Ralph Ellison Invisible Man (Penguin Modern Classics)

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Inhaltsangabe zu „Invisible Man (Penguin Modern Classics)“ von Ralph Ellison

The lives of countless millions are evoked in Ralph Ellison's superb portrait of a generation of black Americans, Invisible Man. This Penguin Modern Classics edition includes an introduction by John F. Callahan, as well as an introduction by the author. Ralph Ellison's blistering and impassioned first novel tells the extraordinary story of a man invisible 'simply because people refuse to see me'. Published in 1952 when American society was in the cusp of immense change, the powerfully depicted adventures of Ellison's invisible man - from his expulsion from a Southern college to a terrifying Harlem race riot - go far beyond the story of one individual. As John Callahan says, 'In an extraordinary imaginative leap, he hit upon a single word for the different yet shared condition of African Americans, Americans, and, for that matter, the human individual in the twentieth century and beyond.' This edition includes Ralph Ellison's introduction to the thirtieth anniversary edition of Invisible Man, a fascinating account of the novel's seven-year gestation. Ralph Waldo Ellison (1914-94), named for the poet Emerson, was born in Oklahoma. At the age of nineteen he won a scholarship to study music at Booker T. Washington's Tuskegee Institute. In 1936 he went to New York, where he met the writers Langston Hughes and Richard Wright; shortly afterwards his stories and articles began to appear in magazines and journals. After the Second World War Ellison was awarded a Rosenwald Fellowship, allowing him to concentrate on the composition of Invisible Man (1952), which won the National Book Award and established Ellison as a major figure in twentieth-century fiction. If you enjoyed Invisible Man, you might like E.L. Doctorow's The Book of Daniel, also available in Penguin Modern Classics.

Sehr lesenswert

— genihaku
genihaku
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  • Furios und rasant, aber auch zum Nachdenken anregend

    Invisible Man (Penguin Modern Classics)
    HarIequin

    HarIequin

    11. August 2017 um 22:35

    „I am invisible, understand, simply because people refuse to see me.“ (S.3) Der namenlose Protagonist, ein Afro-Amerikaner in den USA der 50er Jahre, widmet sein Leben der Bildung und versucht sich so vorbildhaft wie nur möglich zu verhalten. Als er zu Unrecht von seinem College ausgeschloβen wird, schlägt er sich in New York durch.                                   „Invisible Man“ ist mir schon öfter als „wichtige“ Literatur in  irgendwelchen Listen und Empfehlungen untergekommen (auch durch den Gewinn des National Book Awards 1953) und trotzdem hat es mich bis jetzt nie gereizt dieses Werk anzugehen. Völlig zu Unrecht, denn letzten Endes gehört es wirklich zu den besseren Romanen, die ich in letzter Zeit gelesen habe.       Schon der Anfang hat mich umgehauen. Die Eröffnungsszene zählt zu den besten, die ich jemals gelesen habe und ich kann jedem empfehlen, zumindest einmal reinzulesen. Gleich zu Beginn, als er einen Joint raucht und beginnt zu erzählen, wirft sich die Frage auf, was von dieser Geschichte denn nun real ist und was nicht. Das zieht sich durch das ganze Buch, denn manche Gegebenheiten erscheinen mehr oder weniger absurd, werden allerdings auch durch einen Alkohol- oder Medikamentennebel erzählt.                                             Es ist definitiv kein fast-read für zwischendurch und braucht seine Zeit (für mich war es ein Monat). Die Sprache (bzw. das Englisch) ist etwas anspruchsvoller, aber wirklich machbar. Meine Erwartung, dass dies ein weitere American Dream/Work Hard-Buch sein würde, hat sich nicht ganz bewahrheitet, denn im Verlauf wird die Story eher abgedreht (im positiven Sinn) als klassisch optimistisch. Angesprochene Themen sind vorwiegend Bildung für Afroamerikaner, Unterdrückung / Ausbeutung und die Wichtigkeit von Sprache und groβen Reden. Damit verbunden ist es eine coming-of-age-Story (oder ein Bildungsroman) mit wirklich interessantem Protagonisten. Die Geschichte erzählt rückblickend, wie der „Invisible Man“ zu seiner Isolation und Unsichtbarkeit kam. Es fängt mit einem naiven College-Studenten an, der nichts in Frage stellt und entwickelt sich zu jemandem, der die Dinge selbst in die Hand nimmt und für sich selbst denkt. Das Buch ist furios, klug und unvorhersehbar. Ralph Ellison verbindet ernste Themen mit Unterhaltung und Surrealismus, ohne dass es jemals lächerlich wirkt. Ganz gepackt hat es mich dann doch nicht; vielleicht war manches zu dick aufgetragen oder ich konnte mich nicht mit den Figuren identifizieren. Trotzdem eine klare Empfehlung von mir, vor allem wer sich für Klassiker oder etwas anspruchsvollere Romane interessiert.

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  • Unsichtbarkeit von Menschen

    Invisible Man (Penguin Modern Classics)
    genihaku

    genihaku

    15. December 2016 um 15:02

    “Invisible Man” ist ein Buch, für das man Zeit einplanen sollte, denn man wird viel Zeit brauchen. Die Lektüre ist harte Arbeit, aber am Ende lohnt es sich. Der Hauptprotagonist muss erstmal lernen, dass er als Schwarzer „unsichtbar“ ist. Er wird von der Schule geschmissen und muss nun zusehen, wie es weiter geht. Es handelt sich um einen namenlosen Ich-Erzähler, den wir in verschiedenen Lebenslagen begleiten. Am stärksten und beeindruckendsten sind die Dialoge und der wellenförmige Handlungsverlauf. Das ständige Scheitern und das Ende des Protagonisten sind erschütternd. Jedes Kapitel muss überdacht werden. Das Buch ist seinem Status als eines der bedeutendsten US-amerikanischen Romane gerecht geworden. Ich empfinde die Lektüre als bereichernd und empfehle es jedem, der sich für Identitätssuchen interessiert, die speziell auch die Gefühlsempfindungen der Schwarzen wiederspiegelt.

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