Nicht alle Toten schweigen: Das Erbe des Likedeeler

von Ralph G. Kretschmann 
4,6 Sterne bei9 Bewertungen
Nicht alle Toten schweigen: Das Erbe des Likedeeler
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Neue Kurzmeinungen

jams avatar

Unglaublich spannend und obwohl mystische Elemente vorkamen, blieb die Geschichte für mich bis zuletzt glaubwürdig!

Bellis-Perenniss avatar

Eine fesselnde Jagd nach einen Piratenschatz sowie Schuld und Sühne

Alle 9 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Nicht alle Toten schweigen: Das Erbe des Likedeeler"

Der pensionierte Kranführer Werner Graf kann mit dem Papier, das ihm bei einem Spaziergang ins Gesicht flattert nicht viel anfangen. Aber Graf ist ein neugieriger Mensch und hat viel Zeit. Er holt sich Hilfe bei der etwas ungewöhnlichen Wissenschaftlerin Jasmin Dreyer, um die Geheimnisse des Papiers zu entschlüsseln. Aus dem anfänglichen Spaß wird bald bitterer Ernst, als es die ersten Toten gibt. Da ist der gehbehinderte Sammler, der ihnen weiterhilft, da ist der unangenehme Kommissar Wilkens, nicht eben eine Zierde seines Berufsstandes und da sind seltsame Vorgänge, weit entfernt von Hamburg, in Mulsum, an der Nordseeküste, die alle auf eine verworrene Weise mit den alten Piratengeschichten um Klaus Störtebeker verwoben sind. Ihre Neugier bringt Werner Graf und Jasmin Dreyer mehrfach in Gefahr und auf welcher Seite der undurchsichtige Wilkens steht muss sich auch erst zeigen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783955308346
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:266 Seiten
Verlag:Edel Elements
Erscheinungsdatum:31.10.2016

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    jams avatar
    jamvor 24 Tagen
    Kurzmeinung: Unglaublich spannend und obwohl mystische Elemente vorkamen, blieb die Geschichte für mich bis zuletzt glaubwürdig!
    Das Erbe der Likedeeler

    „Der Fremde kam auf ihn zu. Er versuchte zu sprechen, aber etwas schnürte ihm die Kehle zu Er konnte nicht reden! (…) Gleich würde er ihn anfassen, gleich würde er die tödliche Berührung spüren, wenn der kalte Finger des Todes ihn traf…“

    Position 2543



    Als er abends am Hafen entlanggeht, flattert Werner Graf ein Zettel ins Gesicht. Der belesene Frühpensionist erkennt, dass es kein gewöhnliches Papier ist und stellt gemeinsam mit der Wissenschaftlerin Jasmin Dreyer Nachforschungen an.

    Das Papier entpuppt sich als Karte, die die beiden auf die Fährte von alten Piraten und deren Schätze führt… und bald eine Spur von Leichen hinter sich her zieht…



    Mit „Nicht alle Toten schweigen“ ist Ralph G. Kretschmann ein gruseliger Krimi der Sonderklasse gelungen. Klassische Spannung gibt alten Piratengeschichten die Hand, und das Ganze auf eine besonders unterhaltsame Weise!

    Klaus Störtebeker ist auch mir, weit weg von Hamburg ein Begriff, über die Likedeeler und die Vorgänge im 14. und 15. Jahrhundert habe ich noch viel Interessantes erfahren. Mehr als einmal fragt man sich beim Lesen, was ist wahr, was ist Einbildung, wer ist Jäger und wer der Gejagte?

    Unglaublich spannend und obwohl mystische Elemente vorkamen, blieb die Geschichte für mich bis zuletzt glaubwürdig!

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor einem Monat
    Kurzmeinung: Eine fesselnde Jagd nach einen Piratenschatz sowie Schuld und Sühne
    Auf der Jagd nach einem Piratenschatz ...

    Werner Graf weht bei einem abendlichen Spaziergang in der Nähe der Baustelle der Elbphilharmonie, ein seltsames Blatt Papier ins Gesicht. Gleichzeitig gibt es einen großen Tumult, da ein Mann in der Baustelle zu Tode gekommen ist. Mit einer großen Portion Neugier und noch mehr Zeit ausgestattet, macht sich der pensionierte Kranführer daran das seltsame Schriftstück zu entziffern. Er gerät dabei an die junge Wissenschaftlerin Jasmin Dreyer, deren Unialltag ein wenig langweilig erscheint. Noch wissen sie nicht, was es mit dem Pergament auf sich hat. Hellhörig werden die beiden, als sie erfahren, dass der Tote, von dem man so rein gar nichts in der Zeitung liest, ein auf die hamburgische Geschichte spezialisierter Historiker war.

    Während sich Werner und Jasmin mit der Entschlüsselung des Schriftstücks beschäftigen, tauchen mehrere Personen auf, die das Pergament an sich reißen wollen. Darunter der „Dunkle“ und der „Graue“, zwei wie man später erfährt, Berufsverbrecher, oder der Kriminalkommissar Wilkens, der den Eindruck eines korrupten Cops auf die Leser macht. Auch der hilfsbereite Kartensammler scheint nicht ganz uneigennützig Informationen preiszugeben. 

    Nach und nach kommen Werner und Jasmin dem Geheimnis des Dokumentes auf die Spur. Die führt sie an die Nordsee, genauer in den kleinen Ort Mulsum. 

    Meine Meinung: 

    Als bekennender Hamburg-Fan hat mich der Krimi sofort in den Bann gezogen. Ich bin mit Werner und Jasmin mit der U3 zum Baumwall gefahren, die Landungsbrücken entlanggeschlendert, die Katharinenkirche besucht und habe über Werners Gedanken zum Bau der Elbphilharmonie schmunzeln müssen. 

    Die Geschichte(n) rund um die Vitalienbrüder und Klaus Störtebeker bzw. ihre Enthauptungen sind gekonnt in den Krimi eingeflochten. Viele historische Details sind subtil in dien Krimi verwoben. Die Gier der Hamburger Kaufleute nach dem Piratenschatz wirkt authentisch. Der Schauplatzwechsel nach Mulsum und die Alpträume von Jonas Hansen und die Visionen der Schwestern Siebert machen die Erzählung besonders spannend. Denn wie lässt William Shakespeare seinen Hamlet so nette sagen: 

    „Es gibt mehr Ding’ im Himmel und auf Erden, als Eure Schulweisheit sich träumt, Horatio.“ (Hamlet, 1. Akt, 5. Szene, Hamlet, William Shakespeare) 

    Das Katz-und-Maus-Spiel zwischen den Guten, den Bösen und Trittbrettfahrern geht beinahe ins Auge.

    Letztlich wird das Geheimnis um den Piratenschatz des Magister Wigbold gelüftet. Doch nicht Gold und Silber sind der Reichtum, sondern … Das lest bitte selbst. 

    Von den Likedeelern habe ich bislang noch nichts gehört. Schmunzeln muss ich auch über die Diskussion zwischen Jasmin und Werner über die Nordsee, die ja eigentlich im Westen und die Ostsee, die im Norden liegt. Tja, die Geografie-Frage. 

    Die Figuren haben so ihre Ecken und Kanten. Aus Kommissar Wilkens werde ich allerdings nicht ganz schlau. Auf welcher Seite des Gesetzes steht er eigentlich? Hüben oder drüben? Nun denn, er hat ja gleich die Möglichkeit seinen Charakter neuerlich unter Beweis zu stellen. 

    Fazit 

    Ich habe mich hier gut unterhalten gefühlt und bin in das Hamburg der Hanse eingetaucht. Gerne gebe ich 4 Sterne.

     


    Kommentare: 2
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    I
    Ilona_Dunkervor einem Jahr
    Klasse Roman

    Dieses Buch ist ein Spritzig und Spannender Roman  um eine Schatzjgd und seine Folgen. Er ist spannend und süchtig machend geschrieben. Ich kann ihn nur weiter empfhelen.

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    lorelai_ss avatar
    lorelai_svor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Für Nordlichter und alle anderen eine klare Leseempfehlung :) Spannend und "anders".
    Nordisch, frisch und mal ganz anders!

    Dieses Buch hat mir beim Lesen viel Freude bereitet: Zunächst zum Inhalt:

    Der pensionierte Kranführer Werner Graf kann mit dem Papier, das ihm bei einem Spaziergang ins Gesicht flattert nicht viel anfangen. Aber Graf ist ein neugieriger Mensch und hat viel Zeit. Er holt sich Hilfe bei der etwas ungewöhnlichen Wissenschaftlerin Jasmin Dreyer, um die Geheimnisse des Papiers zu entschlüsseln. Aus dem anfänglichen Spaß wird bald bitterer Ernst, als es die ersten Toten gibt. Da ist der gehbehinderte Sammler, der ihnen weiterhilft, da ist der unangenehme Kommissar Wilkens, nicht eben eine Zierde seines Berufsstandes und da sind seltsame Vorgänge, weit entfernt von Hamburg, in Mulsum, an der Nordseeküste, die alle auf eine verworrene Weise mit den alten Piratengeschichten um Klaus Störtebeker verwoben sind. Ihre Neugier bringt Werner Graf und Jasmin Dreyer mehrfach in Gefahr und auf welcher Seite der undurchsichtige Wilkens steht muss sich auch erst zeigen.

    Rezension:

    Man kam sehr schnell ins Geschehen, denn der Schreibstil ist auch bei diesem Autor sehr flüssig und locker. Mir gefiel besonders gut, dass ich viele der Schauplätze schon selber besucht habe und mir so ein schönes Bild der Szenen machen konnte. Aber auch jedes Nicht-Nordlicht wird hier gut reinkommen.

    Die beiden Protagonisten sind sehr sympathisch, ich musste ein bisschen an die Charaktere in "Verblendung" denken, der alte Brummbär und die junge, hippe Studentin.

    Die Handlung ist aus verschiedenen Sichtweisen beschrieben, was ich immer gerne mag. Stück für Stück wird es so zu einer tollen Story. Klasse Ende, tolles Buch!

    Von mir gibt hier 4 von 5 Sternen, einfach weil Piraten-Storys sicher nicht jedem gefallen und die gehört hier nun mal dazu. Von den Likedeelern hatte ich zuvor tatsächlich och nie gehört, was das Buch aber super erklärt.

    Ich freue mich auf weitere Bücher vom Autor :)

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    Alpinkatzes avatar
    Alpinkatzevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Krimi der "anderen Art"! Spannende, fesselnde Geschichte, vor der wunderbare Kulisse der Nordsee, Morde, Piraten und Scatzsuch inklusiv.
    Fesselnder Nordseekrimi

    Ich hatte das Glück diesen Krimi als Testleserin lesen zu dürfen und habe meine Bewerbung als Testleserim für das Buch aufgrund des mich sehr ansprechenden Klappentextes abgegeben. Die Geschichte fesselte mich von Anfang bis zum Ende. Es fiel mir richtiggehend schwer das Buch beiseite zu legen. Wie mein Nickname "Alpinkatze" vermuten lässt, lebe ich weitab der Küste in den Bergen Österreichs, liebe aber seit meinen Urlauben an der deutschen Küste diese wunderbare Gegend und ihre Bewohner. Das liebevolle Lokalkolorit und der historisch belegte "Piratenhintergrund" verleihen diesem spannenden Krimi eine einzigartige Atmosphäre, in der man sich als Leser "mittendrin" im Geschehen fühlt. Als bekennender "Fan des Nordens" und begeisterte Krimileserin kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Aber VORSICHT! Ich konnte mich nur mit großer Mühe von dem Buch trennen, habe es in 2 Tagen "verschlungen" und alles andere wurde zur Nebensächlichkeit.

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    lenikss avatar
    leniksvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein etwas anderer Krimi mit Mythen aus der Vergangenheit
    Nicht alle Toten schweigen

    Dieses Buch durfte ich als Testleser leser, was meine Meinung nicht beeinflusst. Denn ich habe ja zunächst geschaut, ob mich der Klappentext überzeugt. Und das hatte dieser. In dem Buch geht es um Reliquien aus dem 14. Jahrhundert, welche noch immer irgenwo an der Nordsee zu finden sein sollten. Das Buch beginnt damit das der berentete Kranführer Werner Graf bei einem Spaziergang in Hamburg einen Zettel in das Gesicht geflogen ist. Und auf den stand irgendwas in einer Schrift die er nicht entziffern konnte. Über eine Bekannte kam er an Jasmin, welche am der Uni arbeitetete und sich mit sowas auskannte.  Ganz toll finde ich auch das der erste Tote in dem Roman nicht in der Zeitung erwähnt wird. Und nach den ersten Ergebnissen machen Werner Graf und Jasmin weiter. Und sie bringen sich selbst in Gefahr, denn es gibt einige dubiöse Gestalten.  Der Autor versteht es den Leser von Anfang an die Geschichte zu fesseln. Ganz toll fand ich auch die relativ kurzen Kapitel, auch wenn es dadurch 52 Kapitel plus Prolog und Epilog sind, verteilt auf 261 Seiten bei meinem E-Book. Ich gebe hier vier Sterne.

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    vipfotos avatar
    vipfotovor 2 Jahren
    Störtebekers Erben …

    Rezension von Diane Jordan

    Habt ihr das schon mal gehört? Likedeeler ??? Also, ich hatte da so eine dunkle Ahnung…. Kicher, aber wirklich nur ganz, ganz dunkel. Piraten, Räuber, Schieberkartell und irgendwie „unser“ Störtebeker. Aber was hat das alles mit Hamburg, „morden im Norden“ und dem vorliegenden Krimi „Nicht alle Toten schweigen“ von Ralph G. Kretschmann zu tun? Also, wir Norddeutschen haben ja eher den Ruf, nicht so mitteilsam zu sein, aber ich versuche einmal Licht ins Dunkle zu bringen 🙂 und dieses maritime Erbe zu lüften. Als großer Krimifan finde ich „Das Erbe der Likedeeler“ faszinierend. Ruckzuck springt mein Kopfkino an und ich bin als Freibeuter auf der Nord- und Ostsee unterwegs, ähnlich wie die Vitalienbrüder, die auch Likedeeler (plattdeutsch Gleichteiler) genannt wurden. Tja, irgendwie habe ich immer zu viel Phantasie und wenn mich ein Buch in den Bann zieht, bin ich auf einmal an den abenteuerlichsten Schauplätzen und liebe und leide mit den Protagonisten. Oder aber ich bin, wie in diesem Fall „blutrünstig“ und „mordlustig“ ;-). Aber zurück zum Buch, dass ist spannend und flüssig geschrieben. Besonders toll finde ich, dass es in Hamburg spielt und ich viele Ecken wiedererkenne. Dieses Lokalkolorit hat der Autor meines Erachtens schön rübergebracht. An vielen der Schauplätzen bin ich selber schon gewesen und habe fotografiert und so fällt es mir noch leichter, mich einzufühlen, die pfiffigen Dialoge der Protagonisten zu verfolgen und mich für dieses Buch zu begeistern. Die Eigenart und Atmosphäre, die Hamburg und seine Straßen, Plätze und Menschen so ausmacht, sind treffend wiedergegeben. Sogar die Elbphilharmonie wurde erwähnt :-). Die Handlung ist schlüssig und eines Krimis würdig. Aber zurück zu den Piraten. Der Autor hat mich mit seiner Geschichte am „Enterharken“ und so lese ich in Rekordzeit und lüfte das Geheimnis, nicht ohne noch einen letzten Blick, auf das wirklich gelungene Cover zu werfen, dass hervorragend passt. Apropos habe ich schon erzählt, dass ich Fotografin bin und immer davon träume, mit meinen Fotos von einem Buchverlag entdeckt zu werden… Ich hätte da zahlreiche Ideen und viel Material. Und vielleicht verirrt ihr euch ja mal auf meine Seite:

    http://www.fotocommunity.de/user_photos/1273963

    bevor ihr in den nächsten Laden stürmt und den Krimi kauft.

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    marion121s avatar
    marion121vor 2 Jahren
    Spannend

    Das Buch ist sehr spannend. Habe es in zwei Tagen durchgelesen. Klare Empfehlung zum lesen. Echt gut geschrieben.Für Hamburgliebhaber ein Muss . Ebenso für Krimifans.

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    gretchen2808s avatar
    gretchen2808vor 2 Jahren

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