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Arwen10

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Da immer wieder in Leserunden und auch so die Frage auftaucht: Warum lässt Gott das Leid zu ? Habe ich mir gedacht, dass es vielleicht ein paar Leute gibt, die dazu gerne mal etwas lesen möchten. Das Buch ist natürlich kein Roman. Es ist ein Sachbuch und im christlichen Francke Verlag erschienen. Der Autor ist Pastor und benutzt im Buch deutliche Worte. Natürlich wird dabei auch immer wieder auf die Bibel eingegangen. Dies sollte jedem bewusst sein, der das Buch lesen möchte und sich dafür bewirbt.






Zum Inhalt:


Leid ist ein elementarer Bestandteil unseres Lebens. Jeder wird früher oder später damit konfrontiert. Oft wirft es viele Fragen über Gott auf: Wie konnte ein gütiger und allmächtiger Gott eine Welt erschaffen, in der es Leid gibt? Wie ist Gottes Güte mit der Existenz des Bösen vereinbar? Und wie kann es uns gelingen, mit den leidvollen Erfahrungen in unserem Leben umzugehen?
Diesen großen Lebensfragen widmet sich Randy Alcorn in seinem ermutigenden Buch. Und er findet erstaunliche Antworten, die voller Hoffnung stecken.


Hier ein Blick auf die Webseite des Autors:


http://www.epm.org/



Von den Bewerbern hätte ich gerne gewußt: Was glaubt ihr, warum Gott Leid zulässt ?





Vorraussetzung für ein Freiexemplar ist wie immer, eine zeitnahe Beteiligung an der Leserunde , mit Posten in den einzelnen Abschnitten und das Schreiben einer Rezension. Für eine weite Verbreitung auf diversen Plattformen sind Verlag und Autor sehr dankbar ! Ein großes Dankeschön an den Francke Verlag für die Unterstützung der Leserunde !

Wie immer sind alle willkommen, die mit eigenem Exemplar mitlesen möchten.



Bitte bewerbt euch bis zum 09.08.2013. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am 10.08. im Laufe des Tages.






Autor: Randy Alcorn
Buch: Warum lässt Gott das Leid zu?

Danny

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Wow, was für ein interessantes Buch. Ich habe von dem Buch schon gehört und eine Freundin aus meinem Hauskreis hat mir davon schon einmal berichtet.

Ich denke die Frage danach, warum Gott all das Leid auf der Welt zulässt, ist beinahe schon so alt, wie der Glaube an ihn selbst. Ich meine, wer kennt die Frage nicht bzw. wer hat sie sich noch nicht selbst gestellt? Wie oft habe ich mich selbst schon gefragt, warum musste dies oder jenes geschehen? Warum erspart mir Gott dieses Leid nicht? Ich habe auch lange mit ihm gehadert, als meine Mutter zweimal an Leukämie erkrankte und ich sie so schrecklich an dieser Krankheit bzw. der Therapie leiden sah. Dies ist ja auch ein gern hervorgebrachtes Gegenargument der Nicht-Christen: Wenn es wirklich einen Gott gäbe, dann würde er doch dies und jenes verhindern.

Ich denke, zum einen ist Leid ein Ergebnis unserer eigenen freien Entscheidungen. Viel Unglück ließe sich verhindern, wenn die Menschen wohldurchdachtere Entscheidungen treffen würden. Ich kann in mein Leben auch viel Unglück und Leid bringen, indem ich einen falschen Lebensweg einschlage. Leid also als dunkle Seite der menschlichen Entscheidungsfreiheit - wobei dies jetzt nicht bedeuten soll, dass diese Entscheidungsfreiheit allgemein etwas Negatives ist.

Zum einen denke ich auch, dass Leid und Unglück viele Gott wieder näher bringt. ich muss gestehen, dass ich auch erst durch die Krankheit meiner Mutter und einer schweren Zeit nach meinem Studienabschluss zu Gott gefunden habe.

Und es hat einmal jemand zu mir gesagt, Gott bürdet einem Menschen nie mehr auf, als dieser Mensch zu tragen vermag...obwohl ich gestehen muss, dass ich da doch so meine Zweifel daran habe.

Prinzipiell glaube ich, dass Gott nicht wirklich möchte, dass wir leiden. Er nimmt an unserem Leid Anteil und als mitfühlender und liebender Gott fängt er uns auch wieder auf.

Ich hatte mir damals bei der Lektüre von "Die Hütte" erhofft auf meine Fragen Antworten zu finden, leider konnte mir dieses Buch diesen Wunsch nicht erfüllen. Nun hoffe ich doch sehr, dass es dieses Buch vermag. Deshalb bewerbe ich mich für ein Leseexemplar und würde wirklich sehr gerne an der Leserunde teilnehmen. Ich hoffe, dass dieses Buch mein Leben berreichern kann und mir endlich (zufriedenstellende) Antworten auf für mich wichtige Fragen geben kann.

gusaca

vor 4 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Ich kann Danny zu ihren Ausführungen nur zustimmen.
Ich habe mit schon oft Gedanken gemacht, warum Gott bestimmt Dinge zuläßt.
Konkret geht es bei mir fast immer um die Behinderung meiner Tochter, aber auch viele Dinge in den aktuellen Nachrichten werfen bei mir immer wieder diese Frage auf.
EIne konkrete Antwort habe ich noch nicht gefunden.
Vieles wird durch die uns gewährte Entscheidungsfreiheit von den Menschen selber verursacht.
Aber eben nicht alles.
Durch dieses Buch und diese LEserunde erhoffe ich neue Anregungen zu diesem Thema zu bekommen.
Und deshalb würde ich sehr gerne hier mitlesen.

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Sonnenwind

vor 4 Jahren

Kapitel 7 und 8
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mabuerele schreibt:
Du meinst das Gleichnis von dem Reichen und den armen Lazarus. Dabei spricht Jesu von Mose und den Propheten. Mit seinem Opfer aber hat sich vieles geändert. Siehe 1. Petrus 3 und 1. Timotheus 2. Jesu selbst ist zu denen gegangen, die nicht glauben konnten. Sie hatten also eine zweite Chance.

Von einer zweiten Chance in dem Sinn sprechen die Texte aber nicht. Wenn jemand auf der Erde die frohe Botschaft nicht gehört hat, mag es anders sein (obwohl Paulus auch schreibt (Röm. 2), daß jeder sein Gewissen hat und nach dem geurteilt wird), aber ich wäre vorsichtig, Vermutungen in die Welt zu setzen, die nicht gesichert sind. Man trägt Verantwortung für das, was man lehrt.

Sonnenwind

vor 4 Jahren

Kapitel 7 und 8
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mabuerele schreibt:
Mir ist folgendes Beispiel durch den Kopf gegangen. Du bist Mutter. Auch wenn du alles für deine Kinder tust, kann es passieren, dass sich eins von Jesu entfernt. Würdest du dir dann nicht für dein Kind eine zweite Chance wünschen? Könntest du voller Freude bei Jesu leben, wenn du wüsstest, dass es deinem Kind irgendwo dreckig geht? Mit zweite Chance meine ich NICHT Wiedergeburt. Ich denke, Jesu hat andere Mittel und Wege.

Diese Hoffnung ist vollkommen natürlich. Und Jesus wird uns sicher nicht quälen. Aber ich glaube, daß diese Verwandtschaftsverhältnisse von der Erde im Himmel untergehen. Da gibt es noch die Persönlichkeit, aber nicht mehr das Gefühl von "meine Mutter". Denn wenn man ständig an Verlorene denken müßte, wäre Himmel nicht Himmel. Trotzdem dürfen wir nichts verkündigen, was nicht mit der Bibel zu begründen ist. Hoffnungen sind verständlich, aber jeder hat für seine eigenen Taten geradezustehen. Jetzt können wir ja noch beten, solange noch Atem in der Nase der Betreffenden ist.

Sonnenwind

vor 4 Jahren

Kapitel 7 und 8
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Arwen10 schreibt:
Mir geht es gerade so mit meiner Ältesten. Im Extremfall bliebe mir nichts anderes übrig. Ich kann niemanden zwingen, an Jesus zu glauben. Ich halte einiges für möglich zwischen Himmel und Erde, d.h. Hoffnung habe ich immer ! Gerade gestern habe ich in einem Buch gelesen, dass es einen Bereich zwischen Himmel und Erde gibt, in dem die Menschen noch zur Erde zurückkehren können, wenn Gott es sagt. Manche durften einen Blick in den Himmel werfen, manche in die Hölle. Das deckt sich mit dem, was ich woanders gelesen habe.

Eine Kollegin hat mir erzählt, sie waren dabei, als ihre Mutter gestorben ist. Da haben sie sie gefragt, ob sie die Perlentore schon sehen kann. "Die Perlentore? Da bin ich schon durch!", hat sie geantwortet. Ist das nicht toll?

Sonnenwind

vor 4 Jahren

Kapitel 7 und 8
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Arwen10 schreibt:
Ich denke, dass Gott uns ganz viele Chancen gibt. Was ist aber, wenn wir immer und immer wieder nein sagen ? Wenn jemand wirklich glauben möchte und aus irgendwelchen Gründen nicht kann, denke ich schon, dass Gott ihn versucht mit allen möglichen Mitteln zu gewinnen. Wahrscheinlich mit Leid....wenn es sonst nicht klappt. Hört sich jetzt blöd an, aber das Leid ist wirklich oft der Ursprung vom Glauben.

... und viel passiert noch während des Sterbevorgangs. Was wir Zurückbleibenden mitkriegen, ist nicht alles. Das sage ich immer Leuten, die glauben, jemand sei bis zum Schluß Atheist gewesen. Das kommt nämlich sehr selten vor. Wenn es zum Ende geht, kommen viele dem lebendigen Gott näher. Aber wer stur ist, hat diesen Weg selbst gewählt.

Sonnenwind

vor 4 Jahren

Kapitel 7 und 8
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Arwen10 schreibt:
Die Begriffe sind wirklich manchmal nicht einfach. Ich komme aus der katholischen Ecke. Bei uns muss man sogar beichten und eine Buße verrichten. Außerdem kennen wir noch außer Himmel und Hölle das Fegfeuer. Wobei ich da beim letzten meine Zweifel habe. Es lässt sich biblisch, soweit ich weiß nicht begründen. Aber dann gibt es noch einige Dinge mehr. Im Moment beschäftige ich mich damit. Aber das wird noch eine Weile dauern. Was das Buch von Randy Alcorn betrifft, konnte ich keinen Fehler entdecken. Das Buch deckt sich mit der Bibel. ... Es gibt bei den Katholiken einige bemerkenswerte Heilige, z.B. der Pfarrer von Ars und Bernadette von Nevers, die kann man heute unverwest in einem Glassarg bewundern. Letztere habe ich selbst gesehen. Oder vielleicht habt ihr schon von Don Bosco gehört ? Da gibt es so einiges, das mehr als interessant ist.

Die Beichte gibt es auch in der evangelischen Kirche. Jeder Pfarrer betet mit Dir, wenn Du das Gefühl hast, Deine Sünden bekennen zu wollen. Und das ist auch biblisch (1. Joh. 1,9). Und es kann große Befreiung bringen. Wenn auch ohne Riten und Formeln.

Das Fegefeuer ist genauso unbiblisch wie auf evangelischer Seite die Allversöhnung. Das ist Wunschdenken. Solange jemand lebt, kann er mit Gott in Ordnung kommen. Danach ist das nicht mehr gesichert. Ich würde mich nicht darauf verlassen und vor allem niemanden so lehren.

Bücherwurm

vor 4 Jahren

Kapitel 7 und 8
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Arwen10 schreibt:
Ich denke, dass Gott uns ganz viele Chancen gibt. Was ist aber, wenn wir immer und immer wieder nein sagen ? Wenn jemand wirklich glauben möchte und aus irgendwelchen Gründen nicht kann, denke ich schon, dass Gott ihn versucht mit allen möglichen Mitteln zu gewinnen. Wahrscheinlich mit Leid....wenn es sonst nicht klappt. Hört sich jetzt blöd an, aber das Leid ist wirklich oft der Ursprung vom Glauben.

...oder fangen dann erst recht an zu zweifeln ...
Das Zuwenden zu Gott kann eigentlich nur dann geschehen, wenn man früher schon Bezug zu Gott hatte, oder vielleicht noch, mein Ex ist als Atheist erzogen (und das in der Familie der direkten Luther Nachkommen), da gäbe es nicht mal im Entferntesten den Gedanken an Gott.

Bücherwurm

vor 4 Jahren

Fazit/Rezension

So, entschuldigt, ich habe mir viele Gedanken gemacht, mindestens drei Anläufe und vor allem etwas Abstand gebraucht.
Ich hatte angefangen irgendwie alle kürzlich gelesenen Sachbücher zu verwechseln und vermutlich hat es auch erst noch 2 weitere Bücher gedauert, bis mir klar wurde, was mir dieses Buch eigentlich vermittelt. Vor 2 Tagen bin ich dann zum Entschluss gekommen, doch 5 Sterne zu geben, das war jetzt irgendwie dringend nötig. Dieses Buch hat mir doch in vielen Richtungen die Augen geöffnet.
Danke, dass ich es lesen durfte!!!!!

http://www.lovelybooks.de/autor/Randy-Alcorn/Warum-l%C3%A4sst-Gott-das-Leid-zu-1046800061-t/rezension/1060729689/

Ich kopiere noch nach amazon, auf meinen blog, buecher.de und thalia.

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