Ralf Oswald Azraels Auftrag

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Inhaltsangabe zu „Azraels Auftrag“ von Ralf Oswald

Was bedeutet "Gut", und kann es zuviel davon geben? Wenn die Kräfte des Universums zu stark ins Ungleichgewicht geraten, ist es die Aufgabe der Wächter, das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse wieder herzustellen. Dazu schicken sie einen aus ihren Reihen, um gemeinsam mit einem Partner aus unserer Welt die fehlerhafte Entwicklung zu korrigieren. Überwiegend ist es das Böse, das bekämpft werden muss, doch diesmal besteht das Ungleichgewicht darin, dass es zu viel Gutes gibt. Der Auftrag verlangt die Vernichtung eines ganzen Volkes. Zusammen mit einem Partner gegensätzlichen Charakters soll die junge Eleeya ihre Aufgabe antreten. Durch unvorhergesehene Ereignisse wird anstelle einer Person der Kampfjet Eurofighter Typhoon zusammen mit zwei Piloten in das fremde Kontinuum gerissen. Beide Piloten werden zusammen mit dem Jet zu einem Objekt verschmolzen, doch Eleeya gelingt im letzten Moment vor der Rematerialisierung die Trennung. Die Piloten überleben, doch der Jet ist zum größten Teil zerstört. Eleeya erkennt in den Erinnerungen der noch bewusstlosen Piloten die Funktionen des Jets und stellt ihn wieder so her, wie sie es verstanden hat. Doch gerade dadurch erhält die neue Flugmaschine unglaubliche Eigenschaften. Noch während den Trainingsvorbereitungen deckt Eleeya eine Verschwörung auf, welche das Lager der Wächter in zwei Parteien aufspaltet. Die Revolte eskaliert zum Krieg, denn die neue Fraktion, vertreten durch Azrael, bezweifelt die Werte der alten Wächter...

Üblicherweise lese ich jedes Buch zu Ende, das ich beginne. Doch dieses hat mich wirklich an die Grenzen meiner Leistungsfähigkeit gebracht!

— SomeoneElse
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    Azraels Auftrag

    SomeoneElse

    02. July 2014 um 15:49

    In einer nicht näher definierten Zukunft kämpfen Jagdflieger gegen eine nicht näher definierte Bedrohung. Gleichzeitig existieren die Wächter. Sie hatten einst ihr Bewusstsein vom Körper gelöst, als ihre Welt vernichtet wurde. Sie kümmern sich um den Ausgleich im Universum. Yin muss immer genug Yang gegenüberstehen und umgekehrt. Doch der junge Azrael verfolgt offensichtlich seine eigenen Pläne. Er manipuliert ein neu erschaffenes Wesen, dass eigentlich zwei Piloten von der Erde dabei helfen soll, das Universum wieder ins Gleichgewicht zu bringen… Die Geschichte selbst ist konfus, verwirrend und sprunghaft. Zusammenhänge werden nicht erklärt. Es gibt keine wirkliche Linie. Man erfährt nicht, warum es Atombombenselbstmordattentäter gibt oder was eigentlich der Sinn der Wächter genau ist. Dadurch gelingt es einem nie wirklich, in die Welt abzutauchen, die hier eigentlich erschaffen wurde. Dazu muss ich auch sagen, dass ich nur etwa ein Viertel der Geschichte geschafft habe, bevor ich das Buch entnervt und frustriert aus den Händen gelegt habe. Ich habe dabei gerade einmal die Wendung erreicht, bei der ein Flugzeug in ein anderes Kontinuum geschleudert wird und die Mannschaft zu einer Einheit damit verschmilzt. Der Stil ist fürchterlich. Das Buch strotzt nur so vor Fehlern. Und damit meine ich noch nicht einmal schwer zu entdeckende, wie Groß- und Kleinschreibung, sondern einfache Fehler, die eine handelsübliche Rechtschreibprüfung leicht erkennen müsste. Über weite Strecken gibt es keine Satzzeichen. Besonders bei direkten Reden ist das furchtbar, weil die teilweise sehr lange sind und man nicht weiß, wo sie begann und wo sie endet. Dazu kommen unzählige Zeitenwechsel, manchmal innerhalb weniger Sätze oder sogar innerhalb des Satzes und ständige Wortwiederholungen. Im E-Book gibt es außerdem keine Absätze. Es ist eine lange, geschriebene Wurst ohne Struktur. Die Sprache gleicht stark der Jugendsprache, was mir den Verdacht aufdrängt, dass der Autor selbst noch nicht sehr alt ist. Technische Details sind sehr genau, auch wenn man nie erfährt, in welcher Zeit es spielt. Ich nehme an, es muss die Zukunft sein, weil es MP5 Dateien gibt. Aber wieso da Flugzeuge vorkommen, die kaum noch im Einsatz sind oder Schokoriegel, die es seit über 20 Jahren nicht mehr unter dem Namen gibt, konnte ich nicht herausfinden. Die Dialoge sind meist witzlos und klingen, als würden sich junge Burschen unterhalten. Vielleicht sind Piloten aber auch wirklich so infantil, das kann ich nicht sagen. Ich kann das Buch überhaupt nicht weiterempfehlen. Es war langweilig, verwirrend und äußerst schlecht geschrieben. Daher alle Daumen runter.

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