Ralph Schmid

 4.4 Sterne bei 13 Bewertungen
Ralph Schmid

Lebenslauf von Ralph Schmid

Ralph Schmid, geboren in Gießen, Hessen, war nach dem Abitur als Maler, Musiker und Modedesigner unterwegs. Heute arbeitet er als Projektmanager in der Softwareentwicklung und lebt in Berlin. Die erste Veröffentlichung als Selfpublisher erschien im April 2017 unter dem Titel: Zitronenfalter, Liebesroman Aktuelles Buch: Einer muss es machen, Thriller, Juli 2018

Neue Bücher

Einer muss es machen
 (7)
Neu erschienen am 31.07.2018 als Hardcover bei Books on Demand.

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Ralph SchmidEiner muss es machen
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Einer muss es machen
Einer muss es machen
 (7)
Erschienen am 31.07.2018
Ralph SchmidZitronenfalter
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Zitronenfalter
Zitronenfalter
 (6)
Erschienen am 12.05.2017

Neue Rezensionen zu Ralph Schmid

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Jen_loves_reading_bookss avatar

Rezension zu "Einer muss es machen" von Ralph Schmid

Einer muss es machen...
Jen_loves_reading_booksvor 17 Tagen

Einer muss es machen

von

Ralph Schmid





Klappentext:

Teo ist Lehrer, Familienvater und pflegt ein ungewöhnliches Hobby.
Er liquidiert Vergewaltiger, die durch die Maschen der Justiz schlüpfen.
Weil er es kann. Und weil es sonst keiner macht.
Die Morde bleiben nicht unbemerkt und verärgern vor allem Innensenator Block, der sich im Kampf gegen organisierte Zwangsprostitution politisch profilieren will. LKA Dezernatsleiter Rainer Maier soll ihm dabei helfen. Aber der verfolgt eigene Interessen.
Was verheimlicht Maier?
Kennt er den Täter, der einen Informanten bei der Polizei zu haben scheint?
Und welche Rolle spielt die geheime Bruderschaft, die Block zu einem Karriereschub verhelfen soll?
Wo laufen die Fäden zusammen?



Cover:

Das Cover sprang mir sofort ins Auge, woraufhin ich mich gleich kundig machte.
Somit würde ich sagen, dass bei der Coverauswahl alles richtig gemacht wurde.





Meinung:

Der Einstieg in die Story gelang mir sehr schnell, da es gleich zu Anfang ans Eingemachte geht und man gleich mal einem Mord innewohnt.
Man lernt nach und nach die unterschiedlichen Figuren und deren Antrieb kennen.
Die Unsympathen sind sehr schnell ausgemacht, aber auch die Charaktere, die ich gleich mochte.

Zum einen, ist da der Chef der Sonderkommission Rainer Maier, der mir auf Anhieb sympathisch war, durch seine ruhige und bedachte Art, zum anderen der völlig unterschätzte und wenig beachtete Paul Bach.
Beide sind Polizisten geworden um den Menschen zu helfen und um Recht und Gesetz nach bestem Wissen und Gewissen zu vertreten.
Vor allem Maier hat aber über die Jahre immer wieder sehen müssen, wie offensichtliche Kriminelle durch Verfahrensfehler oder weil man ihnen schlichtweg einfach nichts beweisen konnte, wieder frei lassen musste und das hat ihn im Laufe seiner Dienstjahre arg frustriert.

Der eigentliche Protagonist ist aber Teo, der von Rainer die Zielpersonen gesteckt bekommt und den Auftrag daraufhin plant und ausführt. Aufgrund eines persönlichen Falles aus dem engsten Familienkreises, fühlt sich Teo dazu auserkoren, die bösen Jungs, die immer wieder durch das Raster der Justiz flutschen eigenhändig zu eliminieren.

Die beiden Antagonisten sind Thiermann und Innensenator Block, die beide sehr karrieregeil sind und für den weiteren Aufstieg und mehr Macht über Leichen steigen würden und das nicht nur im sprichwörtlichen Sinne.

Die meisten Charaktere sind sehr schön ausgearbeitet, authentisch und in ihrem Handeln nachvollziehbar.

Leider wurde ich mit Protagonist Teo überhaupt nicht warm.
Ständig ist dieser Charakter überdreht, zieht falsche Schlüsse, seine überstürzten Schuldzuweisungen jedem gegenüber und die mehr oder weniger unterschwelligen innewohnenden Aggressionen, die so ziemlich jeder mal zu spüren bekommt, machte ihn mir nicht gerade sympathisch.
Obwohl ich seine Motivation nachvollziehen kann, machte es mir dieser Charakter echt schwer ihn zu mögen.

Die Figur der Lena, die sich da sehr tough durch ihr Leben als Zwangs-Prostituierte schlägt, hat mir sehr gut gefallen.
Leider empfand ich hier die plötzliche Beziehung zwischen ihr und dem Kommissar Maier, als zu schnell und zu viel auf einmal.

Nichts desto trotz, konnte mich die Geschichte für sich gesehen überzeugen und ich hatte wirklich meinen Spaß an diesem Thriller.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und daher sehr angenehm zu lesen.

Der Erzählstil ist im Großen und Ganzen spannend ( es gibt ein kleines Tief inmitten der Story), bietet einige Wendungen und beschönigt nicht in seinen Beschreibungen.

Das Ende empfand ich als sehr gelungen, mit einem fantastischen letzten Absatz.

Ich finde, das schreit nach einer Fortsetzung.



Fazit:

Ein schöner deutscher Thriller, der es in sich hat.
Ich denke, von diesem Selfpublisher werden wir noch einiges lesen.



Empfehlung:

Mir hat dieser Thriller sehr gefallen und daher kann ich ihn auch bedenkenlos weiterempfehlen.



Von mir gibt's:

4 von 5 Sternen

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JayLaFleurs avatar

Rezension zu "Einer muss es machen" von Ralph Schmid

"Einer muss es machen" von Ralph Schmid
JayLaFleurvor einem Monat

https://www.librovore.de/einermussesmachen/

Klappentext
„Teo ist Lehrer, Familienvater und pflegt ein ungewöhnliches Hobby. Er liquidiert Vergewaltiger, die durch die Maschen der Justiz schlüpfen.
Weil er es kann.
Und weil es sonst keiner macht.“

Meinung
Ich habe ein paar Seiten gebraucht, um in das Buch, in das Geschehen, hineinzufinden. Als Leser wurde ich in die Welt von Selbstjustiz, Zwangsprostitution und Menschenhandel hinein katapultiert. Das hat dem Thriller aber gewiss keinen Abbruch getan, die Spannung und auch mein Interesse wurde dadurch nur gesteigert.

Im Buch angekommen begleiten wir Teo und seinen besten Freund Rainer. Beide Protagonisten sind auf ihre eigene Weise sehr charmant und sympathisch, auch mit dem Wissen, was die beiden in ihrer Freizeit für Hobbys pflegen.
Die Nebenfiguren haben mir sehr gut gefallen. Jede Figur hatte ihren Platz, wurde gut in die Geschichte hinein geschneidert und das ohne die Wirkung des „zu viel Seins“.

Der Schreibstil von Ralph Schmid ist flüssig, gut zu lesen und hat mir (wie in seinem ersten Roman) wieder sehr gut gefallen! Vom anfänglichen Spannungsbogen ist er nie wirklich abgekommen, außer ein paar kleinen Tiefs in der Mitte der Geschichte.
Die zentralen Themen des Thrillers haben mir immer wieder Gänsehaut eingejagt. Menschenhandel, Zwangsprostitution, Mord - alles detailliert beschrieben. Brutale Themen, die es so leider wirklich gibt und bei denen die Polizei oft nur tatenlos zuschauen kann.

Das Ende hat mir am meisten gefallen! Spannung pur! Außerdem gab mir der Autor Hoffnung auf einen weiteren Teil. Ich werde das Gefühl nicht los, dass die Geschichten von Teo und Rainer noch nicht zu Ende erzählt wurden…

Fazit
Ein spannender Polit-Thriller über wichtige, brutale Themen! Wunderbar charismatische Protagonisten, die für das Gute kämpfen und dabei selber Straftaten begehen. Ich vergebe an „Einer muss es machen“ vier von fünf Sternen! ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️

https://www.librovore.de/einermussesmachen/

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LoveLy_Iviis avatar

Rezension zu "Einer muss es machen" von Ralph Schmid

Eine packende und fesselnde Story über Gerechtigkeit und mehr..
LoveLy_Iviivor 2 Monaten

Das Cover ist absolut genial. So schlicht und einfach, genau passend zur Story.
Jedes einzelne Kapitel hat eine angenehme Länge. In diesem Buch gibt es Kapitel Überschriften die abgestimmt sind auf den Inhalt des Kapitels. Damit konnte man sich gut auf das bevorstehende Kapitel vorbereiten. Die oftmals offenen Enden der Kapitel haben mich dazu angeregt das nächste Kapitel direkt mit zu lesen. Der Schreibstil ist überschaubar und flüssig. Ein kleinen wenig gehoben aber dennoch leicht zu lesen und zu verstehen. Ich habe sehr gerne in diesem Buch gelesen da die Seiten nur so davon geflogen sind.
Es braucht schon Mut über dieses ernste Thema zu reden bzw. zu schreiben. Vergewaltigungen, Kinderpornografie etc. Die Story hat mich ziemlich mitgenommen und es ist wirklich krass das es so etwas im wirklichen Leben gibt. Es gab Stellen in diesem Buch wo mir wirklich der Atem stockte. Danach musste ich das Buch zur Seite legen um das gelesene erstmal zu verarbeiten. Das ganze Buch ist so schockierend realistisch. Die Protagonisten waren alle auf ihre Weise sehr sympathisch und haben perfekt zusammen harmoniert. Abgesehen von dem Haupt Protagonisten Teo, ist mir Bach sehr ans Herz gewachsen. In ihn habe ich einen kleinen pummeligen Polizisten gesehen, der im Schatten seines Partners steht und keiner ihn für voll nimmt. Zum Ende hin konnte er dann endlich seine Stärke beweisen und bekam dafür Anerkennung und Lob. Ich fand Bach von Anfang an sehr knuffig 😅
Was mich an der Story aber schockiert hat und ich vermute mal das es im wirklichen Leben wohl oft auch so vorkommt, ist das nicht alle Polizisten ihren Job ernst nehmen und auch ihre Vorteile draus ziehen. Immer besser sein als die Kollegen. Auch das viele Zwangsprostitutionen, Vergewaltigungen... bewusst unterm Teppich gekehrt werden. Bewusst werden sie einfach verharmlost, ignoriert oder einfach übersehen.
Jetzt aber mal zurück zum Buch 😊 alles in allem fand ich es eine zwar sehr schockierende und brutale Story, an machen Stellen mitreißend und traurig. Ein sehr gelungenes Buch welches nichts für schwache Nerven ist. Tolle Story, tolle Protagonisten und toller Schreibstil 👍
Eine absolute Leseempfehlung an euch

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Zusätzliche Informationen

Ralph Schmid wurde am 01. Oktober 1962 in Gießen (Deutschland) geboren.

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