Ralf Romahn

 3.2 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Der Tigerbiss auf dem Weihnachtsmarkt, Kindstod und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Ralf Romahn

Ralf Romahn, geboren 1953 in Zwickau, begann seine Laufbahn als Streifenpolizist und war schließlich Leiter des Dezernats »Leben und Gesundheit« in Berlin-Mitte. Als Oberstleutnant bei der Volkspolizei und nach 1990 als Kriminaloberrat befasste er sich mit den Fällen nahe der deutsch-deutschen Grenze. Heute lebt er als Pensionär in Berlin. Im Verlag Das Neue Berlin erschien 2015 »Der Tigerbiss auf dem Weihnachtsmarkt. Authentische Kriminalfälle« und 2017 »Kremserfahrt in den Tod. Authentische Kriminalfälle«.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Kindstod

Neu erschienen am 15.10.2019 als Taschenbuch bei Das Neue Berlin.

Alle Bücher von Ralf Romahn

Cover des Buches Der Tigerbiss auf dem Weihnachtsmarkt (ISBN:9783360021984)

Der Tigerbiss auf dem Weihnachtsmarkt

 (5)
Erschienen am 17.08.2015
Cover des Buches Kremserfahrt in den Tod (ISBN:9783360013170)

Kremserfahrt in den Tod

 (0)
Erschienen am 08.03.2017
Cover des Buches Kindstod (ISBN:9783360013545)

Kindstod

 (0)
Erschienen am 15.10.2019

Neue Rezensionen zu Ralf Romahn

Neu

Rezension zu "Der Tigerbiss auf dem Weihnachtsmarkt" von Ralf Romahn

Leider unerträglich langweilig
Krimifee86vor 3 Jahren

Klappentext: Ein gastfreundliches Ehepaar wird getötet für einen Fahrschein nach München. Im Altersheim findet man eine alte Dame in ihrem Lesesessel auf - einen Seidenschal um den Hals, leblos. Eine Frauenleiche fällt aus einem Schneehaufen auf ein Autodach. Und einem westdeutschen Besucher wird auf dem Alexanderplatz der Arm abgebissen - von einem Tiger und bei Weihnachtsmusik. Unglaubliche Fälle, denen sich der ehemalige Kriminaloberrat Ralf Romahn als damals zuständiger Ermittler zuwendet. Ob nun Eifersucht oder Rache, Sexualtrieb oder schlichtweg Übermut zur Tat führten, stets schildert der Autor die Fälle auf spannende, ergreifende Weise und gibt nebenbei einen interessanten Einblick in Polizei- und Justizstrukturen und behördliche Entwicklungen.

Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut. Dieser blutrote Liebesapfel passt zum einen perfekt zum Thema Weihnachten, zum anderen finde ich es super, wie die rote Farbe heruntertropft und sich unten sammelt, weil es tatsächlich wie eine Blutlache unter dem Apfel aussieht. Gut gemacht, gefällt mir.

Schreibstil: Das Buch ist einem sehr nüchternen und sachlichen Ton geschrieben, was ich jedoch nicht schlecht finde. Ich würde den Schreibstil als ruhig und unaufgeregt bezeichnen. Der Autor schildert alle Vorgänge sehr detailliert und fachlich korrekt. Allerdings ist das Lesen dadurch auch keine besonders große Freude. Es ist nicht spannend, es ist nicht wirklich interessant und es macht einfach keinen Spaß.
Zu den Charakteren an sich kann ich leider nicht viel sagen. Zum einen, weil diese natürlich ebenfalls sehr sachlich dargestellt werden und ich als Leserin somit keine Verbindung zu ihnen aufbauen konnte. Zum anderen ändern sich diese ja auch größtenteils in den vier Fällen und die ermittelnden Beamten sind für mich genau das: Typische Beamten.

Die Story: Eine richtige Story gibt es in diesem Buch nicht. Erzählt werden vier unterschiedliche – reale – Kriminalfälle. Hier wird ziemlich genau dargelegt, wie diese vonstattengingen und wie die Polizeiarbeit vorging. Wie immer fällt es mir hier schwer, dies zu beurteilen, da es sich nun einmal um reale Fälle handelt. Ich kann schlecht sagen, dass es unrealistisch ist, Personen anders hätten reagieren müssen etc.
Nichtsdestotrotz bin ich der Ansicht, dass der Autor nicht wirklich spannende Fälle herausgesucht hat. Ich denke hier wären sicherlich auch Fälle vorhanden gewesen, bei denen die Ermittlungsarbeit wesentlich anspruchsvoller war, wo der Täter nicht von vorneherein feststand und wo tatsächlich umfangreiche Ermittlungen durchgeführt werden mussten. Mich jedenfalls hätte das mehr interessiert, als zu lesen, wie ein Polizist irgendwelche Tigerkäfige im Zoo vermessen muss.

Fazit: Von diesem Buch bin ich leider wahnsinnig enttäuscht. Die „Kriminalfälle“ waren teilweise nicht einmal richtige Fälle (siehe der namensgebende Fall) oder ihre Auflösung war von Anfang an völlig klar und es ging nur noch darum, den Täter zu überzeugen, ein Geständnis zu machen. Dabei ist das Buch nicht einmal schlecht geschrieben und als Sachbuch über die Polizeiarbeit in der ehemaligen DDR vielleicht auch interessant. Aber ich habe mir einfach etwas anderes erhofft und aus diesem Grund kann ich nur ein mageres Pünktchen vergeben.

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Rezension zu "Der Tigerbiss auf dem Weihnachtsmarkt" von Ralf Romahn

Tigerbiss
RebekkaTvor 4 Jahren


"Der Tigerbiss auf dem Weihnachtsmarkt“ von Ralf Rohmahn, einem Kriminaloberrat a.D., handelt von vier authentischen Kriminalfällen aus der ehemaligen DDR.


Cover: Ich liebe kandierte Äpfel und das rot dominiert natürlich. Die Geschichte um den Tigerbiss auf dem Weihnachtsmarkt existiert so auch in dem Buch und gerade der Titel ist einfach ungewöhnlich: ich habe mich gleich gefragt, was ein Tiger auf dem Weihnachtsmarkt macht und wie er da hinkommt. ;-)


Schreibstil: Ich mag die Art, wie Ralf Romahn den Personen eine Persönlichkeit gibt. Ich sitze mit im Wohnzimmer oder stehe mit im Tigerwagen, so nah fühle ich mich den Personen.

Wieder erfahre ich viele Sachen, die so wohl niemand der ehemaligen DDR zugetraut hat, z. B. die recht frühe Umsetzung der DNA-Ergebnisse. Den vier Geschichten wurde  Leben eingehaucht. Sie lassen sich schnell und sehr verständlich lesen und ich werde sie mit Sicherheit nicht nur zur Deko im Regal stehen haben. Weiter werde ich den Verlag  "Das Neue Berlin", die verschiedenen Autoren authentischer Kriminalfälle, verfolgen und hoffe, dass Ralf Romahn weiter schreibt!

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Der Tigerbiss auf dem Weihnachtsmarkt (ISBN:undefined)
Mitten in Berlin, direkt an der Protokollstrecke des Politbüros, stürzt eine Frauenleiche aus einem aufgetürmten Schneehaufen auf ein parkendes Auto. Wochenlang lag sie dort verborgen. Nur eine Handvoll Indizien hat Untersuchungsleiter Gerhardt, um den Mörder zu finden. Dieser und drei andere ungewöhnliche Fälle zeigen, wozu Menschen fähig sind – getrieben von Gier, Geltungsdrang, Hass und Eifersucht. Dass die Straftaten in einer Zeit geschehen, in der durch die politischen Umbrüche Verunsicherung und Orientierungslosigkeit herrschen, hat Auswirkungen auch auf die Arbeit der Kriminalpolizei. Gerhardt beschreitet bei seiner Ermittlungsarbeit Wege, die zuweilen an die Grenzen des Erlaubten stoßen.

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