilderte historische Bezüge, die tief in ein weitgehend unbekanntes Kapitel der Résistance-Bewegung in Frankreich des Zweiten Weltkriegs blicken lassen und von einer tragischen Liebesgeschichte erzählen liefern eine interessante, süffig aufgearbeitete Unterfütterung des Krimiplots. »Roter Lavendel« ist eine kriminalistische Reise durch die Provence, ihre Kultur, Landschaft und Lebensweise, auf der Suche nach einem Mörder. Ralf Nestmeyer ist Historiker, Reisejournalist und Autor mehrerer Reiseführer, zum Beispiel über die Provence und Südfrankreich (Michael Müller Verlag); zudem hat er für den Insel Verlag ein Buch über »Französische Dichter und ihre Häuser« sowie einen literarischen Reiseführer über die Provence und die Côte d‘Azur (Klett-Cotta Verlag) geschrieben. www.nestmeyer.de

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    • 211
  • Geheimnisvolle Provence

    Roter Lavendel

    ChrischiD

    12. April 2015 um 21:46

    Eigentlich führt ihn ein Auftrag in die Provence. Doch das Fotografieren von Lavendelfeldern nimmt mehr und mehr an Bedeutung ab. Grund dafür ist ein Mitreisender, der dem Fotografen historische Dokumente überreicht, von denen er glaubt, dass sie in seinem eigenen Zimmer wohl nicht mehr sicher seien. Tags darauf ist der Mann verschwunden und der Fotograf beginnt sich mit den hinterlassenen Aufzeichnungen auseinander zu setzen. Dabei gerät er auf die Spuren einer mysteriösen Geschichte, die viel mehr preis zu geben hat als es zunächst den Anschein macht. Vorneweg sei gesagt, dass es sich bei „Roter Lavendel“ nicht um einen klassischen Krimi handelt und man entsprechend nicht mit einer bestimmten Erwartungshaltung an die Lektüre heran gehen sollte, da man dadurch möglicherweise enttäuscht wird. Viel mehr liegt hier ein Spannungsroman vor, der dem Leser Land und Leute nahe bringt, dabei aber auch ein wohl gehütetes Geheimnis aufdeckt. Die Nachforschungen des Fotografen und seine Neugier darauf zu erfahren was damals geschehen ist, sind die Elemente, die den Leser mitreißen und in die Provence entführen. Auf Grund der sehr detaillierten und liebevollen Darstellung der Umgebung hat man sogleich ein mehr als authentisches Bild vor Augen, egal ob man bereits einmal in dieser Gegend war oder nicht. Es fühlt sich ein wenig an wie Urlaub, Abschalten vom Alltag, doch im Hintergrund lauert etwas, das entdeckt werden möchte, wodurch es nicht zur gänzlichen Entspannung kommen kann. Gebannt verfolgt man den Weg der Nachforschungen und wird dabei natürlich dazu animiert selbst zu überlegen inwiefern sich hier welche Zusammenhänge ergeben könnten. Dies erweist sich allerdings als gar nicht so einfach, denn es tauchen immer wieder Indizien und Hinweise auf, die plötzlich in eine andere Richtung weisen. Bis zum Schluss ergeben sich neue Spuren, doch zeichnet sich schließlich doch die erfolgversprechendste ab. Ein wenig schade ist es, dass nicht alle Fragen, die der Leser sich während der Lektüre stellt, beantwortet werden. Auch wenn diese gar nicht primär mit dem zu lüftenden Geheimnis zusammenhängen, hätte man schon gerne noch das ein oder andere erfahren. Nichtsdestotrotz sollte man sich auf „Roter Lavendel“ einlassen, ohne zuvor gewisse Erwartungen zu haben, dann wird man nicht nur mit einem Schlag in die Provence katapultiert, sondern kommt auch einem merkwürdigen Geheimnis auf die Spur.

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  • Ein stimmungsvoller Spannungsroman über Familiengeheimnisse

    Roter Lavendel

    TochterAlice

    06. April 2015 um 10:53

    - und über die Provence! Diese ist von Anfang an als stimmungsvolles Setting, ja, fast als eigenständiger Akteur in die Handlung eingebunden: Ein deutscher Fotograf, schon lange mit der Gegend verbunden, bekommt einen tollen Fotoauftrag; er soll Lavendel fotografieren! Wer könnte dem widerstehen! Doch auf dem Weg zum Job trifft er Monsieur Perras, einen freundlichen, schon älteren Herren, und bekommt - ganz durch Zufall - Dokumente mit Fotos zur Verwahrung. Beides weist zurück in die Zeit der Resistance, als Franzosen im Untergrund heldenhaft sowohl gegen die von Petain "aufgezogene", deutschfreundliche Vichy-Regierung als auch gegen die Nazis selbst kämpften und große Verluste hinnehmen mussten. Der Herr meldet sich nicht wieder und so begibt sich der deutsche Fotograf selbst auf die Suche. Und stößt auf Spannendes, Weitreichendes, Geheimnisvolles. Die Geschichte der Resistance, des Petain-Regimes ist aufs Fesselndste in die Handlung eingebaut - doch ein Krimi ist es nicht. Wer jedoch auf stimmungsvolle Spannungsliteratur - ein bisschen im Stil von Katja Maybach, wenn auch ohne mehrere Erzählebenen - steht, sich für Historisches interessiert und zudem nicht genug von der Provence kriegen kann - der ist mit diesem Buch gut bedient. Kein Krimi im eigentlichen Sinne, eher ein Roman, in dem lang zurückliegende Geheimnisse aufgedeckt werden, wenn auch durchaus Tote vorhanden sind. Aber eben nicht unbedingt in Krimi-Manier. Wenn man dieses Buch von vorneherein an eine andere Zielgruppe, nämlich die oben genannte, adressieren würde, könnte es sicher mehr und begeistertere Leser finden. Mir jedenfalls, die ich eher durch Zufall darauf stieß, hat das Buch ein paar stimmungsvolle und erquickliche Lesestunden, viele neue historische Informationen über die Provence in den 1940er Jahren und eine gewisse kribbelige Unruhe beschert. Letztere hängt damit zusammen, dass mir das Buch ganz große Lust auf die nächste Provence-Reise gemacht hat!

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  • Provence - Resistance - Krimi...

    Roter Lavendel

    gndu59

    04. April 2015 um 22:53

    Ein wirklich schöner Roman über die Provence, macht Lust auf Reisen, interessant der Bezug zur Resistance. Der Versuch daraus noch einen Krimi zu machen ist dann aber nicht gelungen, das war zuviel des Guten.
    Trotzdem, ein Buch das Spaß beim Lesen macht.

  • Leider nicht als "Krimi" erkennbar ...

    Roter Lavendel

    angi_stumpf

    31. March 2015 um 14:56

    Wenn es um Südfrankreich und die Provence geht, dann bin ich sofort dabei! Das ist mein absolutes Lieblingsurlaubsgebiet, das wir mindestens ein Mal jährlich bereisen - und über das ich auch gerne Bücher lese. So habe ich mich auch sehr auf dieses Buch gefreut, zumal es auch noch aus der Feder von Ralf Nestmeyer stammt, dessen wundervolle Reiseführer uns in jedem Urlaub begleiten. Die Geschichte: Ein Werbefotograf reist in die Provence, um dort Lavendelbilder für einen Kalender aufzunehmen. Auf der Zugfahrt dorthin lernt er einen älteren Mann kennen und hilft diesem aus einer Notsituation. Später vertraut ihm der Mann (Michel) einen Stapel Fotografien und Dokumente aus der Zeit des 2. Weltkrieges an. Er bittet den Fotografen, die Dinge für ihn aufzubewahren, doch leider verschwindet er kurz darauf spurlos. Zusammen mit einer Lehrerin begibt sich der Fotograf schließlich auf Spurensuche: welches Geheimnis steckt hinter den Dokumenten? Und wird Michel jemals wieder auftauchen? Meine Meinung: Wie erwartet, entpuppte sich das Lesen dieses Krimis als kleiner Kurzurlaub für mich: sehr ausführliche Beschreibungen der Landschaft, der Orte, der regionalen Spezialitäten und der provenzalischen Lebensart ließen mich in lebendigen Erinnerungen schwelgen. Der Autor hat auch unglaublich viele historische Fakten und Informationen zu berühmten Persönlichkeiten, die in dieser Gegend von Bedeutung sind, in die Handlung eingeflochten. Jetzt aber zum eher negativen Teil, wenn man bedenkt, dass dieses Buch als “Krimi” verkauft wird: die vorgenannten Beschreibungen nehmen den Großteil des Buches ein, von einer Krimihandlung ist kaum etwas spürbar. Wirkliche Spannung habe ich leider zu keinem Zeitpunkt empfunden, dafür umso mehr Freude am Wiedererkennen von diversen Schauplätzen. Was die Personen betrifft: die Handlung wird aus Sicht des Fotografen geschildert, der leider namenlos bleibt. Wirklich gestört hat dieser Umstand zwar nicht, denn man kann sich durchaus ein gutes Bild von ihm machen. Er ist ein Mann, der gerade irgendwie in der sprichwörtlichen “Midlife-Crisis” steckt: unzufrieden mit allem und etwas planlos, was seine Zukunft betrifft. Die übrigen Protagonisten werden auch recht lebendig charakterisiert, aber große Sympathien konnte ich für niemanden entwickeln. Es wird auch sehr Wert auf Zwischenmenschliches gelegt: Beziehungsprobleme, Affären, eine aufkeimende Liebesgeschichte und sogar Diskussionen über verschiedene Lebenskonzepte und Kinderlosigkeit nehmen viel Platz in der Geschichte ein. Das gehört für mich in dieser Ausführlichkeit keinesfalls in einen Krimi und stört mich immer enorm, vor allem die Bettszenen. Interessant waren dagegen die zahlreichen Informationen über die Aktivitäten des französischen Widerstands in der Provence im 2. Weltkrieg. Man merkt doch sehr deutlich, dass der Autor ein Historiker ist. Was das Ende betrifft: das kam mir etwas zu abrupt und vieles bleibt ungeklärt. Der Mörder ist zwar bekannt, aber ein kurzer Epilog wäre durchaus wünschenswert gewesen. Fazit: Provence Krimi? Provence: Ja, absolut! Krimi: Nein, leider kaum als solcher erkennbar. Trotzdem schön zu lesen! 3,5 Sterne

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  • Lavendelstimmung

    Roter Lavendel

    esposa1969

    30. March 2015 um 16:03

    == Buchbeschreibung: == Eigentlich soll er den für die Provence so typischen Lavendel ablichten, doch in Avignon werden einem Fotografen historische Dokumente anvertraut, die eine Serie von mysteriösen Ereignissen in Gang setzen. Detail für Detail, Schicht für Schicht, deckt er vor traumhafter Kulisse ein ungeheuerliches Geheimnis auf. == Leseeindrücke: == Der Kriminalroman "Roter Lavendel" aus der Feder des Autors Ralf Nestmeyer, entführt uns in die traumhaft söhne Provence. Die Handlung wird aus der Sicht des Werbe- und Modefotografs und dessen Ego-Perspektive berichtet. Er beschreibt zu Beginn der Handlung, wie er sich mit einem befreundetet Fotograf zuvor traf und wie es zu dieser Reise in die Provence kam. Doch das Fotografieren der Lavendelmotive rückte alsbald in den Hintergrund, als er von einem Hotelgast ein historisches Dokument anvertraut bekommt und dieser Mann kurz darauf verschwindet. Bei seinen Nachforschungen gerät der Fotograf immer tiefer in einen Sog einer mysteriösen Geschichte. Dieser Roman, der eher ein spannender Gesellschaftsroman, denn ein Krimi ist, las sich dennoch sehr fesselnd und angenehm. Die Schauplätze werden ebenso gut beschrieben, wie die Charaktere. Gerade der Lokalkolorit der Provence ist es, der mich so fasziniert hat bei diesem Roman. Stellenweise hatte ich das Gefühl die blühende Lavendelfelder zu spüren. Das Cover mit eben einem solchen Motiv tut sein übriges dazu, diese Stimmung einzufangen. Da der Fotograf aus der Ich-Sicht schreibt, sollte man gut in seine Rolle hineinschlüpfen können, da er aber namenlos bleibt, blieb er für mich auch eher ein Fremder. Der Schreibstil des Autors liest sich wunderbar flüssig und angenehm kurzweilig. Die 15 anschaulich beschriebenen Kapitel verteilen sich auf 222 Seiten, die Schrift war gut leserlich groß. Auch wenn der Krimi kein direkter Krimi war, habe ich mich dennoch gut und angenehm unterhalten gefühlt und vergebe sehr gerne 5 Sternen! ©esposa1969

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  • Noch vier Sterne für einen tollen Roman, aber einen Krimi darf man sich nicht erwarten

    Roter Lavendel

    Antek

    29. March 2015 um 18:19

    Ein Fotograf, der nach der Trennung von seiner Freundin eine Auszeit braucht und sich vielleicht auch beruflich neu orientieren will, ergreift die Chance für einen Bekannten einen Auftrag zu übernehmen. Er soll für einen Kalender den für die Provence so typischen Lavendel ablichten. Genau dort wollte er sowieso hin und deshalb kommt ihm diese Gelegenheit mehr als gelegen. Schon während der Zugfahrt macht er Bekanntschaft mit einem alten Mann, der dann auch in Avignon im selben Hotel absteigt. Bei einem gemeinsamen Abendessen erzählt Monsieur Perras dem Fotografen davon, dass er auf der Suche nach Spuren seiner Eltern sei. Ein Unbekannter hat ihm ein Päckchen mit Schriftstücken geschickt, dem er einen lang erhofften Hinweis auf seinen im Zweiten Weltkrieg verstorbenen Vater entnehmen konnte. Diese Schriftstücke sind für den alten Mann sehr wichtig und deshalb bittet er den Fotografen, diese bis zu seiner Abreise bei sich aufzubewahren. Am nächsten Tag ist der Mann spurlos verschwunden? Roter Lavendel ist für mich mehr Roman als Krimi. Ich kann nicht behaupten, dass mich Krimispannung an dieses Buch gefesselt hätte. Trotz allem hat ich das Lesen wirklich Vergnügen bereitet und ich konnte einiges lernen. Der Roman, sprüht vor tollen Landschaftsbeschreibungen, man hat wirklich das Gefühl selbst mit vor Ort zu sein. Die Eindrücke werden so gekonnt dargestellt, dass ich die Umgebung, die besuchten Orte, oder die Sehenswürdigkeiten, wirklich bildlich vor mir hatte. Die Lektüre war für mich fast wie ein kleiner Ausflug in diese Gegend. Geschlemmt wird natürlich auch und bei den leckeren regionalen Köstlichkeiten ist mir nicht nur einmal das Wasser im Mund zusammengelaufen. Da ich auch geschichtliches Interesse habe, hat mir auch der Einblick in die Kriegsgeschichte sehr gut gefallen. Bisher wusste ich nicht so viel über den Widerstand der Resistance. Durch Briefe, Ausstellungsbesuche oder Zeitzeugenbefragungen, die hier dargestellt werden, wird Geschichte lebendig und es macht Spaß, etwas dazu zu lernen. Die Charaktere, tja der Fotograf, der im Übrigen keinen Namen hat, ist mir ein wenig fremd geblieben. Ob das an seiner Namenslosigkeit oder an seiner kühlen, distanzierten Art liegt, mag ich nicht zu beurteilen, wahrscheinlich beides. Ich konnte mich nicht wirklich in ihn hineindenken oder fühlen. Sehr sympathisch empfand ich aber Fabienne, eine Professorin, die ihn bei seiner Suche unterstützt. Der Schreibstil hat mich wirklich begeistert. Detailreiche Beschreibungen, tolle Sprachbilder, ein anspruchsvoller Sprachstil, der aber trotz allem leicht und flüssig zu lesen ist. Man merkt ganz deutlich, dass Ralf Nestmeyer mit Leib und Seele Historiker und Reisejournalist ist. Was jedoch den Krimi betrifft, der kam mir völlig zu kurz. Der alte Mann verschwindet spurlos, dann aber begibt sich der Fotograf auf die Spurensuche, die wohl Monsieur Perras selbst betreiben wollte. Erst auf den letzten zwanzig Seiten widmet sich das Buch wieder dem spurlosen und mysteriösen Verschwinden. Für einen Krimi ist mir das zu wenig.

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  • Roman über die Provence mit wunderbaren Naturbeschreibungen

    Roter Lavendel

    tweedledee

    29. March 2015 um 15:25

    In "Roter Lavendel" entführt uns der Autor Ralf Nestmeyer in die wunderschöne Landschaft der Provence. Sein Protagonist, eigentlich Modefotograf, reist in die Provence um Bilder für einen Lavendel-Kalender zu erstellen. Er reist mit dem Zug und lernt auf der Fahrt Monsieur Perras kennen. Sie steigen im gleichen Hotel ab, Monsieur Perras erzählt von seiner Vergangenheit und vertraut ihm wichtige Dokumente zur Verwahrung an. Am nächsten Tag scheint Monsieur Perras abgereist zu sein. Unser Fotograf macht sich auf zu einer Freundin, die einen alten Hof restauriert hat und wo er die kommenden Wochen wohnen wird.  Er macht noch einige Versuche, Monsieur Perras zu erreichen, doch als dies misslingt sichtet er die Unterlagen, die ihn in die Zeit des zweiten Weltkrieges führen, zur Résistance. Ralf Nestmeyers Schreibstil lässt sich wunderbar flüssig lesen, er ist anspruchsvoll und detailreich. Ich habe die Lavendelfelder beim lesen vor mir gesehen, er beschreibt Land und Leute sehr treffend. Unser Protagonist vertieft sich in die Lektüre der alten Unterlagen über die Résistance-Bewegung und forscht nach, befragt zusammen mit einer Freundin Zeitzeugen. Was er erfährt ist für geschichtlich interessierte Leser sehr interessant, er lässt die Kriegszeit aufleben mit all ihren schrecklichen Ereignissen. Mir hat die Geschichte soweit gut gefallen, die Landschaftsbeschreibungen, die Orte und Sehenswürdigkeiten sowie die landestypischen Gerichte. Ich konnte in die Atmosphäre eintauchen, was wirklich ein großer Pluspunkt ist. Auch die Recherche zur Vergangenheit während des Krieges fand ich interessant. Aber für mich ist die Geschichte kein Krimi, sondern ein Roman mit geschichtlichem Hintergrund. Meine Erwartungen waren andere. Auch blieb mir der Protagonist etwas zu blass, ich konnte zu ihm keine Nähe aufbauen. Fazit: Angenehm zu lesender Roman über die Provence mit wunderbaren Naturbeschreibungen und Details zur Résistance-Bewegung, die angedeutete Krimihandlung kommt leider viel zu kurz.

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