Die Insel der besonderen Kinder

von Ransom Riggs 
4,2 Sterne bei1,792 Bewertungen
Die Insel der besonderen Kinder
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Positiv (1424):
G

Anfangs fand ich es nicht so fesselnd. Aber ab der Hälfte wollte ich es nicht mehr aus der Hand legen...

Kritisch (86):
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Interessante Idee, die Umsetzung konnte mich aber nicht so richtig überzeugen

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Inhaltsangabe zu "Die Insel der besonderen Kinder"

Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind … Erst Jahre später, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt, erinnert Jacob sich wieder an die Schauergeschichten und entdeckt Hinweise darauf, dass es die Insel wirklich gibt. Er macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freundschaften schließt, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Ungeheuer sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426510575
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.08.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 17.01.2012 bei Audible GmbH erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Chronikskinds avatar
    Chronikskindvor 5 Stunden
    Kurzmeinung: Interessante Idee, die Umsetzung konnte mich aber nicht so richtig überzeugen
    Leider nicht so richtig überzeugend

    Story:
    Nach dem ich den Film gesehen hatte (und leider nicht alles richtig bekommen habe), wollte ich das Buch lesen, um meine Lücken zu füllen und auch richtig in die Handlung einzufüllen. Nun bin ich aber etwas zwiegespalten und ein Großteil der kritischen Punkte hätte es wahrscheinlich nicht gegeben, wenn ich den Film vorher nicht geschaut hätte.

    Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich die vielen Bilder, die es in dem Buch gibt, sehr interessant fand. Sie haben die Handlung gut unterstützt und so konnte ich mir die Beschreibungen immer auch sehr gut vorstellen.

    Inhaltlich bin aber nach wie vor sehr zwiegespalten. Denn ehrlich gesagt haben sich durch den Film ein paar Erwartungen entwickelt, die das Buch dann leider nicht erfüllt hat.

    Am Anfang habe ich mich schwer getan, in das Buch reinzufinden. So richtig hat sich das bis zum Ende hin nicht gelegt. Die düstere Stimmung, die permanent vermittelt wird, fand ich zwar gar nicht so schlimm, aber irgendwie hat sie mir das Lesen doch ein wenig schwieriger gemacht.

    Die Geschichte braucht lange, bis sie wirklich in Fahrt kommt. Anfangs erzählt Jacob viel aus seiner Vergangenheit und wie er mit den Ereignissen um seinen Großvater klarkommt. Das war mir persönlich viel zu lang und die Handlung dreht sich lange Zeit ein bisschen im Kreis und kommt nicht wirklich vorwärts.

    Es vergehen fast 2/3 des Buches, bis er überhaupt mal die besonderen Kinder kennenlernt und bis dahin ist mir die Lust aufs lesen immer mal wieder ein bisschen vergangen.

    Durch den Film kannte man eigentlich schon alle wichtigen Wendungen und insofern konnte mich das Buch auch nicht mehr wirklich überraschen. Es war aber trotzdem interessant zu lesen, wie es laut dem Buch zu allem gekommen war. Denn wie es beinahe immer schon bei Buchverfilmungen so ist, wurde doch einiges verändert.

    Zum Ende hin war ich dann ein wenig verwirrt, weil ich eigentlich die Entwicklungen aus dem Film erwartet habe - die aber nicht kamen (hier sollte kurz erwähnt sein, dass der Film anscheinend Szenen aus allen 3 Bänden beeinhaltet und gerade zum Ende hin die aus den folgenden Bänden). Somit endete Band 1 deutlich anders als ich es erwartet hatte. Das Finale war zwar irgendwie auch spannend gemacht, aber so richtig hat es mich trotzdem nicht mitreißen können. Ich hatte halt einfach etwas anderes erwartet.

    Insgesamt kann ich sagen, dass ich die Idee des Buches wirklich gut finde und auch die besonderen Kinder an sich. Allerdings hat mich die Umsetzung nicht komplett überzeugen können, was wahrscheinlich auch nicht zuletzt daran lag, dass ich durch den Film ein bisschen andere Erwartungen hatte.

    Ob ich die Reihe weiterlesen will, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Aktuell wohl eher nicht, aber später sicher mal. Irgendwie reizt es mich schon zu wissen, wie es mit den Kindern weitergeht.

    Charaktere:
    Protagonist des Buches ist Jacob. Ich muss gestehen, dass ich ihn immer noch nicht richtig einschätzen kann. Ich finde es spannend, wie sehr er sich auf eine Sache fokussieren kann und wie er den Kindern helfen will. Andererseits konnte ich mich aber auch nie so wirklich ihn hineinversetzen.

    Die besonderen Kinder fand ich alle wirklich spannend, aber zwischendurch habe ich bei denen nicht mehr so richtig durchgesehen. Manche von ihnen gehen etwas unter und da habe ich sie dann ein bisschen durcheinander gebracht. Trotzdem reizt es mich zu wissen, wie es mit ihnen weitergeht.

    Schreibstil:
    Den Schreibstil des Autors fand ich ein wenig gewöhnungsbedürftig. Anfangs habe ich ein bisschen gebraucht, um mich da reinzufinden, weil er sich für mich ein bisschen anstrengend las. Aber mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt und dann las es sich besser.

    Das Buch wird aus der Sicht von Jacob erzählt. Ich muss gestehen, dass ich damit ein bisschen Schwierigkeiten hatte, weil es oftmals nicht so anfühlte, als wäre Jacob 17. So wie er die Geschichte erzählt und nebenbei reflektiert, wirkte er auf mich deutlich älter und das hat ein bisschen für Verwirrung gesorgt.

    Mein Fazit
    Eine interessante Idee, die Umsetzung konnte mich aber nicht so richtig überzeugen :/
    Die Idee um die besonderen Kinder fand ich wirklich spannend, allerdings hatte ich mit der Geschichte selbst so meine Probleme. Ich habe eine ganze Weile gebraucht, bis ich reingefunden habe und bis zum Ende hin wurde nie komplett gefesselt. Auch mit dem Protagonisten hatte ich ein paar Schwierigkeiten.
    Ich muss aber auch sagen, dass ich durch das Schauen des Filmes ein paar Erwartungen an das Buch hatte - die sich aber nicht wirklich erfüllt haben (u.a. durch die Änderungen im Film).

    I

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    Seitenhains avatar
    Seitenhainvor 2 Tagen
    Seltsam. Mitreißend.

    In einem Wort? Seltsam.

    Es beginnt mit dem (wie ich finde) gruseligen Hobby des Autors, auf Flohmärkten alte und mysteriöse (Kinder-)Bilder zu sammeln. Dazu gehört beispielsweise auch das Cover: ein Mädchen, das zu schweben scheint. Da es unmöglich ist, jetzt noch die Geschichte der anonymen Models rauszufinden, hat er sich seine eigene ausgedacht: Die Insel der besonderen Kinder.



    "Mir war immer klar gewesen, dass ich sonderbar war.

    Aber ich hätte nicht im Traum gedacht, besonders zu sein."



    Jacob Portman hat eine behütete Kindheit in Amerika. Seine Eltern lieben ihn und sein Opa Abraham erzählt ihm märchenhafte Geschichten von einem Heim, in dem Kinder magische Fähigkeiten haben. Wie jedes Kind hört er jedoch eines Tages auf, an die Geschichten zu glauben und tut sie als Spinnereien eines alten Mannes ab.

    Doch dann stirbt Abe und Jacob entdeckt, dass sein Opa gar nicht so verrückt war. Er fliegt nach Europa und findet die Insel der besonderen Kinder, die in großen Schwierigkeiten stecken...



    Das Buch ist märchenhaft geschrieben - die ersten Seiten war ich überzeugt, dass es erst die Einleitung des Autors ist, so real kam es mir vor. Die Bilder dazwischen machen die Geschichte gruselig realistisch und das Layout des Pan-Verlages ist wieder wunderschön geworden.

    Nur das Ende ist etwas seltsam und lässt einen verwundert und kalt in der Realität zurück.

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    Cora_Urbans avatar
    Cora_Urbanvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Guter Roman mit ein paar Fehlern
    *Rezension*


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    sechmets avatar
    sechmetvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein fesselnder Schreibstil lässt einen das Buch nicht mehr weglegen. Super Auftakt mit tollen Illustrationen. Freue mich auf die Fortsetzung
    Eine besondere Geschichte

    Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Aber nicht Abraham. Wenn er seinem Enkel Jacob was erzählte, dann ging es um eine Insel, auf der Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben und von den Monstern, von denen die Kinder gesucht werden… Als sein Großvater dann auf recht mysteriöse Weise ums Leben kommt, erkennt Jacob langsam die Hinweise, dass diese Geschichten nicht erfundenen waren. Und so macht er sich auf die Suche nach der Insel. Und dort findet er eine Welt, in der die Zeit stillsteht und er knüpft neue Freundschaften. Aber leidet stellt sich heraus, dass auch die Monster real sind und diese sind ihm gefolgt…

    „Die Insel der besonderen Kinder“ bildet den Auftakt der Reihe. Eine wirklich besondere Geschichte, die gerade durch den fantastischen Schreibstil von Ramsom Riggs so fesselnd ist. Denn obwohl dieses Buch durchaus auch teilweise etwas langatmig ist, bleibt es fesselnd und spannend. Nicht zuletzt auch wegen der hervorragend ausgearbeiteten Charaktere. Denn selbst die Nebenfiguren haben ihre Ecken und Kanten, wodurch auch sie sehr lebendig sind.

    Ramsom Riggs hat hier verschiedene Welten geschaffen. Zum einen ist da das triste Leben eines Teenagers, der in das Familienunternehmen eines Tages einsteigen soll und schon jetzt dementsprechend „geformt“ werden soll. Und dann ist da noch dieses dunkle Umgebung auf der Insel. Als starken Kontrast dagegen erleben wir die Welt der besonderen Kinder. Diese ist strahlend und überaus farbig.

    Als kleine „Besonderheit“ muss ich einfach noch die Fotos erwähnen. Diese sind fantastisch und lassen die Geschichte recht real wirken. Zumal am Ende noch ein Nachweis angehängt wurde, aus dem entnommen werden kann, wer diese Fotos zur Verfügung gestellt hat. Mit entsprechender fotografischer Technik kann man sehr viel bewirken. Und so bleibt es jedem selbst überlassen, wie man diese Fotos empfindet. Real oder Trick…

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Aufbau der Geschichte wirkt zwar etwas langatmig, aber insgesamt machte gerade das das Buch so nachvollziehbar. Der Schreibstil von Ramsom Riggs hat mich gefesselt. Ich habe lange gezögert, ob ich dieses Buch wirklich lesen will. Jetzt bin ich froh, dass ich es endlich gelesen habe und freue mich schon auf den nächsten Teil. 

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    Wuschels avatar
    Wuschelvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Packend, fesselnd, besonders! Ich bin schon unglaublich gespannt auf die Fortsetzung. Die Illustrationen sind sehr gelungen.
    Eine fantasievolle Geschichte!

    Beschreibung:

    Für Jacob war sein Opa Abraham der Größte. Immer erzählte er ihm Geschichten aus seiner eigenen Kindheit, die märchenhafter nicht hätten sein können: von einer Insel, auf welcher besondere Kinder leben. Die fliegen können oder gar unsichtbar sind. Von Monstern, die die Kinder verfolgen.
    Lange glaubte Jacob an diese Geschichten, bis auch er größer wurde und die Magie der Geschichten verflog. Schließlich glaubt man ab einem gewissen Alter auch nicht mehr an den Weihnachtsmann. Doch als Abraham unter mysteriösen Umständen ums Leben kommt, fängt der Enkel an in dessen Vergangenheit zu stöbern. So begibt er sich auf die Suche nach der berüchtigten Insel. Was er dort entdeckt hätte er sicher nie geglaubt, wenn er es nicht mit eigenen Augen sehen könnte. Doch wenn die Geschichten über die Insel wahr sind, was ist dann mit den Ungeheuern und Monstern?

    Meinung:

    Als Erstes möchte ich mich bei meiner Freundin Ella bedanken für dieses wundervolle Buch – und vor allem, dass sie mir die Ausgabe mit dem „alten“ Cover geschenkt hat, nicht das der Filmausgabe. Denn persönlich gefällt mir das um einiges besser.

    Konfrontiert wurde ich mit der Geschichte bereits vor einem halben Jahr in Form eines Hörbuchs. Doch es ging einfach nicht. Es gefiel mir super gut von der Story her, aber ich konnte es mir einfach nicht anhören. Aufgrund der gemischten Rezensionen, die ich zuvor überfolgen hatte, habe aber versucht unvoreingenommen an der Buch zu gehen.

    Vom Aufbau her ist das Buch richtig klasse gemacht. Es wird immer wieder von Bildern erzählt, welche dann entsprechend abgedruckt sind. Diese scheinen auf den ersten Blick etwas abstrus, mitunter durch die Beschreibungen, dennoch passt es einfach super. Gefühlt waren auch die Kapitel recht lang, doch durch diese Illustrationen wurde das ganze etwas aufgelockert. Inhaltlich waren sie ebenfalls stimmig, der Schreibstil war flüssig zu lesen und ich flog förmlich durch die Geschichte.

    Es gab auch einige Stellen, die mich etwas irritierten. Beispielsweise gab es eine Sorte Monster, die scheinbar keine Pupille haben. Also ging ich davon aus, dass die Iris entsprechend größer sei. Doch alsbald stellte sich heraus: Die Augen sind lediglich weiß. Für mich so nicht ganz schlüssig, aber vermutlich könnte dies auf einen Übersetzungsfehler bzw. Interpretationsfehler zurück zu führen sein.

    Die Figuren fand ich auf jeden Fall sehr gut gezeichnet, auch die Atmosphäre war grandios. Das Ende ist quasi offen, sodass der Nachfolgeband direkt anknüpfen kann. Trotzdem sind alle Fragen weitestgehend beantwortet. Wobei ich mich etwas mehr über die Thematik der Zeitschleife gefreut hätte. Das liegt wohl aber eher an meinem eigenen Interesse an solche wundervollen Konstrukten. Hier hoffe ich, dass es in den weiteren Bänden noch etwas mehr Infos gibt, zumindest lässt das Ende des Buches darauf hoffen.

    Aufgrund der Bildgewalt muss ich ehrlich sagen, dass ich dem Film inzwischen sehr kritisch gegenüber stehe. Hätte nicht Tim Burton mitgewirkt, hätte ich diesen sicher direkt nach Beenden des Buchs abgehakt. Was andere hier als langatmig empfinden, kann ich für meinen Teil nicht nachvollziehen. Spannung gibt es zu genüge. Manchmal auch ein bisschen was zu schmunzeln.

    Fazit:

    Eine fantasievolle Geschichte, die den Leser absolut abtauchen lässt – klare Leseempfehlung! 

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    Hollysmums avatar
    Hollysmumvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Teilweise etwas langatmig aber prinzipiell eine gute Geschichte
    Teilweise etwas langatmige aber dennoch eine schöne Geschichte

    Jacob hatte ein besonderes Verhältnis zu seinem Großvater. Er hat ihm als Kind die fantastischsten Geschichten erzählt. Vor allem über eine kleine Insel mit vielen besonderen Kindern auf der sein Großvater eine Weile gelebt haben will. Als Jacob älter wird glaubt er die Geschichten nicht mehr und sie geraten in Vergessenheit. Bis sein Großvater dann plötzlich verstirbt und er beim Stöbern auf Fotos stößt die die Existenz dieser besonderen Kinder tatsächlich beweist. Gemeinsam mit seinem Vater macht er sich auf die Reise zu der kleinen Insel und entdeckt eine Parallelwelt die bedroht zu sein scheint. Ganz langsam entdeckt er die geheimnissvolle Welt in der sein Großvater sich bewegt hat,wird selbst ein Teil davon,lernt neue Freunde und die Liebe kennen um dann zum Schluss eine schwerwiegende Entscheidung treffen zu müssen!


    Fazit.: Ich habe diesen Titel als Hörbuch gehört. Das könnte erklären warum es mir teilweise etwas langatmig vorkam. Grundsätzlich mag ich die Idee dieser Geschichte. Dies Protagonisten hat man gleich ins herz geschlossen und fiebert mit ihnen mit.

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    Ellaa_s avatar
    Ellaa_vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein lohnenswertes Gesamtpaket. ☝️👍 ich bin sehr auf Band 2 gespannt und empfehle das Buch herzlichst weiter. 📚❤
    Eine fabelhafte Geschichte. 📚🤗

    Inhaltsangabe:
    Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Aber was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind.
    Erst Jahre später, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt, erinnert Jacob sich wieder an die Schauergeschichten und entdeckt Hinweise darauf, dass es die Insel wirklich gibt. Er macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freundschaften schließt, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Ungeheuer sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt …

    Meine Meinung:
    Ein fantastischer Auftakt mit ganz viel Besonderheit. ❤📚

    Cover: Okay okay- zugegeben.. ich LIEBE das Cover, die Gestaltungen im Buch und die Bilder einfach. 😍📚 für mich aus meinem Bücherregal undenkbar. 🖤
    Das Cover ist wirklich grandios und in den einfachen Farben schwarz und giftgrün gehalten. In der Mitte schwebt ein kleines knautschig aussehendes Mädchen. Sie hat ein weißes Kleidchen an und trägt ein Diadem, wie eine Prinzessin. Rund rum, wie ein Rahmen angelegt sind grüne Verschnörkelungen zu sehen, einfach hübsch. Auch die Rückseite ist so angelegt und passend. 🖤
    Die Seiten sind jeweils unten auch mit braunen Verschnörkelungen verziert- die Kapitel mit braunverzierten Seiten extra unterteilt- sehr mühevoll und wunderschön anzusehen.
    Und die Bilder erst: Die meisten gruselig, aber auch irgendwie verstörend. Ich liebte sie. ❤
    Ob felsenhebende Jünglinge, bienenliebende Supermänner oder gruselig gekleidete Kinder. Man wird überall genauer hinsehen müssen. ;)

    Schreibstil: Ransom Riggs hat mit diesem Buch einen Fan dazubekommen. ❤ ich liebe seine Art zu schreiben: Er hat einen lebhaften Schreibstil, wie ich persönlich finde. Irgendwie kam es mir so vor, als würde mir jemand die Geschichte an einem gemütlichen Lagerfeuer erzählen. Wirklich toll. :) Er verpackt die Story wirklich überzeugend und so fabelhaft. 😍 Ein kleines Träumchen.. vieles wird erst im Laufe der Geschichte aufgeklärt, was einen guten Effekt hatte.. schließlich wollte ich andauernd weiterlesen. 🙈

    Kapitel: Zunächst lernen wir den jungen Jakob kennen, hinter dem sich jedoch soviel mehr verbirgt, als man zuerst annimmt. Jedes Kapitel war anders und spannend mitzuverfolgen. Es hat mega Spaß gemacht. :)
    Besonders die nach- und nach aufgeklärten Dinge fande ich interessant.

    In diesem Buch kann es ein wenig blutiger werden- aber nur vereinzelt. Keine Sorge. :)
    Trotzdem ist es ein gutes Jugendbuch meiner Meinung nach. Ich würde es ab 15/16 empfehlen. 📚👍

    Mit dem Ende konnte ich gut leben- bis dato wurde alles lückenlos aufgeklärt und geklärt und ein neues Abenteuer kann nun beginnen- ich bin sehr auf Band 2 gespannt. 📚😊
    Können die besonderen Kinder etwas bewirken? Und die anderen retten?

    Idee: Irgendwie war es für mich rührend zu lesen, dass Kinder die zu früheren Zeiten getötet worden wären die z.B. "In die Zukunft sehen" konnten, in diesem Buch einfach zu etwas Besonderem gemacht wurden. Natürlich wurde alles ausgeschmückt und zu einem Fantasy-Buch gestaltet, für mich kamen kleine Botschaften trotzdem an. 🙈
    Wie diese zum Beispiel. Eine grandiose Umsetzung meiner Meinung nach. 😊

    Ich mochte die besonderen Kinder sehr und bin auf die weiteren Bände mehr als gespannt, diese befinden sich ein Glück schon auf meinem SuB. :)

    Charaktere: Jakob ist ein toller, mutiger junger Mann. Ich mochte ihn und seine Neugier auf Anhieb.. :) seine Liebe zu seinem Großvater ist einfach niedlich- für ihn ist er ein Held. Und er ist etwas Besonderes. Genau wie Jakob.
    Jakob verliebt sich in das gleiche Mädchen wie sein Großvater damals- Emma.
    Und sie bestehen jetzt schon eine Menge Abenteuer. Und huch. Emma ist wortwörtlich sehr impulsiv. ;)

    Mein Fazit: Ich gebe diesem Fantasyauftakt voll verdiente 5 Sterne und schicke eine tiefe Empfehlung doch glatt hinterher! 📚❤
    Dieses Buch muss man gelesen haben. (: 

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    Nmayes avatar
    Nmayevor 5 Monaten
    Ein gelungener Auftakt

    Zum Inahlt:

    Als Jacobs Großvater Abraham von.... ähm ja von was oder wem eigentlich... weiß er nicht mehr, wo ihm der Kopf steht. Hatte ihm sein Großvater nicht immer von den bösen Monstern erzählt, die besondere Kinder mit besonderen Fähigkeiten gejagt hatte. Gab es sie wirklich?

    Nach einer Therapie kann Jacob seine Eltern überzeugen, dass es ihm helfen kann, mit seinem Vater auf die kleine Insel zu reisen, auf der einst Abraham gelebt hat. Als sie dort ankommen, versucht Jacob antworten in dem Weisenhaus zu finden, in dem sein Großvater damals gelebt hat.

    Dort trifft er auf neue Freunde, es großes, sehr gefährliches Abenteuer und dem ehemaligen Leben seines Opas...


    Meine Meinung:

    Die Geschichte beginnt sofort mit der Haupthandlung, indem Jacob von seinem Großvater erzählt und von seinem Tod...
    Es gab in diesem Buch kaum langweilige, zähe Stellen und schnell kann man sich ein klares gutes Bild der Charaktere machen.

    Die Story an sich ist definitiv neu und birgt eine Menge potenzial, welches definitiv genutzt wurde!

    Nun freue ich mich riesig auf den zweiten Band :)

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    wordworlds avatar
    wordworldvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein mystischer Auftakt einer originellen Reihe, die durch Spannung, Grusel und Fantastik einen wundervollen Sog erschafft.
    Ein magischer Rückzugsort in der ermüdenden Realität!

      Allgemeines:

    Titel: Die Insel der besonderen Kinder
    Autor: Ransom Riggs
    Genre: Fantasy
    Verlag: Knaur (1. August 2013)
    ISBN-10: 342651057X
    ISBN-13: 978-3426510575
    ASIN: B005UL2GEM
    Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 16 Jahre
    Seitenzahl: 416 Seiten
    Preis: 9,99€ (Kindle-Edition)
    14,99€ (Taschenbuch)
    18,99€ (Gebundene Ausgabe)
    Weitere Bände: Die Stadt der besonderen Kinder
    Die Bibliothek der besonderen Kinder
     

    Inhalt:

    Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind … Erst Jahre später, als sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt, erinnert Jacob sich wieder an die Schauergeschichten und entdeckt Hinweise darauf, dass es die Insel wirklich gibt. Er macht sich auf die Suche nach ihr und findet sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freundschaften schließt, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Ungeheuer sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt …


    Bewertung:

    Diese besondere Geschichte habe ich vor etwa einem Jahr während des großen Hypes gelesen und vor Kurzem bemerkt, dass ich gar keine Rezension verfasst habe. Das muss ich jetzt natürlich sofort nachholen und habe dafür gerne nochmal reingelesen. Und auch wenn die Story ganz offen gesagt einige Schwächen hat, gibt die wundervolle Atmosphäre der Geschichte doch etwas, was dieses Buch besonders macht und selbst zu einem magischen Rückzugsort in der ermüdenden Realität macht.


    "Ist nicht Schlaf, ist nicht Tod;
    Die zu sterben scheinen, leben
    Das Haus, in dem du geboren wurdest
    Freunde deiner Jugend
    Alter Mann und junges Mädchen
    Des Tages Mühsal und sein Lohn
    Sie alle vergehen
    Fliehen in die Fabeln
    Können nicht gehalten werden."


    Schon das Cover hat eine ganz besondere Ausstrahlung. Mit dem alten Foto, dass ein schwebendes Mädchen zeigt, wird sowohl der Fantasy-Aspekt mit den besonders begabten Kindern gleich angerissen und durch die starken Kontraste und das düstere Flaschengrün bekommen wir einen ersten Eindruck von der mystischen, gruseligen Stimmung der Geschichte. Die spielerische Umrandung und der Titel passen dabei auch ganz wunderbar ins Bild. Das wirklich besondere an der Gestaltung liegt aber im Inneren der Geschichte verborgen. Immer wieder werden mysteriöse, alte Fotografien seitenfüllend in Schwarz-Weiß eingewebt. Die gruseligen Kinderfotos verstärken die leicht abgedrehte, düstere und doch magische Stimmung und helfen dabei, die beschriebenen Fähigkeiten besser vorstellen zu können. Der Autor hat hier sein Hobby, alte Fotos zu sammeln, wunderbar als Inspiration genutzt, die auch dem Leser dienlich ist, ganz in die Geschichte einzutauchen.


    Erster Satz: "Gerade als ich mich an den Gedanken zu gewöhnen begann, dass dieses Leben keine großen Abenteuer für mich bereithalten würde, geschah etwas Seltsames."


    Mit diesen Worten von Jacob Portman, nimmt er uns mit in sein gewöhnliches Leben in Florida, dass plötzlich durch seltsame Vorkommnisse auf den Kopf gestellt wird. Schon immer hat ihm sein Großvater Abraham fantastische Geschichten erzählt, in denen besondere Kinder vorkommen, ("da gab es ein Mädchen, das konnte fliegen, einen Jungen, in dem Bienen lebten, Bruder und Schwester, die mühelos Felsblöcke zu stemmen vermochten..."), die von gruseligen Monstern gejagt werden. Doch bis er eines Tages seinen toten Opa in seinem Haus findet und auch den Mörder auf frischer Tat ertappt, schenkt er den Gruselgeschichten kein Glauben. Doch was soll das grausame Wesen mit den drei Tentakeln, die aus dem Mund hängen sonst sein, als der perfekte Beweise für die Wahrheit in den Geschichten seines Opas? Doch als er seinen Eltern von der schrecklichen Entdeckung und seinem Verdacht erzählt, glauben diese ihm kein Wort und schicken ihn zu einem Psychiater. Als dann jedoch auch noch ein Brief auftaucht, der seine Annahmen stützt und die Bedeutung von Abrahams letzten Worten untermauern, wird ihm klar: er muss dem Rätsel nachgehen und die Insel der besonderen Kinder besuchen. Als er schließlich seine Eltern davon überzeugt, Urlaub auf der Insel Cairnholm zu machen, macht er eine Entdeckung, die sein Leben für immer verändert und ihn direkt in ein gruseliges Abenteuer stürzt...


    ''Ich lief nicht weit, spazierte nur gemächlich um den Garten herum und betrachtete den Himmel, der jetzt klar war und an dem Millionen Sterne funkelten. Sterne waren ebenfalls Zeitreisende. Wie viele dieser uralten Lichtpunkte waren wohl der letzte Nachhall längst vergangener Sonnen? Wie viele waren bereits geboren, aber ihr Licht war noch nicht bei uns eingetroffen? Wenn alle Sonnen außer unserer heute Nacht erloschen, wie viele Menschalter würde es dauern, bis wir merkten, dass wir allein waren? Ich hatte immer gewusst, dass der Himmel voller Geheimnisse steckt, bisher hatte ich jedoch nicht geahnt, wie viele es erst auf der Erde gab.''


    Die Geschichte beginnt relativ ruhig mit dem geregelten Leben Jacobs, nimmt jedoch relativ schnell Fahrt auf. Auch wenn das Erzähltempo immer relativ gemächlich bleibt, wird durch das Geheimnis und das Grauen der Monster schnell eine starke Grundspannung aufgebaut. Und wenn die Story Line an manchen Stellen ein wenig löchrig wirkt und in den Entwicklungen der Handlung wieder mal eine gewisse Seltsamkeit liegt, die Skepsis und Zurückhaltung bei mir verursacht hat, trösten vor allem die vielen originelle Ideen, über eine aufkommende Langatmigkeit hinweg. Denn gerade von der unterschwelligen Merkwürdigkeit der ganzen Geschichte lebt die besondere Atmosphäre des Buches. Während über der Insel eine dunkle Maske aus Schlamm, Blut und Regen liegt, die alles ein wenig verzerrt, surreal und schräg wirken lässt und selbst das Paradies der Zeitschleife, wo die Kinder ihre ewige Kindheit fernab von den alltäglichen Sorgen genießen, von den Bomben, die jeden Tag aufs Neue auf das Waisenhaus einregnen, ins Trügerische gezogen wird, baut Ransom Riggs einen wundervollen Sog von Spannung, Grusel und Fantastik auf.


    "Drohend und düster tauchte sie vor uns auf, bewacht von Tausenden kreischender Vögel. Sie sah aus wie eine uralte, von Riesen erschaffene Festung."


    Der Schreibstil nimmt dafür einen wichtigen Stellenwert ein. Auch wenn von besonders malerischen Umrahmungen keine Rede sein kann, sondern die Umwelt eher pragmatisch und in komischen Vergleichen und Metaphern beschrieben wird (z.B. "der Himmel hatte die Farbe einer frischen Prellung"), ist die Geschichte atmosphärisch doch sehr dicht. Viele der Beschreibungen wirken in ihrer Absurdität abstoßend und anziehend zu gleich.

    Besonders spannend fand ich auch, dass Ransom Riggs das Grauen des Zweiten Weltkrieges auf spielerische Art und Weise in eine Schauergeschichte übersetzt zu haben scheint. Die Verfolgung von Menschen mit besonderen Merkmalen, die Bomben, die Ablehnung der Inselbewohner, all das erinnert an ein realistisches Porträt der Zeit - nur einige Jahrzehnte später in einem anderen geschichtlichen Rahmen. Besonders innovativ empfand ich auch die Darstellung der Monster, die gerne selbst wieder menschlicher werden wollen und dazu unbedingt die besonderen Kinder benötigen. Die genaueren Umstände werden hier noch nicht genau geklärt - dafür gibt es schließlich auch noch Band 2 und 3 der Geschichte.


    "Immer wieder gab es dumpfe Explosionen, die ich in meiner Brust wie das Schlagen eines zweiten Herzens spürte, gefolgt von Wellen glühender Hitze, als würde jemand direkt vor mir einen Ofen öffnen und schließen."


    Die Charaktere werden von vielen Rezensenten als zu platt und unausgearbeitet kritisiert. Meiner Meinung nach sind sie jedoch genau das, was sie sein sollen: Kinder. Natürlich tun sie seltsame Dinge, verhalten sich sprunghaft, scheinen charakterlich noch sehr unausgegoren zu sein, doch das ist doch genau das, was Kinder ausmacht. Sie sind liebenswert, in ihrer Entwicklung jedoch unfertig und das kann man dem Buch sehr schön anmerken. Da die Geschichte ein Jugendbuch für die Altersgruppe zwischen 12 und 16 darstellt, ist es meiner Meinung nach vielmehr eine Stärke, dass wir einen direkten Blick auf die Charaktere ermöglicht bekommen, der keineswegs wertend oder tiefgründig sein muss. Lediglich in Bezug auf die wirklich unnötige Liebesgeschichte kann ich der Mehrheit der anderen Rezensenten zustimmen: die schadet der Glaubwürdigkeit der Story mehr, als dass sie nutzt.


    "...Sie waren die Götter in diesem seltsamen kleinen Universum, und ich war ihr Gast..."


    Das Ende scheint mit einem kurzen Showdown nicht recht zum gemäßigten Rest passen zu wollen und auch ganz am Ende bleibt einiges offen. Umso mehr freue ich mich jetzt auf die Fortsetzungen, die in nächster Zeit unbedingt bei mir einziehen müssen.


    Fazit:

    Ein mystischer Auftakt einer originellen Reihe, die durch beiläufige Spannung, surrealem Grusel und innovativer Fantastik einen wundervollen Sog ausbildet. Oft ist die Geschichte in ihrer Absurdität abstoßend und anziehend zugleich und wird selbst zu einem magischen Rückzugsort in der ermüdenden Realität.


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    Miss_Coopers avatar
    Miss_Coopervor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Mitreißender und ideenreicher Fantasy Roman, der authentischer nicht sein könnte.
    Miss Peregrine's Home for Peculiar Children

    Als ich 6 Jahre alt war hatte ich diese Freundin, Jasmin.
    Jasmins Vater, einer der wenigen Menschen die ich kenne aus dem permanent und auf die Natürlichste Weise die Geschichten nur so herausgesprudelt kommen und der anscheinend mit einer endlosen Fantasie gesegnet ist, erzählte uns oft fantastische Geschichten von Feen, Riesen und kleinen Wesen die vor Urzeiten in den umliegenden Wäldern meiner Heimat leben. Es waren lange keine so skurrilen und mysteriösen Geschichten wie Jacob der Protagonist aus Ransom Riggs „ Die Insel der besonderen Kinder“ sie von seinem Großvater erzählt bekommt, aber unglaublich genug um meine Fantasie über Jahre hinweg zu beflügeln. Und vielleicht auch der Grund warum ich heute immer noch diese märchenhaften Geschichten so sehr liebe. Ich kenne also dieses Gefühl, das man als Kind verspürt wenn man diese Geschichten wie ein Schwamm aufsaugt und an jedes Wort glauben möchte. Aber gleichzeitig auch an das Gefühl, das entsteht wenn man älter wird und sich eingestehen muss das keine der Geschichten auch nur den leisesten Hauch von Wahrheit enthalten konnte.

    So ergeht es auch Jacob, Jahrelang erzählt ihm sein Großvater von Monstern und einer Insel auf der er einst in einem Kinderheim zusammen mit magischen Kindern lebte. Kinder die schweben konnten, in derem Körper Bienen wohnten, oder die so stark waren das sie mühelos riesige Felsbrocken auf einem Arm balancieren konnten. Er erzählt ihm nicht nur diese Geschichten so lebhaft, sondern unterlegt sie auch mit alten Fotos dieser Kinder. Und Jacobs Kindlicher Verstand glaubt ihm jedes Wort.
    Erst als Jacob älter wird beginnt er an den kuriosen Geschichten seines Großvaters zu Zweifeln und irgendwann sind sie für ihn nur noch die verrückten Hirngespinste eines Senilen alten Mannes. Jacob ist 15 als er die grausam entstellte Leiche seines Großvaters findet und zum ersten mal eines der Monster sieht die sein Großvater ihm so genau beschrieben hatte.  

    „Ich starrte in Augen, die in dunkler Flüssigkeit schwammen, pechschwarze Hautfetzen hingen lose an der buckligen Gestalt, der Mund stand auf groteske weise offen, so dass sich ein Haufen langer, aalförmiger Zungen herausschlängeln konnten.“

    Diese Erscheinung und die letzten merkwürdigen Worte des sterbenden Mannes in denen er Jacob auffordert „den Vogel auf der Insel zu finden“ bescheren ihm von nun an grauenhafte Alpträume. Wochen später lässt ihn ein Ereignis zu dem Schluss gelangen das an den Geschichten vielleicht doch mehr dran sein könnte. Er findet einen Brief von der Leiterin des sagenumwobenen Kinderheims, der vor 15 Jahren von einer kleinen Walisischer Insel aus abgeschickt wurde. Und er erkennt das es sie wirklich gibt, die Insel mit dem Waisenhaus. Jacob reist zusammen mit seinem Vater auf diese Insel um nach Antworten zu suchen. Zunächst gibt es auf der Insel nichts was darauf hinweiset das die Geschichten die sich um die besondren Kinder ranken wahr sein könnten und Jacobs Wut auf die Lügengeschichten seines Großvaters wächst zunehmend, doch dann begegnet er ihnen und er erkennt das jedes Wort wahr gewesen ist.  Er freundet sich mit ihnen an und besonders die schöne Emma, ein Mädchen das aus dem Handgelenk Feuer entfachen kann, hat es ihm angetan. Es scheint als wäre er im Paradies gelandet, doch wo Licht ist gibt es auch Schatten und diese kommen in Form von Hollows, einigen Abtrünnigen einst besonderen Kindern deren Ziel es ist die noch lebenden Kinder aufzuspüren und zu töten. Und nur Jacob ist es möglich sie zu sehen.

    Als ich zu lesen begann umwehte mich sofort diese düstere, mystische und gleichzeitig verträumt romantische Stimmung, die mir sogar stellenweise ein Prickeln auf der Haut bescherte. Nicht nur durch die Ich Erzählform, sondern vor allem durch die echten Fotos die Ransom Riggs seinem Roman beigefügt hat - mitunter sind ein paar ziemlich bizarre Exemplare dabei, schafft er eine extreme Glaubwürdigkeit. Er kreiert Parallelen zur Weltgeschichte und Thematisiert unteranderem die Judenverolgung durch die Nationalsozialisten. Auch die besonderen Kinder werden aus fadenscheinigen Gründen von den Hollows verfolgt. Seinen Protagonisten Jacob fand ich auf anhieb sympathisch, einen pubertierenden Teenager, der hin und wieder übellaunig daherkommt, andere Menschen gerne durch seinen beißenden Sarkasmus provoziert, aber auch liebenswürdig und emotional ist. Doch leider hielt sich mein Euphorie nicht die ganze Zeit über, zum Ende hin nimmt der Roman zwar an fahrt auf, anfangs war er vielleicht doch an einigen Stellen etwas langatmig. Die Geschichte wird auch nicht unspannend, aber es entwickelt sich zu einem beliebigen Fantasy Roman.Die schaurige düstere Atmosphäre vom Anfang verschwindet.Die Dialoge wirken nur noch abgedroschen und einfallslos. Überhaupt hatte ich das Gefühl das Riggs nur Schnell zum Ziel gelangen wollte. Es ist zwar ein Fantasy Roman, nur sind einige Punkte in der Geschichte für mich einfach unlogisch und passen nicht zusammen - Warum sieht man zum Beispiel das Blut eines unsichtbaren Jungen? Sagen wir so, es ist nicht so ganz das was ich als Abschluss erwartet habe. Ich hatte mir einfach mehr erhofft. Dennoch ist es ein mitreißender ideenreicher Fantasy Roman mit einem Großartigem Anfang einem Spannendem Mittelteil und einem für meine Begriffe zu Hölzernen Ende. nichtsdestotrotz werde ich mir den zweiten Band nicht entgehen lassen. 




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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Red-Sydneys avatar
    Hallo,

    ich verlose zurzeit auf meinem Blog den Roman Die Insel der besonderen Kinder von Ransom Riggs. Bis zum 31.07.2014 könnt ihr mitmachen und das Buch gewinnen. Wer also den Roman gerne kennenlernen will oder schon lange auf seinem Wunschzettel stehen hat, der hat nun die Gelegenheit dazu! Besucht dazu einfach die Gewinnspielseite auf meinem Blog: http://worldwidebookz.blogspot.de/2014/07/groes-100-leser-gewinnspiel.html
    Dort findet ihr dann Näheres zu dem Gewinnspiel und den Teilnahmebedingungen!
    Ich wünsche euch auf alle Fälle schon mal viel Glück!
    Zur Buchverlosung
    Hallo, ich bin einer der Gewinner von der Buchverlosung zu dem Buch "Die Insel der besonderen Kinder" von Ransom Riggs. Mir wurde von der lieben Daniliesing mitgeteilt, dass einige Teilnehmer des Gewinnspiels und auch andere Leute Interesse an einer Leserunde dazu hätten. Sie hat mich gefragt, ob ich diese Aufgabe übernehmen möchte und ich habe ihr da ein bisschen Arbeit abgenommnen! Ich lade hiermit alle Gewinner der Verlosung, und natürlich auch allen anderen Mitgliedern die Interesse haben, dazu ein, an dieser Leserunde teilzunehmen! Ich denke, dass alle, die das Buch zugeschickt bekommen, es bis zum 17.11.2011 in ihren Händen halten müssten und lege das Datum dann als ungefähren Start fest! [Ich habe eine erste Einteilung vorgenommen, worunter ihr eure Beiträge abgeben könnt! Aber ich werde sie noch einmal überarbeiten wenn das Buch angekommen ist und ich die euch die Einteilung genau mitteilen kann!] Eure Rezensionen könnt ihr am Ende ebenfalls gerne hier schreiben damit andere Leute, die sich auch für das Buch interessieren, nicht nur an denen auf der direkten LB-Seite des Buchs, sondern auch hier nachschauen und sich einen Eindruck verschaffen können! Wenn ihr noch Fragen habt stehen euch dieser Thread, mein Postfach und meine Pinnwand zur Verfügung! Ich werde hier auch eine Teilnehmer Liste einrichten wenn ich das soweit überblicken kann! Es wäre nett wenn ihr, um mir die Arbeit einfacher zu machen, dem Beitrag folgen könntet! Aber natürlich kann man sich auch noch gerne später einklinken und mitdiskutieren! Ich wünsche allen Lesern dieses Buches schaurig schöne Lesestunden! Liebe Grüße, euer Sarius
    Zur Leserunde
    Adina-s avatar
    hey, ich wollte fragen ob es horrorromane gibt? denn wenn ich suche finde ich immer entweder nur romane oder nur Horrorgeschichten.... es sollte so ähnlich sein wie das nagehängte Buch... Danke im voraus
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