Die Stadt der besonderen Kinder

von Ransom Riggs 
4,3 Sterne bei447 Bewertungen
Die Stadt der besonderen Kinder
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (395):
Schokolatinas avatar

Sicherlich kein Kinderbuch, es geht heftig zur Sache. Verfolgt von von Monstern und Verbrechern ist ein Trupp Kinder auf dem Weg nach London

Kritisch (9):
Lenneth88s avatar

Nach zwei sehr schwachen Dritteln nimmt die Geschichte im letzten Drittel endlich Fahrt auf. Leider zu spät! Sehr schade: nur 2.5 Sterne

Alle 447 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Stadt der besonderen Kinder"

Die Fortsetzung von "Die Insel der besonderen Kinder" von Bestseller-Autor Ransom Riggs
Mit Müh und Not konnten Jakob und die besonderen Kinder aus der Zeitschleife, der Insel Cairnholm, vor ihren Feinden fliehen. Nun sind sie im England der 1940er Jahre gestrandet, immer noch verfolgt und ohne Beistand von Miss Peregrine, die sich nicht mehr in ihre Menschengestalt verwandeln kann.
Um Miss Peregrine zu retten, brauchen die Kinder eine andere Magierin. Gerüchteweise lebt eine in London, und so machen sie sich auf den gefährlichen Weg in die zerbombte Stadt. Dort angekommen, finden sie schließlich Miss Wren und glauben schon, gerettet zu sein. Doch ausgerechnet hier, in ihrer vermeintlichen Zuflucht, erwartet sie der größte Verrat.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426517185
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.09.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 19.03.2015 bei Audible GmbH erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Emmy29s avatar
    Emmy29vor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Wieder ein spannendes und fantastisches Buch von Ransom Riggs! Nach dieser Reihe wird man süchtig!
    Ein gelungener zweiter Teil!

    Die besonderen Kinder sind nun auf sich gestellt. Gerade so können sie aus der Zeitschleife flüchten. Mit dabei haben sie Miss Peregrine, welche sich nicht mehr in ihre Menschengestalt verwandeln kann. Um sie zu retten müssen sie eine andere Ymbryne finden. Doch die Zeit droht sie einzuholen und die Kinder machen sich auf den Weg zum zerbomten London, wo das Unglück bereits auf sie wartet...

    Nachdem ich den ersten Band so unglaublich gut fand, musste ich natürlich auch direkt den zweiten Teil lesen. Das Cover spricht mich auch wieder sehr an, jedoch spielt das Mädchen, welches dort abgebildet ist, nur eine kleine Rolle in der ganzen Geschichte.
    Wie auch im Band zuvor, kann ich nur empfehlen dieses Buch in Print zu kaufen, denn so sieht man die Abbildungen gleich viel besser. Auf den ersten Seiten wurden die Charaktere noch einmal beschreiben und es gibt auch einige Bilder. Wie im Vorgänger sind Abbildungen im ganzen Buch verteilt und passen wunderbar zur Handlung.

    Diese Geschichte schließt sich nahtlos an der ersten Geschichte an. Die Gruppe besonderer Kinder flieht vor den Wights und können nicht mehr zurück auf die Insel. Somit müssen sie sich ganz anderen Situationen stellen und die Umgebung ändert sich kontinuierlich. Besonders das hat mich sehr gefreut, denn das alte London faszinierte mich sehr. Der Autor beschreibt es sehr detailgetreu, sodass man es sich gut vorstellen konnte. Auch der Schreibstil war wie immer flüssig und gut zu lesen.

    Die kleine Truppe besteht aus Jacob, Emma, Bronwyn, Enoch, Olive, Hugh, Horance, Millard, Claire, Fiona, sowie Miss Peregrine. Alle kennt man schon vom vorherigen Band, jedoch werden die Charaktere hier noch näher beschrieben. So zeigt sich Browyn von einer anderen Seite, genauso wie auch Hugh. Es gab keine riesigen Entwicklungen, was ich keineswegs schlimm fand, denn ich habe alle Personen sehr ins Herz geschlossen. Jacob und Emma stehen hauptsächlich im Vordergrund und sind sozusagen die Anführer.

    Die Atmosphäre ist nicht angespannt, obwohl dies eigentlich angebracht wäre, da ihr Leben in Gefahr schwebt. Der Autor hat es geschafft trotz der problematischen Situation noch etwas Leichtigkeit in die Geschichte einfließen zu lassen. So gab es öfters humorvolle Passagen, als auch leicht bedrückende, denn London befindet sich in dieser Zeit noch im Krieg. Das Setting wechselte sich ständig, trotzdem hatte ich einen guten Überblick, wo sich die Kinder nun befanden. Den Stress konnte man zwar leicht spüren, war jedoch nicht die ganze Zeit vorhanden. Manchmal habe ich mir jedoch dann doch gewünscht, dass die Kinder etwas mehr Gas geben - es schien, als hätten sie in manchen Situationen vergessen, dass das Leben von Miss Peregrine am seidenen Faden hängt.
    Spannung war definitiv vorhanden und man lernt mehr über das Leben der besonderen Kinder kennen. So gibt es auch mehr Informationen über die Zeitschleifen, als auch über die Pläne der Wights.
    Das Ende konnte mich noch einmal sehr fesseln und irgendwie schafft der Autor es immer wieder, dass man weiterlesen möchte, denn durch diesen Cliffhanger möchte man nichts anderes mehr, als zu wissen, wie es weiter geht. Da ist es doch praktisch, dass der dritte Band schon veröffentlicht wurde.

    Fazit: Es ist zwar etwas schwächer, als der erste Teil, aber dennoch ist genauso viel Spannung und Feingefühl enthalten! Das Setting ist ein Wunder für sich und ich freue mich wahnsinnig auf den dritten Teil! Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen!

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    Wuschels avatar
    Wuschelvor einem Monat
    Besondere Fortsetzung!

    Achtung! Es handelt sich um den zweiten Band einer Reihe, der nicht unabhängig gelesen werden kann! 

    Beschreibung:

    Nachdem sich die besonderen Kinder von der Insel Cairnholm retten konnten, mit dem Vogel, der sich nicht zurück verwandeln kann, hängen sie im Jahr 1940 fest und werden weiterhin von den fiesen Wights verfolgt. Doch um Miss Peregrine zurück verwandeln zu können benötigen sie eine weitere Ymbryne, denn sie allein sind in dazu in der Lage. Leider ging die Karte der Zeitschleifen auf der Flucht verloren, so dass die Gruppe einfach los zieht, in der Hoffnung auf Hilfe. Durch einen Zufall erfahren sie von der scheinbar letzten Ymbryne in Freiheit und begeben sich nach London. Nach etlichen Verfolgungen durch die Hollows und Wights trifft die Gruppe endlich auf Miss Wren, doch leider erwartet sie ein größerer Verrat als sie erwartet hätten....

    Meinung:

    Kaum endet die Geschichte der "Insel der besonderen Kinder" beginnt auch schon die Nächste. Auch diese konnte mich wieder überzeugen. Er war sehr schön zu lesen und die Illustrationen waren wieder sehr beeindruckend. Wobei sich mir immer noch nicht die genaue Funktion der Zeitschleifen erschließt. Leider werden diese Antworten wohl noch etwas warten müssen, da ich zum einen spoilern würde und außerdem gibt es ja noch den Zusatzband.

    Die Charaktere haben sich erstaunlich schnell weiterentwickelt, wobei das auch kein Wunder ist, wenn man eigentlich schon ein paar hundert Jahre auf dem Buckel hat. Außer Jacob natürlich, doch auch er stellt sich recht gut an. Die Atmosphäre war wieder sehr gelungen, so dass man oft das Gefühl hatte sich selbst im Krieg zu befinden, oder durch dunkle Kanäle zu kriechen. Die "Insel" hatte ich schon als recht düster empfunden. Die Fortsetzung hat das auf jeden Fall getoppt. Obwohl die Kinder des Öfteren auf der Flucht waren, kam kein Stress auf, was ich beim Lesen auch sehr positiv fand. Hetzjagden gehören für mich dann doch eher ins Fernsehen, denn die kann ich dann verschlafen.

    Trotz der ernsten Lage, schafften die Kinder es dennoch eine gewisse Form des Humor zu wahren. Zudem kommen sich Emma und Jacob etwas näher, wobei offen bleibt wie sich das ganze weiter entwickeln wird. Wobei das für die gesamte Geschichte gilt, da die große Überraschung dann wirklich am Ende wartet. Ich behaupte einfach mal, dass es in Büchern recht schwer ist mich zu überraschen, aber hier ist es dem Autor ganz klar gelungen. Da hätte ich mit ganz anderem gerechnet. An sich gefielen mir die Ideen in diesem Buch sehr gut, beispielsweise wie die Kinder andere Zeitschleifen entdeckten.

    Fazit:

    Eine gelungene Fortsetzung, die das ganze nur noch interessanter macht und man eigentlich den Abschluss der Trilogie einfach lesen MUSS.

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    Kitty_Catinas avatar
    Kitty_Catinavor einem Monat
    Kurzmeinung: Bis auf Kleinigkeiten ist auch dieser Band wieder sehr toll! Eine sehr atmosphärische Reihe!
    Atmosphärisch und einzigartig

    Nachdem es die besonderen Kinder geschafft haben, vor den Wights zu flüchten, landen sie nun an der Küste von Wales. Dort müssen sie aber ohne ihre Headmistress klar kommen, denn Miss Peregrine ist noch immer in ihrer Vogelgestalt gefangen. Um sich jedoch wieder in einen Menschen zu verwandeln, benötigt sie die Hilfe von einer anderen Ymbryne. Als die Kinder erfahren, dass sich eine von ihnen in London aufhalten soll, beginnt für sie eine aufregende Reise voller Abenteuer in die vom Krieg gebeutelte Stadt.

    Dieser zweite Band der Reihe rund um Jacob und die besonderen Kinder schließt direkt an den ersten Band an und spinnt die Geschichte spannend und aufregend weiter, was mir abermals wirklich gut gefallen hat.

    Ransom Riggs erzählt mit einem recht einfachen und leicht lesbaren Schreibstil. Besonders ist dabei, dass er seine Geschichte um die zahlreichen und teilweise skurrilen Bilder herum gebaut hat, was ihm sehr gut gelungen ist. Außerdem macht es die Handlung sehr plastisch.

    Ansonsten hat mich die Geschichte wieder absolut in ihren Bann ziehen können, auch wenn ich am Anfang ein bisschen gebraucht habe, um hinein zu finden. Ich habe Band eins übrigens schon vor einigen Jahren gelesen. Hier wäre es schön gewesen, wenn es noch einmal kleine Rückblicke gegeben hätte. Dennoch muss ich sagen, dass ich die Geschichte sehr abenteuerlich fand, weil wirklich viel geschieht und wenn sie sich doch einmal ein bisschen gezogen hat, so konnte es die einzigartige Atmosphäre des Buches wieder wett machen. Ebenso hat mir das Setting sehr gut gefallen. Während sich der erste Band fast ausschließlich auf der Insel Cairnholm des Jahres 1940 abspielte, ziehen die Kinder nun weiter in die Welt hinaus und kommen auch in andere Zeitschleifen. Dort stoßen sie auch auf andere Besondere, die eine mehr oder weniger große Rolle spielen. Und am Ende gibt es auch noch eine super Wendung, mit welcher ich nicht gerechnet hätte. Nun bin ich gespannt, wie es im dritten Band weiter gehen wird, wenn auch nicht so sehr, dass ich sofort weiter lesen werde.

    Auch die Charakterbeschreibungen haben mir in diesem Buch wieder sehr gut gefallen. Selbst wenn nicht jeder Besondere eine wahnsinnig interessante Gabe hat, so ist doch jeder von ihnen einzigartig. Und dann sind da auch noch die besonderen Tiere, die hier ihren Auftritt bekommen, Kreaturen, die ich super unterhaltsam fand. Allen voran Addison, ein witziger und liebenswerter Jagdhund, der sprechen kann.

    Ich mochte auch diesen Band der Reihe wieder sehr gern und liebe ihn vor allem wegen der leicht schaurigen Atmosphäre. Aber auch die ganze Aufmachung des Buches und der Geschichte ist einzigartig und konnte mich absolut überzeugen. Allerdings geht es an manchen Stellen schon sehr gewaltsam zu, weshalb ich es nur älteren Jugendlichen empfehlen würde.

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    Ellaa_s avatar
    Ellaa_vor einem Monat
    Kurzmeinung: Eine sehr düstere Atmosphäre, mit spannenden Elementen und viel Nervenkitzel. Besonders die Wendung am Ende fande ich toll. 📚🖤
    Eine sehr gelungene Fortsetzung. 4,5 Sternchen.

    Inhaltsangabe:
    Mit Müh und Not konnten Jakob und die besonderen Kinder aus der Zeitschleife, der Insel Cairnholm, vor ihren Feinden fliehen. Nun sind sie im England der 1940er Jahre gestrandet, immer noch verfolgt und ohne Beistand von Miss Peregrine, die sich nicht mehr in ihre Menschengestalt verwandeln kann.
    Um Miss Peregrine zu retten, brauchen die Kinder eine andere Magierin. Gerüchteweise lebt eine in London, und so machen sie sich auf den gefährlichen Weg in die zerbombte Stadt, nicht ahnend, dass ihnen ausgerechnet dort die größte Gefahr droht.

    Meine Meinung:
    Eine gelungene, actionreiche Fortsetzung, die ich absolut empfehlen kann. Jedoch herrscht hier eine eher düstere Atmosphäre, als im Vorband. 📚

    Cover: Während Band eins uns mit einem giftgrünen Cover überraschte, auf dem die zierliche Olive sanft über dem Boden schwebte, erstrahlt dieses Cover in einem leuchtenden gelb. Zu sehen ist ein Charakter des Buches, der so schnell von der Leinwand verschwand, wie er gekommen ist: Sam.
    Sie hatte einen schrecklichen Auftritt- wie man auf dem Bild klar erkennt. Denn aufgrund einer Bombe spießte sie etwas auf und hinterließ dieses Loch. Für Sam? Ein Klacks. ☺👍
    Leider ist ihr Schicksal bisher ungewiss.
    Sam steht mit ihren blonden Zöpfen und einem schwarzen Kleid mit weißen Kragen, mitten in den Trümmern. Da wo eigentlich ihre Körpermitte sein sollte, prangt ein tellergroßes Loch. Ein sehr trauriges Cover, was ein wenig auf die Kriegssituation anspielen soll.. absolut treffend und mit viel Gänsehaut! Ringsherum ist das Cover wieder mit tollen Schnörkeln verziert.
    Auch in den unterschiedlichen Kapiteln sind die Bilder toll gewählt und eine schöne Abwechslung. 🤗 Ich liebe die Gestaltung. 🖤

    Schreibstil: Der Schreibstil des Autors ist einfach total passend zu der Geschichte: Hier in Band zwei ist er, trotz der Kriegsszenen, einfach absolut lebhaft und authentisch geblieben, vor allem im Fantasybereich. ☺ Sein Schreibstil ist locker, leicht verständlich und fabelhaft mitzuverfolgen. 📚 Ich liebe die besondere Welt die er erschaffen hat. 😍 (Ich glaube fest an Übernatürliches und bin daher von der Reihe begeistert).
    Wieder konnte ich mich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen und fieberte mit Jakob und seinen Freunden mit.
    Ein Highlight ist das Kennenlernen lauter anderer Besonderer. 📚👍 Sehr erfrischend, wenn auch oftmals traurig.

    Kapitel: Randsom Riggs entführt uns auch in Band zwei in die Welt der Besonderen Kinder- Aber nicht nur bei ihnen herrscht gerade Krieg,  da die Wights alle besonderen Vögel gefangen halten und die Zeitschleifen überfallen haben. Sie sind mitten ins Jahr 1940 gestolpert. Eine sehr gefährliche Mission beginnt. 📚⚠️ Denn an ihnen liegt es, Miss Penegrine zu retten und eine andere ihrer Art zu finden.
    Ich fande das Buch wirklich spannend aufgebaut, auch wenn es definitiv düsterer in der Atmosphäre ist, als der Vorband. 📚 Die Besonderen Kinder werden mit viel Tod und Verlust konfrontiert.
    Immer Mal wieder rückt jedoch die Beziehung zwischen Emma und Jakob in den Vordergrund- dessen Liebe auf viele Proben auf ihrer Reise gestellt wird. 🤗👍
    Mir gefiel die Gesamtmischung recht gut, denn trotz so oftmals aussichtslosen Situationen- motivieren die Freunde sich gegenseitig und schenkten eines Besonders: Hoffnung.
    Interessant fande ich es, die anderen Zeitschleifen zu entdecken, obwohl sie an Glanz verloren haben. 🙁 Ich hoffe sie können in alter Frische wiedererblühen. 😍

    Das Ende war nochmal richtig Gut- Schwupps bescherrt der Autor uns noch eine grandiose Wendung und eine gleichzeitig hoffnungslose Situation.. Ahh! Wie gemein. :D
    Umso mehr freue ich mich auf den dritten Band und hoffe auf viel Gänsehaut und ein nahezu glückliches Happy End! 👍☺


    Idee: Die Idee ist wie immer einfach grandios. 🤗 Ich liebe die besonderen Kinder. 🖤
    Aus Kindern, die zu den Zeiten definitiv von den Nazis umgebracht oder mit ihnen experimentiert wurde- Hat der Autor einfach eine Ansammlung von Besonderen gemacht nur noch intensiver und fantasyvoller ausgeschmückt.  :) Zur Info: Downsyndrom zählte damals dazu. Von Hellsehen, äußerlichen Missbildungen oder Merkmalen mal abgesehen.
    Mit vielen Gaben und Talenten ausgestattet, damit sie nicht allzu wehrlos sind, sind nun unsere besonderen Kinder in dieser Geschichte ausgestattet.
    Ich mag die Idee sehr- besonders jetzt, da ihre Welt unmittelbar bedroht wird, wird es richtig interessant.

    Charaktere: Jakob handelt seinem Alter entsprechend, oftmals schwankt er zwischen den Meinungen hin- und her, trifft letzten Endes dann aber doch immer die richtige Entscheidung. Was ich von seinen starken Gefühlen zu Emma halten soll, weiß ich immer noch nicht so genau.. er ist so jung, seine Liebe scheint aber dennoch ehrlich zu sein.
    Trotzdem hab ich das Gefühl das Emma ihm sein Herz brechen wird. 🤔
    Gespannt bin ich für was er sich letzten Endes entscheiden wird: Emma und die Besonderen Kinder oder seine normalens Leben mit seinen Eltern. Sein altes oder neues Leben.
    Eine schwierige Entscheidung wie ich finde.
    Nichts desto trotz ist Jakob ein sehr leidenschaftlicher,  mutiger junger Mann, der einen oftmals durch tiefe Emotionen überraschen kann. 😊👍
    Ich freue mich auf Band 3 und alle Charaktere wiederzusehen. Es geht bald ins Finale. 📚

    Mein Fazit: Ich gebe dem Buch 4,5 Sternchen. 📚🤗 Für mich fehlt noch das ganz Große i Tüpfelchen. 👍 Vielleicht werde ich in Band 3 ja belohnt. 😍 Ich mag die Reihe total und kann sie wärmstens Empfehlen. 📚

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    quatspreches avatar
    quatsprechevor einem Monat
    Kurzmeinung: Seid wie Jacob, habt den Mut zu mehr!
    Die Stadt der besonderen Kinder

    Aus irgend einem Grund war ich von dem ersten Teil sehr begeistert gewesen, las aber nicht weiter, obwohl ich die Trilogie zusammen erwarb. Jetzt, nach dem zweiten Teil, Die Stadt der besonderen Kinder, mache ich diesen Fehler nicht noch einmal. Es war wieder ein großartiges Buch, spannend, interessant und so viel mehr als im vorherigen Teil.

    Ohne viel verraten zu wollen, dieses Buch verbindet einige außergewöhnliche Inhalte miteinander. Ich finde es immer wieder spannend, wie Ransom Riggs die Geschichte um die Fotografien baut. Manches davon wirkt ziemlich konstruiert, aber gleichzeitig auch nicht, denn es ist eben ein Roman und der Autor ist sein Schöpfer und darf alles entscheiden. Dementsprechend interessant ist die Geschichte, die in diesem Bild stecken könnte. Dazu kommt vielleicht meine persönliche Vorliebe die Momente zu den Bildern ergründen zu wollen, egal ob Gemälde oder Fotografie.

    Nebenbei entwickelt sich der Protagonist Jacob innerlich weiter, was mich sehr freut und fasziniert. Der Junge, der seine Familie wegen eines Mädchens hinter sich lässt um in die Zeit des Zweiten Weltkrieges zu reisen, reift zu einem jungen Mann, der nicht leichtfertig Entscheidungen trifft. Er findet nebenbei eine andere, außergewöhnliche Familie, bei der er schon nach kurzer Zeit ein festes Mitglied wurde. Er findet Zuflucht in der Andersartigkeit seines Seins und akzeptiert diese. Dieser Prozess ist nicht einfach und auch Jacob hat seine Zweifel und Schwierigkeiten.

    Ich finde den Bezug zum realen Leben super. Jeder von uns trägt etwas besonderes in sich. Einige scheinen nie richtig dazu zu gehören. Anstatt sich darüber zu ärgern, es ändern zu wollen oder es zu verdrängen, sehen wir an Jacobs Geschichte, dass eine Akzeptanz dessen etwas völlig anderes erschaffen kann: Vollständigkeit. Ein inneres Gleichgewicht birgt für die Persönlichkeit so viele Möglichkeiten der Entwicklung und erhebt Charaktere aus der Masse. Dann sind sie etwas besonderes. Und dafür braucht man keine extreme Stärke oder die Fähigkeit Feuer zu entfachen. Das kann jeder, auch die, die von sich denken sie wären langweilig und unwichtig.

    Ich finde, es ist eine tolle Botschaft. Meiner Meinung nach sollten mehr Menschen den Mut haben so zu leben wie sie sind und sich nicht in der Masse verstecken. Seid wie Jacob, habt den Mut zu mehr!

    Originalbeitrag: Die Stadt der besonderen Kinder

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    solveigs avatar
    solveigvor 6 Monaten
    Spannung für Fantasy-Fans

    Jacob glaubt, „dass die Welt im Gleichgewicht sein muss, und manchmal greifen unbekannte Kräfte ein, um die Waagschalen wieder ins rechte Lot zu bringen.“ Aus diesem Grund begleitet er die besonderen Kinder auf ihrer Flucht von der Insel Cairnholm, auf der sie bislang in einer sicheren Zeitschleife gelebt haben, in das kriegsgeschüttelte London. Ihre Beschützerin, die Ymbrine Miss Peregrine, ist durch einen Angriff der bösen Wights in einem Vogelkörper gefangen, und nur Miss Wren, eine andere Ymbrine, kann ihr helfen. Die Suche der Kinder nach Miss Wren erweist sich als lebensgefährlich, obwohl alle über besondere Kräfte verfügen. Und auch Jacob lernt viel Neues über seine Fähigkeiten. Doch ob sie ihre Mission erfolgreich beenden können?

    Ohne die erste Folge („Die Insel der besonderen Kinder“) dieser dreiteiligen Serie gelesen zu haben, ist dieses Buch nur schwer verständlich. Die Hintergründe sind meines Erachtens nur aus der Vorgeschichte erklärbar. Dennoch ist auch dieser Roman sehr spannend geschrieben. Die Gefahren, denen Jacob und seine Freunde ausgesetzt sind, werden eindrucksvoll und lebendig  geschildert, so dass der Leser sie miterleben und die Ängste gut nachvollziehen kann. Mit viel Freude und Fantasie beschreibt Riggs die Besonderheiten der einzelnen Charaktere. Die zahlreichen, teilweise etwas gruseligen Fotos, verstärken den Eindruck eines realistischen Hintergrundes.

    Allerdings wird der Leser weiterhin im Ungewissen über den Ausgang des Romans gelassen: Als die Kinder nämlich glauben, endlich eines ihrer Ziele erreicht zu haben, geschieht etwas völlig Unvorhergesehenes…

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    Miss_Coopers avatar
    Miss_Coopervor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Düsterer Fantasy Roman mit dramatischen Wendungen
    Hollow City

    Nachdem mich ja nun das Ende des ersten Bandes nicht unbedingt vom Hocker gerissen hat, konnte ich es mir doch nicht nehmen lassen mir den zweiten Teil von Ransom Riggs Triolgie vorzunehmen. Einfach nur weil ich doch wissen wollte wie es mit Jacob und seinen neuen Freunden, den besonderen Kindern weitergeht und weil ich schon mal in der Geschichte drin war.

    Aber am besten spule ich noch mal auf Anfang, für all diejenigen die den ersten Teil noch nicht gelesen haben, oder es doch schon eine Weile her sein sollte. Wobei ich anmerken sollte das es von Vorteil ist den Auftakt - Band gelesen zu haben, weil die Rückblenden im zweiten Teil doch recht dürftig ausfallen und den Lesespaß drosseln könnten. Wie dem auch sei… Im ersten Band  „Die Insel der Besonderen Kinder“ hört Jacob, der auch der Protagonist im zweiten Teil „Die Stadt der Besonderen Kinder“ ist, von seinem Großvater immer wieder geheimnisvolle Geschichten über ein Kinderheim in dem er einst zusammen mit Kindern gelebt hat, die magische Fähigkeiten besitzen. Als sein Großvater dann auf bestialische Weise getötet wird, macht Jacob sich auf um dieses Kinderheim zu finden und dem Geheimnis der besonderen Kinder nachzugehen. Tatsächlich findet er nicht nur die Kinder, sondern erfährt auch mehr über sich selbst. Denn auch er verfügt über eine Besondere Fähigkeit. Und diese wird schneller gebraucht als ihm lieb ist, die Zeitschleife in der die Kinder zusammen mit ihrer Ymbryne und Beschützerin - Miss Peregrine leben, wird von ihren übermenschlichen Feinden, die sich Hollows und Wrights nennen, überfallen. Die Kinder können mit knapper Not von der Insel fliehen, doch nun stehen sie vor einem neuen Problem. Miss Peregrine die sich bei dem Kampf mit den Wrights in ihre Vogelgestalt geflüchtet hat, gelingt es nun nicht mehr ihre Menschliche Gestalt anzunehmen. Nur eine andere Ymbryne kann sie wieder zurückbringen. Doch sämtliche Zeitschleifen wurden bereits zerstört und ihre Hüterinnen gefangen genommen. Und an dem Punkt endet der erste Band. 

    Begeisterung meinerseits, der zweite Teil knüpft nahtlos an den ersten an. Die Kinder treiben auf hoher See und können sich gerade so vor dem ertrinken retten, doch kaum an Land werden sie von Hollows angegriffen, doch welch ein Glück finden sie eine noch nicht zerstörte Zeitschleife und können sich vorläufig in Sicherheit bringen. Die Bewohner der Zeitschleife sind jedoch keine Kinder sondern Tiere, von denen einige sprechen können. Somit erfahren sie das es noch eine Ymbryne gibt die noch nicht gefangen wurde und sie müssen sie schnell finden, denn um Miss Peregrine zu retten bleibt ihnen nicht viel Zeit, mit jedem Tag verliert sie mehr und mehr ihrer Menschlichkeit. Die kleine Gruppe reist durch die Zeit um in das London der 1940er Jahre zu gelangen. Eine schier endlose Suche beginnt, während der sie sich nicht nur vor den fallenden Bomben in Sicherheit bringen müssen, sondern auch versuchen vor ihren Häschern zu fliehen, die ihnen immer dicht auf den Fersen zu seien scheinen. Sie meistern durch Zusammenhalt und mit Hilfe ihrer speziellen Gaben scheinbar ausweglose Situationen, finden Freunde und Verbündete in denjenigen von denen sie es am wenigsten erwarten würden und dank einer Reihe Schicksalhafter Fügungen kommen sie ihrem Ziel immer näher.

    Hmm… wie fand ich nun diesen zweiten Teil. Im großen und ganzen ist es Riggs gelungen einen vielschichtigen und abenteuerlichen Fantasy Roman zu schaffen, mit einer Vielzahl an eigenwilligen Charakteren, von denen mir nicht alle unbedingt sympathisch waren, aber das ist ja auch gut so, im wahren Leben kann man ja auch nicht jeden mögen. Stellenweise waren mir die Charaktere aber doch etwas zu plakativ, kaum einer hat nicht so reagiert wie man es von ihm erwarten hätte. Nur Jacob ist mir noch etwas mehr ans Herz gewachsen, der Teenager der in Emma, dem besonderen Mädchen, die das Feuer beherrscht seine erste Liebe findet, der nicht weiß wo er hingehört und der unfreiwillig in die Anführer Rolle hineingedrängt wird.

    „Was sich nun wie eine Verpflichtung anfühlte, war damals eine Verheißung gewesen - dass ich eines Tages meinem kleinen Heimatort entfliehen und ein so aufregendes Leben führen würde wie er. Und das ich eines Tages, genauso wie Grandpa Portman, etwas Bedeutsames tun würde.“ 

    Während ich das Buch las, kam ich kaum zum Luft holen,  hinter jeder Ecke erwartete die Kinder ein neues Abenteuer, was ich einerseits ganz gut fand, denn so war ständig Bewegung im Geschehen, dennoch blieb mir wenig Zeit um die von Riggs geschaffenen Eindrücke zu verarbeiten, was ich dann doch etwas schade fand, denn bei dem Tempo konnte bei mir oft keine Spannung aufkommen. Es gab ein paar Passagen die gingen mit meiner Logik einfach nicht einher, vielleicht fehlten mir auch die Erklärungen seitens des Autors. Ich frage mich immer noch, wie kann man das Blut eines Unsichtbaren Jungen sehen?! Die im Buch enthaltenen Fotos, die auch im ersten Band zu finden waren lösten bei mir nicht das gleiche schaurige Gefühl aus wie sie es im Auftakt - Band getan haben. Das Gegenteil war der Fall, ich fragte mich eher wer von den Kindern dieses Bild gemacht hätte- keiner hatte eine Kamera dabei. Im letzen Band war es klar, sie stammten aus Miss Peregrines Fotoalbum, oder von Jacobs Großvater. Jetzt wirkte es auf mich eher so, als wären die Fotos zuerst da gewesen und die Geschichte nur drumherum gebastelt worden. War der erste Teil eher mystisch und emotional, ist der zweite weitaus düsterer, erdrückender und dynamischer. Es gab zwischendrin aber auch wirklich mitreißende Szenen, allem voran das letzte Kapitel, Riggs spart weder an Dramatik noch Spannung und schafft einen so eklatant großartigen Cliffhanger das mir keine andere Wahl bleibt als auch noch den dritten Teil zu lesen.


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    zuendegelesens avatar
    zuendegelesenvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ungestraft kommt dieser fantastische Zeiträuber davon. Eine Fortsetzung nach meinem Geschmack.
    Ungestraft kommt dieser fantastische Zeiträuber davon. Eine Fortsetzung nach meinem Geschmack.

    Spoiler

    Bei dieser Rezension handelt es sich um die Fortsetzung einer Reihe, bitte nur lesen, wenn du den Band davor gelesen hast.

    Meinung

    Von außen betrachtet sieht das Buch im Vergleich zum Vorgänger viel blasser aus. Es geht dabei vom stichigen Grün in das schon fast abgeschwächte blassgelb. Dieser Unterschied fällt auf und passt auch wieder prima zur Reihe. Es zieht einen gleich in die passende Stimmung und man ahnt schon, was kommen wird. Auch hier ist wie bereits beim Vorgänger wieder ein Mal ein Mädchen abgebildet. Wer es ist, weiß man nicht direkt. Aber man erfährt es im Buch. Mein Kopf hat es sich gleich zur Aufgabe gemacht vorm Lesen schon eine Geschichte zu dem Bild zu finden, aber wie ich dann lesen durfte, lag ich komplett falsch. Was ich aber persönlich sehr schade finde, ist, dass am Rand die Verzierungen ziemlich dunkel sind und man sie somit nur erahnen kann. Ich mochte es vorher lieber, als man sie richtig sehen konnte. Da war der Druck wieder viel dunkler, als das digitale Bild.

    Das Buch knüpft direkt an das Ende des ersten Buches an. Die Flucht von der Insel der besonderen Kinder. Die Kinder begeben sich gemeinsam mit Jacob auf eine gefährliche Reise die gleichzeitig auch eine Rettungsaktion für Mrs. Peregrine ist.
    Die Idee mit den Zeitschleifen wurde hier nicht mehr so ausführlich erklärt, das hat der erste Band schon gut gemacht, hier ging es viel mehr darum, auch mal durch die Zeit zu Reisen und andere Zeitschleifen zu finden. Riggs ist es gelungen viele Orte und Beschreibungen so mit Worten zu versehen, dass sich ein klares Bild im Kopf formt. Das Gleichgewicht zwischen Details und Eigeninterpretation war gegeben, was für den Leser sicherlich sehr wichtig ist.

    Genau das Gleiche gilt auch für die besonderen Charaktere in diesem Buch. Denn der Autor hat feine Finger, wenn es um eben diese geht. Dieses Mal hatte ich das Gefühl die besonderen Kinder und Jacob endlich näher kennenzulernen, das hat mir vorher noch gefehlt. Es hat die emotionale Distanz genommen und hat die Tür fürs Mitfiebern und Hoffen geöffnet. Die Fähigkeiten spielten eine größere Rolle und haben auch eben die einzelnen Persönlichkeiten unterstrichen. Es ist klar, dass ich hier nicht auf jeden einzeln eingehen kann, weswegen man verallgemeinert festhalten kann, dass ich nichts auszusetzen habe. Ich denke, dass die Personen hier allesamt hervorragend gelungen sind, sowohl die Alten als auch die vielen Neuen.

    Wie dieser Mann nur schreiben kann! Ich bin einfach ein großer Fan davon. Ich habe auch in diesem Buch viele tolle Textstellen gefunden, die mir gefallen haben und wo auch gleich der Textmarker und das Klebezettelchen herhalten durften. Die vielen Zeilen entführen in eine fast fremde Welt, rauben einem das gesamte Zeitgefühl und kommen ungestraft und belohnt davon. Genau das macht ein tolles Buch aus.

    Bei diesem aufwendig gestalteten Buch kommt man voll auf seine Kosten. Bereits vorne im Buch erwartet einen eine kleine Übersicht über die wichtigsten Personen (mit Bild!), damit man noch einmal einen kleinen Einblick bekommt. Auch hier wurde wieder mit sehr vielen Bildern gearbeitet, von denen sich der Autor hat inspirieren lassen. Es ergänzt die Geschichte ungemein und ist eben ein absolutes Highlight. Sprachlich ist dieses Buch keine schwere Kost, aber es hat seine tollen Stellen, in die man sich verlieben kann. Die Gestaltung der Charaktere hat mein Herz erobert und sagt mir, dass man spätestens jetzt sich an die Trilogie wagen sollte, weil es einfach grandios ist. Von der Idee bis zur Geschichte durchweg ein fantastisches Werk.

    Bewertung

    Mir fällt es sehr leicht, dieses Buch zu lieben. Mir fällt es leicht, diesem Buch alles zu glauben und alles abzugewinnen, was geht. Die Kritik dahinter lässt sich nur schwer finden. Und ich habe an dieser Stelle auch keine Kritik, die diesem Buch einen Zacken aus der Krone bricht, weswegen ich auch gerne fünf von fünf Schreibfedern verpasse.

    Fazit

    Wer sich im Genre Fantasy schon heimisch fühlt, wird bei dieser Trilogie nichts falsch machen. Es ist einfach großartig und sollte nach dem ersten Band nicht weggelegt werden. Aber auch allen nicht Fantasy-Lesern kann ich dieses Buch ans Herz legen. Aber jetzt heißt es erst einmal warten!

    Ich danke dem Knaur Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

     

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    goats avatar
    goatvor 8 Monaten
    Gelungener Fantasy-Roman

    „Die Stadt der besonderen Kinder“ schließt in der Handlung nahtlos an den ersten Band an. Nachdem es Jacob und den anderen Kindern im letzten Augenblick gelang, aus der Zeitschleife und somit ihrer Heimat, der Insel Cairnholm, zu fliehen, überschlagen sich die Ereignisse. Der Ymbryne und Bewacherin der Zeitschleife, Miss Peregrine, gelingt es nach dem folgenschweren Kampf nicht mehr, sich von ihrer Vogelgestalt zurück in ihre Menschengestalt zu verwandeln. Einzig eine weitere Ymbryne kann sie noch retten. Doch wie es scheint, sind alle Ymbrynes in die Hände der Wights gefallen. Schließlich folgen sie einem Hinweis, der sie nach London in das Jahr 1940 führt. Dort soll die Magierin Miss Wren leben, die Miss Peregrine vor dem sicheren Tod retten könnte. Doch nicht nur der Krieg mit seinen drohenden Bomben setzt den Kindern zu. Auch die Hollows und die Wights sitzen ihnen dicht auf den Fersen …

    Um diesen Band verstehen zu können, ist es dringend anzuraten, vorher den ersten Band zu lesen, denn hier gibt es leider nur sehr wenige Rückblenden. Ich habe mich zu Anfang etwas schwer getan, wieder in die Geschichte reinzukommen. Hilfreich war auf jeden Fall die Tafel mit den wichtigsten Charakteren des Buches.

    Besonders gut gefallen hat mir wieder die Aufmachung des Romans, die erneut mit besonderen Fotos hervorsticht – auch wenn die Wirkung nicht mehr ganz die Gleiche ist wie im ersten Band. Da haben mir diese noch eine Gänsehaut bereitet. Auch die Ornamente auf jeder neuen Seite heben das Buch deutlich von anderen Romanen ab.

    Die Fortsetzung konnte für mich jedoch leider nicht an den ersten Teil heranreichen – auch wenn man hier als Leser kaum zum Luftholen kommt, so überschlagen sich die Ereignisse. Diese sind aber auch wesentlich düsterer als im Vorgängerband, sodass ich mich manchmal etwas unwohl gefühlt habe beim Lesen. Es fühlte sich an manchen Stellen etwas erdrückend an. Aber vielleicht war genau das vom Autor auch so gewollt. Die Geschichte wird aus der Ich–Perspektive von Jacob erzählt. Ich bin gespannt, was Ransom Riggs für ihn vorgesehen hat, denn dieser hat ja seine Eltern in seiner Welt zurückgelassen …

    „Die Stadt der besonderen Kinder“ ist wieder ein sehr gelungener Fantasy-Roman, der mit einigen neuen und sehr interessanten Figuren aufwartet. Die Verfilmung zum ersten Buch war hervorragend umgesetzt und ich bin ebenso gespannt auf die Verfilmung dieses Bandes wie auf den letzten Teil der Trilogie. Von mir gibt es vier Sterne.

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    G
    Geisterleopardvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Genau so spannend wie der erste Teil, wenn auch oft etwas.... Besonders....
    Eine Besondere Geschichte

    Meiner Meinung nach ist "Die Stadt der besonderen Kinder" genau so gut und genau so spannend wie der Vorgängerband.
    Die Geschichte setzt dort wieder ein, wo sie im letzten Teil aufgehört hat. Die besonderen Kinder fliehen von Cairnholm, der Insel, die so lange ihr Zuhause dargestellt hat und auf der sie so lange sicher waren. Auch Jacob flieht mit den Kindern und lässt somit seine eigene Welt, seine Eltern und seine Zeit hinter sich. Die Kinder sind auf sich gestellt, Miss Peregrine kann ihnen nicht helfen. Um also ihre Headmistress und ihre eigene Welt zu retten, machen sich die Kinder auf den Weg nach London, wo die Wights lauern.
    Auf ihrem Weg treffen sie auf verschiedene Menschen, teilweise Feinde aber auch neue Verbündete.  Sie müssen sich immer wieder neuen Gefahren stellen und ihre Besonderheiten nutzen, um ihrem Ziel wenigstens ein Stück näher zu kommen.
    Es macht Spaß die Besonderen an immer wieder neue, teilweise skurrile Orte zu begleiten, die ausführlich beschrieben sind.
    Auch die Dynamik zwischen den Figuren ist spannender als im ersten Teil, da sie sich alleine durchschlagen müssen und alle ihre Eigenheiten haben, die man vorher vielleicht nicht nicht so stark bemerkt hat.
    Mit einigen Punkten habe ich allerdings immer noch Probleme, wenn ich an die Geschichte denke.
    Zum einen sind es die außergewöhnlichen Bilder, die an einigen Stellen im Buch zu sehen sind. Die Beschreibung fließt in die Geschichte ein, aber manchmal geschieht das auf eine so beiläufige Art und Weise, dass es fast willkürlich wirkt. Sie haben nicht wirklich eine Bedeutung für den Verlauf der Geschichte, sie werden eher um ihrer selbst Willen gezeigt.
    Zum Anderen erschließt sich mir persönlich die Logik der Zeitschleifen noch nicht, aber vielleicht haben andere da ja mehr Erfolg mit.
    Daraus folgen auch teilweise seltsame Entscheidungen und Einstellungen der Kinder. Sie scheinen sich nur für ihre eigene Welt zu interessieren, "Normale" werden möglichst nicht beachtet und sind unwichtig. Auch wollen sie nur ihre eigene Headmistress retten und dann so tun, als Läge der Rest der Welt der Besonderen nicht in Trümmern. Sie sind nicht direkt typische Helden.
    Weiterhin sind die Kinder praktisch teilweise schon hundert Jahre alt, sehen aber noch aus wie Kinder und verhalten sich auch so. Immer wieder wird allerdings auch ihr wahres Alter und ihre Lebenserfahrung erwähnt, was jedoch ein wenig unbalanciert wirkt.
    Diese Punkte stören mich persönlich etwas, aber das ist Ansichtssache und wenn man darüber hinwegsehen kann, dann findet man hier eine fantasievolle, schön beschriebene Geschichte.

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