Ralph Edenhofer

 4.8 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor von ex vitro, per ignem: c23 - Band 2 und weiteren Büchern.
Ralph Edenhofer

Lebenslauf von Ralph Edenhofer

Ich: - Kind der 70er (geboren) - Kind der 80er (gefühlt) - Physiker (Dipl.) - Ingenieur (Dr.) - Rollenspieler (pen & paper) - Motorradfahrer (Suzuki LS 650) - American Football-Fan (Go Steelers!) - Sterngucker (70 mm Dobson) - Autor (Science Fiction)

Neue Bücher

gambit

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Erscheint am 08.03.2019 als Taschenbuch bei Belle Epoque Verlag.

Alle Bücher von Ralph Edenhofer

ex vitro

ex vitro

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Erschienen am 17.01.2018
per ignem: c23 - Band 2

per ignem: c23 - Band 2

 (3)
Erschienen am 22.05.2017
in abyssum

in abyssum

 (2)
Erschienen am 27.04.2018
gambit

gambit

 (1)
Erschienen am 08.03.2019
per ignem

per ignem

 (0)
Erschienen am 09.03.2018

Neue Rezensionen zu Ralph Edenhofer

Neu
J

Rezension zu "gambit" von Ralph Edenhofer

Intelligent, komplex, spannend
Julia_Kathrin_Matosvor einem Monat

Gambit spielt in unserem Sonnensystem im Jahr 2215 und bildet in der c23-Reihe den Auftakt zu einer 2. Trilogie. Es ist hilfreich, vorher Band 1 bis 3 (die sog. Mutantenkrieg-Trilogie) und die Kurzgeschichtensammlung (inkl. Anhang zu Figuren) gelesen zu haben. Hierdurch liest man intensiver und vermeidet Spoiler und Verständnisschwierigkeiten. Wehmütig und neugierig lechze ich nach News, wie es mit alten Bekannten weitergeht. Toll, auf einige in Nebenrollen zu treffen. An Autor Ralph Edenhofer die Bitte, dies fortzuführen.
Diesmal kapitelweise wechselnd erzählt aus den Perspektiven von 1. Aleksandr, Einzelgänger und regimetreuer Neuzeit-Sheriff aus dem Arctica Block (Nord-Russland). 2. Mac, Kommandantin und Kameradin auf einem kleinen Weltraumfrachter mit zwielichtiger Vergangenheit.
Zur Handlung möchte ich nichts spoilern. Mir gefällt, dass futuristische Entwicklungen mit zeitlos elementaren Fragestellungen (Überleben, Loyalität, Würde, Forscherdrang, Suche nach der eigenen Identität und eigenen Idealen, …) verwoben sind. Aleksandrs Erlebnisse sind - bei dystopischer, bedrohlicher Atmosphäre - gespickt mit in sich stimmigen Wow-Momenten, sodass ich fasziniert gelesen habe. Mac kommt noch nicht an die Ecken, Kanten und Sympathiewerte von Skip oder José heran, ist aber auf gutem Weg. Und besonders haben mir wieder die Nebenfiguren gefallen, über deren Hintergründe und Motive sich herrlich spekulieren lässt. Es macht Spaß, manchmal richtig zu liegen und manchmal überrascht zu werden.
Eine angenehm andersartige Liebesgeschichte fehlt nicht.
Dank scharfzüngigen Humors wurde mir gelegentlich auch ein Grinsen entlockt.
Band 4 ist sprachlich gelungen, klar strukturiert, lässt den roten Faden erkennen. So packend, dass ich lang ersehnte andere Fortsetzungsromane auf die Warteliste verbannt habe. Technische Umschreibungen (Antriebssysteme, Künstliche Intelligenzen, etc.) wirken auf mich als Laien fundiert, ohne zu überfordern. Offenbart wird eine umfangreiche futuristische Welt, in der sich noch viele Geschichten verorten lassen. Es tröstet über den Cliffhanger hinweg, dass die Fortsetzungsbände 5 und 6 für 2019 angekündigt sind.

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Rezension zu "in abyssum" von Ralph Edenhofer

Ich hoffe, Edenhofer wird eines Tages in einem Atemzug mit den ganz großen der Sci-Fi genannt.
Serkalowvor 5 Monaten

Meine Meinung über die ersten beiden Bände der Trilogie kann man bei meinen Rezensionen oder auf meinem Blog  nachlesen.

Wie immer stellt sich für mich, und damit hoffentlich für Sie lieber Leser meines Blogs, die Frage:

Lohnt es sich, die gesamte Trilogie zu lesen?
»Sie wollen die Freiheit? Dazu gehört es, Verantwortung für seine Taten zu übernehmen und die Konsequenzen zu tragen.«

Ich fange diesmal mit einem Zitat aus der Geschichte an, welches erst kurz am Ende auftaucht, dass ich aber als gelungenes Beispiel sehe, warum die »c23« Trilogie so eine verdammt gute Sci-Fi-Unterhaltung ist.

Als großer Fan der 3-Akt-Struktur befindet sich »in abyssum« Anfangs am Ende des 2. Aktes und damit dem großen »all is lost«.

Die Hauptfiguren haben an diesem Punkt der Geschichte wirklich alles verloren, was sie bisher ausgemacht hat und man merkt als Leser schnell, warum diese Erzählstruktur sinnvoll ist.

Denn ansonsten wäre nach dem Ende von Band 2 eigentlich nur belangloses »Blablabla« drin gewesen, dass vielleicht noch die ein oder andere Frage aus den ersten Bänden beantwortet hätte aber nicht für einen kompletten dritten Band ausreichend gewesen wäre.

Aber Ralph Edenhofer, den ich mittlerweile neidlos als ganz großen Handwerker bezeichnen kann, ist ein wirklich viel zu guter Autor, als dass er in diese Falle tappt.

Sein dritter Band ist ein fulminantes Finale mit ein paar (manchmal sogar schmerzhaften) Überraschungen für das Setting, die Figuren und den Leser. Ein Showdown in dem er noch einmal aufzeigt, dass Weltraumschlachten nicht nur auf der Kinoleinwand funktionieren, in dem er sie einfach aus der Sicht seiner wichtigsten Protagonisten erzählt.
Es gibt Wendungen und Weiterentwicklungen, das gesamte Szenario wird aufgelöst, alle Fäden sauber zum Ende hin verknotet und die Geschichte zu einer guten Auflösung gebracht.

Im Nachwort kündigt der Autor an, dass noch weitere Geschichten aus dieser Welt erzählt werden wollen. Für den Freund von intelligenter, unterhaltsamer Science-Fiction stellt sich damit also nur die Frage, was er bis zum nächsten Buch aus Edenhofers Feder lesen soll.

Ich bereue keine einzelne Sekunde, die ich in den letzten Wochen mit der »c23«-Trilogie verbracht habe, wo ja Sci-Fi nicht mein bevorzugtes Lesegenre ist. Aber es hat sich gelohnt. Und der vorläufige Abschluss genügt mir völlig, um mich ohne vor Neugier zerfetzt zu werden, jetzt erst einmal anderen (von mir eher prefärierten) Genres zu widmen.

Hut ab Herr Edenhofer und ich hoffe, dass man Sie eines Tages in einem Atemzug mit den großen Namen des Science-Fiction nennen wird. Verdient hätten Sie es!

Weiterhin 5 begeisterte Sterne.

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Rezension zu "per ignem: c23 - Band 2" von Ralph Edenhofer

Noch besser als Teil 1!
Serkalowvor 5 Monaten

Meine Meinung über den ersten Band »ex vitro« kann man auf meinem Blog ja noch mal nachlesen.

Obwohl dieser nicht mit einem Cliffhanger endete, also gut und gerne erst einmal als eigenständiges Werk stehen bleiben könnte ... obwohl ich oft auch gerne mal eine Pause zwischen mehreren Teilen mache, da mich das Verweilen in den gleichen Sujets oder Genres doch manchmal langweilt ...

Begann ich dennoch sofort nach Abschluss von »ex vitro« mit dem Nachfolger »per ignem« und wie immer lautet die Frage:

Hat es sich gelohnt?

Ganz klar: Ja!

Ralph Edenhofer macht auch im zweiten Band alles richtig, was man in einem zweiten Band richtig machen kann.
Sein handwerkliches Können als Autor steht für mich mittlerweile erhaben über jedem Zweifel.
Edenhofer bringt dezent einige neue Protagonisten in die Geschichte, damit durch den Fokus auf die bisherigen Hauptfiguren auch gar keine Langweile auf kommen kann. Dies ist oft der Tod einer Serie. Beim TV heißt es: »Wenn es den Autoren nicht mehr gelingt, die Story voran zu treiben, werden neue Figuren eingeführt.« (Bestes bzw. in diesem Fall schlechtestes Beispiel dafür ist die zweite Staffel von »Twin Peaks«.)
Der Autor von »c23« tut dies allerdings so geschickt, dass der Leser nicht nur das Gefühl hat, dies wäre absolut notwendig – was es auch ist, da sie entscheidend zur Geschichte beitragen – nein, es fühlte sich sogar so an, als wären die auch im ersten Band schon vorhanden gewesen. (Gut, eine wurde sogar erwähnt.)
Allein aber dies ist in meinen Augen ein absoluter Beweis für die goldene Schriftstellerhand von Herrn Edenhofer.

Ansonsten gibt es die, für den zweiten Teil plottechnisch wirklich wichtigen Veränderungen und Entwicklungen. Es werden große (kinoreif erzählt) Raumschlachten geschlagen.
Erste Siege werden wieder zu Niederlagen.
Es gibt große Verluste an Leib und Seele.
Vieles wird zerstört und die Figuren werden Konflikten ausgesetzt, die sie auf jeden Fall verändern.

Nun bleibt nur noch, mich auf ein fulminantes Finale zu freuen.

Edenhofer schafft in »per ignem« Verschwörungen und Intrigen auf politischer Ebene, die uns nur zu bekannt vorkommen, nur dass sie in seiner Welt eben das gesamte Sonnensystem bedrohen.
Er inszeniert kleine Kämpfe, wie aus einem guten Actionfilm und cineastische Raumschlachten, die man sonst nur von »Star Wars« (als Film!!) kennt.
Er kreiert Figuren, deren Motivation er uns immer wieder nahe bringt, so dass er den Leser des Öfteren mit dem Durchbrechen des Gut-Böse-Schemas überrascht, bzw. ihn mit seinen Erwartungen an der Nase herumführt.

Für mich war der Lesegenuss tatsächlich noch um einiges höher als beim ersten Band, obwohl das mathematisch auf Grund meiner Sternvergabe gar nicht möglich ist.

»per ignem« schafft es »ex vitro« erzähltechnisch, sprachlich handwerklich, unterhaltsam spannend und emotional wuchtig tatsächlich noch zu toppen.

5 begeisterte Sterne(nsysteme).


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