Randy Susan Meyers Heute und in Ewigkeit

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Inhaltsangabe zu „Heute und in Ewigkeit“ von Randy Susan Meyers

Zwei Schwestern — eine dramatische Kindheit — ein Ja zum LebenLulu ist zehn, als ihr Vater vor ihren Augen die Mutter ersticht. Jetzt gibt es nur noch sie und ihre Schwester Merry — und niemanden, der sie tröstet. Scheinbar unzertrennlich meistern die beiden in den Folgejahren alle Schwierigkeiten. Doch ihre Geschwisterliebe wird auf eine harte Probe gestellt. Denn während die eine ihren Vater verleugnet, sucht die andere nach Wegen der Versöhnung …

Mir hat das Buch am Anfang so gut gefallen, aber je älter die Mädchen wurden, umso mehr sank die Qualität.

— Krimifee86
Krimifee86

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  • Es beginnt so herzzerreißend…

    Heute und in Ewigkeit
    Krimifee86

    Krimifee86

    31. August 2016 um 13:07

    Klappentext: Obwohl ihre Mutter es verboten hat, lässt Lulu ihren Vater in die Wohnung — aus Mitleid, denn sie spürt, wie sehr er unter der Trennung leidet. Machtlos muss sie dann erleben, wie der Streit zwischen den Eltern eskaliert. Sie versucht noch, Hilfe zu holen, doch es ist bereits zu spät: Die Mutter ist tot, ihre Schwester Merry schwer verletzt. Schuldgefühle werden von nun an zu Lulus ständigem Begleiter — und lassen sie umso entschlossener um eine bessere Zukunft für sich und Merry kämpfen. Doch es schwelt zwischen den Schwestern ein sich über die Jahre zuspitzender Konflikt: Während Lulu ihren Vater konsequent verleugnet, fühlt Merry sich für ihn verantwortlich …Cover: Das Cover finde ich sehr süß. Auf diesem ist das Foto zweier kleiner Mädchen zu sehen, sodass es natürlich schon einmal sehr gut zu dem Roman passt. Es ist dabei in sepia gehalten, was immer ein wenig altertümlich wirkt und daher auch passend ist, da die Geschichte bereits in den 1970er Jahren beginnt. Auch das Motiv an sich ist passend, die Mädchen wirken sich gegenseitig eng verbunden, eine ist etwas älter, beide sehr hübsch, passt!Schreibstil: Der Schreibstil in „Heute und in Ewigkeit“ hat mir richtig gut gefallen. Die Geschichte ist jeweils aus der Sicht der beiden Schwestern Lulu und Merry erzählt, sodass man sehr viel von ihren Gedanken, Wünschen und Träumen mitbekommt. Das hat mir insbesondere am Anfang sehr gut gefallen. In meinen Augen ist es der Autorin wunderbar gelungen, die kindlichen Gedanken und Ängste darzustellen und den Leser daran teilhaben zu lassen. Je älter die beiden Schwestern wurden umso mehr haben sie dann aber angefangen mich zu nerven. Ihre Gedanken wurden zusehends irrationaler (okay, so sind Frauen) und sie haben sich teilweise wirklich sehr zickig aufgeführt. Auch wurden beide immer extremer in ihren Ansichten und Verhaltensmustern, sodass es für mich auch nicht mehr realistisch war.Das ist insbesondere deshalb schade, weil mir das Buch am Anfang so gut gefallen hatte. Die Story: Vor den Augen seiner beiden Töchter bringt ein Vater seine Frau um und verletzt eines der beiden Mädchen schwer. Während die verletzte Tochter versucht, ihrem Vater die schreckliche Tat zu verzeihen, schaltet die andere auf stur und will ihren Vater nie wieder sehen. Das Buch schildert das Aufwachsen der beiden Mädchen, über ihr Leben in einem Pflegeheim, über Pflegeeltern, bis hin zu Studium, Hochzeit, eigenen Kindern und Jobs. Die beiden Schwestern handhaben die Erlebnisse aus ihrer Kindheit dabei höchst unterschiedlich und das obwohl sie einander über die Jahre hinweg eng verbunden bleiben. Es ist spannend, die Entwicklung der beiden zu beobachten, allerdings rutschen mir die beiden je älter sie werden zu sehr ins jeweilige Extrem. Die Geschichte wird immer überspitzter und immer dramatischer und irgendwann konnte ich das, was passiert, nicht mehr richtig ernst nehmen. Das war vor allem deshalb so schade, weil ich das, was in der Kindheit der beiden Mädchen geschehen ist, total realistisch und berührend fand und ich irgendwann aber zu einem Punkt kam, an dem mich die beiden eher genervt, ja sogar angeekelt haben.Fazit: Am Anfang hat mir das Buch richtig gut gefallen. So gut, dass ich sogar auch fünf Punkte vergeben hätte. Es war einfach wundervoll, die Geschichte aus den Augen zweier kleiner Mädchen erzählt zu bekommen, die für ihr Leben kämpfen. Ihre Gedanken und Wünsche waren oft herzzerreißend und haben mich richtiggehend gerührt. Je älter die beiden aber wurden, umso mehr haben sie mich aufgeregt. Kinder sind irgendwie toller als Erwachsene. ;-) Dieses ständige Gezicke, die Hilflosigkeit, der Alkohol, die Affären, irgendwann war ich raus und dann auch froh, als es vorbei war. Am Ende reicht es nur für drei Punkte.

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  • Rezension zu "Heute und in Ewigkeit" von Randy Susan Meyers

    Heute und in Ewigkeit
    WildRose

    WildRose

    02. August 2012 um 07:48

    Ich habe das Buch in nur einem einzigen Tag ausgelesen, weil die Geschichte sehr spannend war und ich gerade so richtig "drin" war im Leben von den Schwestern Lulu und Merry. Die Geschichte ist natürlich sehr traurig, dramatisch und tragisch. Außerdem zieht sie sich über einen langen Zeitraum hinweg, sodass man Lulu und Merry von ihrer schwierigen Kindheit an begleitet bis zu ihrem Leben als erwachsene Frauen. Ich fand das Buch sehr gelungen, war positiv davon überrascht. Vor allem über die Kindheit der beiden habe ich sehr gerne gelesen und konnte mit den beiden mitfühlen. Zwischendurch dann gab es einen kleinen "Durchhänger", für eine Weile verlor das Buch etwas an Spannung, welche sich später im Buch jedoch wieder aufbaute. Ich denke daher wirklich, dass "Heute und in Ewigkeit" ein sehr guter, lesenswerter Roman ist.

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  • Rezension zu "Heute und in Ewigkeit" von Randy Susan Meyers

    Heute und in Ewigkeit
    Dani1046

    Dani1046

    02. March 2012 um 23:57

    Dieses Buch geht ans Herz! Das tragische Schicksal dieser beiden jungen Mädchen nimmt einen mit und regt zum Nachdenken an. Interessant ist die Tatsache, dass jede der beiden Mädchen, also Marry und Lulu mit der schreckliche Situation anders umgeht und auf eine eigene Art und Weise zu verarbeiten versucht. Lulu und Merry werden Zeugen, wie ihr Vater ihre Mutter umbringt. Von einem Moment auf den Nächsten ist nichts mehr wie es einmal war. Die grosse Tochter Lulu verleugnet den Vater und erklärt ihn für tot. Merry, die Jüngere steht zu ihm und besucht ihn wöchentlich im Gefängnis. Nur über das Motiv für diese schreckliche Tat sprechen die beiden dabei nie. Abwechselnd erzählen die Schwestern ihre Sicht der Dinge.

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  • Rezension zu "Heute und in Ewigkeit" von Randy Susan Meyers

    Heute und in Ewigkeit
    robbylesegern

    robbylesegern

    18. December 2011 um 18:41

    ein bisschen wie "Schloss aus Glas" Randy Susan Meyers, die Autorin von "Heute und in Ewigkeit" hat jahrelang mit Opfern häuslicher Gewalt und gefährdeten Jugendlichen gearbeitet.Ihrem Roman merkt man diesen Hintergrund an und herausgekommen ist ein beeindruckendes Debütwerk, dass berührt, aber auch Mut macht, Die Hauptprotagonisten dieses Buches,Lulu und Merry, erzählen in abwechselnder Reihenfolge, die Erlebnisse ihrer Kindheit und Jugend, die ihren Anfang in den 70iger Jahren in New York nehmen. Lulu erlebt als knapp 10jährige mit, wie ihr Vater im Streit ihre Mutter mit einem Messer ersticht und ihre 5jährige Schwester schwer verletzt. Dieses traumatische Erlebnisse begleitet die beiden Geschwister ein Leben lang. Nach diesem Trauma beginnt für die beiden Geschwister eine Odyssee. Von der Großmutter zur Tante abgeschoben, die sehr deutlich macht, dass sie die "Mörderkinder" nicht unter ihrem Dach haben will, landen Lulu und Merry schließlich in einem Waisenhaus.Nach einem langen Aufenthalt in dieser Einrichtung werden sie in eine Pflegefamilie aufgenommen, doch emotionaler Halt bleibt ihnen in all dieser Zeit fremd.Erst als Erwachsene beginnen sie das Erlebte aufzuarbeiten, jeder für sich auf seine Art. Die Schilderungen der beiden Mädchen, bzw. Frauen berühren den Leser unweigerlich und man kann sich dem Sog dieses Buches nicht entziehen. Die Mädchen gehen recht unterschiedlich mit diesem traumatischen Erlebnis um und auch ihr Verhältnis zu ihrem Vater gestaltet sich recht konträr.Was gleichermaßen bei den Mädchen festzustellen ist, sind die gleichen Verhaltenweisen, die Kinder nach solch einem Erlebnis aufweisen.Angepasstes Verhalten, um den Mitmenschen nicht zur Last zu fallen, andererseits aber ein tiefes Misstrauen den Menschen gegenüber.Selbstverletzungen, Bindungsunfähigkeit, Helfersyndrom und ein immer wieder festzustellendes Misstrauen in die eigenen Fähigkeiten.Was diese Menschen häufig aber am meisten quält, ist ein Gefühl,an diesem Ereignis Schuld zu tragen, was sie ein Leben lang begleitet. Die Schilderungen dieser Geschichte, die so ,oder ähnlich bestimmt häufiger passieren als wir ahnen, auch wenn es nicht immer mit einem Mord endet,werden gut nachvollziehbar von der Autorin in Szene gesetzt. Ihr Schreibstil ist flüssig und häufig auch sehr humorvoll, trotz des ersten Themas, was dem Ganzen manchmal die Spitze nimmt.Das Buch ist aber auch hoffnungsvoll geschrieben und hat mich etwas an "Das Schloss aus Glas" erinnert, dem autobiographischen Roman von Jeanette Walls.Wem dieses Buch gefallen hat, wird auch "Heute und in Ewigkeit" mit Interesse lesen. Mir hat dieses Debütwerk ausnehmend gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter.

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  • Rezension zu "Heute und in Ewigkeit" von Randy Susan Meyers

    Heute und in Ewigkeit
    Cerepra

    Cerepra

    16. December 2010 um 22:59

    Ein tolles Buch und ein richtiger Pageturner. Die Geschichte ist mitreißend, spannend und authentisch ohne jemals gefühlsduselig zu werden. Es fällt mir schwer zu diesem Buch noch mehr zu sagen, denn es ist alles gesagt. Für 5 Sterne hat ihm dann aber leider das gewisse "Etwas" gefehlt. Nämlich, dass man selber in die Geschichte hineingerissen wird. Aber sonst alles in allem absolut empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Heute und in Ewigkeit" von Randy Susan Meyers

    Heute und in Ewigkeit
    bücherelfe

    bücherelfe

    10. September 2010 um 21:29

    Randy Susan Meyers' Roman beginnt mit einem Paukenschlag, der einem fast den Atem nimmt: „Im Grunde betrachtete Mama mich als eine Art Mini-Dienstmädchen: Bring mir eine Pepsi, Lulu. Lauf vor zum Laden und kauf mir eine Schachtel Winston. Und dann, eines Tages, erhöhte sie den Einsatz: Lass Daddy nicht rein.“ Aber Lulu, erst zehn Jahre alt, öffnet Daddy die Türe und das Drama nimmt seinen Lauf. Am Ende ist ihre Mutter tot und ihre fünfjährige Schwester, Merry, schwer verletzt; Für die beiden Mädchen beginnt eine Odyssee. Die beiden gehen sehr unterschiedlich mit der fürchterlichen Tat ihres Vaters um; während die eine ihrem Vater nicht verzeihen kann, sucht die andere seine Nähe. Der Roman ist in Ich-Form geschrieben und Lulu und Merry kommen jeweils abwechselnd zu Wort. In jeder Zeile ist spürbar, dass die Autorin weiss, wovon sie schreibt, hat sie doch jahrelang mit Opfern häuslicher Gewalt gearbeitet. Die Geschichte ist mitreissend, berührend und – allem Grauen zum Trotz – stellenweise sogar humorvoll. Fazit: Dramatisch, kraftvoll, berührend. Unbedingt lesen!

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