Randall de Sève

 4.5 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor von Hannas Elefant.

Lebenslauf von Randall de Sève

Randall de Sève hat viele Jahre als Lehrerin in New York gearbeitet, wo sie mir ihrem Mann und zwei Töchtern lebt. Sie hat schon mehrere Bilderbücher geschrieben, u.a. den New York Times Bestseller Toy Boat.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Randall de Sève

Cover des Buches Hannas Elefant (ISBN:9783957282583)

Hannas Elefant

 (4)
Erschienen am 20.03.2019

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Rezension zu "Hannas Elefant" von Randall de Sève

Freundschaften schliessen erfordert etwas Mut
sommerlesevor einem Jahr

Das Bilderbuch "Hannas Elefant" von Randall de Sève enthält Illustrationen von Pamela Zagarenski. Die deutsche Übersetzung durch Gundula Müller-Wallraf erscheint im März 2019 im Knesebeck Verlag.

Ein kleines Mädchen sieht, wie Hanna neu in die Nachbarschaft zieht, eigentlich hätte sie gern eine neue Freundin, doch sie ist zu schüchtern, um sich ihr vorzustellen. Sie glaubt fest, dass Hanna schon einen Freund zum Spielen hat: einen Elefanten! Denn der ist sicherlich in einer der großen Umzugskisten versteckt. Aber nicht alles, was wir uns vorstellen, ist wirklich wahr. Manchmal muss man auch etwas Mut entwickeln, um Freundschaften zu entdecken und seine Träume wahr werden zu lassen.

Dieses Buch richtet sich an Kinder der Altersklasse von 4- 6 Jahren, ich würde es ein wenig darunter einschätzen. Es hat wenig Text, aber ganz viele großseitige und zauberhaft gemalte Bilder.


Die neue Nachbarin Hanna wird schon von einem kleinen Mädchen neugierig beäugt, eine neue Freundin wäre doch toll, wenn sie denn etwas Mut aufbringen würde und Hanna ansprechen könnte. So sitzt das Mädchen und interpretiert in die lauten Umzugsgeräusche wie Klopfen und Hämmern als Grund einen riesengroßen Elefanten. Sie vermischt die Geräusche mit eigenen Fantasiegedanken und bildet sich ein, dass Hanna schon einen großen bunten Elefanten zum Freund hat und somit für eine weitere Freundschaft keine Zeit. Doch irgendwann fasst sie Mut und klopft an Hannas Tür, das ist der Beginn einer neuen Freundschaft. Mut lohnt sich, man muss nur über seinen eigenen Schatten springen.


Für Kinder ist die Erzählperspektive dieser bunten Traumwelt nicht ganz eindeutig. Überwiegend tritt die neue Nachbarin Hanna in Erscheinung, dabei ist es gerade das (namenlose) Mädchen, das sich eine neue Freundin wünscht und in ihrer Fantasie Elefanten in der Badewanne und beim Essen und Spielen sieht. Es wird aber klar ersichtlich, dass man mit etwas Mut schnell neue Freundschaften schliessen kann.

Für Kinder ist dieses Mutmach-Buch durch die bunten Bilder eine kleine Traumreise.

"Hannas Elefant" lebt so wunderbar von Pamela Zagarenskis fantastischen Illustrationen. Sie zeigt mit ihren Bildern zwei Seiten des Lebens und bringt das durch die besondere Farbgebung zum Ausdruck. Im Wechsel zeigt sie mit einer bunten und zauberhaften Darstellung eine Welt voller Glück, in dem Fall ist das Kind nicht allein, sondern in Begleitung des Elefanten. Daneben aber zeigt sie die Tristesse, die sich in schlichter und etwas trostloser Einfarbigkeit ausdrückt und die Einsamkeit des Kindes deutlich macht. Immer wenn die Fantasie spielt, werden die Farben bunt und fröhlich. So fühlt man sich als Kind mit seiner besten Freundin oder dem besten Freund.


Dieses Bilderbuch lebt durch die fantasievollen und zauberhaft anmutenden bunten Illustrationen. Sie wecken bei Kindern die Fantasie und entführen in eine farbenfrohe Traumwelt. Und die Aussage des Buches zeigt, dass man mit ein bißchen Mut schnell eine neue Freundschaft findet.

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Rezension zu "Hannas Elefant" von Randall de Sève

Eine fantasievolle Geschichte über den oft schwierigen Weg neue Kontakte zu schließen
Kinderbuchkistevor einem Jahr

Eigentlich ist es für Kinder doch gar nicht so schwer neue Freunde zu finden. Oft stehen wir verblüfft am Rand und können beobachten wie schnell sie unbefangen aufeinander zu gehen. Dann wiederum erleben wir Kinder, die Neue nicht in Gruppe lassen. Doch es gibt noch eine weitere Hürde und an der wir  jedoch selbst schuld sind, nämlich dann wenn wir uns nicht trauen obwohl andere einem signalisieren willkommen zu sein.
Davon handelt die Geschichte "Hannas Elefant" der Autorin Randall de Séve . Erzählt aus der Ich-Perspektive erleben wir wie schwer sich die kleine Protagonistin tut auf ein neu zugezogenes Mädchen zu zu gehen obwohl ihre Mutter ihr schon von ihr erzählt hat. Hanna zieht gerade mit ihrer Familie nebenan ein. Die Mütter der beiden haben sich bereits kennengelernt und fänden es toll wenn die Mädchen sich anfreunden würden doch auf Hanna zuzugehen traut sich unsere Protagonistin nicht. Sie ist fest der Meinung, dass Hanna schon einen Freund hat und keine Freundin braucht. Einen ganz großen, besonderen Freund, der kurz zuvor in einer riesigen Kiste ins Haus gebracht wurde. Ein Elefantenfreund und mit einem so tollen Freund braucht man doch nicht noch eine Freundin. Als es nach Toast duftet stellt sie sich vor wie Hanna ihren Elefanten füttert. Als sie Wasser laufen hört ist sie sich sicher das Hanna mit ihrem Elefanten badet und viel Spaß hat. Als sie es rumpeln und pumpeln hört ist sie sich sicher das die beiden Verstecken spielen. Egal was sie an Geräuschen wahr nimmt verbindet sie mit fantastischen, wundervollen freundschaftlichem Tun der beiden. Doch dann fängt sie an nach zu denken. Sie mag auch all das was Hanna in ihrer Fantasie mit ihrem Elefantenfreund macht und vielleicht wäre es ja doch ganz schön mit zu spielen und so macht sie sich auf Hanna zu besuchen und entdeckt dabei, dass es den Elefanten nur in ihrer Fantasie gegeben hat. Ein wenig enttäuscht ist sie schon aber dafür hat sie nun doch eine neue Freundin, denn Hanna ist sehr einsam in der neuen Umgebung. Wie trostlos und traurig ist das sehen wir auch. Zu jeder fantastischen Vorstellung der Protagonistin, die die Illustratorin  Pamela Zagarenski in sehr warmen, bunten Farben einfängt und auf einer Doppelseite illustriert erleben wir auf der darauf folgenden Doppelseite Hannas trostlose traurige Realität.
"Hannas Elefant" lebt von Pamela Zagarenskis fantastischen, sehr besonderen Illustrationen. Sie lässt uns als Betrachter in eine Traumwelt eintauchen, die schöner und fantastischer nicht sein könnte. Wir tauchen in diese warme illustrierte Farbwelt ein und empfinden gleich eine sehr angenehmes Wohlgefühl aus dem wir beim Umblättern sehr abrupt herausgerissen werden und uns die wenig farbige,trostlose in Blautönen gehaltene Realität einholt. Doch beim nächsten umblättern werden wir gleich wieder von der Wärme der fantasievollen farbigen Bilder eingefangen und umhüllt. Dieses Wechselspiel von farbenfroher Fantasiewelt und trostloser Tristes visualisiert die beiden so konträren Welten ganz wunderbar und lässt uns diese mit- bzw. nachempfinden. 
Unsere Lesekinder lieben die Bilderbücher mit Zeichnungen von Pamela Zagarenski sehr da sie auf einzig artige Weise Bilder zaubert, die von unglaublich fantastisch
Farbharmonie sind und einen auf kunstvolle Weise verzaubern und gleichzeitig doch so real sind.
Dies ist ihr mit "Hannas Elefant" wieder so wundervoll gelungen.


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W

Rezension zu "Hannas Elefant" von Randall de Sève

Das Schönste an diesem Bilderbuch sind die traumhaft schönen Illustrationen von Pamela Zagarenski
WinfriedStanzickvor einem Jahr


 

Dieses wunderschöne Bilderbuch ist zuerst in New York erschienen. Gundula Müller-Wallraff hat es für den Knesebeck Verlag aus dem Amerikanischen übersetzt.

 

Es erzählt von einem kleinen Mädchen, in dessen Nachbarschaft ein neues Mädchen eingezogen ist, das Hanna heißt. Die Mütter der beiden sind sich schon begegnet und haben beschlossen, dass die beiden Mädchen Freundinnen werden sollen. Doch für das schüchterne Mädchen ist das nicht so leicht. Sie hat nämlich beim Einzug von Hanna eine große Kiste gesehen und vermutet, dass sich darin ein Elefant verbarg. Hanna hat also schon einen  Freund. Davon ist das Mädchen überzeugt und kommt lange nicht von dieser Vorstellung runter.

 

Und nun interpretiert sie einzelne Geräusche, die sie aus der Nachbarwohnung hört, immer wieder vermischt mit eigenen Fantasien, dahingehend, dass Hanna für eine weitere Freundschaft gar keine Zeit und keinen  Platz hat, weil sie sich ja um den Elefanten kümmern muss.

 

Das Mädchen ist traurig, weil sie immer wieder Entschuldigungen dafür findet, dass sie gerade jetzt nicht rübergehen kann, um sich mit Hanna bekannt zu machen. Doch dann schafft sie es mit einem weiteren Bild ihrer Fantasie, endlich an die Tür des Nachbars zu klopfen.

 

Natürlich hat Hanna keinen Elefanten, aber dafür jetzt eine neue  Freundin. Das Mädchen hat erkannt, dass ein klein wenig Mut schon meistens reicht, um zu ganz neuen Abenteuern und Freundschaften zu führen.

 

Das Schönste an diesem Bilderbuch sind die traumhaft schönen Illustrationen von Pamela Zagarenski,  die die Kinder in eine Traumwelt entführen, in der sich das Mädchen auch bis kurz vor dem Ende befindet. Von dieser amerikanischen Künstlerin möchte man bei uns gerne mehr Bücher illustriert sehen.

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