Ralph Giordano

 4,2 Sterne bei 102 Bewertungen
Autor von Die Bertinis, Wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Ralph Giordano

Ralph Giordano wurde 1923 in Hamburg geboren. Nach der Befreiung am 4. Mai 1945 durch britische Truppen arbeitete er als Journalist und Publizist, als Fernsehdokumentarist und Schriftsteller. Er ist Autor zahlreicher Bestseller, darunter »Die Bertinis« (1982), »Die zweite Schuld oder Von der Last Deutscher zu sein« (1987), »Ostpreußen ade« (1994), »Deutschlandreise« (1998), »Sizilien, Sizilien! Eine Heimkehr« (2002) und »Erinnerungen eines Davon – gekommenen« (2007). Zuletzt erschien sein Buch »Mein Leben ist so sündhaft lang: Ein Tagebuch« (2010). Er starb am 10. Dezember 2014 in Köln.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Ralph Giordano

Cover des Buches Die Bertinis (ISBN: 9783939716761)

Die Bertinis

 (39)
Erschienen am 17.12.2009
Cover des Buches Wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte (ISBN: 9783462309409)

Wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte

 (17)
Erschienen am 08.06.2015
Cover des Buches Mein irisches Tagebuch (ISBN: 9783462039573)

Mein irisches Tagebuch

 (14)
Erschienen am 27.08.2007
Cover des Buches Erinnerungen eines Davongekommenen (ISBN: 9783462040036)

Erinnerungen eines Davongekommenen

 (12)
Erschienen am 10.03.2008
Cover des Buches Die zweite Schuld (ISBN: 9783462053531)

Die zweite Schuld

 (5)
Erschienen am 16.01.2020
Cover des Buches Ostpreussen ade (ISBN: 9783462309379)

Ostpreussen ade

 (3)
Erschienen am 08.06.2015
Cover des Buches Das Mädchen aus Harrys Straße (ISBN: 9783938275795)

Das Mädchen aus Harrys Straße

 (2)
Erschienen am 18.04.2011
Cover des Buches Morris (ISBN: 9783462029451)

Morris

 (2)
Erschienen am 15.08.2000

Neue Rezensionen zu Ralph Giordano

Cover des Buches Wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte (ISBN: 9783462309409)L

Rezension zu "Wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte" von Ralph Giordano

Informativ
Liebes_Buchvor einem Jahr

Welche Pläne HItler für Deutschland und die Welt hatte. Von Bauplänen hatte ich schon gehört, von Vielweiberei nicht. Und in den letzten Kapiteln  betrachtet Giordano das Verhalten der Nazi-Industrie, für die die Menschen weiter verheizt wurden, damit sie ihre Schafe ins Trockene bringen und mit dem Ausland Deals abschliessen konnten. Auch die EU war im Grunde von der deutschen Industrie für nach dem Krieg gewünscht. Die Nazi-Unterstützer wollten nach dem verlorenen Krieg weiter die wirtschaftliche Macht in Europa.Ich habe anderswo gelesen, dass das Ausland dachte, Deutschland könne durch die EU im Zaum gehalten werden. Die EU-Pläne der Nazis gingen jedoch von Deutschlands Wirtschaftsmacht aus. Giordano macht den Briten und Amerikanern grosse Vorwürfe, Russland kommt unkritisch weg. Ein sehr interessantes Buch, aber was mache ich jetzt mit meinen offenen Fragen...


Kommentare: 1
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Cover des Buches Die Bertinis (ISBN: 9783596259618)Y

Rezension zu "Die Bertinis" von Ralph Giordano

Ein Buch, das man sich hart erarbeiten muss
Yolandevor 4 Jahren

Ralph Giordano wurde 1923 in Hamburg geboren und starb 2014 in Köln. Sein Vater war Sohn eines Italieners und einer Deutschen, seine Mutter Jüdin. Besuch des Johanneums. Schulverweisung nach Erlass der Nürnberger Gesetze. Verfolgung. Folter. Flucht. Versteck. Mai 1945 Befreiung. 1946 Beginn der journalistischen Arbeit. Ab 1964 Fernsehdokumentationen für den Westdeutschen Rundfunk und den Sender Freies Berlin und das Erscheinen zahlreicher Reportagen, Essays und Erzählungen. (Klappentext)


Inhalt (Klappentext):
(...) Die Vorgeschichte beginnt Ende des letzten Jahrhunderts, die eigentliche Handlung setzt vor 1933 ein und führt in die ersten Nachkriegsjahre. Ihr Schauplatz: Hamburg - von den Elbvororten bis zum Stadtpark, von Barmbek im Norden bis zum Hafen im Süden, mit unvergesslichen, in den dramatischen Ablauf verwobenen Gestalten, Bildern, Situationen. Der Autor hat mit seiner Phantasie die Realität überhöht; es ist ihm gelungen, eine Zeit zurückzurufen, die mit überwältigender Macht in das Leben aller eingegriffen hat. Er hat das Geschehen und die Figuren frei gestaltet. (...)

Es handelt sich hier um eine beeindruckende Familiensaga und sie wäre wirklich lesenswert, wenn es nicht diesen schwer zu lesenden sperrigen Schreibstil gäbe. Meist sind es ausufernde Sätze, die immer wieder ins Nebensächliche abschweifen und keinen Lesefluss zulassen. Ich musste mich regelrecht durch das Buch durchkämpfen. 
Der Autor beschreibt eigene Erlebnisse in diesem Buch und hat sich die literarische Freiheit genommen, vieles zu verfremden, allerdings sind viele der Figuren so extrem dargestellt, dass sie fast wie Karikaturen wirken, vor allem die Mitglieder der Familie wirken so manches Mal wie ein Haufen Irrer. Die Geschichte an sich ist, obwohl leider in vielen Punkten wahr, schon für sich allein total irrwitzig, da hätte es diese Überhöhungen nicht gebraucht  und es hat leider dazu geführt, dass das Buch viel von seiner Eindringlichkeit verliert.
Ich habe gelesen, das Ralph Giordano 40 Jahre an diesem Buch geschrieben hat und kann mir gut vorstellen, dass er diese Verfremdung auch gebraucht hat, um besser mit diesen Erinnerungen umzugehen und klar zu kommen. Das ist aber nur eine Spekulation meinerseits.

Fazit: 
Inhaltlich top, aber der sperrige Schreibstil lässt keinen Lesefluss zu. Dieses Buch muss man sich erarbeiten. 

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Cover des Buches Ostpreussen Ade (ISBN: 9783462034370)

Rezension zu "Ostpreussen Ade" von Ralph Giordano

Ein leidenschaftliches, sprachlich vollkommenes Buch
Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren

Aufgrund meiner masurischen Wurzeln war ich bei der Lektüre etwas vorbelastet und überdies der Meinung, bereits recht viel über das Land meiner Ahnen zu wissen. Aber dieses Buch — eigentlich eine einzige Liebeserklärung an Ostpreußen — ist das vollkommenste, das ich je zu dem Thema las. In sprachlich überwältigend schönen Bildern wird die Landschaft Masurens sicht-, fühl- und riechbar. Und auch die portraitierten Bewohner lernt man so plastisch kennen, als säße man mit ihnen am Tisch. Hinzu kommen sauber recherchierte Fakten mit vielen spannenden Details. All das getragen von einer wunderbar heiteren Melancholie, die noch lange nach Ende der Lektüre nachwirkt. Nicht nur für Ostpreußen interessant, sondern für alle Menschen, die sich für die Schicksale von ethnischen Minderheiten und Vertriebenen interessieren — oder die einfach mit einem Buch "verreisen" möchten. 

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