Ralph Schmid

 4.4 Sterne bei 15 Bewertungen
Ralph Schmid

Lebenslauf von Ralph Schmid

Ralph Schmid, geboren in Gießen, Hessen, war nach dem Abitur als Maler, Musiker und Modedesigner unterwegs. Heute arbeitet er als Projektmanager in der Softwareentwicklung und lebt in Berlin. Die erste Veröffentlichung als Selfpublisher erschien im April 2017 unter dem Titel: Zitronenfalter, Liebesroman Aktuelles Buch: Einer muss es machen, Thriller, Juli 2018

Alle Bücher von Ralph Schmid

Einer muss es machen

Einer muss es machen

 (9)
Erschienen am 31.07.2018
Zitronenfalter

Zitronenfalter

 (6)
Erschienen am 12.05.2017

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B

Rezension zu "Einer muss es machen" von Ralph Schmid

Spannender und schonungsloser Thriller
Buchwurm05vor 9 Tagen

Teo, Lehrer und Familienvater, hat ein ungewöhnliches Hobby. Er liquidiert die schweren Jungs, die durch die Maschen der Justiz schlüpfen. Doch bei seinem letzten Mord an einen Zuhälter wurde er beobachtet und nur Thiermann weiß davon. Und dieses Wissen möchte er nun für sich nutzen. Die Kreise ziehen sich immer enger um Teo....

"Einer muss es machen" erzählt schonungslos die Verhältnisse in der Zwangsprostitution, aber auch über Korruption bei der Polizei. Ralph Schmid führt mit einem etwas gehobeneren und sehr bildlichen Schreibstil durch die Geschichte. So konnte ich mir die Begebenheiten, aber auch die Protagonisten gut vorstellen. Schnell habe ich Sympathie bzw. Antipathie für die einzelnen Protagonisten entwickelt und konnte mir ihren Charakter gut vorstellen. Lediglich mit Teo, dem Hauptprotagonisten, konnte ich nicht so viel anfangen. Zwar habe ich seine Beweggründe verstanden, er war mir aber in seinen Handlungen oft zu sprunghaft und unüberlegt. Das Buch ist in kurzen Kapiteln unterteilt, die mit einem Schlagwort beginnen und einen ersten Hinweis auf den Inhalt geben. Außerdem ist meines Erachtens die Geschichte sehr raffiniert geschrieben. Manches versteht man nur, wenn man auch kleine Details beachtet. So ging es mir z.B. mit einer Szene in der Innensenator Block involviert ist und im übrigen nichts für schwache Nerven ist. Die Spannung steigert sich stetig, wird aber immer mal wieder von etwas detaillierten Ausführungen unterbrochen. Da hätte ich es lieber etwas kürzer und knackiger gehabt. Den Showdown fand ich genial. Ein bisschen Schadenfreude war auch dabei.
Fazit: Ein spannender, aber auch ungewöhnlicher Thriller, der mir sehr gefallen hat. Bei dem man aber auch die Details beachten sollte. Eine Leseempfehlung von mir an alle, die mal etwas anderes als üblich lesen möchten. 

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Jen_loves_reading_bookss avatar

Rezension zu "Einer muss es machen" von Ralph Schmid

Einer muss es machen...
Jen_loves_reading_booksvor 3 Monaten

Einer muss es machen

von

Ralph Schmid





Klappentext:

Teo ist Lehrer, Familienvater und pflegt ein ungewöhnliches Hobby.
Er liquidiert Vergewaltiger, die durch die Maschen der Justiz schlüpfen.
Weil er es kann. Und weil es sonst keiner macht.
Die Morde bleiben nicht unbemerkt und verärgern vor allem Innensenator Block, der sich im Kampf gegen organisierte Zwangsprostitution politisch profilieren will. LKA Dezernatsleiter Rainer Maier soll ihm dabei helfen. Aber der verfolgt eigene Interessen.
Was verheimlicht Maier?
Kennt er den Täter, der einen Informanten bei der Polizei zu haben scheint?
Und welche Rolle spielt die geheime Bruderschaft, die Block zu einem Karriereschub verhelfen soll?
Wo laufen die Fäden zusammen?



Cover:

Das Cover sprang mir sofort ins Auge, woraufhin ich mich gleich kundig machte.
Somit würde ich sagen, dass bei der Coverauswahl alles richtig gemacht wurde.





Meinung:

Der Einstieg in die Story gelang mir sehr schnell, da es gleich zu Anfang ans Eingemachte geht und man gleich mal einem Mord innewohnt.
Man lernt nach und nach die unterschiedlichen Figuren und deren Antrieb kennen.
Die Unsympathen sind sehr schnell ausgemacht, aber auch die Charaktere, die ich gleich mochte.

Zum einen, ist da der Chef der Sonderkommission Rainer Maier, der mir auf Anhieb sympathisch war, durch seine ruhige und bedachte Art, zum anderen der völlig unterschätzte und wenig beachtete Paul Bach.
Beide sind Polizisten geworden um den Menschen zu helfen und um Recht und Gesetz nach bestem Wissen und Gewissen zu vertreten.
Vor allem Maier hat aber über die Jahre immer wieder sehen müssen, wie offensichtliche Kriminelle durch Verfahrensfehler oder weil man ihnen schlichtweg einfach nichts beweisen konnte, wieder frei lassen musste und das hat ihn im Laufe seiner Dienstjahre arg frustriert.

Der eigentliche Protagonist ist aber Teo, der von Rainer die Zielpersonen gesteckt bekommt und den Auftrag daraufhin plant und ausführt. Aufgrund eines persönlichen Falles aus dem engsten Familienkreises, fühlt sich Teo dazu auserkoren, die bösen Jungs, die immer wieder durch das Raster der Justiz flutschen eigenhändig zu eliminieren.

Die beiden Antagonisten sind Thiermann und Innensenator Block, die beide sehr karrieregeil sind und für den weiteren Aufstieg und mehr Macht über Leichen steigen würden und das nicht nur im sprichwörtlichen Sinne.

Die meisten Charaktere sind sehr schön ausgearbeitet, authentisch und in ihrem Handeln nachvollziehbar.

Leider wurde ich mit Protagonist Teo überhaupt nicht warm.
Ständig ist dieser Charakter überdreht, zieht falsche Schlüsse, seine überstürzten Schuldzuweisungen jedem gegenüber und die mehr oder weniger unterschwelligen innewohnenden Aggressionen, die so ziemlich jeder mal zu spüren bekommt, machte ihn mir nicht gerade sympathisch.
Obwohl ich seine Motivation nachvollziehen kann, machte es mir dieser Charakter echt schwer ihn zu mögen.

Die Figur der Lena, die sich da sehr tough durch ihr Leben als Zwangs-Prostituierte schlägt, hat mir sehr gut gefallen.
Leider empfand ich hier die plötzliche Beziehung zwischen ihr und dem Kommissar Maier, als zu schnell und zu viel auf einmal.

Nichts desto trotz, konnte mich die Geschichte für sich gesehen überzeugen und ich hatte wirklich meinen Spaß an diesem Thriller.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und daher sehr angenehm zu lesen.

Der Erzählstil ist im Großen und Ganzen spannend ( es gibt ein kleines Tief inmitten der Story), bietet einige Wendungen und beschönigt nicht in seinen Beschreibungen.

Das Ende empfand ich als sehr gelungen, mit einem fantastischen letzten Absatz.

Ich finde, das schreit nach einer Fortsetzung.



Fazit:

Ein schöner deutscher Thriller, der es in sich hat.
Ich denke, von diesem Selfpublisher werden wir noch einiges lesen.



Empfehlung:

Mir hat dieser Thriller sehr gefallen und daher kann ich ihn auch bedenkenlos weiterempfehlen.



Von mir gibt's:

4 von 5 Sternen

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JayLaFleurs avatar

Rezension zu "Einer muss es machen" von Ralph Schmid

"Einer muss es machen" von Ralph Schmid
JayLaFleurvor 3 Monaten

https://www.librovore.de/einermussesmachen/

Klappentext
„Teo ist Lehrer, Familienvater und pflegt ein ungewöhnliches Hobby. Er liquidiert Vergewaltiger, die durch die Maschen der Justiz schlüpfen.
Weil er es kann.
Und weil es sonst keiner macht.“

Meinung
Ich habe ein paar Seiten gebraucht, um in das Buch, in das Geschehen, hineinzufinden. Als Leser wurde ich in die Welt von Selbstjustiz, Zwangsprostitution und Menschenhandel hinein katapultiert. Das hat dem Thriller aber gewiss keinen Abbruch getan, die Spannung und auch mein Interesse wurde dadurch nur gesteigert.

Im Buch angekommen begleiten wir Teo und seinen besten Freund Rainer. Beide Protagonisten sind auf ihre eigene Weise sehr charmant und sympathisch, auch mit dem Wissen, was die beiden in ihrer Freizeit für Hobbys pflegen.
Die Nebenfiguren haben mir sehr gut gefallen. Jede Figur hatte ihren Platz, wurde gut in die Geschichte hinein geschneidert und das ohne die Wirkung des „zu viel Seins“.

Der Schreibstil von Ralph Schmid ist flüssig, gut zu lesen und hat mir (wie in seinem ersten Roman) wieder sehr gut gefallen! Vom anfänglichen Spannungsbogen ist er nie wirklich abgekommen, außer ein paar kleinen Tiefs in der Mitte der Geschichte.
Die zentralen Themen des Thrillers haben mir immer wieder Gänsehaut eingejagt. Menschenhandel, Zwangsprostitution, Mord - alles detailliert beschrieben. Brutale Themen, die es so leider wirklich gibt und bei denen die Polizei oft nur tatenlos zuschauen kann.

Das Ende hat mir am meisten gefallen! Spannung pur! Außerdem gab mir der Autor Hoffnung auf einen weiteren Teil. Ich werde das Gefühl nicht los, dass die Geschichten von Teo und Rainer noch nicht zu Ende erzählt wurden…

Fazit
Ein spannender Polit-Thriller über wichtige, brutale Themen! Wunderbar charismatische Protagonisten, die für das Gute kämpfen und dabei selber Straftaten begehen. Ich vergebe an „Einer muss es machen“ vier von fünf Sternen! ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️

https://www.librovore.de/einermussesmachen/

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Ralph Schmid wurde am 01. Oktober 1962 in Gießen (Deutschland) geboren.

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