Ramas Satsang-Tagebuch an der Seite Samarpans spiegelt reichhaltige Facetten des Lebens: Köstliche Situationskomik, Humor & Witz, Erotik, Liebe, Hingabe, Eifersucht, Intrigen, Projektionen, aber auch Zeiten des Einsseins mit dem Göttlichen und tiefer Liebe zu dem, was ist.
Rama öffnet nicht nur sein Tagebuch für uns, er öffnet viel mehr sein Herz und gibt einen puren Blick auf sein Inneres frei. Diese Offenheit und Verletzlichkeit lässt die Erlebnisse im Satsang ganz besonders intensiv zum Vorschein kommen. Es wurde für mich erlebbar gemacht als sei ich dabei gewesen. Nun habe ich in der Tat einige Satsangs von Samarpan besucht und konnte mich gut wiederfinden und über weite Teile mit dem Autor identifizieren. Darüber hinaus hat es Rama geschafft, mir die Weisheiten Samarpans und vor allen deren Tiefe neu zu erschließen. Oft bin ich beim Lesen selbst in diese Stille & Frieden geführt worden, was ich eigentlich selbst bin.
Rama schreibt schon fast unzensiert frei von der Leber weg und direkt aus seinem Herzen. Daher ist es ihm auch zu verzeihen, wenn wieder mal beim Werfen von Projektionen auf seinen Meister Schimpfwörter fallen.
Ich empfehle dieses Buch denen, die sich mit dem Weisheitslehrer Samarpan und der Suche nach dem Ich intensiver beschäftigen möchten. Er vertritt überzeugend eine postreligiöse Haltung, die auch Advaita überwindet. Daher ist es kein Buch für Leser, die rein konzeptuell-intellektuell an das Thema rangehen möchte. Es ist für Menschen gedacht, die sich wie Rama auf die Reise machen möchten. Mit offenem Herzen und großer Sehnsucht nach dem, der die Sehnsucht schafft.






