Ramona Mitsching Den Wind im Gesicht

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Inhaltsangabe zu „Den Wind im Gesicht“ von Ramona Mitsching

Den Wind im Gesicht … erzählt die Geschichte Danielas, einer jungen Frau, geboren und aufgewachsen in Rostock. Drei Jahre nach Studienabschluss – Daniela steht fest in Lohn und Brot – stellt die deutsch-deutsche Wiedervereinigung ihr Leben auf den Kopf. Daniela verkörpert ein „geradliniges“ weibliches Rollenbild, stellt Karriere und Loyalität zum Unternehmen über Bindung und Familie. Es gelingt ihr, im neuen System Fuß zu fassen. Privat tut sie sich deutlich schwerer – die Liebe zwischen Thomas und ihr muss einiges aushalten. Denn Daniela erwartet, beruflich wie privat, Beziehungen auf Augenhöhe. Danielas Freundin Sophia verliert Anfang der Neunzigerjahre – trotz „summa cum laude“ – ihre Anstellung an der Universität und erlebt als alleinerziehende Mutter eine andere Seite der „Wende“. Als sie schließlich ihr Glück findet und in Hamburg eine Familie gründet, tritt Beate in Danielas Leben. Über ihre berufliche Einstellung finden die beiden Frauen schnell engen Kontakt zueinander und gründen schließlich gemeinsam ein eigenes Unternehmen.

Frauen-Power! Wie war es für Frauen vor, während und nach der Wende und Wiedervereinigung? Mitreißende Geschichte!

— Janinezachariae
Janinezachariae

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  • Den Wind im Gesicht

    Den Wind im Gesicht
    Buchdaisy

    Buchdaisy

    24. May 2016 um 19:08

    Dieses Buch ist Roman gewordene Zeitgeschichte! Erzählt wird ein Stück Lebensweg der Freundinnen Daniela und Sophia, zur Wendezeit Mitte Zwanzig, das Studium abgeschlossen und voller Hoffnung auf die Zukunft. Während Sophia an der Uni ihren Weg gehen will, ist Daniela mit ihrer Arbeitsstelle hochgradig unzufrieden. Dann kommt die Wende. Die DDR, die Kombinate, die Uni, ihre gesamte Heimat wird abgewickelt. Ein ganzes Volk ist im Umbruch. Sophia muss versuchen, aus ihrer Situation als Mutter das Beste zu machen und konzentriert sich auf ihre Tochter. Daniela hingegen sieht nun ihre Chance, zu zeigen, was in ihr steckt. Ihre gesamte Kraft fordert von jetzt an der Job. Sie übernimmt Verantwortung und lässt sich auch nicht wegen eines Mannes von ihren Zielen abbringen. In der neuen Kollegin Beate findet sie eine Gleichgesinnte, und nach Jahren voller Kämpfe eine gewisse Zufriedenheit und Anerkennung und ist "irgendwie glücklich". Doch nicht zuletzt bekommt auch die Liebe noch ihren Platz in Sophias und Danielas Leben.Geschrieben ist das Buch in einem schnörkellosen und direkten Stil, der von vielen Einblicken in die Industrie und das Finanzwesen zur Wende und danach zeugt. Gerade die vielen Fakten haben mich beeindruckt. Die einzelnen Kapitel sind weitgehend chronologisch, mit teils zusätzlich eingefügten Rückblicken und ein paar Sprüngen in der Zeit. Die Jahreszahlen verhelfen hier zum besseren Verständnis.Manche(r) wird Parallelen zum eigenen Erleben in dieser Zeit feststellen. Unabhängig davon ist es spannend zu lesen. Es ist die Geschichte von starken Frauen, die, wie auch immer ihre Entwicklung verlief, sich nie geduckt haben, sondern immer eins hatten: Den Wind im Gesicht!Absolute Empfehlung und 5 Sterne!

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  • Damit hab ich nun wirklich nicht gerechnet!

    Den Wind im Gesicht
    Janinezachariae

    Janinezachariae

    21. April 2016 um 22:32

    Kurzbeschreibung Den Wind im Gesicht … erzählt die Geschichte Danielas, einer jungen Frau, geboren und aufgewachsen in Rostock. Drei Jahre nach Studienabschluss – Daniela steht fest in Lohn und Brot – stellt die deutsch-deutsche Wiedervereinigung ihr Leben auf den Kopf. Daniela verkörpert ein „geradliniges“ weibliches Rollenbild, stellt Karriere und Loyalität zum Unternehmen über Bindung und Familie. Es gelingt ihr, im neuen System Fuß zu fassen. Privat tut sie sich deutlich schwerer – die Liebe zwischen Thomas und ihr muss einiges aushalten. Denn Daniela erwartet, beruflich wie privat, Beziehungen auf Augenhöhe. Danielas Freundin Sophia verliert Anfang der Neunzigerjahre – trotz „summa cum laude“ – ihre Anstellung an der Universität und erlebt als alleinerziehende Mutter eine andere Seite der „Wende“. Als sie schließlich ihr Glück findet und in Hamburg eine Familie gründet, tritt Beate in Danielas Leben. Über ihre berufliche Einstellung finden die beiden Frauen schnell engen Kontakt zueinander und gründen schließlich gemeinsam ein eigenes Unternehmen.Meinung und Fazit:Persönlich habe ich die Wende und das ganze Drumherum nur sporadisch mitbekommen, klar, war ich doch selbst noch ein Kind.Doch irgendwie spürt man all das noch immer und in diesem Buch wird es wundervoll beschrieben.Wie war es für Frauen, als Deutschland wieder ein Land wurde und Männer die Welt beherrschten (oder sich eingeredet haben, sie zu beherrschen)?Daniela weiß, was sie will: Eine Karriere. Sie versucht sich durchzuschlagen und den Männern zu zeigen, was wirklich in ihr steckt. Ihre beste Freundin, Sophia, möchte eigentlich auch all das, doch kommt ihr das Leben in die Quere.Es sind genau diese zwei Frauen, die als gutes Beispiel für zwei Gruppen stehen:Karriere.Familie.Geht beides zusammen?Daniela lernt auf ihrem Weg natürlich auch die Liebe kennen. Was aber passiert, wenn auch der Partner Karriere macht? Können zwei wirklich starke Persönlichkeiten nebeneinander existieren?Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten und bin so froh darüber. Es ist eines jener Bücher, das man wahrscheinlich nicht gleich sieht, aber wenn man sie entdeckt hat, will man dessen Inhalt nicht mehr missen.Eine interessante Geschichte über Liebe, Macht und Gleichberechtigung.Frauen hatten es nicht einfach. Haben wir immer noch nicht.Auf der einen Seiten sind da die Karrierefrauen, die ihre Familie auch gerne hinten anstellen, um voran zu kommen. Oder hart kämpfen, um die Balance zuhalten.Dann die Familienmenschen. Sie bekommen vielleicht jung Kinder und müssen oft mit Vorurteilen rechnen, aber sie gehen in ihrer Rolle voll und ganz auf. Und vielleicht überraschen sie uns, indem sie etwas komplett Neues und unerwartetes erreichen und erschaffen. Ich finde es toll, wie die Autorin, Ramona Mitsching, die zeitlichen Abschnitte gut darstellt. Sie zeichnet mit ihren Worten eine ganze Generation. Als die Mauer verschwunden war und die Länder sich vereinten, suchten viele das Weite. Doch manchmal sind es nicht Ziegelsteine, die einen gefangen halten, sondern der eigene Ehrgeiz und Druck.

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