Ramona Ambs Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter

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Inhaltsangabe zu „Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter“ von Ramona Ambs

Romy wächst nach dem Tod ihrer Mutter bei ihren vom Holocaust traumatisierten jüdischen Großeltern auf. Gefangen in diesem Käfig aus Erinnerungen, die nicht ihre eigenen sind, sucht sie nach einem Ausweg.
Sie schnüffelt an den Lacken im Keller, probiert die Tabletten der Großmutter und schließlich auch den Stoff, der bereits ihrer Mutter den Tod brachte: Heroin.
Romy landet schließlich auf der Straße. Sie lässt sich treiben, verdingt sich eine Weile in Istanbul, bevor sie sich verliebt und das Leben nicht mehr gelb, sondern golden strahlt. Aber auch das goldene Strahlen der Liebe kann die Schatten über Romys Leben nicht vertreiben.

Ramona Ambs gelang das eindringliche Portrait eines jungen Mädchens – humorvoll, tragisch und einfach wunderschön zu lesen.

Der Titel ist etwas ganz Besonderes - ansprechend und wahr. Die Story eher traurig, mit einem krassen Ende. Hatte etwas anderes erwartet.

— MelE

Ein interessanter Titel, ein schönes Cover und eine harte Geschichte! Über ein weitergereichtes Erbe und den (falschen) Umgang damit.

— elane_eodain

Es kommt unscheinbar daher und haut einen dann mit einer Tragik um, die man nicht erwartet. ich war sprachlos, schockiert &berührt.

— LeseJulia

Ein trauriges und tragisches Buch mit Tiefe, das mich leider nicht weiter berührt hat. Schade!

— erdbeerliebe.

Endlich mal ein gelungenes Buch das nicht dem Mainstream folgt, mein momentaner Insidertipp!

— Buchwaerterin

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  • Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter

    Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter

    Schnutsche

    13. February 2015 um 16:01

    ~Erster Satz~ Manche Leute werden schon als Junkies geboren. ~Meine Meinung~ Tja, was soll man sagen. Eine traurige Geschichte, so irrwitzig erzählt, dass man an Stellen lachen muss, die eigentlich eher zum Heulen sind. Super Schreibstil. Obwohl es ein ziemlich dünnes Buch ist, habe ich mir Zeit gelassen es zu lesen. Es gibt eine Menge Sätze in diesem Buch, in denen man sich wiederfinden kann. (...auch, wenn man kein Junkie ist!) Besonders sprachlos machte mich die Tatsache, dass das Buch bei Kapitel 135 beginnt, mit der Begründung, dass kein Buch bei Kapitel eins beginnen sollte, da es auch vorher schon etwas gab. Bäm. Das hat mich erstmal geflasht! Auf der ersten Seite. Während des Lesens gab es immer mal wieder kleine Flashs, bis zum Schluss. Mehr kann ich auch gar nicht dazu sagen, ohne das halbe Buch zu verraten. Wer eine Geschichte mit jüdischem Hintergrund nach dem Krieg, Schicksalsschlägen und falschen Entscheidungen, gepaart mit einem seltsam komischen Humor und ein bisschen Liebe lesen möchte, der sollte es lesen. 

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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  • Völlig unerwartet anders

    Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter

    MelE

    03. August 2014 um 13:41

    Mich sprach der Titel des Buches sehr an und ich war gespannt, was sich dahinter verbirgt. Dem Klappentext und der eher geringen Seitenzahl hatte ich wenig Beachtung geschenkt und war daher erstaunt das sich hier eher ein Büchlein verbirgt Ein Büchlein mit recht großer Schrift und daher von mir viel zu schnell gelesen. Leider hat mich die Story nicht so begeistern können wie ich es erwartet hätte. Romy als Person ist mir zu oberflächlich und wenn ich bedenke, das sie mit 13 Jahren schon sexuell sehr aktiv ist, Drogen konsumiert und überhaupt keinen Sinn im Leben hat, werde ich eher sauer, als das ich Mitleid empfinde. Hatte sie in ihrer Mutter nicht das beste Beispiel wie ein Leben enden könnte? Das Judentum wird immer mal wieder angerissen und natürlich kann ich nachvollziehen, das die Erfahrungen im KZ sehr prägen, aber dennoch hätte Romy etwas anderes gebraucht, damit sich ihr Leben anders entwickeln könnte. Leider hat es für mehr als 3 Sterne nicht gereicht, denn meine Erwartungshaltung war sehr hoch und nun habe ich das Buch eher als enttäuschend empfunden.  Schade!

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  • Noch immer fordert der Holocaust Opfer

    Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter

    Kerry

    18. May 2014 um 21:12

    Romy Marzimek hatte nicht unbedingt das, was man eine unbeschwerte Jugend nannte. Ihre Mutter gab sie in die Obhut ihrer Großmutter, da ihr das Heroin wichtiger war, als ihr eigenes Kind. Nicht lange nach Romys Geburt starb ihre Mutter. Zwar hatte die kleine Romy Kontakt zu ihrem Vater, einem Hausmeister, doch ein wirklich inniges Verhältnis hatte sie zu ihm nicht. So wuchs die kleine Romy, die den gleichen Namen trägt wie ihre Mutter, bei ihren Großeltern auf. Es war eine traurige Kindheit, denn ihre Großeltern waren Überlebende des Holocaust und gerade ihre Großmutter hat diesen nie wirklich verarbeiten können. So hatte die Kleine zwar Spielzeug, durfte damit aber nicht spielen, es könnte ja was kaputt gehen. Dass Romy Halbjüdin ist, machte es ihr nicht leichter, denn in ihrer Umgebung wurde sie mit "Kanaken" gleichgestellt oder sogar als schlimmer angesehen. Von daher waren Freundschaften für das Kind fast unmöglich zu pflegen. Romy wurde als Süchtige geboren und schon früh bemerkte sie, dass sie anders ist als andere Menschen. Schon als Kind berauschte sie sich gerne an den Farben im Keller ihres Großvaters. Mit zwölf Jahren machte sie erste Erfahrungen mit Alkohol, kurze Zeit später mit Heroin. Die Droge, die sie ihre Mutter gekostet hat, wird immer bedeutender in ihrem Leben. Sie hat "Glück", verliebt sich und verliert an diesen Jungen ihre Unschuld, anstatt auf den Straßenstrich, doch dieser ist nicht mehr weit, denn als erst ihr Großvater und dann auch noch ihr Freund sterben, verliert sie fast jeden Halt, den sie noch hatte ... Noch immer fordert der Holocaust Opfer! Der Plot des Buches wurde sehr authentisch und realistisch erarbeitet. In diesem Buch erzählt die Figur der Romy ihre Lebensgeschichte und warum sich ihr Leben so entwickelte, wie es geschah und warum alles mit dem Holocaust begann. Die Figur der Romy wurde sehr empirisch erarbeitet, so, als wäre sie es tatsächlich selbst, die dem Leser ihre Lebensgeschichte erzählt, ohne etwas zu beschönigen, ohne unnötige Emotionen. Den Schreibstil empfand ich als sehr rational gehalten und dennoch, das Buch hat etwas, das mich nicht losgelassen hat.

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  • Ein verkorkstes Leben im Zeitraffer

    Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter

    maggiterrine

    07. May 2014 um 15:35

    "Die radioaktive Marmelade meiner Grossmutter" ist ein ganz besonderes, kleines Buch. Es erzählt die Geschichte von Romy, wie sie aufwächst, wie sie auf die schiefe Bahn gerät und wie sie immer wieder versucht zum Leben zurück zu finden. Dabei hat das Buch ganz eindeutig einen lyrischen Kern. Die Kapitel sind kurz, manchmal unzusammenhängend, manchmal versförmig angeordnet. Die Sprache gleicht der eines 10-jährigen Mädchens das Tagebuch schreibt, alles sehr einfach und nüchtern. Das kann einem gefallen, muss aber nicht. Die Story bringt einen ab und zu zum Nachdenken, zum Beispiel darüber, wie die Traumata einer Generation noch mehrere darauf folgende Generationen verkorksen können, manchmal wirkt sie aber auch stereotyp, zum Beispiel, wenn Romy einfach alles Schlimme passiert, was einem so passieren kann... Aber gerade wegen der nachdenklichen Teile und der kleinen Einsicht in Romys Welt, die so ganz anders ist als meine, fand ich das Buch eigentlich ganz lesenswert und bei knapp 130 Seiten ist es auch recht schnell weggelesen. Dieses kleine Hardcover-Buch ist außerdem einfach goldig und alles in Allem bleibt der Eindruck von einem ganz besonderem, kleinen Buch.

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  • Buchverlosung zu "Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter" von Ramona Ambs

    Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter

    ramona-ambs

    weil morgen Buchstabenparty ist.... Ihr Lieben, zum Welttag des Buches verlose ich drei -auf Wunsch auch signierte- Exemplare meiner radioaktiven Marmelade... In dem Buch geht es um Romy, die bei ihren vom Holocaust traumatisierten Großeltern aufwächst. Der Vater, zu dem sie nur ab und an Kontakt hat, spielt keine größere Rolle, die Mutter ist an Heroin verstorben. Das Buch erzählt vom Leben und Heranwachsen unter diesen Spezialbedingungen. Romys kindliche Neugier und Lust auf das Leben wird immer wieder ausgebremst durch die Traumatisierung der Großeltern und deren Ängste, die stets durch aktuelle politische Konflikte, neu genährt werden. Romy fixt sich das Leben schön mit allerlei Drogen, geht dafür anschaffen und versucht doch immer wieder in ein normales Leben zurückzufinden...  Zu Romys Eigenheiten gehört es, Menschen mit einer Ziffer zu versehen. So empfindet sie ihre Großmutter als 4, weil alles an ihr so weich und rund ist und nach Erdbeerpudding duftet, ihren Freund Grove als 7, weil er ein Gesicht hat, das mehr ist als nur Augen, Nase und Mund, also ein Bild ist, zwischen seinem dunklen struppigem Haar... nun meine Gewinnfrage: Romys  Neigung Personen als Zahlen wahrzunehmen liegt im Grenzbereich zur Synäathesie, also der Verknüpfung zweier Dinge in der eigenen Wahrnehmung, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben (also beispielsweise Ziffern als Farben „sehen“, Töne „riechen“ oder Buchstaben „schmecken“ können etc..). Diese unwillkürliche „Fähigkeit“ haben nur sehr wenige Menschen, dennoch glaub ich, dass Ihr genügend Phantasie habt, Menschen mit einer Ziffer oder Zahl zu verbinden. Deshalb konkret: Mit welche Zahl würdet Ihr Euch oder einen Euch nahestehenden Menschen am ehesten identifizieren und warum?  Postet Eure Antwort bis zum 1. Mai 2014  und mit ein bissel Massel gewinnt Ihr ein Exemplar der radioaktiven Marmelade...  - auf Wunsch mit Signatur! 

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    • 113
  • Debütautoren 2013 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    Daniliesing

    Das Jahr 2012 stand bei LovelyBooks ganz im Zeichen der deutschsprachigen Debütautoren. Mehr als 200 Leser haben bei unserer Debütautoren-Aktion die Bücher von über 140 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2013 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestseller-Autoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestseller-Autoren von morgen. Aktuelle oder demnächst startende Aktionen: 01. November: Leserunde zu "Der Loser - Lothar Serkowzki" von Florian Gerlach 04. November: Leserunde zu "Samba tanzt der Fussballgott" von Mirco Drewes 5. November: Leserunde zu "Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs" von Fabian Sixtus Körner 5. November: Leserunde zu "Die Wahrheit ist ein Schlund" von Maria Zaffarana 06. November: Leserunde zu "... und was kann man damit mal später machen?" von Alex Burkhard 06. November: Leserunde zu "Mondscheinküsse halten länger" von Carolin Wahl 07.November: Leserunde zu "Der gekaufte Fußball" von Benjamin Best 09. November: Leserunde zu "Desert Heaven" von Oliver Haindl 10. November: Leserunde zu "Weltenreise: Durch die Flut 1" von Julia Beylouny 10. November: Leserunde zu "Lukas und das Geheimnis des Geisterwaldes" von Goetz Markgraf 11. November: Leserunde zu "Die blutroten Schuhe" von Alana Falk 14. November: Leserunde zu "Apple zum Frühstück" von Jackie A. 17. November: Leserunde zu "Nicht menschlich Inc." von Stephanie Linnhe 18. November: Leserunde zu "Hundherum glücklich" von Mara Andeck 20. November: Leserunde zu "Café der Nacht" von Susann Julieva 21. November: Leserunde zu "Die Prüfung" von Kristian Schlüter 28. November: Leserunde zu "High Heels im Hühnerstall" von Sarah Heumann Laufende und beendete Aktionen: 11. Januar: Fragefreitag mit Mara Andeck zu "Wen küss ich und wenn ja, wie viele?" 21. Januar: Leserunde zu "Paradiessucher" von Rena Dumont 08. Februar: Leserunde zu "Mädchenauge" von Christian David 08. Februar: Leserunde zu "Harte Jungs" von Florentine Joop 14. Februar: Buchverlosung zu "Glaube, Liebe, Mafia" von Mark Zak 15. Februar: Leserunde zu "Zurück nach Hollyhill" von Alexandra Pilz 15. Februar: Leserunde zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabela Falk 18. Februar: Leserunde zu " Strawberry Fields Berlin" von Julian Heun 21. Februar: Leserunde zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner 21. Februar: Leserunde zu "Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin 26. Februar: Leserunde zu "Ferien mit Traumpferd" von Sonja Kaiblinger 01. März: Fragefreitag mit Florian Kessler zu "Mut Bürger: Die Kunst des neuen Demonstrierens" 02. März: Leserunde zu "Männerwirtschaft" von Florian Herb 02. März: Buchverlosung zu "Schneckenkönig" von Rainer Wittkamp 04. März: Leserunde zu "Zwischen dir und mir" von Lino Munaretto 06. März: Leserunde zu ""Die dunkle Seite des Weiss - Paranormal Berlin 1" von Yalda Lewin" 07. März: Leserunde zu "Im Land der weiten Fjorde" von Christine Kabus 05. März: Leserunde zu "MAMMON - Für deine Sünden wirst du büßen" von Matthias Jösch 11. März: Leserunde zu "Die Rose von Darjeeling" von Sylvia Lott 14. März: Leserunde zu "Ich glaub, mich tritt ein Kind" von Lisa Harmann & Caroline Rosales 17. März: Leserunde zu "Die Ordnung der Sterne über Como" von Monika Zeiner 18. März: Leserunde zu "Schattenfreundin" von Christine Drews 18. März: Leserunde zu "Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten" von Sabrina Železný 19. März: Leserunde zu "Die Nacht der Geparden" von Marina Boos 21. März: Leserunde zu "Südbalkon" von Isabella Straub 28. März: Leserunde zu "Himbeersommer" von Anja Saskia Beyer 28. März: Leserunde zu "Die Winterchroniken von Heratia - Die Verfluchte" von Cairiel Ari 08. April: Leserunde zu "Blut ist im Schuh" von Anna Schneider 12. April: Fragefreitag mit Lola Renn zu "Drei Songs später" 12. April: Leserunde zu "Rashen - Einmal Hölle und zurück" von Michaela B. Wahl 15. April: Leserunde zu "Das Rad der Ewigkeit" von Tibor Rode 21. April: Leserunde zu "Flügel aus Asche" von Kaja Evert 23. April: Leserunde zu "Giftgrün" von Bettina Plecher 25. April: Leserunde zu "Hoffentlich schenkt er mir was Schönes!" von Camilla Bohlander 25. April: Leserunde zu "Katerstimmung" von Philipp Reinartz 07. Mai: Leserunde zu "Muscheln für Mutti" von Christoph Dörr 10. Mai: Leserunde zur Anthologie "Stadt, Land, Lust" u.a. von Kathrin Brückmann  15. Mai: Leserunde zu "Das Meer, in dem ich schwimmen lernte" von Franziska Fischer 16. Mai: Leserunde zu "Familie, Liebe und andere Sorgen" von Claudi Feldhaus 28. Mai: Leserunde zu "Alles dreht sich" von Rosemarie Eichinger 31. Mai: Leserunde zu "Die Wanifen" von René Anour 02. Juni: Leserunde zu "Ebers Ende" von Jürgen Flenker 04. Juni: Leserunde zu "Krokofantenküsse" von Sven Ulrich 04. Juni: Leserunde zu "Kirschsommer" von Anneke Mohn 06. Juni: Leserunde zu "Das Leben ist kein Kindergeburtstag" von Daniela Nagel 10. Juni: Leserunde zu "Nachrichten an Paul" von Annegret Heinold 14. Juni: Fragefreitag zu "Hunger, Pipi, Durst!" von Anke Schipp 20. Juni: Leserunde zu "Wie ich Brad Pitt entführte" von Michaela Grünig 21. Juni: Leserunde zu "Hasenpfeffer" von Ralf Waiblinger 24. Juni: Leserunde zu "Nageln will gelernt sein" vin Ina Glückauf 26. Juni: Leserunde zu "Speisende soll man nicht aufhalten" von Patrik Stäbler 29. Juni: Leserunde zu "Das Puppenzimmer" von Maja Ilisch 03. Juli: Leserunde "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" von Martin Felder 05.Juli: Leserunde zu "Und nie sollst du vergessen sein" von Jörg Böhm 06.Juli: Leserunde zu "7 Männer für Emma" von Jo Berger 08. Juli: Leserunde zu "Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen" von Julia Bähr & Christian Böhm 08. Juli: Leserunde zu "Wirklich alles über Männer" von Anna Wilde 11. Juli: Leserunde zu "Schlecht aufgelegt" von Sven Stricker 15. Juli: Leserunde zu "Ich glaub, mich knutscht ein Troll" von Charly von Feyerabend 18. Juli: Leserunde zu "Nacht ohne Angst" von Angélique Mundt 18. Juli: Leserunde zu "Fucking Moskau" von Chris Helmbrecht 18. Juli: Leserunde zu "Mein wirst du sein" von Katrin Rodeit 20. Juli: Leserunde zu "Auch die Liebe hat drei Seiten" von Susann Rehlein 29. Juli: Buchverlosung zu "Das letzte Sandkorn" von Bernhard Giersche 30. Juli: Leserunde zu "Die Wächter von Avalon" von Amanda Koch 01. August: Buchverlosung zu "Ein Klick zu viel" von Ulrike Sosnitza 07. August: Leserunde zu "Blue - Gebundene Herzen" von Amelia Blackwood 10. August: Leserunde zu "Vor meiner Ewigkeit" von Alessandra Reß 12. August: Leserunde zu "Violett ist erst der Anfang" von Judith Hüller 09. August: Leserunde zu "Verliebt, verlobt, verflucht" von Melanie Neupauer 10. August: Leserunde zu "Easy going - Sydney" von Sonja Bullen 10. August: Leserunde zu "Guten Morgen, Revolution" von Kirsten Ellerbrake 16. August: Leserunde zu "Schachzug" von Rolf von Siebenthal 19. August: Leserunde zu "Verliebe dich nie in einen Rockstar" von Teresa Sporrer 20. August: Leserunde zu "Strom" von Hannah Dübgen 21. August: Leserunde zu "immeer" von Henriette Vásárhelyi 21. August: Leserunde zu "Die Kunstjägerin" von Elis Fischer 21. August: Leserunde zu "Gott ist kein Zigarettenautomat" von Matthias Gerhards 23. August: Leserunde zu "Tief im Hochwald" von Moni Reinsch 23. August: Leserunde zu "Boston Police - Flirt mit de Tod" von Jane Luc 26. August: Leserunde zu "Almuth spielt auswärts" von Tanja Kokoska 26. August: Leserunde zu "Löffelchenliebe" von Julia Kaufhold 27. August: Leserunde zu "Beutelschema" von Sebastian Lehmann 30. August: Fragefreitag zu "Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter" von Ramona Ambs 02. September: Leserunde zu "Und konnten es einfach nicht fassen" von Sabine Thomas 06. September: Leserunde zu "Wut im Quadrat" von Alexander Emmerich 12. September: Leserunde zu "Wer liebt mich und wenn nicht, warum?" von Mara Andeck 15. September: Leserunde zu "Ferdinand von Schnatter der Viertelnachzweite" von Sarah König 16. September: Leserunde zu "Das schwarze Buch der Gier" von Beile Ratut 18. September: Leserunde zu "Sokrates Lieyes Band 1" von Matthias Meyer Lutterloh 19. September: Leserunde zu "Der Tod des Landeshauptmanns" von Eugen Freund 22. September: Leserunde zu "Burnout - für immer auskuriert" von Alice Spogis 23. September: Leserunde zu "Regenbogenasche" von Anke Weber 23. September: Leserunde zu "Mama muss die Welt retten" von Ina Grütering und Caroline Rosales 23. September: "Leerer Kühlschrank, volle Windeln: Vom Single zum Papa" von Mario D. Richardt 25. September: Leserunde zu "Blow Out" von Uwe Laub 25. September: Leserunde zu "Der letzte Krieger" von David Falk 26. September: Leserunde zu "Papa" von Sven I. Hüsken 26. September: Leserunde zu "Fuck the Möhrchen" von Barbara Ruscher 08. Oktober: Leserunde zu "Fritzi und ich: Von der Angst eines Vaters, keine gute Mutter zu sein" von Jochen König 11. Oktober: Leserunde zu "Chroniken von Chaos und Ordnung. Band 1: Thorn Gandir" von J. H. Praßl 14. Oktober: Leserunde zu "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" von Tanja Janz 15. Oktober: Leserunde zu "Schicksalsspieler" von Tina Janik 24. Oktober: Leserunde zu "Schwanengrab" von Petra Schwarz 24. Oktober: Leserunde zu "Kotzt du noch oder lebst du schon?" von Diana Fey Ablauf der Debütautoren Aktion: Es geht darum im Jahr 2013 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig im Jahr 2013 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt. Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2014 zu lesen und zu rezensieren. Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken! 'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2013 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2013 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint! Außerdem könnt ihr hier für eure liebsten deutschsprachigen Debütautoren nominieren und für sie abstimmen. Wie kann man mitmachen? Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet und ich nehme euch in die Teilnehmerliste auf. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Wenn ihr ein passendes Buch gelesen und rezensiert habt, postet ihr hier den Link zur Rezension und ich passe immer euren aktuellen Lesestand an. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich! Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim! Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude! Für Autoren: Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautoren Aktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Logos zum Einbau auf Blogs oder Webseiten findet ihr hier: http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_blogs.png http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_allgemein.png Teilnehmer- und Statusliste: Die Liste der Teilnehmer und der Anzahl ihrer gelesenen Bücher (Stand: 17.01.2014) kannst du dir hier herunterladen! -- PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-) Es zählen alle Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind, für die Aktion:

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  • Rezension zu „Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter“ von Ramona Ambs

    Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter

    elane_eodain

    15. January 2014 um 21:01

    >> So ist das. Wenn man mehr fühlt, als das Herz aushalten kann. Dann läuft es über, das Meer in der Seele, und dann weint man eben. Und ist laut. << (aus „Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter“ von R. Ambs) INHALT: Romy wächst bei ihren jüdischen Großeltern auf. Die Erlebnisse des Holocausts im Dritten Reich sind ständiger Begleiter des Alltags ihrer Großeltern und belasten auch das junge Mädchen schwer. Sie versucht auszubrechen aus dem ihr ungewollt auferlegten Erbe, aus dem Sumpf der Erinnerungen, die nicht die ihren sind. Ein Mittel ihrer Wahl sind Drogen, Heroin, das bereits ihrer Mutter das Leben gekostet hat. Immer tiefer gerät sie hinein in ihren eigenen Sumpf, lebt auf der Straße, lässt sich treiben, schnappt nach Luft und sinkt dennoch immer tiefer … GEDANKEN: „Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter“ ist mein zweites Buch über ein junges drogenabhängiges Mädchen, das ich innerhalb kurzer Zeit gelesen hab. Ihre Wege in die Drogenabhängigkeit sind teilweise ähnlich, an vielen Stellen aber auch verschieden und somit ganz individuelle Portraits, die dennoch stellvertretend für andere stehen können. Ramona Ambs fasst sich in ihrem Buch kurz, nur 160 Seiten lang begleitet der Leser die junge Romy, doch das so intensiv und eindrücklich, dass es auch völlig ausreichend ist und man sich viele Gedanken darüber hinaus macht. Die Autorin schafft es mit wenigen Worten ihr Portrait zu zeichnen, die Tragweite zu transportieren und ein Miterleben beim Lesen zu erzeugen, das an Grenzen geht. Romys Geschichte in diesem Buch beginnt mit Kapitel 135. In der Vorbemerkung ist dies so begründet: >> Das Buch beginnt mit Kapitel 135. Es hätte auch mit Kapitel 96 oder 5427 beginnen können. Klar ist nur, dass auch vorher schon Sachen passiert sind. Das ist ja immer so. Und deshalb sollten Bücher nie mit dem ersten Kapitel beginnen. Erste Kapitel sind quasi eine Lüge. Es gibt immer schon ein Vorher. << Darin steckt eine Wahrheit, die mir gefällt und die ich gut umgesetzt finde. Auch zwischendrin wird dieses Mittel angewendet, Kapitel gehen dahin ohne Inhalt. So erfährt man nicht alles aus Romys Leben, sie erzählt nicht alles, schreibt wie in einer Art Tagebuch manches auf, anderes nicht, ist dabei aber sehr direkt und offen. Der Sprachstil, die Wortwahl und Art, verändert sich im Laufe der Zeit. Die Abschnitte sind kurz, Schlaglichter, „Lebensfetzen“, die der Leser zusammensetzen muss, wenn er Romy folgen möchte durch ihr Leben, das Erwachsenwerden, ihr Umgang mit den Erinnerungen ihrer Großeltern und mit den Drogen. FAZIT: Ein mutiges Buch, das zwei Probleme vermischt - aber selten treten Probleme allein auf. Das macht das Buch schwierig, aber auch sehr lesenswert und viele Gedanken wert.

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  • Der Holocaust fordert immer noch seine Opfer

    Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter

    Lilli33

    29. November 2013 um 16:06

    Ramona Ambs‘ Debütroman ist ein feines und kleines Buch. Auf gerade mal 126 Seiten schildert sie das Leben von Romy, die bei ihren jüdischen Großeltern in Freiburg aufwächst, da ihre Mutter schon früh den Drogentod fand. Die Großeltern leiden allerdings noch immer stark unter den Erlebnissen, die sie im Dritten Reich überlebt haben. So ist es ihnen unmöglich, Romy unbeschwert gegenüberzutreten und ihr ein normales altersgerechtes Leben zu ermöglichen. Mit dieser Belastung kann das Kind schwer umgehen und landet schließlich wie die Mutter beim Heroin. Trotzdem gelingt es ihr immer wieder, ihr Leben in den Griff zu bekommen … bis zum nächsten Absturz. Das Buch beginnt sehr außergewöhnlich mit Kapitel 135, da laut Anmerkung der Autorin ja alles schließlich auch eine Vorgeschichte, eine Vergangenheit hat, die hier aber nicht erzählt wird. Die 98 Kapitel sind dann sehr kurz, teilweise nur ein paar Zeilen, selten mehr als 2 Seiten, sodass man das Buch jederzeit gut unterbrechen kann, um sich seine eigenen Gedanken zu machen. Dies sollte man auch unbedingt tun, denn Ramona Ambs wirft dem Leser oft nur Brocken hin, deutet an, gibt einen kurzen Abriss von Romys Leben. Dabei lässt sie die Protagonistin selbst als Ich-Erzählerin zu Wort kommen. Deutlich verändert sich hier die Sprache entsprechend, als von der Kindheit/Jugend zum Erwachsenenalter gewechselt wird. Sowohl Wortwahl als auch Satzbau werden mit zunehmendem Alter geschliffener. Obwohl ich alles gut nachvollziehen konnte, blieb ich beim Lesen seltsam distanziert. Romy wurde mir während der ganzen Zeit nicht wirklich sympathisch. Ich denke, mir persönlich hätte es viel gebracht, wenn das Buch ein paar Seiten mehr gehabt hätte, um mir Romy noch näher zu bringen. Doch auch so war es ein beeindruckendes, lesenswertes und nachdenkenswertes Buch.

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  • Leserpreis-Autoren erzählen, wie sie zum Schreiben gekommen sind

    Daniliesing

    In 15 Kategorien hattet ihr in diesem Jahr die Möglichkeit, eure liebsten Bücher und Autoren beim Leserpreis 2013 zu nominieren. Nun ist es soweit und die 35 meistnominierten Bücher/Autoren der jeweiligen Kategorie stehen fest! An dieser Stelle möchten wir noch mehr über die nominierten Autoren und ihre Bücher erfahren. Wir dachten uns, dass es eine gute Gelegenheit ist, mal nachzufrragen, wie die nominierten Autoren überhaupt zum Schreiben gekommen sind. Wo liegt wohl der Ursprung unserer heutigen Lieblingsbücher? Hier verraten sie euch, wann und warum sie mit dem Schreiben begonnen haben und welche die ersten Schritte dabei waren. Wie sind die ersten Ideen entstanden und wie kam es dann tatsächlich zur ersten veröffentlichung? Wir sind schon gespannt, was die Leserpreis-Autoren berichten werden!

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  • Fragefreitag am 30. August 2013 - stellt Ramona Ambs eure Fragen & Buchverlosung

    Daniliesing

    In dieser Woche dürfen wir beim Fragefreitag eine vielversprechende junge Autorin begrüßen. Ramona Ambs hat unter dem spannenden Titel "Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter" in diesem Jahr ihren Debütroman veröffentlicht. Wie es zu diesem Titel kam, wie es sich anfühlt, zum ersten Mal ein Buch zu veröffentlichen und noch viel mehr könnt ihr hier von der Autorin selbst erfahren! Mehr zur Autorin: Ramona Ambs wurde 1974 in Freiburg geborgen. Nach Ihrem Abitur studierte sie in Heidelberg Pädagogik und Germanistik. Erste Gedichte und Essays veröffentlichte sie bereits während ihres Studiums. Als Autorin und freie Journalistin arbeitet sie seit 2003. Mehr zum Buch: Romy wächst nach dem Tod ihrer Mutter bei ihren vom Holocaust traumatisierten jüdischen Großeltern auf. Gefangen in diesem Käfig aus Erinnerungen, die nicht ihre eigenen sind, sucht sie nach einem Ausweg. Sie schnüffelt an den Lacken im Keller, probiert die Tabletten der Großmutter und schließlich auch den Stoff, der bereits ihrer Mutter den Tod brachte: Heroin. Romy landet schließlich auf der Straße. Sie lässt sich treiben, verdingt sich eine Weile in Istanbul, bevor sie sich verliebt und das Leben nicht mehr gelb, sondern golden strahlt. Aber auch das goldene Strahlen der Liebe kann die Schatten über Romys Leben nicht vertreiben. Seid ihr neugierig geworden auf Ramona Ambs und ihren außergewöhnlichen Roman? Dann stellt hier beim Fragefreitag eure Fragen an sie. Mit etwas Glück könnt ihr dabei sogar eins von 3 Exemplaren von "Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter" gewinnen. Viel Spaß!

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  • Geht unter die Haut

    Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter

    odenwaldcollies

    20. August 2013 um 10:46

    Die junge Romy wächst bei ihren jüdischen Großeltern auf, da ihre Mutter an einer Überdosis Heroin gestorben ist. Die traumatischen Erinnerungen der Großeltern an den Holocaust ziehen wie ein dunkler Schatten über Romys Kindheit, dem sie vergeblich zu entfliehen versucht. Zuerst schnüffelt sie an Lacken, schließlich greift sie zu Heroin, mit dem für sie eine Abwärtsspirale beginnt, die sie zur Prostitution zwingt, um ihre Sucht zu finanzieren. Ihre Reise führt sie auch nach Istanbul, wo sie sich das erste Mal richtig wohl fühlt. Aber die Sehnsucht nach ihrer Familie läßt sie nicht los. Selten habe ich es erlebt, daß ein gerade mal 126 Seiten dickes Büchlein so voller Emotionen sein kann und die unterschiedlichsten Gefühle in mir als Leser weckt. „Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter“ schafft das mühelos. Es wird die Kindheit und das Leben der jungen Romy beschrieben, ein Mädchen mit einer jüdischen Mutter und einem christlichen Vater. Da die Mutter früh verstorben ist, wächst Romy bei ihren Großeltern und ihrem Onkel Max auf. Alle Drei haben den Holocaust zwar überlebt, sind aber durch die traumatischen Erlebnisse von damals immer noch in ihren schlimmen Erinnerungen gefangen, die auch ihren Einfluss auf Romy haben. Es gibt zwar auch schöne Momente in ihrem Leben, aber die düsteren Schatten der Erinnerung holen sie immer wieder ein, ebenso wird sie auch immer wieder im Alltag damit konfrontiert, daß sie eben „jüdisch“ ist. Ihr Drang nach Freiheit führt sie schließlich zum Heroin, das die Sonne für sie golden, und nicht nur gelb erscheinen läßt – eine trügerische Freiheit, die sie immer mehr in die Abhängigkeit dieses teuflischen Stoffes drängt und dessen Beschaffung zum Mittelpunkt ihres Lebens wird. Romys Leben führt allerdings nicht nur abwärts, es geht auch wieder aufwärts, sie schafft den Entzug; ihr jüdisches Erbe holt sie aber immer wieder ein. Das waren die Momente, in denen ich mit Romy zusammen gelitten, gehofft und geweint habe. Die Lektüre ließ mich oftmals hilflos zurück: man möchte Romy helfen, weiß aber nicht, wie! Dies alles erzählt Romy in einem gleichgültigen und teilweise sarkastischen Ton, der der Wirkung des Heroins geschuldet ist, aber genau dadurch empfand ich ihr Leben umso tragischer. Sehr gut hat mir gefallen, daß die Handlung immer wieder durch historische Bezüge zeitlich eingeordnet wird. Dieses Buch ist ein sehr eindrückliches Portrait, das mich auch nach seinem Ende noch lange Zeit beschäftigt hat – absolut empfehlenswert.

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  • Ein Buch, dass lange beschäftigt

    Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter

    SmilingKatinka

    15. July 2013 um 10:06

    Romy ist jüdisch. Das bedeutet, dass ihre Großeltern auch jüdisch sind. Ein unnötiger Satz? Nein, denn Großeltern haben den zweiten Weltkrieg miterlebt und Romys Geschichte zeigt, dass die schrecklichen Erlebnisse der Großeltern sich noch über mehrere Generationen auswirken. Romys Mutter flüchtete sich mit Hilfe des Heroins in den Tod und auch Romy lernt schnell, dass die Drogen sie vergessen lassen.   Meine Meinung: Das Buch ist mit seinen 120 Seiten ein eher dünnes Exemplar. Doch Ramona Ambs beweist, dass man auch auf wenig Platz unglaublich viel unterbringen kann. Diese wenigen Seiten berühren, wühlen auf und machen nachdenklich. Wo endet Geschichte? Wieviel Vergangenheit kann ein Kind ertragen? Sollte man das jüdische Mädchen um die Ecke besonders behandeln, um die leidvolle Vergangenheit der Familie wertzuschätzen, oder ist es nicht viel mehr Wertschätzung, sie als normal anzusehen?   Schon die einseitige Vorbemerkung stimmt den Leser nachdenklich. Zum Einen, weil das Buch mit Kapitel 135 beginnt. Denn es sind immer schon vorher Dinge passiert, die das Leben beeinflussen. Zum Anderen, weil Romys unglaublich schwarzer Humor hervorspringt. Sie erklärt dem Leser, dass sie eine schnell sterbende literarische Figur sei, denn sie ist ja jüdisch. Romy ist unglaublich intelligent und stark, doch der Leser merkt schnell, dass die Geschichte oft stärker ist.   Ich möchte nicht viele Worte über dieses wundervolle Buch verlieren. Man sollte es einfach lesen und auf sich wirken lassen. Doch Vorsicht: Dieses Buch ist eine Droge. Eine Droge, die einen dazu zwingt, auch nach der Lektüre noch über das Gelesene nachzudenken. Vielleicht fällt dem einen oder anderen Leser auf, dass das Dritte Reich auch Auswirkungen auf das eigene Leben hatte.

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  • Aufwühlend...

    Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter

    LeseJulia

    11. July 2013 um 14:26

    Durch den Verlust ihrer Mutter und die frühe Trennung der Eltern wächst Romy bei ihren Großeltern auf. Diese Kindheit ist stark geprägt von dem Trauma, welches die Großeltern (und der Onkel) als Juden während des 2. Weltkrieges erlebt haben. Um mit dieser Last klar zu kommen, flieht Romy sich in Drogen und rutscht immer weiter ab... Meinung/ Fazit: Ich bin mit relativ niedrigen Erwartungen an dieses Buch herangegangen, es ist recht klein und dünn - immerhin sind es nur ca. 120 Seiten - doch dann wurde ich extremst überrascht. Romys Lebensgeschichte, die in den 1970ern beginnt wird aus ihrer Perspektive selbst erzählt. Die Episoden werden oft nur angerissen, selten auserzählt und dennoch gehen sie tief. Es gab Passagen, da musste ich das Buch wirklich beiseite legen, weil ich nicht weiterlesen konnte...berührt von dem, was Romy aushalten muss, erleben musste und wohin es sie getrieben hat. Man möchte meinen, dass es in einer Gesellschaft wie der unseren möglich ist jüdisch-Sein als etwas "normales" anzusehen, es nicht ständig herauszustellen, doch scheinbar hängen die Geschehnisse im 2. Weltkrieg weiterhin an unseren Hacken, wie fieser hartnäckiger Kaugummi. Jedes Mal, wenn man denkt: Jetzt hat es Romy, jetzt fängt sie sich, jetzt wird alles gut - kommt ein Dämpfer, es reißt sie um, der Strudel zieht sie wieder runter... Es ist erschreckend, schockierend und es schmerzt, dass sich diese junge und vor allem sehr kluge Seele im Leben scheinbar nicht zurechtfindet, ihren Platz nicht findet - stets getrieben wird von ihrer Suche nach sich selbst und eben diesem Platz im Leben, den es für sie nicht zu geben scheint. Ob es die Drogengeschichte ist oder die Last zu leben als Überlebende, die ihre Großeltern ihr ausgebürdet haben, ist, die Romy so ruhelos macht und ihr ein Ankommen scheinbar verweigert, ist schwer zu sagen - das muss wohl jeder Leser für sich entscheiden. Romy ist ein intelligentes Mädchen und es ist einfach traurig lesen zu müssen, wie sie durchs Leben irrt... Es ist ein Buch, welches mich ein stückweit sprachlos gemacht hat udn welches ich sicher nicht all zu schnell vergessen werde. Außerdem könnte ich es mir fantastisch als Schullektüre vorstellen, da es jede Menge Diskussionsstoff (auch fächerübergreifend - Geschichte, Deutsch, Sozialkunde) bietet. Absolute Leseempfehlung.

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  • "Alles ist Schmerz und Schmerz kann fast so stark betäuben wie Heroin." (Seite 117)

    Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter

    Sternenstaubfee

    03. July 2013 um 17:13

    1970er/1980er Jahre: Romy wächst bei ihren Großeltern auf. Die Atmosphäre ist bedrückend, denn ihre Großeltern sind gekennzeichnet von der Judenverfolgung im Zweiten Weltkrieg. Romy kommt schon in sehr jungen Jahren mit Drogen in Kontakt, wird süchtig, geht anschaffen. Mein Leseeindruck: In diesem schmalen Buch mit gerade mal knappen 130 Seiten wird die Lebensgeschichte eines jüdischen Mädchens erzählt. Romy wird in den 1970er Jahren in Deutschland geboren und wächst bei ihren Großeltern auf. Sie erzählt ihre Geschichte in der Ich-Erzählform mit sehr klaren Worten. Zum Teil hat die Geschichte einen sehr bösen, bissigen Humor, zum größten Teil wirkte die Erzählung aber bedrückend auf mich. Man möchte Romy am liebsten aus der Geschichte herausholen und ihr die Chance auf ein anderes Leben ohne Drogen geben. Die Geschichte von Romy ist sehr deprimierend. Ich habe es selten erlebt, dass so ein dünnes Buch so große Emotionen in mir ausgelöst hat. Jetzt habe ich die letzten Seiten gelesen, und das Buch wird mich bestimmt noch für eine Weile weiterbeschäftigen. Empfehlenswert!

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