Randy Singer Der Imam

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Inhaltsangabe zu „Der Imam“ von Randy Singer

Der Meister der Spannung ist zurück: fesselnder und aktueller denn je! Ehrenmorde erschüttern die Stadt Norfolk: Junge Muslime, die zum Christentum übergetreten sind, werden grausam umgebracht. Schnell gerät der Imam einer großen Moschee unter Verdacht. Er selbst beteuert seine Unschuld, und der junge Anwalt und ehrenamtliche Pastor Alexander Madison tritt an, um ihn zu verteidigen. Die Indizien hingegen sind erdrückend. Madison und sein Team machen sich auf die Suche nach dem Mörder und decken dabei Unglaubliches auf.

Einer der besseren Singer-Thriller - vielschichtig und wie gewohnt mit überraschenden Wendungen.

— cho-ice

Erneut ein hoch spannender Gerichtsthriller aus der Feder Randy Singers!

— LEXI

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  • Erneut ein hoch spannender Gerichtsthriller aus der Feder Randy Singers!

    Der Imam

    LEXI

    29. June 2014 um 12:39

    Mit „Der Imam“ setzt Randy Singer für mich die Reihe favorisierter Anwaltsromane in gewohnt flüssigem Schreibstil, gespickt mit vielen Spannungsmomenten und einigen überraschenden Enthüllungen, fort. Im vorliegenden Thriller erzählt der Autor die Geschichte des jungen Anwalts Alexander Madison, dessen Eltern bei einem Autounfall ums Leben kamen, als er zwölf Jahre alt war. Sein Großvater John Patrick Madison, ein Anwalt für Zivilrecht, nahm ihn zu sich nach Virginia Beach und zog den Jungen gemeinsam mit seiner Frau Ramona auf. Der Einfluss des rechtschaffenden, geachteten Anwalts auf seinen Enkelsohn war groß, die Vorbildwirkung Wege weisend. Denn auch Alexander ergriff den Beruf des Anwalts und gründete mit der brillanten Anwältin Shannon Reese die Kanzlei Madison & Associates. Während der Ausübung seiner zweiten „Berufung“, dem Amt des Pastors der South Norfolk Community Church, wird Alex mit einem Fall konfrontiert, der zunächst einfach, und gewinnbringend scheint. Alex soll Ghaniyah Mobassar, die Ehefrau des führenden Imam Khalid Mobassar im Islamischen Lernzentrum in Norfolk, Virginia, vertreten, die nach einem Auffahrunfall durch einen Sattelschlepper mit ihrem Wagen verunglückte und dadurch an einem Schädel-Hirntrauma litt. Als plötzlich Ja’dah Fatima Mahdi, die zum Christentum konvertierte Ehefrau von Khalids Freund Fatih Mahdi, brutal ermordet wird, deutet alles auf einen Ehrenmord hin. Der Verdacht fällt auf den Imam, und die Dinge drohen zu eskalieren. Die Geschichte eines aufsehenerregenden Prozesses spaltet die Öffentlichkeit in zwei Fronten, und richtet auch in Alex‘ Kirchengemeinde Zwist und Unfrieden an. Alex muss sich nun entscheiden – einerseits, an der Seite seiner Kanzleipartnerin Shannon den Fall durchzukämpfen und die Wahrheit herauszufinden, andererseits, seinem Gewissen zu folgen und seiner Verpflichtung der Kirchengemeinde gegenüber nachzukommen. Randy Singer hat erneut einen hoch spannenden Fall inszeniert, der den Leser in Atem hält. Der Fall des Imam wird behutsam nach und nach aufgerollt, einige überraschende Hinweise deuten in verschiedene Richtungen, der Spannungsfaktor steigt. Der Autor beschreibt die geschickten Winkelzüge der beiden jungen Anwälte Alex und Shannon, er beleuchtet den Islam, vermittelt detailliert die Konflikte zwischen den Religionen, und lässt den Kampf für die Wahrheit zum großen Teil im Gerichtssaal stattfinden. Den beiden Anwälten steht in diesem Buch eine junge, afroamerikanische Frau Ende dreißig gegenüber, die in der Gestalt der klugen, äußerst engagierten Staatsanwältin Taj Deegan einen starken Gegenpol bildet. Eine meiner favorisierten Hauptfiguren dieses Buches ist Ramona Madison, die sympathische und lebenserfahrene Großmutter von Alex Madison. Sie ist ihrem Enkel eine wichtige Stütze und lässt ihn durch ihre kluge Argumentation die Dinge klarer sehen, indem sie die richtigen Fragen stellt und ihm hilft, seinen Prioritäten wie auch seinem Gewissen zu folgen. Dem spannenden Prozess folgen brisante Enthüllungen und im letzten Part des Thrillers kommt es zu beinahe unfassbaren Enthüllungen. Zwischendurch, immer wieder in Form von kurzen Kapiteln eingeschoben, geht der Autor auf Ereignisse in der Vergangenheit des Imam ein, die etwa fünfzehn Jahre zurück liegen und deren Fäden gegen Ende des Buches mit jenen der Erzählung aus der Gegenwart verknüpft werden. Ich kann als Fan des Autors Randy Singer dieses Buch jedem ans Herz legen, der sich für einen gut recherchierten, hoch spannenden Gerichtsthriller, angeordnete Ehrenmorde des Islam und die Hisbollah betreffend, interessiert. Fünf Sterne für „Der Imam“ und eine klare Leseempfehlung.

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  • Leserunde zu "Die Staatsanwältin" von Randy Singer

    Die Staatsanwältin

    katja78

    Hallo Liebe Lovelybook-Gemeinde! Heute darf ich Euch einen Thriller anbieten.... "Die Staatsanwältin" von Randy Singer streift noch gar nicht lange durch die Buchläden und da würde uns interessieren, wie ihr dieses Buch findet. Staatsanwältin Jamie Brock macht keine Kompromisse. In einem Justizsystem, in dem 95 Prozent der Strafprozesse durch einen Deal zwischen Anklage und Verteidigung beendet werden, bringt sie jeden ihrer Fälle vor einen Richter. Doch als ihr persönlicher Widersacher für den Mord an seiner Frau angeklagt wird und einen Plan entwickelt, das gesamte System zu blockieren, steht Jamie vor der schwierigsten Entscheidung ihrer Karriere. Sie kann ihn nur überführen, wenn sie jedes ihrer eisernen Prinzipien hinterfragt. Zu den Hintergründen: Interesse am Mitlesen? Am Thema? Oder einfach mal was Neues wagen? Dann bewerbt Euch schnell bis zum 5.9.2012 mit der Antwort auf folgende Fragen. Kennt Ihr Bücher von Randy Singer und wenn ja, welche? Welche Bücher kennt ihr vom SCM Haenssler Verlag? Der SCM Haenssler Verlag unterstützt die Leserunde mit 20 Freiexemplaren, deswegen an dieser Stelle                Herzlichen Dank für die Unterstützung! Und wie immer gilt auch hier: Nur bewerben wenn ein Zeitnahes mitlesen in der Leserunde gewährleistet ist, und du anschließend direkt eine Rezension schreibst und die nach Möglichkeit auch auf anderen Plattformen wie Amazon, Libri, ect. posten kannst, da würde sich der verlag sowie die Autorin sehr drüber freuen :-) Sollte ein Zeitnahes mitlesen nach der Auslosung nicht möglich sein, meldet Euch bitte bei mir, dann finden wir unter Umständen einen neuen Mitleser für die Leserunde. Gewinner sollten sich innerhalb von 48 Std. melden, ansonsten lose ich einen neuen Gewinner aus.

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  • Rezension zu "Der Imam" von Randy Singer

    Der Imam

    WolfgangB

    15. March 2012 um 11:56

    Eine zum Christentum konvertierte Muslima wird brutal ermordet aufgefunden, ebenso jener Mann aus ihrer Gemeinde, zu dem sie ein außereheliches Verhältnis unterhalten haben soll. Handelt es sich um ein religiös motiviertes Verbrechen, einen Ehrenmord? Alle Spuren führen zu Khalid Mobassar, einem moslemischen Prediger, der trotz erlittener Schicksalsschläge allen radikalen Strömungen seiner Religion abgeschworen hat. Für seinen Anwalt Alex Madison, selbst Pastor einer christlichen Gemeinde, beginnt ein verzweifeltes Ringen um den Beweis der Unschuld seines Mandanten, im Zuge dessen er selbst immer wieder von Zweifeln geplagt wird und schließlich sogar zwischen die Fronten des Nahost-Konflikts gerät ... Der Roman ist in rund hundert wenige Seiten umfassende Kapitel gegliedert, in denen in erster Linie aus der auktorialen Erzählperspektive die Figur des Anwalts Alex Madison beobachtet wird. Einzeln eingeschoben sind Passagen, in denen der muslimische Auftragsmörder und in Rückblenden dessen Vergangenheit beleuchtet wird. Wer mit dem Aufbau amerikanischer Film- und Fernsehproduktionen vertraut ist, wird diesen auch in diesem Roman wiederfinden. Der Protagonist wird zunächst mit seinen Fähigkeiten anhand einer beispielartigen Situation eingeführt, ehe seinen Platz in der in raschen Szenenwechseln präsentierten Haupthandlung behaupten darf. Die verbale Form ist dabei eine nüchterne, Metaphern, sprachliche Bilder werden sparsam eingesetzt, wodurch die Verortung im juistischen Milieu, die politische Relevanz des Themas unterstrichen wird. Diese Geradlinigkeit west jedoch auf einen What-You-See-Is-What-You-Get (WYSIWYG)-Stil hin, die Erzählung beschränkt sich auf das unmittelbar Sichtbare, viele der Figuren verbleiben skizzenhaft. Und hier ist eine der Schwächen des Romans zu finden: Sei es die hypochondrische Sprechstundenhilfe, sei es der in seinem Fanatismus verhaftete Attentäter, was die Ausgestaltung der Charaktere anbelangt, arbeitet der Autor auf eine Weise mit Stereotypen, daß deren Glaubwürdigkeit beeinträchtigt wird. Weiters bleibt unklar, was mit der Darstellung Naras, der Tochter des Imams als baywatchtaugliches California-Surfer-Girl beabsichtigt wird. Will Singer hier die berühmte Ausnahme von der burkatragenden Regel postulieren, oder geht es ihm darum, Sympathie für muslimische Frauen zu erzeugen, indem er etwaige Unterschiede zur Bilderbuchamerikanerin nivelliert? Eine große Stärke hingegen ist hingegen die Akribie, mit welcher ganz offensichtlich die Recherchen des Autors betrieben wurden. Sowohl im religiösen Bereich, christlich und muslimisch, als auch in der Arbeitsweise der Justiz weiß er mit aufschlußreichen Details zu überzeugen, wodurch die Geschichte in hohem Ausmaß an Authentizität gewinnt. Die Kontroverse um religiöse Praktiken - konkret jene des Islam - scheint zunächst auch das zentrale Sujet des Romans darzustellen. Gerade in der ersten Hälfte des Buches erfährt der Leser von der Vielfältigkeit der Strömung innerhalb dieser Religion. Während jedoch konstruktive Kräfte wie etwa die Gemeinde von Khalid Mobassar relativ wenig Ausgestaltung erfahren, wird der Biographie des radikalisierten Attentäters viel Raum eingeräumt, was der Erzählung eine leicht tendentiöse Färbung verleiht. Ein wichtiges Element stellt auch die Reise in den Libanon dar: Hier wurde leider die große Chance vergeben, das Alltagsleben in einem muslimisch geprägten Land und die Rolle der Religion sachlich und unvorbelastet zu schildern. Stattdessen tappt der Autor auch hier in die Klischeefalle: Alex und Nara unternehmen diese Reise, um eine Zeugenaussage aufzunehmen, werden jedoch von Mitgliedern der Hisbollah entführt und zur Aufzeichnung einer Videobotschaft gezwungen. Im gesamten Kontext des Romans erfüllt sie somit lediglich die Funktion der Bestätigung altbekannter Terroristenbilder. Fazit "Der Imam" ist in erster Linie ein Roman über Vorurteile gegenüber einer Religion, die für viele Amerikaner und Europäer zwar Teil ihrer unmittelbaren Lebenswirklichkeit aber dennoch wenig vertraut ist. Beinahe zu plakatik wirkt die Weise, mit der Randy Singer diese Vorurteile relativiert, einander radikale und gemäßigte Mitglieder des Islams gegenüberstellt, medial geprägte Bilder einerseits bestätigt, andererseits zu lösen versucht. Wahrhaft zu entfalten weiß er seine Erzählkunst allerdings, wenn es um das Gerichtsverfahren gegen den titelgebenden Imam geht: Aus einer ausweglos scheinenden David-Goliath-Situation baut er Spannung auf, die er im in bester Hollywood-Manier inszenierten Prozeß kulminieren läßt. Es kommt zu einem höchst explosiven, dennoch seltsam deplaziert wirkenden Finale. Letztendlich verbleibt somit der Eindruck, daß es sich bei "Der Imam" um einen mitreißenden Justizthriller handelt, dem nicht primär um eine differenzierte Betrachtung des sensiblen Sujets religiöser Toleranz gelegen ist, sondern der vielmehr mit brillanten rhetorischen Duellen vor den Geschworenen unterhalten will.

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  • Rezension zu "Der Imam" von Randy Singer

    Der Imam

    silbereule

    30. December 2011 um 11:55

    Alex ist Anwalt und ehrenamtlicher Prediger in einer kleinen evangelikalen Gemeinde. Beide Jobs macht er nur halbherzig, in erster Linie geht es ihm um Publicity und gute Honorare. Eines Tages geschehen 2 sogenannte Ehrenmorde - eine junge muslimische Frau wird enthauptet und ihr Bekannter auf andere grausame Art umgebracht. Sein Mandant Khalid, für den Alex in einer Unfallgeschichte tätig ist, gerät in Verdacht, die Morde in Auftrag gegeben zu haben. Khalid ist Imam einer Moschee und Alex hat eigentlich überhaupt keine Lust, in diese Kreise hinein gezogen zu werden. Er will die Verteidigung schon ablehnen, aber Shannon, mit der er seine Kanzlei betreibt, ist Feuer und Flamme und besteht auf das Mandat. Es folgen abenteuerliche Wochen, in denen es bald um Leben und Tod geht und unglaubliche Zusammenhänge aufgedeckt werden. Ein spannender Justizthriller vom Feinsten - brisant, hochaktuell und auch für Laien verständlich geschrieben. Besonders beeindruckend die mit sensibler Feder geschriebenen Schilderungen muslimischer Glaubensinhalte und die Konflikte innerhalb dieser Religion zwischen gemäßigten und fundamentalistischen Anhängern.

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