Nachtigall im Winter

von Ralph B. Mertin 
4,1 Sterne bei31 Bewertungen
Nachtigall im Winter
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Positiv (24):
Sicks avatar

Ein Thriller mit mystischen Elementen und dem großen Thema Gruppendynamik. Er zeigt auf, zu was Menschen in Ausnahmesituationen fähig sind.

Kritisch (2):
Calimero72s avatar

Ganz gut, aber dennoch nur 1 Punkt, da inhaltlich stark von "Das Wunschspiel" abgekupfert!

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Inhaltsangabe zu "Nachtigall im Winter"

Ein beklemmender Mystery- und Internatsthriller um den bedrohlichen Sog von Gruppendynamik... Als der charismatische Lehrer Choran 1950 seine Stelle im Waisenhaus Königspfalz antritt, wird er aufgrund seiner unkonventionellen Unterrichtsmethoden von den Jugendlichen vergöttert. Doch Choran versucht, die traumatisierten Kriegswaisen für seine obskuren Zwecke zu instrumentalisieren. Es beginnt ein Spiel mit dem Feuer, einem Feuer, an dem sich mehr als einer verbrennt...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426433423
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:280 Seiten
Verlag:Knaur eBook
Erscheinungsdatum:02.12.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    IraWiras avatar
    IraWiravor 4 Jahren
    Spannung bis zum Schluss....


    Dieses Buch hat mir ziemlich zu schaffen gemacht, was zwar für mich ein Problem war, aber in diesem Fall nichts Negatives über das Buch aussagt, eher im Gegenteil.

    Es ist ein gut geschriebenes, sehr eindringliches Buch, das mich spontan an Bücher wie den "Club der toten Dichter" oder Donna Tartts Buch "Die geheime Geschichte" erinnerte. 

     Die in einem Waisenhaus kurz nach dem Zweiten Weltkrieg angesiedelte Geschichte, entwickelte sich langsam, aber spannungsreich. Als Leser ahnt man ganz allmählich, wohin die Reise gehen wird, wobei erst im spannungsgeladenen Finale wirklich deutlich wird, was eigentlich passiert ist. 

    Nahezu jeder der beteiligten Charaktere hat irgendetwas zu verbergen, so dass man als Leser permanent am Rätseln ist, was die verschiedenen Personen zu verstecken haben. 

    Der Spannungsbogen wird gekonnt bis zum Schluss gehalten und der Leser verfolgt mit, wie die Jungen langsam aber sicher in eine Spirale der Gewalt hineingezogen werden, aus der es kein Entrinnen gibt. Eine, rückblickend geradezu simple, Rivalität zwischen zwei Häusern des Heims, die lediglich darin resultierte, dass eine Gruppe besser versorgt war als die andere und die verschiedenen, unter den gegebenen Umständen leider normalen, Streitigkeiten der Kinder untereinander, entwickeln sich unter einem neuen Einfluss unaufhaltsam zu etwas Größerem hin. Es treibt die Kinder mitten hinein in eine Katastrophe. 

    Was mir zu schaffen gemacht hat, so böd es klang, war die zunehmende Gewalt der Kinder untereinander, die sich schon sehr bald nicht mehr auf einem "normalen" Niveau abspielt. Ich muss zugeben, dass Gewalt gegen Kinder eine echte Schwachstelle bei mir ist, vermutlich haben wenige andere damit solche Probleme wie ich.

    Von diesem Punkt abgesehen, ist es ein ausgesprochen gut geschriebenes Buch, das ich auf jeden Fall empfehlen kann!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Sehr gelungen!

    "Nachtigall im Winter" ist um Welten besser als Ralph B. Mertins Debüt "Der Da Vinci-Mörder". Es liest sich wunderbar in einem Fluss, man ist von der ersten Seite an gefesselt und möchte einfach wissen, was denn nun als nächstes passiert. Ein Internat ist eine Gemeinschaft für sich, die in ihrer eigenen kleinen Welt lebt und andere Regeln zu befolgen hat als Schüler, die auf eine "normale" Schule gehen. Das kommt hier ganz klar zum Ausdruck. Zwar gibt es in diesem Fall keine Intrigen, dafür aber geheime Machenschaften und mysteriöse Vorgänge. Sehr gut gelungenes Buch!

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    Sicks avatar
    Sickvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Thriller mit mystischen Elementen und dem großen Thema Gruppendynamik. Er zeigt auf, zu was Menschen in Ausnahmesituationen fähig sind.
    Vereint sind auch die Schwachen mächtig.

    Königspfalz, 1950: Das örtliche Waisenheim für Jungen ist seit Kriegsende überfüllt. Die verschiedenen Gruppen stehen sich im ständigen Konkurrenzkampf gegenüber, wobei Nachtigall mit dem Französischlehrer Pierre Leyss als Leiter in allem die Nase vorne hat. Sie schreiben bessere Noten, haben bessere Kleidung als die anderen Jungen und gelten als Vorzeigegruppe. Vor allem die Buben aus der Winter-Gruppe können Nachtigall nicht leiden. Ihr neuer Leiter, der nur Choran genannt werden will, spornt sie zu einem Kräftemessen an. Welche Gruppe das bessere Ergebnis im Mathetest hat, darf die geplante Reise nach England antreten. Winter lässt sich darauf ein und so nehmen Dinge ihren Lauf, die die Jungen radikal verändern werden...
    Denver, 08. Januar 1958: Der Reporter Harry Brydan holt einen geheimnisvollen jungen Mann vom Flughafen ab und besucht mit ihm zusammen den Friedhof. Dort versammelt sich wie jedes Jahr eine größere Gruppe um ein anonymes Grab. Die letzten acht Jahre war das schon so und Harry möchte endlich die genauen Hintergründe erfahren. Also berichtet der Gast ihm, was damals im Waisenheim geschehen ist...

    Die beiden Zeitabschnitte werden unregelmäßig abgewechselt, was immer wieder neue Fragen aufwirft. Welcher der Jungen ist der geheimnisvolle Gast in Harrys Wagen? Wieso musste er für acht Jahre ins Gefängnis? Und was hat es mit der alljährlichen Versammlung auf dem Friedhof auf sich? Durch die Erzählungen aus der Vergangenheit ergeben sich immer wieder neue Optionen, was die Spannung kontinuierlich auf einem hohen Level belässt. Zudem macht es großen Spaß über die verschiedenen Möglichkeiten nachzudenken, die aber durch immer neue überraschende Wendungen zerstreut werden.
    Im Laufe der Handlung lernt man einige Jungen aus dem Heim kennen, zumeist welche aus der Winter-Gruppe. Manche haben Schlimmes erlebt, andere erleben nach wie vor schlimme Dinge. Es werden einige ziemlich üble Mobbing-Methoden betrieben und auch Gewalt ist an der Tagesordnung. Doch gerade wenn man glaubt, man wüsste, was das für Jungs sind, wird man eines Besseren belehrt und sie zeigen eine völlig neue Seite an sich. Dieser Abwechlungsreichtum macht die Aufösung unberechenbar und zum Teil sogar sehr überraschend.
    Aber auch die Erwachsenen haben gewaltig Dreck am Stecken. Der Französischlehrer Leyss erpresst Direktor Köhler mit dessen Vergangenheit und der neue Leiter Choran, der seine Kindheit auf einer Ausgrabungsstätte in Indien verbracht hat, manipuliert seine Gruppe, wo es nur geht. Auch hier kommen die ein oder anderen Geheimnisse ans Licht, die die Handlung vorwärts treiben.
    Die bedrückende Stimmung der Nachkriegszeit ist sehr gut zu spüren. Die Jungen haben niemanden mehr und warten nur darauf die Isolation des Heimes verlassen zu können. Choran bietet Winter die Chance ihr Leben zu verbessern und greift dabei auf übernatürliche Methoden zurück. Diese Stellen sind zwar manchmal etwas mühsam zu lesen, passen aber ganz gut in diese trostlose, abgeschottete Gemeinschaft. Ansonsten ist die Geschichte spannend und flüssig zu lesen.

    "Nachtigall im Winter" ist ein Thriller mit mystischen Elementen und dem großen Thema Gruppendynamik. Er zeigt auf, zu was Menschen in Ausnahmesituationen oder wenn sie etwas erreichen wollen, fähig sind.

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    NiWas avatar
    NiWavor 4 Jahren
    Mystery im Waisenhaus

    Die Waisenhäuser im Deutschland der Nachkriegszeit sind voll, voll von traumatisierten Kindern und Jugendlichen, die es auch nach den Schrecken der Kriegswirren nicht lassen können, sich gegenseitig in die Knie zu zwingen.

    Doch dann tritt ein neuer Lehrer eine Stelle im Waisenhaus an und mit exotischen Methoden möchte der Halb-Inder seiner Jungen-Gruppe zu einem besseren Leben verhelfen. Oder steckt doch etwas anderes dahinter?

    Die Waisenjungen haben es nicht einfach. Während sich die einen mit Fäusten und Füssen durch ihre Kameraden wüten, ducken sich die anderen, um so wenig wie möglich einstecken zu müssen. Schläge, Beleidigungen und bösartigste Streiche stehen an der Tagesordnung und die Nacht ist für so manchen Außenseiter noch weitaus gefährlicher.

    Aber dann kommt Choran, dieser exotische Fremde, als neuer Lehrer an die Schule und bläut seinen Jungen, der Winter-Gruppe, ein, dass man gemeinsam mehr erreichen kann. Doch Chorans Ziele reichen weit über das Waisenhaus hinaus. Denn durch eine antike Steinplatte kann er anscheinend mit höheren Kräften kommunizieren, die nicht nur allerhand Wünsche erfüllen, sondern als Gegenleistung auch so manches Opfer verlangen.

    Anfangs wird man also in das Tagesgeschehen des Waisenhauses eingeführt. Vieles erlebt man aus Felix’ Perspektive, ein Außenseiter, der ständig gegenüber den stärkeren Jungen den Kopf einzieht. Auf diese Weise lernt man die beiden Gruppen - Nachtigall und Winter - kennen und begibt sich in die Routine der Waisenknaben.

    Diese Routine empfand ich schnell als langweilig. Sicher ist es interessant und vieles davon ist wichtig für die weitere Handlung, aber man hätte es nicht gar so ausdehnen müssen, und meiner Meinung nach wurde dadurch der gewollte Mystery-Faktor vollkommen in die Ecke gedrängt.
    Denn gegruselt habe ich mich nicht! Sondern ich empfand viele Episoden als sehr zäh, dabei hätten sie sicherlich spannend sein sollen.

    Gelegentlich konnte mich der Schreibstil auch nicht überzeugen. Teilweise kam er auf Stelzen daher, die mich von der Geschichte weghoben, dabei wäre ich wirklich gern darin versunken.

    Die Handlung selbst ist meiner Ansicht nach sehr einfallsreich und vielschichtig gestaltet. Neben dem Schicksal der Jungen, der Nachkriegszeit und dem beängstigenden Alltag, werden Kriegsverbrechen, wissenschaftliche Erkenntnisse, Lehrmethoden und Gruppendynamik betrachtet, und trotzdem hat mir der rote Faden gefehlt, der die Themen straff miteinander verbunden hätte.

    Obwohl mir dieses Buch nicht gefallen hat, möchte ich erwähnen, dass Geschichte und Autor durchaus Potential versprechen, sie mich aber leider nicht erreichen konnten.

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    Leschens avatar
    Leschenvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Spannender, wendungsreicher Psychothriller, der mystische, surreale Elemente nutzt, um Heimkinder nach dem 2. WK. gekonnt zu manipulieren.
    Was hier hinter hohen Mauern passiert, offenbart sich in erschreckender Weise erst nach Jahren

    Das Tor steht offen: Herzlich Willkommen…oder doch nicht!?


    Was den neuen Lehrer Choran im Waisenhaus „Königspfalz“ erwartet, ist voller Widersprüche und Geheimnisse hinter verschlossenen Türen. 

    Als Choran im Sommer 1950 durch die Mauer hindurchschreitet, welche die einst geschichtsträchtige Anlage einer ehemaligen Königspfalz umgibt, wird er nicht überall mit offenen Armen empfangen.

    Der Direktor des Waisenhauses und der augenscheinlich mit Direktor Köhler befreundete französisch-stämmige Lehrer Leyss sind über sein Kommen überhaupt nicht begeistert. Wurde dieser Brite mit indischen Wurzeln doch von oberster Stelle – dem Ministerium - eingesetzt. Er wird Geschichte unterrichten und als Hauslehrer die Leitung einer Gruppe von 20 Jungen übernehmen, die zusammen eine „Baracke“ im Innenhof der Pfalzanlage bewohnen.

    Die Jungen dagegen kann Choran schnell für sich gewinnen, fordert sie auf ihn zu „Duzen“. Seine Herkunft – illegitimes Kind einer indischen Mutter und eines britischen Vaters - und sein Leben als Kind auf dem Gelände von archäologischen Grabungen am Indus begeistern die Schüler. 

    Und dann ist da noch die rätselhafte Hochkultur der Meluha, die lange vor dem Aufkommen der ägyptischen Hochkultur bereits untergegangen war. Aber nicht gänzlich verschwunden ist. 
    Auch der einstige Grabungsgehilfe Choran hat als Kind etwas Entscheidendes von dieser Grabungsstelle mit sich genommen. Es ist heute noch in seinem Besitz. Dieses Fundstück präsentiert er eines Abends seinen Schülern mit dem Ziel sie zu einer verschworenen Gemeinschaft zu machen. Doch was bewirkt diese Tafel …?

    Cover und Titel:


    Das Tor steht offen: Ich trete ein in die weitläufige Jahrhundertealte Pfalz-Anlage 


    Der erste Blick auf das Cover lässt einen leicht innerlich frösteln. Das Tor steht zwar offen, aber der Nebel lässt den Betrachter nichts von der Welt hinter der Mauer erahnen. Ich trete ein, und beginne zu lesen. 

    Das Tor in der Mauer bekommt noch eine andere Bedeutung. Für die Heimkinder ist es das Tor zur Freiheit. Es die Welt außerhalb der Mauern, die sie kennenlernen wollen. Wie lange müssen sie auf so eine Chance warten, zu welchem Preis? Das Cover ist wie eine Einladung einzutreten in die Geschichte.

    Zwiespältig zwar, aber neugierig-interessiert und aufgeregt, was passiert wenn sich der Nebel „lichtet“ und ich sehe, was sich hinter der Mauer verbirgt.

    Der Titel „Nachtigall im Winter“: Die Nachtigall – eigentlich ein Zugvogel – umrahmt mehrdeutig und mit Symbolwirkung die Handlung des Mystery-Thrillers. Der Vogel mit dem auffallenden Gesang umspannt diese Nachkriegsgeschichte, die uns tief in das Innere seiner Protagonisten schauen lässt. Sie durchzieht die Handlung, die sich dem Leser nach dem „Eintritt“ ins Heim eröffnet, und nicht wieder los lässt bis zum Ende. 


    Ich habe viel erlebt und gesehen in meiner Zeit in Königspfalz, rund um Memmingen und in den USA ...



    Ich schreite durch das Tor: Hunderte Menschen haben es vor mir getan. 

    Schnellen Schrittes lasse ich  „Königspfalz“ hinter mir. 
    Wie sie alle, behalte ich die Erlebnisse und Geschehnisse in meinem Gedächtnis.

    Der Leser erfährt die Geschichte von Choran, seinen Schülern und dem Leben im Waisenhaus „Königspfalz“ im Jahr 1950 in Rückblenden. Erzählt von einem unbenannten Gast im Auto eines Journalisten. Ein Mörder sitzt da auf dem Rücksitz des Fahrzeugs. Es ist das Jahr 1959. Das Auto des Journalisten Harry Bryden parkt auf einem US-amerikanischen Friedhof. Harrys Gast war ein Schüler Chorans. Der Journalist will Antworten von seinem Gast. Antworten, was vor über acht Jahren im Heim vor sich gegangen ist. 


    Meinung:


    Der Leser findet die Identität dieses Mörders im Auto des Journalisten erst am Ende des Thrillers heraus. Vorher entwickelt er immer neue Theorien, wer der junge Mann sein könnte, welcher ehemalige Schüler des Waisenhauses sich im Fond des Wagens aufhält. Doch die Handlung der Geschichte offenbart erst auf den letzten Seiten, wer hier über die Geschehnisse hinter den ehrwürdigen Mauern im Jahr 1950/51 erzählt. Ich bin mir sicher, der Leser ist am Ende überrascht so wie ich auch. 

    Die Identität des „geheimen“ Mannes und die Geschehnisse im Heim fesseln den Leser. Spannung baut der Autor Ralph B. Mertin auf, in dem er gekonnt mehrere Handlungsstränge parallel laufen lässt, und diese in einem packenden „Showdown“ zusammenlaufen lässt. 


    Der Autor Ralph B. Mertin schreibt von Hoffnungen, Wünschen, Bedürfnissen und Zielen, die diese „allein-gelassenen“ Kriegskinder fünf Jahre nach Kriegsende haben. Choran lässt die Jungen aufatmen, sich machtvoll fühlen, sich als Mitglied einer Gruppe unverwundbar fühlen. Er schürt ihre Ängste davor als Niemand die Welt hinter der Mauer nach dem baldigen Schulabschluss zu betreten, als Niemand durchs Leben zu gehen, und unbeachtet wie im Heim als ein kleiner unbedeutender Teil einer Gesellschaft zu sterben. 

    Manipulation und phantastisch-mystische Geschehnisse, die sich die Jugendlichen nicht erklären können, aber ihre einflussreiche Wirkung haben auf die jungen Menschen. Dies ist die Welt, in die sie der neue Lehrer einführt. Verwundbar wie sie als Waisen - ohne den Schutz der Familie sind - hat Choran eine nachhaltige Wirkung auf sie. Er wird ihr Mentor, ihr Freund, ihr Vertrauter, ihr Ersatzvater, zu ihm schauen sie auf, von ihm erwarten sie Alles…. Und für ihn tun sie auch Alles…


    Oft musste ich beim Lesen an den Roman „Die Welle“ denken: Einerseits weil die Figur des Choran einem „Führer“ dieser Jungengruppe gleichkommt, der mit psychologisch-manipulativ-taktischen Fähigkeiten aufwartet. Und dessen Versprechen die Heranwachsenden Glauben schenken. Der Erfüllung des gemeinsamen Planes sie gefällig und zielstrebig ohne Rücksicht auf Außenstehende Folge leisten. Eine kleine Gruppe ist es im Gegensatz zu dem aus dem Ruder gelaufenen „Experiment“ in „Die Welle“, doch die Auswirkungen dieses kleinräumigen Geschehens haben eine nicht klein-zu-redende nachhaltige Wirkung. 

    Ich denke Personen mit solchen Fähigkeiten wie Choran, die hier ihre Vergangenheit gut "verkaufen" können, die psychologisches Geschick haben, die schaffen es auch heute noch Waisen oder Internatsschüler, die ihnen emotional ausgeliefert sind, zu manipulieren. Beispiele gibt es genügend in der jüngsten deutschen Gesellschafts-Geschichte. Das macht die fiktive Story in gewissem Maße auch realistisch.


    Sprache:

    Die Sprache ist flüssig und der Thriller ist einfach und gut zu lesen. Die Handlung – genauer gesagt die verschiedenen Geschehnisse der Geschichte sowie der Umgang zwischen den Protagonisten spiegelt sich auch in den Worten und Gedanken der Protagonisten wider. 
    Der sprachliche Ausdruck wechselt: 
    Erstens schreibt Mertin kurze (auffordernde) Sätze, die Angst, Macht oder Unterdrückung ausdrücken, besonders während man den Gesprächen zwischen Lehrern – Schülern sowie zwischen Lehrern und Heimkindern untereinander folgt. Zweitens führt Choran in poetisch, beschreibenden Formulierungen, die versetzt mit fantastisch-mystischen Beschreibungen sind, seine " Jungs" in die Welt der Meluha-Kultur ein.

    Fazit:

    Dieser Psycho-Thriller mit einer mystisch-phantastischen Brise einer vergessenen Hochkultur macht die Geschichte für mich zum Pageturner.

    Kommentare: 4
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    Natalie77s avatar
    Natalie77vor 4 Jahren
    Die Nachkriegszeit in einem Waisenhaus

    Inhalt:
    Deutschland in der Nachkriegszeit. Ein Waisenhaus wie es zu der Zeit viele gibt, an dem ein neuer Lehrer mit ganz anderen Methoden anfängt. Er hat Erfolg mit dem was er tut, spielt aber auch ein gefährliches Spiel...

    Meine Meinung:
    Nachtigall im Winter ist mein drittes Buch von Ralph B. Mertin. Seine Bücher sind immer recht kurz und niemals wirklich langweilig und doch konnte noch keins mein Favorit werden. Ich war sehr gespannt ob er es mit diesem Thriller schafft mich zu überzeugen.

    Leider kam ich aber schon sehr schwer in die Geschichte rein. Das ganze spielt im Jahr 1959 mit Rückblicken zu 1950/1951. Die Nachkriegszeit. zur besseren Orientierung sind die Daten auch immer über den jeweiligen Abschnitten genannt. Im jahr 1959 erzählt ein Mann einem anderen die Geschichte von vor 8 Jahren. Wer dieser Erzähler ist weiß man als Leser bis fast zum Ende nicht. Der Zuhörer dagegen ist bekannt. Ein Reporter, der damals schon über das Waisenhaus berichtet hat. Die Wechsel finden nicht so oft statt, aber es ist von vielen Personen die Rede und das war gerade am Anfang mein Problem. Es ist denke ich so als wenn man als Lehrer eine ganze Klasse kennen lernen muss. Es gab Personen die mit der Zeit unwichtig wurden, aber auch Personen die ein ähnliches Schicksal teilten und es mir so schwer machten sie auseinander zu halten. Da nützte auch der recht einfache Schreibstil nichts. Eine Spannung wollte sich da nicht aufbauen, aber ein Interesse an der Geschichte. Dieses ließ mich dann auch weiter lesen.

    Es gibt hier mehrere Hauptfiguren, die für die Handlung wichtig sind. Diese lernt man auch näher kennen. Manche ähneln sich gerade zu Beginn im Verhalten wandeln sich aber im Laufe der Geschichte. Manche werden immer blasser. Erst als manch eine Figur sich in der Rolle wandelt kam ich mit den vielen Namen klar. Neben den Waisen gibt es da noch den Lehrer, einen zweiten Lehrer. Einen Direktor und dessen Frau.

    Es gibt die Haupthandlungen und manch eine Nebenhandlung, die ich nicht immer unbedingt Erwähnenswert fand, aber die Geschichte etwas auflockerte
    Ziemlich schnell ahnte ich worauf es hinaus lief. Ich war nur noch Beobachter meiner erahnten Handlung. Hier und da gab es Überraschungen aber insgesamt fand ich diesen Thriller nicht spannend genug.

    Am Ende ist alles geklärt, könnte aber trotzdem noch Fortgesetzt werden. Meiner Meinung nach muss das aber nicht sein.

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    sabrinchens avatar
    sabrinchenvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Konnte mich überraschen. Unvorhersehbar. Mehrere interessante Themen in einem Mysterythriller verreint.
    Überraschend. Unvorhersehbar. Mehrere interessante Themen in einem Mysterythriller vereint.

    Ich muss zugeben das mich dieser Thriller mit seinen mystischen Elementen überraschen konnte.
    Es waren einige interessante Themen angeschnitten die unerwartete Wendungen brachten.

    Das Cover und der Titel finde ich sehr passend und düster gewählt.

    Das Werk war von Anfang an total mitreissend und die relativ kurzen Kapitel haben hier den Spannungsbogen oben gehalten.
    Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und gut nachvollziehbar.
    Auch bediente sich Ralph sehr authentischer Ausdrucksweise und hat  so eine düstere Atmosphäre geschaffen.

    Die Handlung über Gruppendynamik , Internatsalltag, Kriegswirren und etwaiger daraus entstandenen Folgen ist total interessant.
    Auch gibt es ein paar Fantasyelemente die sich toll in die Handlung einfügen und absolut glaubhaft sind-
    Es gibt 2 verschiedene Handlungstränge von 1950 und 1959 die am Ende in einem fulminanten Finale zusammenführen.

    Auch gibt es verschiedene interessante geheimnisvolle Charaktere die das Buch zu einem Lesevergnügen werden lassen.
    Auf jeden Fall ist in diesem Buch das Ende anders als erwartet und kann daher sehr überraschen.

    Von mir gibt es für Nachtigall im Winter 4 geheimnisvolle Sterne 

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Nachtigall, ick hör dir trapsen

    Denver (USA), 1959: Der Reporter Harry Brydan beobachtet eine Beerdigung. In seinem Auto sitzt ein »Gast«. Dieser Unbekannte saß 8 Jahre im Gefängnis und berichtet ihm nun über die mysteriösen Vorkommnisse, die sich 1950 im Waisenheim abgespielt haben. Wer dieser Unbekannte ist, stellt sich am Ende des Romans heraus.

    Waisenheim Königspfalz (Deutschland), 1950: Kurz nach dem zweiten Weltkrieg tritt der charismatische Choran seine Stelle als Geschichtslehrer im Waisenheim an. Der Zustand dort ist katastrophal. Auch der Zusammenhalt der Kriegswaisen lässt zu wünschen übrig. Besonders zwischen den Gruppen »Nachtigall« und »Winter« herrscht Rivalität. Denn der Gruppe »Nachtigall«, die von dem Französischlehrer Peter Leyss geleitet wird, scheint es besser zu gehen als den anderen Gruppen. Den Heimleiter Direktor Köhler interessiert das herzlich wenig. Er ist nur um sein eigenes Wohl besorgt. Choran möchte etwas an der Situation ändern und wird zusätzlich als Leiter der Gruppe “Winter” eingesetzt. Die traumatisierten Jugendlichen vergöttern ihn für seine unkonventionelle Art und seine Selbstlosigkeit. Doch Choran ist gar nicht so selbstlos, wie es zuerst scheint.

    Zentrales Thema des Romans ist der bedrohliche Sog von Gruppendynamik und seinen Konsequenzen. Die Hauptfiguren in diesem Kampf sind der Streber Felix Rosen, der Außenseiter Chris Weber, der Mitläufer Martin Hoffmann, der Anführer der Wintergruppe, Alexander Roth und der beschwichtigende Hausleiter Choran. Die aggressive und bedrückende Grundstimmung, die zwischen den Gruppenmitgliedern herrscht, bringt der Autor perfekt rüber. Man leidet mit den Mobbing-Opfern und verachtet die Raufbolde. Durch Chorans Einfluss entwickeln sich manche Charaktere allerdings in eine andere Richtung und unser Mitgefühl auch. Man kann sich mit keinem identifizieren und nimmt die Rolle des stillen Beobachters ein. Was aber auch nicht weiter schlimm ist.

    Des Weiteren gibt es noch das Thema Konkurrenzkampf. Da die Nachtigall-Gruppe mit Abstand die besten Noten hat und bevorzugt wird, entsteht Neid in der Winter-Gruppe. Choran stichelt seine Schützlinge regelrecht an, sich gegen ihre Rivalen durchzusetzen und bringt dadurch schockierende Verhaltensweisen bei den Jugendlichen zum Vorschein. Doch dieser Kampf besteht auch zwischen Choran und dem Französischlehrer Peter Leyss. Jeder will der Bessere sein.

    Ralph B. Mertin entführt uns in eine isolierte Internatswelt, in der eigene Regeln herrschen. So lebhaft dargestellt, dass man denkt, man wäre ein Teil davon. Zudem wird diese düstere Internatswelt von mystischen Einflüssen überschattet, die wahrscheinlich nicht jedermanns Sache sind. Die unvorhersehbaren und überraschenden Wendungen sorgen für die entsprechende Spannung. Allerdings wird dieser Spannungsbogen gelegentlich durch Chorans ausschweifende philosophische Ausführungen unterbrochen. Nichtsdestotrotz ist dieser Thriller eine gelungene und interessante Mischung.

    Fazit: Für Freunde des Action- oder Gruselthrillers ist der Roman wahrscheinlich nichts. Vielmehr wird der Roman die ansprechen, die Gefallen an mystischen Elementen und an der Komplexität der menschlichen Psyche haben.

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    (c) 2015 - Nanes-Leseecke

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    Khaleesi2410s avatar
    Khaleesi2410vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Unvorhersehbare Wendungen in einem Thriller, der dich in eine andere Welt hinter den Wänden des Internats führt.
    Mystische Elemente vereint mit unvorhersehbaren Wendungen und einer düsteren Stimmung

    Das Buch ist meiner Meinung nach mehr als gelungen.
    Wie man dank des Covers erwarten kann, taucht man ein in eine abgeschottete Welt, tief hinter den Wänden des Internates. Eine Geschichte, die packend gefüllt mit düsteren Geschichten, kaltblütigen Personen und einem Hauch Fantasy-Elemente ist. Zusätzlich gibt es viele Rätsel die man während des Lesens mit sich zu lösen versucht, aber es stetig unvorhersehbare Wendungen gibt, sodass man sich nie sicher sein kann, ob man nun wirklich auf der sicheren Seite ist, oder nicht.
    Die Spannung und die Kälte die es in einem solchen Internats an Mass gibt, ist mehr als nur deutlich von der ersten Seite an zu spüren, und es läuft einem nicht nur einmal eiskalt über den Rücken - das kann ich euch versprechen!
    Wenn ihr ein Buch sucht, mit dem ihr in eine fremde Welt eintauchen möchtet, eine brisante Geschichte voller verschiedener Gefühle erleben wollt, dann kann ich euch diesen Thriller mehr als nur empfehlen.
    Für mich leider viel zu kurz - ich habe das Buch kaum aus der Hand legen können. Da hätten mir weitere +200 Seiten sehr gefallen, aber hey, vielleicht gibt es ja weitere tolle Werke :-)
    Alles in einem vom Cover - über den Schreibstil - bis zu den verschiedenen Inszenierungen große Klasse, es war wunderbar zu lesen und ich bedanke mich ganz herzlich für das Leseexemplar. Autor wird natürlich vorgemerkt :-)

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    pardens avatar
    pardenvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein über weite Strecken wirklich spannendes Buch mit vielen Fragezeichen und überraschenden Wendungen und Finten - aber das Ende...
    Etwas verschenktes Potential...

    ETWAS VERSCHENKTES POTENTIAL...

    Ein beklemmender Mystery- und Internatsthriller um den bedrohlichen Sog von Gruppendynamik...

    Als der charismatische Lehrer Choran 1950 seine Stelle im Waisenhaus Königspfalz antritt, wird er aufgrund seiner unkonventionellen Unterrichtsmethoden von den Jugendlichen vergöttert. Doch Choran versucht, die traumatisierten Kriegswaisen für seine obskuren Zwecke zu instrumentalisieren. Es beginnt ein Spiel mit dem Feuer, einem Feuer, an dem sich mehr als einer verbrennt...


    1950 haben es die Jungen im Waisenhaus Königspfalz nicht leicht. Die Bedingungen sind denkbar schlecht, es gibt von allem zu wenig, niemanden, der sich wirklich für die Jungen interessiert, statt Solidarität gibt es oftmals sogar verbitterte Rivalität, vor allem unter den verschiedenen Häusern des Waisenhauses. Im Zentrum des Geschehens stehen hier die Häuser namens 'Nachtigall' und 'Winter', wobei aus unerfindlichen Gründen die Kinder im Hause 'Nachtigall' deutlich bevorzugt werden.
    Dies ändert sich erst, als der neue Lehrer Choran an die Schule kommt und das Haus 'Winter' übernimmt. Er setzt sich für die Kinder ein, formt aus den zerstrittenen Individuen nach und nach eine Einheit, die Stärke demonstiert und in der der Einzelne nichts mehr zu befürchten hat. Doch was sind die wahren Abichten Chorans?

    Neben den Geschehnissen im Jahr 1950 wird in einem zweiten Erzählstrang berichtet, wie im Jahre 1959 ein erfolgloser und heruntergekommener Reporter versucht zu ergründen, was vor neun Jahren im Internat Köigspfalz wirklich geschah. Denn es gab dort mehrere unerklärliche Todesfälle, dazu ungeklärte Vergangenheiten einzelner Lehrer und sonstige mysteriöse Vorfälle. Der Reporter Harry ist schon seit Jahren dem Alkohol verfallen, trauert seiner großen Liebe nach und hat als einziges verbliebenes Ziel eben die Auflösung der Geschehnisse von damals. Dabei erfährt er nun Hilfe von unerwarteter Seite. Doch wer ist der mysteriöse Mann? Und weshalb will er Harry helfen?


    Über weite Strecken war dies ein wahrlich spannendes Buch mit unvorhersehbaren und überraschenden Wendungen und Finten. Gut ausgearbeitet war dabei die Gruppendynamik, die durch die Veränderungen der Bedingungen in Gang kamen und zeigten, wie einzelne Jungen plötzlich ganz andere Rollen übernahmen. Dadurch dass über lange Strecken alle mit verdeckten Karten spielen, nimmt das Rätselraten kein Ende, und die Eindringlichkeit der Schilderung der Geschehnisse tut ein übriges, um einen das Buch am besten gar nicht erst weglegen zu lassen. Wer verbirgt welches Geheimnis, wer handelt aus welcher Motivation heraus und wohin wird sich das Ganze schließlich entwickeln sind nur einige der Fragen, die den Leser während der Lektüre treu begleiten.
    Ein wenig ernüchtert war ich allerdings, als es schließlich auf das Ende zuging. Da nahm das Mystische für meinen Geschmack doch zu sehr überhand - und es zeigte sich, dass die Themenvielfalt (alte Kulturen, NAZI-Vergangenheiten, unlautere Vorkommnisse in abgeschiedenen Internaten, Machtspiele, Religion, Mystik) letztlich doch wohl ein wenig zu groß war. Jedes Thema für sich: spannend und hochbrisant - aber in der Summe einfach zu viel, so dass einiges zwangsläufig auf der Strecke bleiben bzw. fast 'nebenher' abgehandelt werden musste. Da wäre weniger vielleicht doch mehr gewesen, es ist schade um das verschenkte Potential...

    Insgesamt eine spannende Unterhaltung, deren eher 'plattes' Ende mich ernüchtert und ein wenig enttäuscht hat. 3,5 Sterne, die ich aber auf 4 aufrunde, weil die Spannung mich über einen langen Zeitraum gefangen halten konnte...


    © Parden

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    DieSchwarzeKathatzes avatar

    Ein Lehrer. Seine Schüler. Und geschlossene Mauern...

    Dieser Thriller ist nichts für Hanni und Nanni-Fans: Ralph B. Mertins E-Book Only "Nachtigall im Winter" erzeugt eine beklemmende und düstere Internatskulisse in der Zeit der rauhen Fünfziger Jahre, in der pädagogisch einfühlsame Lehrmethoden nicht gerade an der Tagesordnung sind und der Internatsalltag alles andere als rosig ist.

    Das Buch

    Ein beklemmender Mystery- und Internatsthriller um den bedrohlichen Sog von Gruppendynamik...
    Als der charismatische Lehrer Choran 1950 seine Stelle im Waisenhaus Königspfalz antritt, wird er aufgrund seiner unkonventionellen Unterrichtsmethoden von den Jugendlichen vergöttert. Doch Choran versucht, die traumatisierten Kriegswaisen für seine obskuren Zwecke zu instrumentalisieren. Es beginnt ein Spiel mit dem Feuer, einem Feuer, an dem sich mehr als einer verbrennt...


    Der Autor
    Ralph B. Mertin, geboren 1980 in der Lutherstadt Wittenberg, studierte Germanistik in Jena mit spektakulärer Erfolglosigkeit und schließlich Wirtschaftswissenschaften in Erfurt. Privat joggt und schreibt er und lebt mit zwei Katzen in Weimar.

    Zusammen mit Droemer Knaur verlosen wir 25 E-BOOK-Exemplare IM EPUB-FORMAT von "Nachtigall im Winter" von Ralph B. Mertin. Wer sich bewerben möchte, sollte einen funktionsfähigen E-Book-Reader haben und bis zum 10. Dezember auf folgende Frage antworten:

    Warum ist ein Internat für euch ein guter Thriller-Schauplatz?


    Pssst, nicht vergessen: Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme an der Diskussion in allen Leseabschnitten und zum Verfassen einer abschließenden Rezension.


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