Ralf Rothmann

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Ralf Rothmann

Lebenslauf von Ralf Rothmann

Zwischen Berlin und Ruhrgebiet: Ralf Rothmann, gebürtiger Schleswiger und Jahrgang 1953, ist ein Ausnahmeautor. Vor seiner schriftstellerischen Tätigkeit war er in verschiedenen Berufsfeldern tätig und arbeitete unter anderem als Koch und Krankenpfleger. Den endgültigen Anstoß zum literarischen Schaffen gibt der Lyrikband „Kratzer“, für den Rothmann 1986 das „Märkische Stipendium für Literatur“ erhält. Seither wird er praktisch im Jahrestakt für seine Werke ausgezeichnet: Vom Wilhelm-Raabe- über den Max-Frisch- bis hin zum Kleist-Preis erfährt der Autor seit Mitte der Achtzigerjahre wichtige Ehrungen. Zu Recht: Mit seinem scharfen Blick auf die Gesellschaft, Detailgenauigkeit und die in seinen Romanen spürbare Sympathie für die Protagonisten schafft Rothmann eine intensive Atmosphäre. Auch kurze Formen beherrscht Rothmann: Verschiedene Bände mit Erzählungen ergänzen die Veröffentlichungen des Autors. Aufgewachsen in Oberhausen und 1976 nach Berlin übergesiedelt, lässt Rothmann seine Geschichten in beiden Orten spielen. Zu seinem Publikationen gehören die sogenannten Ruhrgebietsromane „Stier“ (1991), „Wäldernacht“ (1996), „Milch und Kohle“ (2001) und „Junges Licht“ (2004) sowie die Berlinromane „Flieh, mein Freund“ (2000), „Hitze“ (2005) und „Feuer brennt nicht“ (2010). Mit „Im Frühling sterben“ (2016) und „Der Gott jenes Sommers“ (2018) beschäftigt sich Rothmann mit Schicksalen im Zweiten Weltkrieg bzw. an dessen Ende.

Bekannteste Bücher

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  • Kriegsende

    Der Gott jenes Sommers

    Buecherschmaus

    Rezension zu "Der Gott jenes Sommers" von Ralf Rothmann

    Einen schwierigen Autor für jede Form der Vermarktung nannte Hauke Hückstädt, der Leiter des Frankfurter Literaturhauses, Ralf Rothmann bei seiner Einführungsrede zur Lesung aus Der Gott jenes Sommers. Keine Moderation auf der Bühne, wenig Interviews und Fotosessions, keine Autoren-Website, geschweige denn Social Media-Kanäle, selbst eine Nominierung zum Deutschen Buchpreis lehnt der Autor ab. Das war 2015 so, als seinem Roman Im Frühling sterben von einigen Kritikern zwar eine „Verkitschung des Weltkrieges“ vorgeworfen wurde, ...

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    • 4

    schokoloko29

    13. June 2018 um 20:35
  • Kriegsroman mit vielen Klischees

    Der Gott jenes Sommers

    Sigismund

    07. June 2018 um 12:26 Rezension zu "Der Gott jenes Sommers" von Ralf Rothmann

    Mit zwiespältigem Gefühl bleiben wohl viele Leser nach Lektüre des im Mai bei Suhrkamp erschienenen Romans „Der Gott jenes Sommers“ von Ralf Rothmann zurück. Immerhin war der vorangegangene, in 25 Sprachen übersetzte Band „Im Frühling sterben“ (2015) über die Dramen am Rande der Schlachtfelder des Zweiten Weltkrieges ein viel gelobter Bestseller, weshalb die Erwartungen an diesen Folgeband vielleicht zu hoch waren. „Der Gott jenes Sommers“ beschreibt am Beispiel einer Familie und ihres Umfeldes in Schleswig-Holstein das ...

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  • Distanziert erzählte Erlebnisse einer 12-jährigen im 2. Weltkrieg

    Der Gott jenes Sommers

    Caro_Lesemaus

    31. May 2018 um 20:19 Rezension zu "Der Gott jenes Sommers" von Ralf Rothmann

    Die 12-jährige Luisa verbringt die letzten Monate des 2. Weltkrieges mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Sybille auf einem Gutshof. Der Vater betreibt sein Offizierskasino in Kiel weiter und kommt gelegentlich zu Besuch. Luisa geht in die kleine Dorfschule, bis diese von einer Bombe getroffen wird, sieht Flüchtlingsströme vorüber- und in das Haus einziehen, entdeckt mit ihrem Freund Ole aus Versehen ein KZ in der Nähe, wird durch ihren Nazi-Schwager missbraucht und verliebt sich in den jungen Melker Walter, der unter den ...

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  • INSIDER Top-3-Voting-Challenge 2018

    LovelyBooks Spezial

    Insider2199

    zu Buchtitel "LovelyBooks Spezial" von LovelyBooks

    Willkommen bei der "INSIDER Top-3-Voting-Challenge, 2018"! Anmeldungen: bis Ende November 2017 (auch ganzjährig möglich!!)Beginn des Voting für 2018: 1. Dezember 2017Beginn der Challenge: 1. Jan. 2018 (endet 31. Dez. 2018)Einstieg: ist ganzjährig möglich! Es müssen lediglich 12 Lose im Jahr erworben werden, um die Challenge zu bestehen und in den Lostopf zu wandern, doch können diese Lose theoretisch auch in einem Monat erworben werden - dazu später mehr.Um was geht es bei dieser Challenge?Jeder Teilnehmer schlägt jeden Monat 3 ...

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    • 2867
  • Die Zeit, die keine gute war

    Der Gott jenes Sommers

    jenvo82

    23. May 2018 um 09:43 Rezension zu "Der Gott jenes Sommers" von Ralf Rothmann

    „Frei und mittig sitzen wir unter dem Himmelsrund, und mag der Gott dieses Sommers unsere Nähe auch verschmähen – kann er sich denn weiter entfernen, als der Gedanke, der ihm gilt? Haben wir nicht alles dem Menschen Mögliche versucht?“ Inhalt Die 12-jährige Luisa erlebt die letzten Ausläufer des 2. Weltkrieges in ihrer Kindheit, ohne genau benennen zu können, was um sie herum vor sich geht. Zwar kommt sie durchaus mit den Kriegsopfern in Kontakt, sieht Leid und Elend, erlebt die Flüchtlingsströme und die verzweifelten Versuche ...

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    • 4
  • Enttäuschender Roman

    Der Gott jenes Sommers

    Himmelfarb

    21. May 2018 um 17:52 Rezension zu "Der Gott jenes Sommers" von Ralf Rothmann

    (Achtung, Spoiler!)  Noch einmal beschwört Ralf Rothmann die Geister des Kriegsendes 1945 herauf, aber leider gerät die Geschichte dieses Mal nicht so erschütternd und brillant, wie in "Im Frühling sterben". Auserzählt scheint dieser Zeitabschnitt im Oeuvre Rothmanns, und so geraten ihm die Figuren seines Romans auch eindimensional, ja teils holzschnittartig und langweilig. Rothmann erzählt die Geschichte der 12-jährigen Luisa und ihrer Familie, die das kriegszerstörte Kiel verlassen müssen, um auf einem Gutshof in der ...

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    • 2
  • Einfach nicht so richtig meins

    Shakespeares Hühner

    LaLecture

    27. April 2018 um 23:30 Rezension zu "Shakespeares Hühner" von Ralf Rothmann

    Inhalt„Shakespeares Hühner“ ist eine Sammlung von kurzen Erzählungen, die meist eine bestimmte Person und ihre Beziehung zu ihren Mitmenschen auf unterschiedliche Weise in den Vordergrund stellen.Meinung „Shakespeares Hühner“ war vor vielen Jahren ein Geschenk eines wohlmeinenden Familienmitgliedes und von alleine hätte ich es mir wohl auch nie gekauft, da ich mir unter Titel, Cover und Klappentext überhaupt nichts vorstellen konnte. Leider ging es mir nach dem Lesen nicht viel anders.Ich denke, dass ich meine meisten ...

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  • Seitenzähler 2018

    LovelyBooks Spezial

    Nynaeve04

    zu Buchtitel "LovelyBooks Spezial" von LovelyBooks

    Hallo zusammen! Es ist wieder soweit - ab sofort könnt ihr euch für den Seitenzähler 2018 anmelden.   Worum geht es?Im Allgemeinen geht es um die Auflistung der gelesenen Seiten pro Monat/Jahr. Ihr könnt euch dazu ein Ziel setzen wie viele Bücher und Seiten ihr im Jahr lesen möchtet. Ihr könnt aber auch einfach so ohne Ziel mitmachen. Wie funktioniert es?1. Erstellt einen Kommentar, dann kann ich euch hier verlinken. In diesem Kommentar zählt ihr eure Seiten und Bücher. Bitte zählt in jedem Monat selbst eure Gesamtzahl an ...

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    • 285
  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018

    Bücher sind treu

    GrOtEsQuE

    zu Buchtitel "Bücher sind treu" von Nikolaus Heidelbach

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2018 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Da sich ja einige gewünscht haben, dass die Challenge auch in 2018 weiter geht, habe ich einen neuen Beitrag dazu erstellt. Die Regeln sollen so einfach wie möglich bleiben - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum ...

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    • 1057
  • Ein lesenswerter Roman über Freundschaft im 2. Weltkrieg

    Im Frühling sterben

    Elfeliya

    03. August 2017 um 20:49 Rezension zu "Im Frühling sterben" von Ralf Rothmann

    Walter und Friedrich sind gute Freunde. Beide arbeiten als Melker in Norddeutschland. Am Ende des Krieges werden die beiden noch zwangsrekrutiert. Während Walter einen eher ruhigeren Job bekommt, kämpft Friedrich an vorderster Front für einen Krieg, der schon fast verloren ist und für Überzeugungen, die nicht seine sind. Eine ehrliche Geschichte, die nichts beschönigt, aber auch nichts dramatisiert. Ich bin von diesem Buch begeistert und es fällt mir schwer, dass ganze in Worte zu fassen. An vielen Stellen leidet man mit und ...

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