Ralf Rothmann Flieh, mein Freund!

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Inhaltsangabe zu „Flieh, mein Freund!“ von Ralf Rothmann

Flieh, mein Freund! ist ein Roman über die Jugend und den Versuch einer Liebe in Berlin: Der knapp zwanzigjährige Louis Blaul, den alle Lolly nennen, läßt das Abitur sausen, will den gutdotierten Job in der Werbeagentur seines Vaters nicht und verliebt sich in die kleine Vanina. Das Leben könnte also schön sein. Wenn Vanina nur nicht einen so großen Hintern hätte.

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  • Rezension zu "Flieh, mein Freund!" von Ralf Rothmann

    Flieh, mein Freund!
    FlorianTietgen

    FlorianTietgen

    12. July 2010 um 23:10

    Ich mag die skurrilen Typen in dem Buch, mag den Ton zwischen Tragik und Komik, auch wenn es sicher nicht das Buch des Autors ist, das mir am besten gefällt.
    Dennoch bleibt der Roman für mich nicht im spätpubertären Monolog eines gelangweilten Twens stecken, sondern kommt durchaus zu Einsichten.
    Ich mag die Liebe für die leicht überzeichneten Figuren. Mir hat das Buch gefallen.

  • Rezension zu "Flieh, mein Freund !" von Ralf Rothmann

    Flieh, mein Freund!
    NewNoise

    NewNoise

    19. August 2007 um 12:27

    Ich weiß nicht, ich weiß nicht. Ich habe von Ralf Rothmann bisher nur "Junges Licht" gelesen und war hingerissen von den Beschreibungen und Stimmungen dieses Romans, der die Schwelle zwischen Kindheit und dem undefinierbaren Erwachsensein so eindrücklich im Rahmen einer Sommerferienzeit beschreibt. Also war ich neugierig auf "Flieh mein Freund". Darin beschreibt ein junger Mann, der so ungefähr 20 ist, sein Leben und seine Probleme, längere und kürzere Schwänke aus der Biographie seiner Eltern und er stellt dabei unzählige Vergleich an, er hält Werte hoch, die manchen "Erwachsenen" längst egal sind und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund und erst recht keine Rücksicht darauf, was den Leser (den irgendwie erzählt er mir das schon die ganze Zeit) so interessiert. Warum auch. Irgendwo muss er ja mal der King sein. Nun mag ich herzlos sein aber ich interessiere mich einfach nicht für die Potenzprobleme eines Zwanzigjährigen. Zumindest nicht, wenn er an anderer Stelle so blasiert ist, sich für seine ihn liebende Freundin zu schämen. Zwischendrin die rührende Geschichte seiner hilflosen Mutter, gefangen irgendwie. So könnte es die ganze Zeit gehen... aber auch das ist nur eine Episode. Eigentlich sollte die Tatsache, dass dieser junge Mann ein ziemlicher Losertyp mit Schuppen ist, zumindest mein Mitleid hervorrufen... aber dafür ist er mir einfach zu altklug. Jaja, wahrscheinlich hab ich´s einfach nicht verstanden. aber ich hoffe inständig, das nächste Buch, was ich von Ralf Rothmann lese, ist weniger enttäuschend. Trotz allem: wer mir den besonderen Reiz dieser Ergüsse erklären möchte, möge das versuchen!

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