7 Tage mit Gott

von Ralph Llewellyn 
4,1 Sterne bei15 Bewertungen
7 Tage mit Gott
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

badische_lesenaerrins avatar

/ Tage mit Gott

xine48s avatar

Interessante Auseinandersetzung mit Gott.

Alle 15 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "7 Tage mit Gott"

Was ist Leben? Was ist der Zweck unserer Tage auf der Erde und was liegt darüber hinaus? Frank ist ein arroganter Mensch; er ist egozentrisch, narzisstisch und selbstverliebt. Plötzlich erscheint ihm Gott und setzt ihm ein Ultimatum ...Um sein Leben zu ändern, hat Frank 7 Tage, in denen er sich seiner größten Angst stellen muss - die Angst vor dem »danach« und seinen drängenden Fragen: »Endet alles im Nichts?« oder »gibt es ein weiteres Kapitel?«

»7 Tage mit Gott« ist eine lustig-zynische und dennoch tiefsinnige Geschichte von Ralph Llewellyn,
in der ein Mensch lernt, den Sinn seines Lebens zu hinterfragen und neu zu definieren.

Ohne religiöse Dogmen, jedoch mit philosophischem Gedankengut und viel Witz. Dieser Text nimmt keine Rücksicht, sondern legt gnadenlos die gesellschaftlichen Wunden unserer Zeit offen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783946446637
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:228 Seiten
Verlag:SadWolf Verlag
Erscheinungsdatum:12.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,1 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne4
  • 4 Sterne9
  • 3 Sterne2
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    badische_lesenaerrins avatar
    badische_lesenaerrinvor 7 Tagen
    Kurzmeinung: / Tage mit Gott
    7 Tage mit Gott

    Diese Buch habe ich hier bei einer Verlosung  gewonnen.

    Dem Autor Ralph Llewellyn ein großes Dankeschön,dass ich das Buch lesen durfte!

    Ich habe diese Buch gerne gelesen. Es war ein Lesegenuß mit winzigen Minuspunkten.

    In dieser Geschichte geht es um einen typischen Bankangestellten,wie man ihm sich vorstellt. Er bekommt viele Besuch und Begegnungen mit Gott persönlich und seinen Engeln. Gottes Mission: Er will Frank,den Bankangestellten in 7 Tagen zu einen besseren Menschen machen mit Hilfe seiner Engel.

    Ich liebe Bücher,die den Leser zum Nachdenken anregen. Diese Buch ist eines davon.

    Aber keine Angst,dieses Buch kommt wirklich ohne typischen religiösen Dogmen aus und der Autor schafft es sogar Humor in die Geschichte hinein zu bringen.

    Mein Punktabzug ist davon,dass ich mich persönlich ein wenig schwer getan hab mit Gott in seiner Rolle in dem Buch. Das liegt einfach an meiner Skepsis. Für mich kam er in wenig menschlich rüber.

    Das Ende von der Story war auch nicht so meins,auch wenn ich es einerseits rührend fand.

    Wenn ich diese Buch nicht gewonnen hätte,weiß ich nicht ,ob ich es mir kauft hätte,da mich das Cover alleine schon skeptisch gemacht hätte.

    Trotzdem: Eine klare Leseempfehlung! Gut geeignet, für die,die sozusagen über Gott und die Welt gerne nachdenken.

    Kommentieren0
    13
    Teilen
    -
    -Esma-vor 17 Tagen
    Gespräche mit Gott...

    Frank ist die Personifikation der Arroganz und des Narzissmus. Nichts ist ihm wichtiger als Macht, Demütigung seines Umfelds gehört zu seinen Hobbys - bis Gott in seinem Leben auftaucht und Frank alles in Frage stellen lässt, woran er bisher geglaubt hatte...

    Der relativ schlichte und einfache Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen, teilweise arteten einige Charaktere zwar in etwas poetischeren Ausschweifungen aus, diese passten dann aber gut in den Kontext. Nur die Schrift hat mich ein wenig gestört: Die Schriftgröße ist größer als in anderen Büchern, was kein Problem ist, jedoch hat sich der Autor dazu entschieden die Aussagen Gottes in Großbuchstaben zu schreiben, was - vor allem in längeren  Passagen- etwas anstrengend zu lesen ist, da hier der Effekt des Anschreiens herrscht.

    Der Protagonist Frank war sehr gut beschrieben, er ist der schlechte Mensch wie er wortwörtlich im Buche steht. Sympathisch ist er sicher nicht, realistisch leider schon. Jedes Mittel ist ihm recht, um an seine Ziele, sein Wohlbefinden zu gelangen. Bis ihm zwei Wesen begegnen: Gott und Engel Nummer Sieben. Engel Nummer Sieben war wohl mein Lieblingscharakter: Gefühllos, kalt, aber nicht grausam, und mit nichts als Herablassung und Kritik für die Menschheit - ziemlich nachvollziehbar, wenn man bedenkt, womit er es tagtäglich zu tun hat. Die Darstellung Gottes hingegen hat mir leider überhaupt nicht gefallen. Im Versuch das Buch von religiösen Dogmen zu befreien und eher philosophischen Charakter zu geben, hat der Autor Gott aller Eigenschaften beraubt, wodurch man diesen als Gott erkannt hätte. Dieser hier ist weder allmächtig noch allwissend, erschaffen hat er die Menschen wohl schon, hat aber jetzt eigentlich Besseres zu tun - was, das weiß man nicht so genau. So haben wir eher einen Philosophen in Lederjacke als Gott vor uns, der Geschichte tut das zwar keinen Abbruch, aber es wirkte für mich ein wenig inkonsistent.

    Als diese zwei Wesen in Franks Leben treten, denkt dieser erst, sie wären verrückt - dann, dass er selbst verrückt geworden sei. Der Sprung von dieser Phase zu der, in der er anfängt die Welt und vor allem sich selbst und seine Handlungen in Frage zu stellen, ging mir viel zu schnell. Plötzlich scheint er sich zu ändern (wollen), was mir nicht besonders realistisch vorkam. Sieben Tage (und auch 200 Seiten) sind doch eine etwas zu kurze Zeit, um das Verhaltensmuster von Jahrzehnten zu Durchbrechen. Trotz dessen gab es gute Anhaltspunkte und Absätze, die zum Nachdenken anregen.

    Dennoch hat mir der zweite Erzählstrang rund um Franks Großvater im Krankenhaus und dem Pastor, der ihm in seinen letzten Tagen zur Seelsorge geschickt wird, viel besser gefallen. Die zarte Freundschaft, die sich bildet und das gemeinsame Reden über Gott und die Welt, das Infragestellen und Vertrauen waren sehr schön beschrieben und bis zum letzten Moment voller Bedeutung.

    Alles in allem ist 7 Tage mit Gott ein gutes Werk, um sich mit den Problemen der Gesellschaft auseinanderzusetzen und vielleicht die ein oder andere Frage für sich selbst zu beantworten.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    xine48s avatar
    xine48vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Interessante Auseinandersetzung mit Gott.
    Wenn Gott sich in das Leben der Menschen einmischt

    Frank ist ein arroganter Mistkerl, der Freude am Leid von anderen empfindet. Er ist sehr erfolgreich in der Bank in der er arbeitet und nimmt seine Beziehung auch nicht allzu ernst. Doch eines Tages passiert das unglaubliche, Gott taucht bei Frank zuhause auf und will das er sich ändert! Was wird Frank tun?


    Meine Meinung:

    Das gesamte Buch hat 224 Seiten, die sich Dank eines sehr angenehmen Schreibstils des Autor (Ralph Llewellyn) flüssig nacheinander lesen lassen. Das Buch ist statt in Kapitel 1,2 und 3 in die Wochentage mit Gott unterteilt, was es dem Leser einfacher macht sich zurecht zu finden. 
    Die Geschichte dreht sich nur um eine kleine Gruppe von Menschen, die aber alle miteinander zu tun haben. Da gibt es natürlich Frank, den Protagonisten, der ein wirklicher Unsympath ist und mir auch bis zum Schluss nicht wirklich ans Herz gewachsen ist, wobei ich glaube das dies vom Autoren beabsichtigt ist. Auf der anderen Seite ist da auch Henry Franks Großvater, der kurz vor seinem Ableben steht und meiner Meinung mit die berührendsten Gespräche und Abschnitte im Buch hat. Gerade seine Gespräche mit dem Seelsorger Gregor werden mir noch lange in Erinnerung bleiben! Daher hätte ich mir gerne mehr Momente zwischen Henry und Frank gewünscht, das ganze kam mir ein bisschen zu kurz.
    Auch Gott und sein Engel sind wesentlich schwieriger gestrickt als man auf dem ersten Blick meinen würde. Wobei ich mir Ganz allgemein gefällt mir die Sicht des Autors auf Gott. Was mich beim Lesen aber leider immer wieder gestört hat, war das alle Aussagen von Gott komplett in Großbuchstaben geschrieben sind, da kam es bei mir immer so rüber, als würde Gott schreien.
    Diese Buch hat ganz klar eine philosophische Note und regt zum Nachdenken an, über unser Gottesbild, unseren Umgang mit allem Göttlichen, aber auch über die Freiheit und Verantwortung als Menschen. 

    Fazit:

    Alles in allem war das Buch gute Unterhaltung und hat mich persönlich darüber hinaus dazu angeregt mehr über das menschliche Gottesbild nachzudenken! Und natürlich habe ich mich gefragt, wie hätte ich reagiert, wenn auf einmal ein fremder Mann in meinem Badezimmer auftauchen würde und behaupten würde Gott zu sein!?

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    lilliansbookshelfs avatar
    lilliansbookshelfvor 2 Monaten
    Rezension

    👍Schreibstil war sehr leicht zu verstehen

    👍die Geschichte ging in eine ganz andere Richtung, als die meisten anderen Bücher

    👍der Protagonist wirkte auf den Leser nicht von Anfang an liebenswert, der Leser hat also eine ganz andere Beziehung zu ihm

    ❌einige Szenen waren meiner Meinung nach etwas unpassend, ich hätte eine andere Darstellung der Charakterschwächen des Protagonisten bevorzugt

    ❌ einige Stellen hätten gerne etwas ausführlicher seien können, zum Beispiel die Beziehung zwischen Frank und seinem Großvater

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Katharina_Hohenfelss avatar
    Katharina_Hohenfelsvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Dieses Buch kann ich wirklich jedem empfehlen. Den Ernsteren sowie den Humorvolleren unter euch, den Nachdenklichen sowie Genießern.
    Wenn Gott dir einen Besuch abstatten würde...

    Arrogant, egozentrisch, selbstverliebt und narzisstisch. Diese Begriffe treffen heute auf nicht gerade wenige Menschen zu. Worauf ich hinaus will? Man stelle sich vor, da oben hinter den Wolken oder wo auch immer man sich ihn vorstellen möge (falls er überhaupt einen Raum in unserer Welt einnimmt) gäbe es jemanden, einen sogenannten Gott, der alles mitansieht. Die Konsequenzen seines Werkes. Wäre er damit zufrieden? Würde er stolz auf das sein, was sich da unter ihm abspielt? Ihr könnt euch sicherlich denken, dass genau das nicht der Fall wäre, ganz im Gegenteil. Und jetzt stellen wir uns mal die Frage: Was würde denn passieren, wenn Gott wieder in sein Werk eingreifen würde? Wenn er den Menschen nur noch eine Chance gäbe, sich unter Beweis zu stellen? Ich bitte euch: Malt es euch in einer ruhigen Minute selbst aus. Und dann, greift zu dem Buch „7 Tage mit Gott" von Ralph Llewellyn. Dieses thematisiert nämlich genau erwähntes Thema und das auf so unterhaltsame und anregende Weise, dass man es einfach gelesen haben muss...

    Wie man sicherlich unschwer erraten kann, bin ich hellauf begeistert von diesem Roman! Allein schon die Idee, die dahinter steckt, finde ich sehr originell. Es geht hierbei weniger um Gott an sich, als um das Hinterfragen unseres eigenen Handelns. Denn, bei allem, was dieses Buch alles aufgreift, bin ich sicher, irgendwo findet sich jeder wieder. Auch wenn Frank, der hier die Rolle des egozentrischen Selbstverliebten einnimmt, diese Eigenschaften wirklich in extremem Ausmaß zur Geltung bringt, denke ich, dass sich doch jeder in irgendeiner Form in ihm wiederfinden wird. Und wenn nicht (was ich wirklich für unmöglich halte: An dieser Stelle würde ich empfehlen, erneut tief in sich zu gehen und sich nicht selbst anzulügen), dann erkennt man darin möglicherweise den einen oder anderen Mitmenschen wieder.

    Was ich damit eigentlich sagen will: Wenn du selbst mal den Spiegel vorgeführt bekommen möchtest, dann ist dieser Roman genau das Richtige für dich. Wenn du auch einfach nur Stoff suchst, der dich zum Nachdenken über die Gesellschaft anregt, findest du in diesem Buch ebenso dein Glück. Auch sonst finde ich keine Kritikpunkte: Von der Ausdrucksweise bis hin zur Charakter- und Plotentwicklung ist dem Autor aus meiner Sicht wirklich alles gut gelungen. Und dann auch noch solch ein ernstes Thema so humorvoll aufbereitet. Bei diesem Buch fällt es einem wirklich nicht schwer, es binnen weniger Stunden zu verschlingen. Obwohl ich dann doch raten würde, ab und an innezuhalten und über Gelesenes, oder mehr darüber, was dahintersteckt, nachzudenken. Das einzige, was möglicherweise stören könnte, ist, dass alles, was Gott sagt, in Großbuchstaben geschrieben ist. An sich halte ich das für gar keine so schlechte Idee, jedoch stört es das Auge und den Lesefluss, wenn solch ein Monolog dann doch mal über fast eine Seite geht.

    Mein Fazit: Dieses Buch kann ich wirklich jedem empfehlen. Den Ernsteren sowie den Humorvolleren unter euch, den Nachdenklichen sowie denen, die einfach nur Unterhaltung oder Genuss beim Lesen wollen. Denn dieses Buch schafft es, beide Seiten meisterhaft zu befriedigen.

    [Danke an dieser Stelle an den Autor und SadWolf-Verlag, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben]

    Kommentieren0
    13
    Teilen
    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor 2 Monaten
    Regt zum Nachdenken an

    Frank ist ein Mensch, den man wirklich mit „Kotzbrocken“ bezeichnen kann. Er wickelt als Banker bankrotte Unternehmen ab und findet es toll, wenn er verbrannte Erde hinterlassen kann. Er hat einen Schlag bei Frauen und nimmt sich rücksichtslos, was er kriegen kann. Um zu gewinnen, ist ihm jedes Mittel recht. Doch dann mischt sich Gott in sein Leben ein, weil er an das Gute im Menschen glaubt, und will Frank zum Umdenken bringen. Aber Frank ist eine harte Nuss.

    Gott hat dem Menschen die Erde gegeben, um sie sich untertan zu machen und damit wurde dem Menschen auch die Entscheidung über sein Handeln überlassen. Der eine handelt verantwortlich für sich und seine Mitmenschen, der andere sieht nur sich selbst. Frank ist so ein selbstverliebtes, egoistisches Exemplar. Nachdem sich seine Eltern nicht um ihn gekümmert haben, wurde er von den Großeltern liebevoll aufgezogen. Aber das scheint Frank vergessen zu haben, denn er kümmert sich nicht um seinen sterbenskranken Großvater.

    Nachdem Gott bei Frank aufgetaucht ist, beginnt er nachzudenken und auch Engel Nummer 7 zeigt ihm die Folgen seines Handelns auf. Die Charaktere sind alle gut dargestellt, nur Gott blieb für mich ziemlich farblos.

    Dies ist kein religiöses Buch, auch wenn einer der Protagonisten Gott persönlich ist. Auf unterhaltsame Art regt das Buch zum Nachdenken an. Jeder ist für sein handeln verantwortlich und hat die Verpflichtung rücksichtsvoll mit seinen Mitmenschen umzugehen.

    Das Buch hat mir gut gefallen.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    AnjaKoenigs avatar
    AnjaKoenigvor 2 Monaten
    tiefsinnig

    ein sehr interessantes buch, das die Änderung eines menschen beschreibt. 
    durch die Gespräche mit Gott und die Weisheiten die dadurch deutlich werden, erkennt der ich-bezogene frank den wert der anderen. er kann nun auf andere eingehen und denkt über sich und sein leben nach, wie auch über seine Mitmenschen. 
    auch der Leser wird nachdenklich und überdenkt sein leben. 
    wenn man sich einlässt auf das, was hier verdeutlich wird, kann jeder auch für sich und sein leben etwas lernen und herausziehen. 
    offen sein für sich und andere, erkennen was das leben ausmacht.
    das buch hat mir sehr gut gefallen, weil es die Menschlichkeit hervorhebt. 
    Respekt, Toleranz und Achtung sind in meinen augen einfach unendlich wichtig im zusammenleben mit anderen.

    Kommentieren0
    56
    Teilen
    irismarias avatar
    irismariavor 2 Monaten
    ein Mensch bekommt Besuch von Gott

    "7 Tage mit Gott" ist ein Roman von Ralf Llewellyn, bei dem ein Mensch plötzlich Besuch von Gott bekommt und dies zum Anlassen nehmen muss, sein Leben zu überdenken. Hauptfigur ist der Banker Frank, der ein typisches Beispiel für jemanden ist, der eiskalt durch das Leben geht und auf niemanden Rücksicht nimmt. Er betrügt seine Freundin, kümmert sich nicht um seinen sterbenskranken Opa im Pflegeheim, springt mit seinen Kollegen sehr unkollegial um und seine Kreditkunden und ihre Schicksale sind ihm völlig egal. Mit diesem Leben ist er auch selbst nicht glücklich. Gott, der im Himmel auf die Erde herunter schaut und sich Gedanken darüber macht, warum die Menschen sich so verhalten, wie sie es tun, nimmt Frank als Beispiel, um herauszufinden, was die Gründe für das Handeln viele Menschen sind.
    Die Grundidee der Geschichte ist originell und bietet Gelegenheit, sich über Fragen wie den Sinn des Lebens und die Aufgabe der Menschen auf der Welt Gedanken zu machen. Allerdings war mir die Darstellung der Personen und auch Gottes etwas zu klischeehaft und die Auflösung der Geschichte zu vorhersehbar und einfach. Mein Fazit: aus der Grundidee hätte man noch etwas mehr machen können, denn so wurde die Thematik nur angerissen, aber nicht in der Tiefe durchdacht. Ich kann da das Buch trotzdem empfehlen als eine Parabel, die zum Nachdenken anregt was den Sinn des Lebens angeht.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Kikis_Buecherkistes avatar
    Kikis_Buecherkistevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein tiefgehendes Buch, das beschreibt, wie wichtig die Werte für ein Zusammenleben sind, ohne auf jegliche Religionen einzugehen.
    Ein Buch, das zum nachdenken anregt

    Vielen Dank an den Verlag und an den Autor für die Bereitstellung des Leseexemplars im Rahmen einer Leserunde.

    Klappentext:
    Was ist Leben? Was ist der Zweck unserer Tage auf der Erde und was liegt darüber hinaus? Frank ist ein arroganter Mensch; er ist egozentrisch, narzisstisch und selbstverliebt. Plötzlich erscheint ihm Gott und setzt ihm ein Ultimatum ...Um sein Leben zu ändern, hat Frank 7 Tage, in denen er sich seiner größten Angst stellen muss - die Angst vor dem "danach" und seinen drängenden Fragen: "Endet alles im Nichts?" oder "gibt es ein weiteres Kapitel?"

    "7 Tage mit Gott" ist eine lustig-zynische und dennoch tiefsinnige Geschichte von Ralph Llewellyn,
    in der ein Mensch lernt, den Sinn seines Lebens zu hinterfragen und neu zu definieren.

    Ohne religiöse Dogmen, jedoch mit philosophischem Gedankengut und viel Witz. Dieser Text nimmt keine Rücksicht, sondern legt gnadenlos die gesellschaftlichen Wunden unserer Zeit offen.

    Mein Eindruck:
    Zitat (S.7)
    „Weisheit ist die Summe unserer Erfahrungen, gefiltert von den Irrungen des Lebens und gepaart mit der täglichen Bereitschaft zur ungeschminkten Selbstschau. Erst der Mut zur Selbsterkenntnis und täglichen Selbstkritik reicht uns den Schlüssel zur Weisheit.“

    Wer hier ein „religiöses“ Buch erwartet, liegt bei diesem hier leider falsch, denn es ist alles andere, nur nicht religiös. Der Autor hat zwar Gott in diese Geschichte miteinfließen lassen, aber bezieht sich nicht auf irgendeine Religion.

    Frank ist ein A…loch, arrogant, eingebildet, gewissenlos, egoistisch und dazu noch ziemlich erfolgreich in seinem Beruf als Bänker. Das was er möchte, setzt er durch und schert sich nicht um die Gefühle anderer Menschen, weder privat noch beruflich. Bis er eines Tages damit konfrontiert wird…

    Als das Buch bei mir ankam, wollte ich nur mal schnell reinlesen, aber als ich es dann zur Seite legte, hatte ich schon fast die Hälfte des Buches durch… Also bin ich demnach sehr gut in das Buch hineingekommen. Der Autor hat mich mit der Geschichte, gepaart mit seinem lockerem und leicht lesbaren Schreibstil ziemlich schnell gefesselt, so dass ich mein damaliges Buch unterbrochen habe und dieses hier einfach weiterlesen musste.

    Durch den schönen Schreibstil, der ohne jeglichen Schnickschnack und ohne unnötige Beschreibung gespickt ist, führt der Autor den Leser zügig durch das Buch. Die Sätze, die Gott gesprochen hat, sind durch Großschrift hervorgehoben, was mich allerdings nicht gestört hat.

    Ralph Llewellyn beschreibt durch die Dialoge zwischen Gott, dem Engel, Frank und Henry recht gut, wie viele Menschen über das Thema Gott denken, ohne auf irgendeine Religion einzugehen, denn diese ist hier vollkommen unwichtig. Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen, es regt zum Nachdenken an und der Autor geht mit dem Buch in die Tiefe. Er gibt einen kleinen Einblick, warum manche Menschen so sind, wie sie sind und das hinter jedem Menschen eine Geschichte steht, die ihn so hat werden lassen.

    Fazit:
    Ein sehr schönes Buch, das zwar über die Probleme mit Gott spricht, aber in keiner Weise religionsbezogen ist. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und ohne unnötige Beschreibungen klar hervorbringt, was der Autor uns damit sagen möchte: Respektiere dein Gegenüber, sei ehrlich und besinne dich auf die Werte für ein friedliches Miteinander. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der auch gerne mal Bücher liest, die in die Tiefe gehen. 

    Kommentieren0
    44
    Teilen
    Dandys avatar
    Dandyvor 3 Monaten
    Sehr tiefsinnige Geschichte ohne religiöse Dogmen

    Bei "7 Tage mit Gott"  von Ralph Llewellyn handelt es sich um eine sehr tiefsinnige und zynische Geschichte -  ohne religiöse Dogmen.


    Frank ist egozentrisch, selbstverliebt und sehr arrogant seinen Mit- menschen gegenüber. Als Gott und sein Engel in Frank´s Leben treten, beginnt Frank sein Leben zu überdenken und zu ändern. 

    Dem Autor Ralph Llewellyn ist eine sehr witzige, sehr zum Nachdenken anregende und mit philosophische Gedankengut interessante Geschichte gelungen, die die Probleme der heutigen Zeit beinhaltet.

    Der Titel "7 Tage mit Gott", schreckte mit zuerst etwas ab. Aber nachdem ich die Aussage des Autors (Innenseite des Umschlages) gelesen habe, dass die Geschichte keine religiösen Dogmen, beinhaltet, dafür viel philosophischen Gedankengut , habe ich das Buch bestellt.

    Die Geschichte lässt sich sehr gut lesen. Sehr gut formulierte Sätze. Die Schrift ist sehr gross und die Passagen in denen Gott "redet" sind die Buchstaben komplett großgeschrieben. Dies soll wahrscheinlich verdeutlichen, dass Gott groß ist und über allem steht.

    Das Buch beginnt mit einem sehr interessanten Prolog, dann kommen 7 Tage, in denen Frank von Gott begleitet wird und endet mit einem Epilog.

    Ich fand die Geschichte sehr interessant. Ich habe das Buch sehr oft zur Seite gelegt und über das Gelesene nachgedacht. Ich weiß, dass es viel schlechtes auf der Welt gibt, dass viele Menschen immer egoistischer werden- aber wenn man es schwarz auf weiß liest- überdenkt man nochmal alles. 

    Ich empfehle dieses Buch weiter. 

    Kommentieren0
    29
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    SadWolf_Verlags avatar
    Hallo, 

    wir verlosen 15 x die signierte Print-Ausgabe von »7 Tage mit Gott« von Ralph Llewellyn. Um teilzunehmen, reicht ein Kommentar mit einer kurzen Begründung, wieso Ihr das Buch lesen möchtet. :)
    Alternativ könnt Ihr Euch auch die englische Version  »7 days with God«  wünschen. 

    Worum geht es im Buch? 
      
    Klappentext:

    Frank ist ein kühler, arroganter und egoistischer Mann, der nur eines liebt: sich selbst. Gefühle investiert er nicht gerne. Am meisten interessiert es ihn, Profit für die Bank, in der er angestellt ist, zu generieren. So tyrannisch wie er mit seinen Kunden und Kollegen umgeht, so hält er es auch mit den Frauen, die nur Jagdopfer in seinen Augen bedeuten. Selbst seinen im Krankenhaus dahinvegetierenden Großvater lässt er links liegen.

    Als plötzlich Gott in sein Leben tritt, verändert sich alles. Die anfänglich verfänglichen Situationen münden nach mehreren Tagen in aufreibende und tief greifende Diskussionenzwischen Gott und dem scheinbar unverbesserlichen und herzlosen Frank. Einsicht schleicht sich in seine Gedanken. Mehr und mehr ahnt er, dass es so nicht mehr weitergehen kann.

    In nur 7 Tagen krempelt er sein Leben um und wird ein neuer Mensch – oder schlummerte dies alles bereits seit Beginn an in ihm? 

    Pressetext:

    »7 Tage mit Gott« ist eine lustig/zynische und dennoch tiefsinnige Geschichte von Ralph Llewellyn, in der ein Mensch lernt, den Sinn seines Lebens zu hinterfragen und neu zu definieren. 

    Ohne religiöse Dogmen, jedoch mit philosophischem Gedankengut und viel Witz. Dieser Text nimmt keine Rücksicht, sondern legt gnadenlos die gesellschaftlichen Wunden unserer Zeit offen.

    Mehr auf: https://sadwolf-verlag.de/buch_7_tage_mit_gott.html

    Die Verlosung läuft bis zum 19.06.2018.

    Ab dem 23.06.2018 beginnt dann die Leserunde und wird vom Autor des Buches begleitet.

    * Im Gewinnfall verpflichtet Ihr Euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem Ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet Ihr vor Eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Deutschlands verschicken.
      
    Euer SadWolf Verlag
    Zur Leserunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks