Randall Munroe Dinge-Erklärer - Thing Explainer

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Inhaltsangabe zu „Dinge-Erklärer - Thing Explainer“ von Randall Munroe

Nach dem Weltbestseller „what if“: Randall Munroes neues Wunderwerk! Randall Munroe ist der "Dinge-Erklärer“: In Großformat und Farbe veranschaulicht er komplizierte Sachen in genialen Schaubildern. Sternbilder, Ökosysteme, Raketenantrieb, Auto- oder Flugzeugmotoren und vieles mehr. Durch Munroes coole Strichzeichnungen und seine witzigen Erklärungen (nur die 1000 häufigsten Wörter werden verwendet) macht Wissen wirklich Spaß. Erstklassig gestaltet und ausgestattet, mit Ausklappseiten und Poster. Originelle Mischung aus Wimmelbuch, „Was ist was?“ und Infographik. Das perfekte Geschenk für neugierige Leser.

Die Idee, die diesem Buch zu Grunde liegt, finde ich toll, doch hat mir gefehlt, dass offizielle Bezeichnungen nicht einmal erwähnt werden

— MrsSchoenert

Tolles und absolut liebevoll gestaltetes Buch.

— LillianMcCarthy

Wundervoll unterhaltsam!

— Baneful

Überhaupt nicht mein Geschmack. Unhandliche Größe, unhandliche Worte. Ich wollte es verstehen, aber es ging einfach nicht.

— Florentinejo

Was für ein Spaß, die Welt neu kennenzulernen!

— Mareia

Blödes Buch, die (inkonsequente) Beschränkung auf 1000 einfache Wörter zwecks Vereinfachung kompliziert unnötig. Klasse Zeichnungen immerhin

— thursdaynext

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  • Das zweite Buch von Randall Munroe

    Dinge-Erklärer - Thing Explainer

    LillianMcCarthy

    27. February 2016 um 18:10

    Inhalt: Nach dem Weltbestseller „what if“: Randall Munroes neues Wunderwerk! Randall Munroe ist der "Dinge-Erklärer“: In Großformat und Farbe veranschaulicht er komplizierte Sachen in genialen Schaubildern. Sternbilder, Ökosysteme, Raketenantrieb, Auto- oder Flugzeugmotoren und vieles mehr. Durch Munroes coole Strichzeichnungen und seine witzigen Erklärungen (nur die 1000 häufigsten Wörter werden verwendet) macht Wissen wirklich Spaß. Erstklassig gestaltet und ausgestattet, mit Ausklappseiten und Poster. Originelle Mischung aus Wimmelbuch, „Was ist was?“ und Infographik. Das perfekte Geschenk für neugierige Leser. (Quelle: Klappentext) Meine Meinung: In mir steckt ein richtiger Nerd und so verfolge ich auch seit langer, langer Zeit Randall Munroes Blog xkcd. Schon letztes Jahr war ich sehr begeistert über What if, Munroes erstes Buch, und habe dies verschlungen und geliebt. Mit Der Dinge-Erklärer erschien jetzt sein zweites Werk, welches auch diese geniale Mischung aus wissenschaftlich und lustig beinhaltet und gleichzeitig so völlig anders ist. Wie ihr auf den Fotos erahnen könnt, beantwortet Munroe dieses Mal keine Fragen seiner Leser sondern erklärt uns vermeintlich komplizierte Dinge in einfachen Worten. So benutzt er nur 1000 Wörter und diese Sache wurde auch in der deutschen Übersetzung beibehalten. Dadurch ist die ISS eine Wohngemeinschaft im Weltraum und ein Laptop ein Faltcomputer. Die Erklärungen Munroes werden dadurch super putzig und seine Zeichnungen fehlen natürlich auch nicht sondern treten stark in den Vordergrund. Dabei ist dieses Buch nicht unbedingt eine leichte Lektüre. An Fachwissen und Sachlichkeit fehlt es keinesfalls und trotz der kurzen Seitenzahl konnte ich das Buch nicht auf einmal durchlesen. Es ist unglaublich komplex und auf jeder Seite stehen eine Menge Informationen. Aber auch die Sachen, die erklärt werden sind ebenso komplex und so verliert das Buch durch die Vereinfachung nicht an Richtigkeit. Für Fachtexte und –arbeiten kann man es natürlich nicht verwenden aber zu einer vereinfachten Anschauung von komplexen Sachen und natürlich zum Verständnis trägt es auf jeden Fall bei. Darüber hinaus darf man natürlich auch den Humor nicht vergessen, der Rabdall Munroe so einzigartig macht. Lange stellte ich mir die Frage, wie ich Der Dinge-Erklärer bewerten soll. Es hat mir so unglaublich gut gefallen aber für mich konnte es dennoch nicht mit what if mithalten. Ständig habe ich es mit diesem Werk verglichen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede ab gewägt und kam einfach auf kein Ergebnis. Aber letztendlich ist das auch gar nicht entscheidend. Denn obwohl mir what if durch seine Machart mehr zusagt, so ist Der Dinge-Erklärer ebenfalls genial und steht what if in nichts nach. Fachwissen und Humor vereinen sich auch in diesem Buch und dafür hat Randall Munroe wieder meine Anerkennung bekommen. Bewertung: Der Dinge-Erklärer konnte mich überzeugen, denn mit seiner Mischung aus Fachwissen und Humor hat mich Randall Munroe mal wieder begeistert. Die liebevolle und detailreiche Arbeit spricht für sich und ich habe das Buch unheimlich gerne gelesen. Dafür gibt es von mir 5 von 5 Füchschen. Vielen herzlichen Dank an den Knaus für das schöne *Rezensionsexemplar.

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  • Wundervoll unterhaltsam!

    Dinge-Erklärer - Thing Explainer

    Baneful

    24. February 2016 um 09:38

    Meine Meinung: Randall Munroe ist längst kein Unbekannter im Internet. Sein Webcomic xkcd ist schon ein moderner Klassiker, meine ich. Das Tolle an ihm ist, dass er weder sich, noch die Wissenschaft ernst nimmt. Er versucht nicht wie ein Schlaumeier zu klingen, um dem Leser auch ja zu beweisen, dass er es so ziemlich auf allen Gebieten drauf hat. Randall Munroe erklärt schwierige Sachverhalte für Laien, die sich wenig oder überhaupt nicht auf einem Gebiet auskennen. Das macht er mit einfachen Worten, die überraschend genau sind, um diese Dinge zu erklären.  Wie viele andere Schüler  musste ich während meiner Schulzeit (und auch während meiner Unizeit, also jetzt) komplizierte Fachbegriffe lernen, um sie auf Knopfdruck wiederzugeben. In manchen Fächern, wie Biologie, Physik oder Chemie ging das nicht sehr gut aus. Ich wusste, was die Wörter ausdrücken sollten, aber diese ellenlangen Worte konnte ich mir einfach nicht merken (weil ich auch irgendwie keinen Sinn darin sah). Natürlich verstehe ich, wieso es Fachbegriffe gibt. Aber wenn man Laie ist und auf unterhaltsame Weise etwas lernen möchte, ohne von Millionen Begriffen erschlagen zu werden, dann würde ich euch dieses Buch ans Herz legen. Um seinen Inhalt kurz in den Worten des Autors zusammenzufassen: "Aber es gibt schon viele Bücher, die erklären, wie man die Dinge nennt. Dieses Buch erklärt, was sie tun." Die Aufmachung des Buches ist ein Kunstwerk an sich. Manche Seiten sind aufklappbar, sodass eine größere Doppelseite entsteht, die Zeichnungen sind einfach und gleichzeitig sehr detailreich. Allein mit der Betrachtung der Zeichnungen kann man längere Zeit verbringen, weshalb es ratsam ist, das Buch tatsächlich zu genießen und langsam zu konsumieren.  Aufgrund der einfachen Schreibweise, der Autor verwendet die 1000 am häufigsten gebrauchten Wörter durch das ganze Buch hinweg, haben sich die Übersetzer an einigen Stellen wohl gezwungen gefühlt, ein bisschen zu schummeln. Das ist auf keinen Fall eine Kritik, sondern lediglich ein Punkt, den ich gerne ansprechen möchte, da hier die sprachlichen Barrieren erkennbar werden. Dies sagen sie allerdings auch in einer Nachbemerkung hinten im Buch und erklären ihr Vorgehen. Bewertung: Ich liebe Randall Munroes Comics schon seit Langem. Er hat eine ganz eigene Art zu schreiben, die wirklich einmalig ist. Das Buch Der Dinge-Erklärer ist jedem zu empfehlen, der wie der Autor selbst, nicht alles sehr ernst nimmt. Übrigens ist das Buch mittlerweile das beliebteste Buch in meinem Bücherregal. Freunde und Familie jeden Alters lieben es darin zu schmökern, weshalb es sich super als Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk eignet (auch für die Personen, die nicht gerne lesen, denn jeder mag unterhaltsame Strichmännchencomics, das ist ein universelles Gesetz).

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  • Geht gar nicht, nur die Bilder sind hübsch

    Dinge-Erklärer - Thing Explainer

    Florentinejo

    16. February 2016 um 18:45

    Nachdem ich ja von seinem ersten Buch “What if?” begeistert war, hat mich Munroe mit dem vorliegenden Exemplar nicht überzeugen können. Das Cover macht eigentlich Lust auf mehr, die Zeichnungen sind wunderschön anzusehen. Jedoch fällt gleich die unhandliche Größe des Buchs auf, es ist etwas höher und breiter als ein A4-Blatt. Doch der Horror geht eigentlich erst beim Aufschlagen so richtig los. Das Buch hat ja sicherlich seine Komik, doch ich kann mir dieser Art von Humor und gleichzeitiger “Wissensvermittlung” leider gar nichts anfangen. Ich fühle mich auf das Niveau der Grundschule herabgesetzt. Durch die bewusst einfache Wortwahl wird der Inhalt teilweise unverständlich und ironischerweise dann doch wieder kompliziert. Beispielsweise umschreibt Munroe das Wort Zellen mit “sehr kleine Wasserbeutel, aus denen wir gemacht sind”. Die Erklärungen gehen eben ohne manche Worte nicht, man hat sich ja nicht umsonst Namen für alles ausgedacht. Außerdem wurde ich durch die Fülle an Informationen auf einer Seite richtig erschlagen. Aber ich muss sagen, dass ich hohe Achtung vor den Zeichenkünsten Munroes habe, ich bekomme selbst kaum ein Strichmännchen hin. Und es hat bestimmt auch viel Arbeit gemacht, unsere doch etwas komplizierte Sprache in ganz einfachen Worten zu schreiben. Ich werde das Buch ins Regal stellen und bei Bedarf rausholen, zum Beispiel um einen Vortrag interessanter zu gestalten oder etwas nachzuschlagen. Dazu möchte ich nur noch sagen, dass ich nicht oft Bücher abbreche, dieses hier es aber absolut verdient hat. Neben der Qualität des Inhalts hatte ich auch ein Problem mit dem Preis. Original kostet es 24,99 €, das ist einfach zu viel. originally posted in florentineundderweltuntergang.wordpress.com

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  • Genial!

    Dinge-Erklärer - Thing Explainer

    Mareia

    17. January 2016 um 12:43

    Der Schreibstil Wie auch schon in What if?  hat Randall Munroe mal wieder ein absolutes Meisterwerk geschaffen! Die wunderbar einfach gemachten Wörter machen einfach nur Spaß. Weißt du, was eine "Gruppenerinnerung" ist? Oder ein "Bruststarter"? Und neben dem ganzen Lachen lernt man mal wieder unweigerlich das eine oder andere kleine Detail der uns umgebenden Welt :) Der Inhalt Hier findet ihr einfach ALLES! Wie funktioniert ein Computer? Wie ist ein Baum aufgebaut? Was gibt es in einem Krankenhaus? Was hat es mit dem PSE auf sich? Diese und noch viele weitere Fragen werden auf amüsante unterhaltsame Weise hier beantwortet :) Es ist echt interessant, dass es möglich ist so scheinbar komplizierte Begriffe mit nur den 1000 häufigsten Worten zu erklären! Mal abgesehen davon: Es ist eine echte Meisterleistung des Autors, ja, aber auch der Übersetzer! Das muss hier mal bemerkt werden ;-) Fazit Tolles Buch! Und es ist nicht nur etwas für Nerds, Geeks und andere Fanatiker (wie mich ^^), sondern für jeden, der ein bisschen Interesse an seiner Umwelt hat und etwas darüber erfahren will!

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  • Einfach und dennoch kompliziert

    Dinge-Erklärer - Thing Explainer

    thursdaynext

    06. January 2016 um 11:07

    Mit "What if" hat Randall Munroe uns gefesselt. Spannend und interessant, skurril und witzig. So habe ich mir auch "Dinge Erklärer" vorgestellt. Falsch gedacht. Die selbstauferlegte Beschränkung auf  die 1000 einfachsten und gebräuchlichsten Wörter der Sprache (bei der Übersetzung sicher nicht einfach und auch im Original schon, gezwungener Maßen, inkonsequent umgesetzt) macht das Buch zwar witzig, weil man permanent am Raten ist ist, erschwert aber, zumindest für den Göttergatten und mich) das Verständnis. So sind Zellen bei Munroe "die sehr kleinen Wasserbeutel aus denen wir gemacht sind", klar hilft hier das super gezeichnete Schaubild weiter, aber, hey, ich bin wahrscheinlich zu blöd, oder schwer von Kapé mir fehlen die tatsächlichen Begrifflichkeiten. Das aus Zellwand/membran die Aussenwand wird, ok, aber was meint er mit "Beutel mit Todeswasser"? Was sind die "seltsamen Boxen"? Es nervt. Die tatsächlichen Namen der Dinge in Klammer dahinter wäre wirklich hilfreich gewesen, zumindest für Menschen die zu faul zum Nachschlagen und Abgleichen sind. Interessant ist allerdings zu merken, wie sehr man in der Sprache, ihren Begrifflichkeiten und Etikettierungen gefangen ist. "Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt" Begrenzt man den Sprachschatz, wackelt das Hirn, muss sich komplett umstellen und, so geschehen bei mir: meutert. Unmut stellt sich ein. So weiß ich jetzt zwar wie die "Box die Kleidung gut riechen lässt" funzt ,verdrehe aber schon innerlich genervt die Augen, wenn ein Motor als Kleiderdreher benamst wird. Echt shitty war der „Formprüfer“, der erklärt sich zwar selbst aus der Zeichnung, aber ihr könnt ja mal rätseln was es sein soll... So ganz ohne Zeichnung. Lösungen bitte gerne hier kommentieren ;) Ist man bei einer Sache allerdings wirklich extrem blöde, so wie ich bei Coputerkram, kann man von der Abwesenheit von Fachbegriffen durchaus profitieren. Das „Computergebäude“ und der „Computer“ trugen bei mir in gewissen Rahmen durchaus zum Verstehen bei. Leider kann ich jetzt aber immer noch nicht mitreden, weil die Fachbegriffe fehlen.  Insgesamt nervt der Dinge Erklärer eher, als dass er weiterhilft. Das wird etwas aufgewogen durch die tollen Skizzen und Zeichnungen und das amüsante Nachwort der bedauernswerten Übersetzer die erstaunliche Arbeit bewältigt haben.   Fazit: Die Idee dahinter ist genial, Lerneffekte vorhanden, wenn auch anders als evtl. vom Autor angedacht. Ich liebe und wertschätze den Reichtum der Sprache jetzt eindeutig bewusster als zuvor und sehe das prinzip „Keep it simple“ das ich immer erstrebenswert zumindest fand in Bezug auf Sprache jetzt erheblich kritischer.

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  • Ich liebe es

    Dinge-Erklärer - Thing Explainer

    Eva-Maria_Obermann

    21. December 2015 um 12:34

    Randall Munroe, der mit What if bereits einen Hit gelandet hat, wagt hier ein einfaches wie schweres Experiment. Mit den 1000 meist gebrauchten Wörtern erklärt er komplizierte Angelegenheiten. Vom Bleistift bis zur tektonischen Plattenverschiebung, Weltraumfahrten, Waschmaschine, Mikrowelle und Benzinmotor. Und noch mehr. Wo ihm die 1000 Wörter nicht reichen weicht er auf Umschreibungen aus, oder kombiniert die Wörter zu neuen. So wird der Mars zum kleinen roten Planeten, die neun zu „eins mehr als acht“ und die Waschmaschine zur „Box, die Kleidung gut riechen lässt“. Doch auch diese Worte sind nicht mehr als Einwort-Erklärungen, Zuschreibungen zu absolut ausführlichen Bauplänen und Skizzen, die vorgestellten Gegenstand zeigen. Die Kombination aus einfachen Wörtern und komplexen Zeichnungen führt uns den Spiegel vor und zeigt, dass wir einfache Dinge eigentlich oft mit Absicht kompliziert reden, um ihre Komplexität zu verdeutlichen, in Wirklichkeit aber selten eine Ahnung haben, wie das Ding eigentlich überhaupt funktioniert. Dabei könnte es so einfach sein, so klar, so deutlich, nicht weniger komplex, aber verständlich. Natürlich sorgen gerade die Beschreibungen und kinderähnliche Wortneugebilde wie Flugbox oder Wasserbox für Schmunzler. Doch gerade dadurch bricht unsere vorgefertigte Denkweise auf und lässt zu, die Dinge mit anderen Augen und einem neuen Blickwinkel zu betrachten – und zu verstehen. Dabei finde ich es nicht nur genial, dass komplizierte Gegenstände so heruntergebrochen werden, ohne versimpelt zu werden, dass auch Kinder einen Zugang dazu finden, sondern dass auch wir Erwachsene mit einem Augenzwinkern gezeigt bekommen, wie die Gegenstände unseres Alltags so funktionieren. Plötzlich scheint alles einfach. Selbst so abstrakte Dinge wie das Periodensystem lässt Munroe nicht außen vor und beweist, dass Nomen Omen ist und wir uns unsere Welt eben selbst komplex reden. Gerade hier sagt der Name der Elemente ja selten etwas über deren Eigenschaft aus und sind fast schon arbiträr. Noch ein Grund, warum ich mich an den Zeichnungen nicht satt sehen kann: es gibt immer wieder neues zu entdecken, einen kleinen Hinweis, ein Wort, eine Bezeichnung, die lustig ist, die lehrreich ist, die beides zugleich ist. In der deutschen Übersetzung haben Benjamin Schilling und Ralf Pannowitsch dafür etwas getrickst. Sie haben nicht Wort für Wort übersetzt, sondern ihrerseits versucht, die 1000 meist gebrauchten deutschen Wörter zu verwenden, was so nicht ganz funktioniert hat. Also haben sie aus der Liste einige gestrichen und dafür andere ergänzt. Um manche Witze beizubehalten, haben sie auch auf die Verwendung des deutschen Äquivalent verzichtet. Meiner Meinung nach sehr gelungen und passend getroffen. Ein wirklich geniales Buch, dass jung wie alt begeistern wird, dass für jeden geeignet ist. Für die, die schon alles zu wissen glauben und jene, die erst anfangen die Welt zu entdecken, für Leser und Schauer, für Interessierte und Gemütliche. Ich liebe es.

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  • Großartig!

    Dinge-Erklärer - Thing Explainer

    ForeverAngel

    17. December 2015 um 09:09

    In der Buchhandlung, in der ich arbeite, ist Randall Munroes What if? ein absoluter Renner, aber selbst gelesen habe ich es noch nie, dabei klingt es wirklich faszinierend. Der Dinge-Erklärer hat mich trotzdem mehr angesprochen. Vielleicht liegt es am großen Format, an den Illustrationen oder der Farbgestaltung.  Das Prinzip des Dinge-Erklärers ist einfach. In Wort und Bild werden alle möglichen Dinge und Vorgänge erklärt. Wolltet ihr schon mal wissen, wie ein Stift funktioniert und welche Teile dafür nötig sind? Oder etwas komplexer: wie ein Motor funktioniert und welche Aufgaben die einzelnen Bestandteile dabei haben? Dabei werden nur die 1000 häufigsten Wörter verwendet, das heißt, Randell Munroe arbeitet mit einem Wortschatz, den jeder Erwachsene verstehen sollte. Teilweise seltsam anmutende Wörter, aber das macht den Charme dieses Buches aus. Keine Anglizismen oder hippen Wörter, sondern die Bennenung der Dinge anhand ihrer Funktionen. Smartphones sind Handcomputer, die Motorhaube ist der Vordeckel des Autos. Nach diesem Prinzip ist auch das Inhaltsverzeichnis aufgebaut. Beginnend bei der "Seite, bevor das Buch richtig anfängt" über die "Radiowellenbox für warmes Essen", die "Box, die Kleidung gut riechen lässt", das "Boot, das im Meer untergeht" und "Schreibstäbe" bis hin zu "Unserem Stern" und dem "Lebensbaum".  Manchmal reicht für die Erklärung des Dings eine Seite, manchmal erstreckt sie sich über eine Doppelseite. Die Farben sind dabei immer blau und weiß. Obwohl das Buch so großformatig ist, ist die Schrift sehr, sehr, sehr klein. Ich muss mich beim Lesen immer wieder über die entsprechende Stelle beugen, um alles lesen zu können, aber das ist okay. Es macht Spaß, dabei winzinge Details der Illustrationen zu erkennen.  Der Dinge-Erklärer schafft es, mit Alltagsgegenständen wie Kugelschreibern und Autos zu faszinieren, und bringt dem Leser gleichzeitig technisches und wissenschaftliches Wissen bei. Einfach großartig!  (c) Books and Biscuit

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