Randolf Menzel , Matthias Eckoldt Die Intelligenz der Bienen

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Inhaltsangabe zu „Die Intelligenz der Bienen“ von Randolf Menzel

Faszination Honigbienen - wie sie denken, planen und fühlen Wir lieben die Bienen nicht nur, weil sie süßen Honig produzieren. Sie gehören zu den wichtigsten und intelligentesten Nutztieren der Erde. Ohne ihre Bestäubung stünde es schlecht um die Welternährung. Und sie können noch viel mehr: Ihr kleines Gehirn denkt, plant, zählt und träumt sogar. Den bekannten Berliner Hirnforscher Randolf Menzel erstaunen sie nach fünf Jahrzehnten intensiver Forschung noch immer. Endlich hat er, zusammen mit Wissenschaftsjournalist Matthias Eckoldt, sein gesammeltes Bienenwissen aufgeschrieben.

Ein inhaltlich herausforderndes, unglaublich informatives und spannendes Buch über Bienen. Nichts für zwischendurch, aber sehr lesenswert!

— Nepomurks
Nepomurks

Wer hätte gedacht, dass ein Buch über Bienen so spannend sein könnte?

— wsnhelios
wsnhelios

3 Sterne als normaler Leser -5 Sterne als Fachleser, je nach Interesse …

— Bücherfüllhorn-Blog
Bücherfüllhorn-Blog

Dieses Sachbuch liest sich fast wie ein Roman und bringt uns erstaunliches über die Bienen nahe

— Hexchen123
Hexchen123

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  • Ein wirklich umfassendes, informatives und spannendes Buch! Absolut lesenswert..

    Die Intelligenz der Bienen
    Nepomurks

    Nepomurks

    08. June 2017 um 15:55

    „Die Intelligenz der Bienen“ von Randolf Menzel und Matthias Eckoldt (erschienen im Knaus Verlag) ist wahrlich ein äußerst umfassendes und informatives Fachbuch. Beim ersten Blick, den ich in dieses Buch warf, war ich beinahe ein wenig schockiert über die Dichte und Menge der Informationen. Die beiden Autoren lassen bei ihren Ausführungen wohl wirklich kaum ein Thema aus und erklären, erörtern, definieren und beschreiben anhand vielfältiger und teils recht ausgeklügelter Versuchsergebnisse alle denkbaren Merkmale von Bienen. Viele bildliche Darstellungen ergänzen die gesammelten Inhalte. Man muss dem Thema sicherlich ein wenig zugetan sein, um sich durch dieses umfangreiche und kompakte, aber auch unglaublich tolle Buch zu „arbeiten“. Der Schreibstil ist eingängig, auch wenn viele 'fachliche Fremdwörter' zum Einsatz kommen. Diese werden recht gut erklärt, doch sollte der Leser zudem grundsätzlich bereit sein, das eigene Wissen mit und durch das vorliegende Gesamtwerk zu bereichern. Es sind erstaunliche Erkenntnisse und Einblicke, die Randolf Menzel und Matthias Eckoldt in ihrem Buch bieten. Manches wirkt überraschend und in der Menge lassen die zusammengetragenen Informationen die Bienen und Bienenvölker zu kleinen Wunderwerken der Natur werden. Über im Schlaf lernende und träumende Bienen, den Bienentanz und hochgradiger Duft-Verarbeitung bei Bienen erfährt man derart viele Dinge, dass man sich wohl nach Beendigung dieses Werkes selbst schon fast als „Bienenkenner“ bezeichnen darf. Mir hat es sehr gut gefallen! „Die Intelligenz der Bienen“ ist meiner Meinung nach kein Buch, das man kurz nebenher oder einfach nebenbei zum Vergnügen lesen kann. Dazu ist die Informationsdichte sicherlich zu hoch. Doch es ist sehr lohnenswert, sich daran zu begeben und zu erfahren, wie die Bienen, die so unglaublich wichtig für den Menschen sind, leben und überhaupt „ticken“. Für jeden "Bienen-Fan" wird dieses Buch vielfach neue Erkenntnisse und sehr viele überraschende Fakten bringen. Wahnsinnig spannend, sehr informativ und absolut lesenswert! Deshalb 5 Sterne.

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  • Wer hätte gedacht, dass ein Buch über Bienen so spannend sein könnte?

    Die Intelligenz der Bienen
    wsnhelios

    wsnhelios

    26. November 2016 um 16:23

    Randolf Menzel ist der vielleicht renommierteste Bienenforscher auf der Welt und präsentiert hiermit eine Mischung aus Autobiographie, Forschungsgeschichte und Sachbuch. Das klingt zunächst etwas suspekt, ergänzt sich aber hervorragend, was nicht zuletzt dem guten Schreibstil geschuldet ist. Ein gewisse Affinität zu Biologie und Zoologie ist natürlich nötig, um das Buch genießen zu können, aber es ist sicherlich kein wissenschaftliches Werk rein für akademische Leser. Ein wichtiger Grund, warum diese Mischung aus Genres funktioniert, ist einfach der, dass es vor und neben Randolf Menzel nur wenig Bienenforschung gegeben hat. Er bezieht diese natürlich auch mit ein, um ein umfassendes Werk zu kreieren. Aber wenn es um die Fähigkeit von Bienen zu lernen geht, oder deren Art Objekte und Farben wahrzunehmen, sowie die Kommunikation (Bienentanz) und die Navigation (kognitive Karte der Umgebung), dann war es vor allem seine Forschung, die unser Verständnis vorangetrieben hat. Dadurch sind eben seine Autobiographie und die Forschungsgeschichte zu Bienen eng miteinander verbunden. Doch damit nicht genug, hat er selbst viel erlebt, ein aufregendes Leben geführt, was dem Buch eine sehr interessante weitere Ebene verleiht. Was mich persönlich am meisten fasziniert hat, ist die Beschreibung der Experimente. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie viel Geduld und penible Tätigkeit da dahinter steckt. Wenn man an diesem Buch etwas kritisieren könnte, dann wären es zwei Punkte: Erstens ist der Teil zum Gedächtnis im vierten Kapitel sehr zäh geschrieben und zweitens – das eigentliche Manko des Buches – ist „Kapitel 6 – Biene und Umwelt“ viel zu kurz gehalten. Dieses Thema wäre für mich am interessantesten, also die Interaktion zwischen Biene und Natur, die Bedeutung der Bienen für den Planeten und die Gefahren. Das habe ich sehr schade gefunden, aber der Rest entschädigt dafür vollends. Fazit: Sehr zu empfehlen.>>Hier<< geht es zum Originaltext und weiteren Rezensionen.

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  • 3 Sterne als normaler Leser -5 Sterne als Fachleser, je nach Interesse …

    Die Intelligenz der Bienen
    Bücherfüllhorn-Blog

    Bücherfüllhorn-Blog

    12. August 2016 um 16:01

    Randolf Menzel, sein Lebenswerk ist die Erforschung der Biene. Bewundernswert, diese Ausdauer, diese Hartnäckigkeit. Das Buch hat einen hohen inhaltlichen Anspruch und ist in viele Kapitel häppchenweise gegliedert. Es wird der Lebenszyklus einer Biene aufgezeigt und erstaunlich viel an detailliertem und erforschtem Wissen. Dies lässt sich auf keinen Fall schnell „runter lesen“, wenn man verstehen will, was dort geschrieben steht. Deswegen empfand ich die persönlichen Erlebnisse von Randolf Menzel, die zwischendurch erwähnt werden, sehr auflockernd und auch interessant.   Ein sehr profundes wissenschaftliches Buch. Für mich war es schon erstaunlich, welche Forschungen betrieben werden und welche Ergebnisse aus einer kleinen Biene entwachsen können. Ein Buch, das ich eigentlich nicht in Worte fassen kann. So viele Kleinigkeiten, so viel Mühe bei den Experimenten und bei der Erforschung, so viel aufzuschreiben, so viel zu denken, soviel „Herzblut“.   Ein Buch, mit einem hohen Anteil an Fachwissen, das Imker, Züchter und Fachpublikum unbedingt lesen sollten. An den „normalen“ Leser werden trotz der Auflockerungen zwischendurch in Form von privaten Erlebnissen, besondere Anforderungen gestellt. Das Buch war für mich sehr interessant, so habe ich die Welt der Bienen noch nie gesehen und ich war auch überrascht, wie und mit welchem Aufwand, mit welcher Geduld und Hartnäckigkeit Forschungen betrieben werden. Dennoch hat der Fachterminus für Längen und wenig Spannung gesorgt. Man muss schon sehr an Bienen interessiert sein, um diesen zu mögen; aber wenn das ist, wird man wohl nichts Vergleichbares finden. Ausführlich berichte ich davon in meinem Bücherfüllhorn.   Alles in allem: Als Fachbuch bekommt dieses Buch von mir uneingeschränkt fünf Sterne. Für normale Leser wie mich, mit einen durchschnittlichen Interesse an der Biene, ist dieses Buch zu tief gehend beschrieben, zu wissenschaftlich und ohne Spannung geschrieben. Ich verlor schnell die Konzentration, es war total interessant, aber eher langatmig. Von daher würde ich persönlich drei Sterne vergeben.

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  • Halb Biographie, halb etwas zähes Fachbuch

    Die Intelligenz der Bienen
    katze102

    katze102

    28. May 2016 um 17:11

    Der bekannte Berliner Hirnforscher Randolf Menzel erzählt von seinem Großvater, der äußerst erfolgreich Schwämme erforschte und ihm sein Mikroskop und die Liebe zur Biologie verebte. Neben zahlreichen Versuchen anderer Forscher berichtet Menzel auch über eigene Experimente, recht detailliert und immer mit persönlichen Erlebnissen verbunden. Nach fünf Jahrzehnten intensiver Forschung hat er nun sein gesammeltes Wissen zusammen mit Matthias Eckoldt in diesem Buch zusammengefaßt, berichtet über Forschungsergebnisse zu Einblicken in das Bienengehirn, ihr Sehvermögen und ihre Fähigkeit, Magnetfelder zu spüren, über ihre Lernfähigkeit, Konditionierung und über den Bien an sich: wie verständigt sich dieser Superorganismus, wie funktionieren Orientierung, Organisation und ihr Tanz als Sprache? Als Hobbyimkerin habe ich schon etliche Bücher über Bienen gelesen, und der Titel dieses Buches hatte mich ganz besonders angesprochen. „Ergebnisse aus fünf Jahrzehnten Forschung“ hörte sich für mich großartig an; allerdings hatte ich nicht erwartet, dass Versuchsbeschreibungen von 50 Jahre alten ( oder noch älteren) Experimenten so detailliert aufgeführt werden. Auch der große Anteil an Eigenbiographie hat mich überrascht und hat mit dem Buchtitel m.E. nicht allzuviel zu tun. Die wirklich vielen, beschriebenen Experimente haben das Lesen für mich sehr zäh werden lassen; es dauert immer, bis etwas auf den Punkt gebracht wurde – und, wie schon erwähnt, sind etliche Erkenntnisse oft jahrzehntealt und allseits bekannt. Vielleicht liegt das Problem auch darin, das hier zuviele Themen in einem Buch angerissen wurden und so bei keinem wirkliche Tiefe aufkam, sondern zu jedem eher ansatzweise Wissen vermittelt wurde. Gefallen haben mir die Fotos, Diagramme und Schautafeln, die das Ganze aufgelockert haben. Fazit: Halb Biographie, halb breitgefächerte Versuchsbeschreibungen aus mindestens 50 Jahren und daraus abgeleitete Ergebnisse, eher zäh zu lesen. Leider konnte mich das Buch nicht wirklich begeistern.

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  • ...darum sollten wir die Bienen schützen

    Die Intelligenz der Bienen
    Hexchen123

    Hexchen123

    20. May 2016 um 08:10

    Schon seit Jahren wird in den Medien berichtet, dass es mit unserer Honigbiene immer weiter bergab geht. Umweltgifte setzen diesem kleinen Wesen sehr zu und auch die Varroamilbe trägt ihren Teil dazu bei. Jedoch wird spätestens nach dem Lesen dieser Lektüre klar, wie schützenswert dieses kleine Insekt doch ist.Randolf Menzel hat sein Leben der Biologie verschrieben, insbesondere der Biene. Schon in seiner Jugend war er fasziniert von den Vorgängen in der Natur und bei der Biene ist er kleben geblieben. Nach 50 Jahren lässt Menzel uns nun an seinen Forschungsergebnissen teilhaben.Es ist erstaunlich, wieviel Intelligenz in diesem kleinen Geschöpf steckt. Der Grad der Vernetzung in ihrem Gehirn übertrifft sogar die eines Computers. Sie können sehen, riechen, aufspüren, lernen, merken und sogar träumen. Auf eindrucksvolle Weise kommunizieren sie untereinander und können sich perfekt organisieren.Unterteilt ist dieses Werk in die folgenden 6 großen Kapitel:Annäherung. Wie man mit Bienen ins Gespräch kommtEinblicke ins Bienengehirn, oder der andere Weg zur IntelligenzWas wir über die 7 Sinne der Bienen wissenLernen und Gedächtnis – zwei Seiten einer MedailleSuperorganismus Bienenvolk: Wie sich Bienen verständigen, orientieren und organisierenBiene und UmweltObwohl dies ein Sachbuch mit vielen Daten und Fakten ist, liest es sich eher wie eine Erzählung. Die Autoren haben es mit ihrem Schreibstil geschafft, dass ich nicht nach fünf Seiten das Buch zur Seite legte, da mich die Informationen überfordert haben. Nein, es ist wirklich flüssig geschrieben wie ein Roman und trotzdem mit ganz viel Wissen vollgepackt. Auch die Bildchen und Zeichnungen tragen dazu bei, dass „Die Intelligenz der Bienen“ nicht langweilig wird.FazitIch bin keine Imkerin aber eine Hobbygärtnerin mit einer großen Liebe zur Natur. Gifte gehören nicht in meinen Garten auch deshalb nicht, weil ich Nützlinge nicht schädigen will. Wir alle wissen, dass wir ohne die Biene nicht lange überleben würden. Und vielleicht wird dem Einen oder Anderen nach dem Lesen dieser Lektüre bewusst, das Unkrautvernichtungsmittel oder ähnliches lieber im Regal stehen zu lassen. Dem kurzen Leben unserer Honigbiene sollten wir mit viel Respekt begegnen und unseren Garten so gestalten, dass sie gerne unser Gast ist.

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  • Bienen sind tatsächlich faszinierend

    Die Intelligenz der Bienen
    Buecherverzehrer

    Buecherverzehrer

    04. April 2016 um 11:59

    Jeder weiss, dass Bienen wichtige und nützliche Tiere sind. Wenige wissen, wie sie genau funktionieren, sich organisieren und, was sie eigentlich so wunderbar und rätselhaft macht. In diesem wissenschaftlichen Sachbuch werden in 6 Kapiteln über ungefähr 330 Seiten ihre Gesprächvorgänge, ihre tatsächliche Sicht der Farben und Sinne im allgemeinen, ihre Fähigkeit, Elemente in ihren Gedächtnissen zu speichern verständlich erklärt und dargestellt. Diese Züge ihres Verhaltens und Funktionierens sind nach dem Neurologen und Forscher Randolf Menzel Beweise dafür, dass sie als intelligent bezeichnet werden können.   Dieses wissenschaftliche Sachbuch über die Bienen wurde vom Neurobiologen Randolf Menzel und dem Schriftsteller Matthias Eckoldt zusammen verfasst. Es ist dafür mit der Genauigkeit und Deutlichkeit einer wissenschaftlichen Publikation gegliedert (mit Literaturverzeichnis und Erklärungen am Ende), verlangt aber von den Lesern keine besonderen Vorkenntnisse im Bereich Zoologie oder Naturwissenschaft. Man erfährt viel, wundert sich und wird sich bewusst, wie wichtig der Schutz dieser Tiere ist.   Mir hat das Buch viel beigebracht. Die unterschiedliche Vorgänge und Etappen der Forschung sind auch gut erklärt und eingeführt und ich nehme sie als einen guten Beweis der Ernsthaftigkeit, mit der das Buch verfasst wurde. Ich empfehle es allen, die etwas Gründliches und gleichzeitig Verständliches über Bienen lesen möchten.

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