Ramez Naam Nexus

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Inhaltsangabe zu „Nexus“ von Ramez Naam

Die nahe Zukunft: Die Nano-Droge Nexus ermöglicht es den Menschen, die Grenzen der eigenen Wahrnehmung zu überschreiten und mit dem Bewusstsein anderer in Verbindung zu treten – ein gewaltiger Schritt in der Evolution des Menschen. Als jedoch eine Gruppe skrupelloser Wissenschaftler Nexus für ihre eigenen Zwecke missbraucht, zwingt die US-Regierung den jungen Nano-Techniker Kade Lane, sich in die Organisation einzuschleusen, um ihrem Treiben ein Ende zu bereiten. Lane gerät in einen Strudel aus Machtgier, Korruption und Mord ...

Ab der Hälfte sehr spannendes und actiongeladenes Buch mit einer sehr interessanten Thematik.

— Moni2506

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  • Eine "Droge" mit unendlich vielen Möglichkeiten...

    Nexus

    Moni2506

    Nexus von Ramez Naam ist im August 2014 im Heyne Verlag erschienen. Es handelt sich hierbei um einen Science-Fiction Roman, in dem mit Hilfe der "Droge" Nexus quasi ein Computer im Gehirn installiert werden kann, der einem unendlich viele Nutzungsmöglichkeiten eröffnet, die sowohl für gute als auch böse Zwecke genutzt werden können. Amerika, 2040: Kaden Lane betreibt Forschungen mit der illegalen Nano-Droge Nexus und erzielt zusammen mit einigen seiner wissenschaftlichen Freunde erhebliche Fortschritte, die auch das ERD, eine staatliche Organisation, die sich dem Kampf gegen die Verbreitung dieser Droge und deren Möglichkeiten verschrieben hat, interessiert. Er wird gefangen genommen und soll eine hochrangige Wissenschaftlerin ausspionieren, die sich mit einer ähnlichen Thematik beschäftigt und den posthumanen Menschen erschaffen will. Meine Meinung zum Buch: Es handelt sich hierbei um einen actionreichen Roman mit einem sehr interessanten Thema. Die Droge Nexus hat unendlich viele Nutzungsmöglichkeiten, die sowohl gut als auch böse sind. Man kann sich mit Hilfe dieser Droge mit anderen Menschen vernetzten und deren Wissen aufnehmen. Das Wissen der gesamten Menschheit könnte somit innerhalb kürzester Zeit potenziert werden. Es könnte allerdings auch dazu genutzt werden, um Menschen zu nötigen und sie gegen ihren Willen dazu zu bringen jemanden zu töten. Gleichzeitig könnte diese Funktion aber auch dazu genutzt werden um beispielsweise gelähmten Leuten, das Laufen zu ermöglichen oder auch Beinprothesen besser zu steuern. Vorrangig geht es hier deshalb auch um die Frage, ob diese Technologie der Menschheit vorenthalten werden sollte, da sie auch viele negative Folgen haben könnte oder ob die Menschheit dennoch ein Recht auf diese Technologe hat, weil die positiven Aspekte die negativen überwiegen. Der Roman hat einen durchgehend flüssigen und gut zu lesenden Schreibstil. Die wissenschaftlichen Aspekte sind verständlich und nachvollziehbar erklärt. Bis zur Hälfte des Buches geht es eher ruhiger zu und es werden die verschiedenen Aspekte von Nexus erklärt, aber ab der Hälfte geht es dann ordentlich zu Sache und es wird gekämpft, verfolgt und geschossen, wie in einem guten Hollywood-Streifen. Hier muss ich gestehen, dass es für mich auch schon etwas eher hätte zur Sache gehen können, ab dann konnte ich das Buch nämlich kaum noch aus der Hand legen. Die Enthüllungen, die dann noch ans Tageslicht kamen, waren sehr interessant und teilweise auch überraschend. Das Bild der Zukunft, das hier gezeichnet wurde, fand ich durchaus realistisch, obwohl ich nicht weiß, ob wir das schon bis 2040 hinbekommen oder ob es nicht doch eher 2080 wird. Und die Frage ist hier ja auch, ob wir diesen Weg überhaupt einschlagen werden. Zwischendrin hat der Autor immer wieder Lexika-Einträge, Zeitungsberichte, Fernsehberichte sowie geheime Akten des ERD eingeschoben, die einem interessante Zusatzinformationengeben. Die Spannung wurde gut aufrecht erhalten während des gesamten Buches. Anfänglich waren es die Geheimnisse und genauen Beweggründe der einzelnen Personen, die einen haben weiterlesen lassen und zum Schluss war es eher das Adrenalin des Kampfes und der Verfolgungsjagd, die einen durchs Buch geführt haben. Insgesamt habe ich mich sehr gut vom Buch unterhalten gefühlt, es konnte mich allerdings auch nicht restlos begeistern, weswegen ich dem Buch 4 Sterne gebe. Fazit: Ein Buch mit einer sehr interessanten Thematik, das in der Zukunft spielt. Man sollte allerdings offen sein für abgefahrene wissenschaftliche Gedankenexperimente. EDIT: Das finde ich doch noch wichtig zu erwähnen. Der Autor ist Technologie-Experte und hat sich ausgiebig mit dem Thema beschäftigt. 2005 wurde ihm von der World Transhumanist Association den H.-G.-Wells Preis verliehen.

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