Ralf Sotscheck Gebrauchsanweisung für Irland

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Inhaltsangabe zu „Gebrauchsanweisung für Irland“ von Ralf Sotscheck

Die Insel in Europas Nordwesten: vielleicht der Flecken Erde mit den meisten Klischees pro Quadratmeter. Was aber erwartet den Irlandreisenden wirklich? Eine der jüngsten Bevölkerungen, die nach zwanzig Jahren Wirtschaftsboom wieder auf den Boden der Tatsachen geholt wurde. Doppelt so viele Schafe wie Menschen. Viel Regen, schwarzes Bier, Bingohallen und eine eigentümliche Sprache. Größen der Weltliteratur von Joyce bis McCourt. Hier sind Sagen und Legenden lebendig, schwebt die Feenfrau Banshee noch immer durch verwitterte Ruinen; hier erfand ein Dubliner den Grafen Dracula. Ralf Sotscheck erzählt mit irisch inspirierter Fabulierlust und lässt das bunte Mosaik einer Nation zwischen keltischer Tradition und Zukunftsfragen entstehen.

Witzig und auch ein bisschen lehrreich: ein MUSS für alle Irland-Reisenden!

— Bea_Me

Tolles Buch! Sehr informativ, aber keineswegs trocken, sondern immer mit einem Augenzwinkern erzählt!

— Sommerregen

Interessanter und lehrreicher Einblick in die irische Geschichte, Mentalität und Gewohnheiten...

— Uibui

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  • Informierend und immer mit einem Augenzwinkern erzählt!

    Gebrauchsanweisung für Irland

    Sommerregen

    Ein Land das jährlich ca. 300.000 deutsche Besucher anlockt, das ca. 4 Millionen Einwohner und 9 Millionen Schafe bewohnen: Irland. Doch ist Irland noch so viel mehr als bloß rothaarige Menschen, Bier und Whiskey oder Regenwetter. Ralf Sotscheck, der seit über 30 Jahren mit einer Irin verheiratet ist und selbst seit 1985 als Irlandkorrespondent der »taz« in Dublin lebt, räumt in seinem Buch "Gebrauchsanweisung für Irland" mit den gängigen Vorurteilen auf und zeigt mit viel Hintergrundwissen die wahre Seele der Grünen Insel. Für den nach Irland reisenden ist es wichtig, zu wissen, worauf er sich bei seiner Begegnung mit diesem Volk gefasst machen muss. So gibt es zum Beispiel beim Verhalten im Verkehr oder bei einer Unterhaltung im Pub, beim Betreten eines irischen Wohnzimmers oder beim Engagieren eines Handwerkers einiges zu beachten. Ob Spielhöllen, Pubs, irische Wohnzimmer oder andere Orte: Beim Lesen dieses Buchs wird man auf die in Europas Westen liegende Insel entführt und erfährt nicht nur sehr viel Wissenswertes über die Ess- und Trinkgewohnheiten, das gälische Irisch, irische Schriftsteller, das Wetter und die Wirtschaft, sondern unter anderem auch, was ich besonders interessant fand, über die Kultur, Mythen und Legenden. So werden Knabenstehlende, auf "Rath" genannten Feenhüglen lebende Feen, das Volk der Göttin Dana, das "Stille Volk", Shefro genannt, die Leprechauns, die Cluricauns oder auch die Banshee in diesem Buch genau erklärt und beschrieben. Auch über die Geschichte Irlands erfährt der Leser hier einiges, lernt Zusammenhänge der irischen Vergangenheit mit Sitten, Bräuchen und Wirtschaft heutzutage kennen. Auch die Entwicklung der Wirtschaft wird beschrieben, Probleme wie auch Lösungsansätze werden aufgezeigt. Teilweise unterhaltsam waren auch die Beschreibungen der Politiker und ihrer Bemühungen, sich Wahlstimmen zu erkämpfen. Denn um den Wählern präsent zu sein begeben sie sich regelmäßig auf Beerdigungen, besonders gerne wenn die Presse dabei ist, und drücken ihr Mitgefühl aus. So erscheinen sie viel menschlicher und bleiben im Gespräch. Auch Entscheidend für die Abgabe der Wahlstimme sind für einen Iren wohl häufig auch die hauswirtschaftlichen Qualitäten der Ehefrau eines sich zur Wahl stellenden Politikers.. Aber auch vor dem Thema Sport macht Sotscheck keinen Halt, sodass er auf 218 Seiten ein dichtes und farbenfrohes Bild Irlands malt. Selbst wenn man schon Irland bereist hat, lernt man beim Lesen dieses Buches viel Neues und Interessantes. Der Schreibstil ist auch ganz toll, da er zwar auf der einen Seite sachlich, auf der anderen Seite jedoch mit einem Augenzwinkern und Humor, überzeugt. Das Buch lässt sich sehr schön flüssig lesen und man möchte es kaum aus der Hand legen. Es macht wirklich sehr viel Spaß dieses Buch zu lesen und somit in die Geschichte, Kultur und Lebensweise der Iren einzutauchen.

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    • 6

    parden

    25. June 2015 um 06:39
  • Rezension zu "Gebrauchsanweisung für Irland" von Ralf Sotscheck

    Gebrauchsanweisung für Irland

    Dupsi

    01. May 2012 um 13:19

    Ich verbringe im Juli zehn Tage in Irland. Im März war ich in Leipzig auf der Buchmesse und da stach mir dieses niedliche Büchlein ins Auge. „Gebrauchsanweisung für Irland“. Perfekt, habe ich mir gedacht. So kann ich mich schon ein bisschen auf meinen Urlaub einstimmen und das Land zumindest schon einmal auf dem Papier kennen lernen. Also habe ich es mir gekauft und dann immer mal wieder, meistens abends vor dem Schlafen gehen ein Kapitel gelesen. Die einzelnen Kapitel, 16 an der Zahl, befassen sich mit verschiedenen Themen. Vom Straßenverkehr hin zum Telefonieren, über die Nationalspeise der Iren: die Kartoffel. Es wurde erklärt, warum Graf Dracula eigentlich in Irland lebt, der irische Fußball wurde erklärt, der sich ziemlich von dem unterscheidet, was wir kennen. Es wurde auf sprachliche Besonderheiten hingewiesen, die jemanden, der mit Schulenglisch aufgewachsen ist, entweder schmunzeln oder zusammenzucken lassen. Berühmte irische Schriftsteller wurden vorgestellt, die typische irische Musik wurde beschrieben. Die Trinkgewohnheiten wurden erläutert, auf die Leidenschaft der Iren für das Wetten wurde eingegangen, seien es nun Windhundrennen oder Plastikentenrennen, Bingo spielen oder Brieftauben Wettfliegen. Auf amüsante Art wurde die Angewohnheit irischer Politiker, mal eben auf Begräbnisfeiern aufzukreuzen, erklärt. Und was natürlich nicht fehlen darf: das irische Wetter. So konnte ich mir einen guten Überblick über das Land verschaffen, dass ich nun schon bald bereisen werde. Der Autor hat es mit seiner humorvollen Art zu schreiben geschafft, dass ich selbst das Kapitel, in dem es um die irische Politik ging, mit Freude gelesen habe. Insgesamt war diese erste Reise nach Irland auf dem Papier für mich sehr gelungen, sodass ich mich nun noch mehr auf die wirkliche Reise freue, als sowieso schon. Deshalb gebe ich der Gebrauchsanweisung für Irland, obwohl auch auf negative Dinge eingegangen wurde, wie zum Beispiel die Tatsache, dass das eigentliche Irland, das für mich als Tourist viel interessanter wäre, immer mehr durch Themenstädte oder ähnlichen Murks abgelöst wird, ohne schlechtes Gewissen fünf Sterne.

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  • Rezension zu "Gebrauchsanweisung für Irland" von Ralf Sotscheck

    Gebrauchsanweisung für Irland

    Shiku

    13. January 2012 um 19:35

    Iren haben rote Haare, sind ständig betrunken, aber sehr freundlich – oder? Klischees und Vorurteile kennen wir alle und haben wir wohl alle, selbst wenn wir das nicht wollen. Ralf Sotschek aber lebt in Irland und hat eigens erfahren können, was denn nun an all dem dran ist. Und in „Gebrauchsanweisung für Irland“ räumt er ein bisschen damit auf, erzählt aus den verschiedensten Bereichen ein paar Anekdoten, ohne aber die reinen Fakten zu vergessen. Wie geht’s im Pub zu, wann sind die Iren mal nicht so nett, wie sieht’s politisch im Land aus? Auf diese und viele andere Fragen hat der Autor eine Antwort. Hinterher ist man ein bisschen schlauer, aber es gilt natürlich nach wie vor: Learning by doing! Fáilte go hÉirinn! Das ist Irisch und heißt „Willkommen in Irland“ – wird man dort als Besucher wohl öfter zu hören bekommen? Falsch gedacht. Auch wenn Irisch offiziell die Landessprache ist, wird es wohl schwer werden, einen tatsächlichen Irischsprecher zu finden, wenn man sich nicht gerade in einem Gaeltacht herumtreibt. (Gaeltachts sind die einzigen – vergleichsweise kleinen – Gebiete in ganz Irland, in denen vorherrschend Irisch gesprochen wird.) Diese und andere Korrekturen bestimmter Klischees waren für mich nichts Neues, aber ich sitz ja auch in einem Seminar über Nordirland – da kann man die Republik Irland nie ganz außen vor lassen. Umso praktischer waren die allgemeinen Informationen über Verkehr, Telefone und Gewohnheiten im Land, die ich wohl besser beachte, wenn ich nicht von einem Fettnäpfchen ins nächste treten möchte. Ob das nun die unausgesprochenen Regeln beim Spendieren von Guinness sind, oder aber das selbstmörderische Verhalten einiger Fahrradfahrer: Das Buch gibt einen groben Überblick samt hilfreicher Tipps, die man je nach Bedarf im Hinterkopf behalten sollte oder eben auch nicht. Zugegeben, nicht alles in dem Buch ist für jeden von Interesse. Manche Aspekte betreffen nur Irlandreisende, die einen kurzen Aufenthalt planen, manches ist schlichtweg persönliches Interesse. Wer nicht vor hat, in einen Pub zu gehen, nun, dem kann egal sein, wie es dort zugeht und wann dort Schluss ist. Und wer sich nicht die Bohne für Fußball interessiert, wird das entsprechende Kapitel samt kurzem Überblick über die historische Entwicklung des Sports im Land eher gelangweilt durchblättern. Aber man kann ja wählen, deswegen ist das auch gar nicht mal schlecht. Wer hat denn nicht gerne eine große Auswahl? Die bietet Ralf Sotschek und für den ersten Eindruck kann man sein Angebot gerne annehmen. Aber bitte nicht erschrecken! Auch wenn die Anekdoten, die der Autor hier zum Besten gibt, immer sehr lustig, manchmal gar zum Schießen sind, so kann das Buch durchaus abschrecken. Herr Sotschek ist ehrlich, übt auch Kritik am Land und nimmt kein Blatt vor den Mund. Einige Warnungen betreffen weniger ernste Themen (den Reparaturservice zum Beispiel – das überlebt man, wenn’s mal länger dauert), andere wiederum sehr bittere (zum Beispiel die Travellers, das fahrende Volk Irlands, das es sehr schwer hat). Für manchen Touristen, ist das womöglich zu abschreckend, aber wer die Augen nicht verschließen mag, wird hier einige interessante Informationen finden. Natürlich ist das Buch zu kurz, um alles bis ins Detail zu erörtern – Platz zur eigenen Recherche ist genügend da. Oh, und: Gläubige, die von ihrer Kirche überzeugt sind und keine Kritik an ihr gelten lassen, mögen bitte die Finger von dem Buch lassen. Ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Herr Sotschek nicht allzu viel für die (katholische) Kirche übrig hat – seine Kritik ist aber auch in dieser Hinsicht vollkommen angebracht. Ralf Sotschek bietet einen groben Überblick, dessen Themen nicht durchweg interessieren werden, aber etwas dürfte für jeden dabei sein. Ein malerisches Regenbogenbild von Irland findet man hier nicht vor, dafür praktische Informationen und die eine oder andere Anekdote inklusive Kritik an Politik und Kirche. Wer daran Interesse hat – nur zu, lest es!

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  • Rezension zu "Gebrauchsanweisung für Irland" von Ralf Sotscheck

    Gebrauchsanweisung für Irland

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. June 2010 um 00:08

    Für alle die die normalen Reiseführer satt haben!!
    Diese Buch erzählt über Irland und auch über manch interessante Geschichten.
    Sehr schönes Buch.

  • Rezension zu "Gebrauchsanweisung für Irland" von Ralf Sotscheck

    Gebrauchsanweisung für Irland

    annikki

    01. January 2010 um 11:54

    Irland,die grüne Insel in Europas äußerstem Nordwesten: vielleicht der Flecken Erde mit den meisten Klischees pro Quadratmeter. Was aber erwartet den Irlandreisenden wirklich? Doppelt so viele Schafe wie Menschen, Tullamore Dew, der irische Geist in der Flasche, und die Größen der Weltliteratur von James Joyce bis Frank McCourt. Hier sind Sagen und Legenden bis heute lebendig – die Feenfrau Banshee schwebt immer noch durch verwitterte keltische Ruinen. Und es war der Dubliner Schriftsteller Bram Stoker, der Graf Dracula weltberühmt gemacht hat. Ralf Sotscheck erzählt mit irisch inspirierter Fabulierlust, sodass das bunte Mosaik einer Insel zwischen Tradition und Wirtschaftswunder entsteht. Ein wunderschöner Einblick in das Leben auf der grünen Insel..

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  • Rezension zu "Gebrauchsanweisung für Irland" von Ralf Sotscheck

    Gebrauchsanweisung für Irland

    nettiii

    16. September 2009 um 10:44

    Die etwas andere Art eines Reiseführers. Wenn bei euch ein Irland Urlaub vor der Tür steht, lohnt sich die Investition in dieses Buch. In einer humorvollen Art und Weise bringt der Autor dem Leser die grüne Insel näher. Hilfreiche Tipps, um Fettnäpfchen zu vermeiden, sowie die Darstellung des "echten" Irlands machen dem Leser Lust auf die Insel. Durch die Aufteilung in 16 Kapitel kann man getrost auch ein Kapitel auslassen, wenn man bspw. nicht an der Eroberungsgeschichte interessiert ist. Warum also immer nur der Standard Reiseführer, wenn es auch anders geht?!

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  • Rezension zu "Gebrauchsanweisung für Irland" von Ralf Sotscheck

    Gebrauchsanweisung für Irland

    yviiichen

    15. July 2009 um 19:48

    "Selten so gelacht" - dieser "Reiseführer" von Ralf Sotschek überzeugt den Leser in den 16 Kapiteln von irischen Klischées sowie Geschichten. Er schreibt nicht zu übertrieben, jedoch ist eine Menge Ironie zu finden. Nachdem ich dieses Buch gelesen habe freue ich mich auf meine Irandreise im September.

  • Rezension zu "Gebrauchsanweisung für Irland" von Ralf Sotscheck

    Gebrauchsanweisung für Irland

    Neala

    11. September 2008 um 16:39

    Dieses Buch beschäftigt sich mit all jenen Themen die für Iren und Reisende wichtig sind.
    Es ist ein lustig geschriebener Reisebegleiter über die Kultur Irlands und die Leute mit all ihren Eigenheiten.
    Dem Lese wird auf humorvolle Art und Weise beigebracht, ob die vielen Klischees über die kleine grüne Insel wirklich stimmen oder nicht.
    Ein muss für jeden Irlandfan!

  • Rezension zu "Gebrauchsanweisung für Irland" von Ralf Sotscheck

    Gebrauchsanweisung für Irland

    Inishmore

    08. October 2007 um 09:08

    Das Buch ist weniger ein Reiseführer als eine amüsante Lektüre über die grüne Insel, ihre Bewohner und deren Eigenheiten. Besonders wer schon mal in Irland war wird seine Freude an dem Buch helfen, denn das ein - oder andere wird einem mit Sicherheit genau so schon mal passiert sein. Auf jeden Fall das Lesen wert.

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