Raoul Biltgen

 4.6 Sterne bei 49 Bewertungen
Autor von Schmidt ist tot, Jahrhundertsommer und weiteren Büchern.
Raoul Biltgen

Lebenslauf von Raoul Biltgen

geboren 1974 in Luxemburg hat es mich mit 19 Jahren in die Ferne gezogen, und zwar nach Wien, wo ich die Schauspielschule besucht habe. Gleich anschließend ging ich nach Bregenz ans dortige Landestheater. Zeitgleich erschien mein erstes Buch, ein Gedichtband. Ab da verfolgte ich beide Karrieren, wenn man sie denn so nennen will, parallel, ich wechselte nach ein paar Jahren als freier Schauspieler wieder zurück nach Wien, schrieb ein paar Bücher und sehr sehr viele Theaterstücke, gründete meinen eigenen Theaterverein und so weiter. In der Zwischenzeit habe ich noch einen weiteren Beruf dazu gelernt, und zwar den des Psychotherapeuten, und ich schreibe eine wöchentliche Kolumne zum Thema Liebe und Sex auf www.adamspricht.com. Nach "Jahrhundertsommer" erscheint nun der zweite meiner Romane beim Verlag Wortreich: "Schmidt ist tot". Mehr und Details und so weiter gibt es natürlich auf meiner website www.raoulbiltgen.com

Alle Bücher von Raoul Biltgen

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Schmidt ist tot

Schmidt ist tot

 (25)
Erschienen am 04.09.2017
Jahrhundertsommer

Jahrhundertsommer

 (11)
Erschienen am 07.09.2015
Sonne, Schüsse und Souvlaki

Sonne, Schüsse und Souvlaki

 (5)
Erschienen am 14.04.2017
Tatort Schönbrunn

Tatort Schönbrunn

 (2)
Erschienen am 03.10.2014
Und danke für den Apfel

Und danke für den Apfel

 (1)
Erschienen am 18.12.2013
perfekt morden: Roman

perfekt morden: Roman

 (1)
Erschienen am 01.09.2005

Neue Rezensionen zu Raoul Biltgen

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aus-erlesens avatar

Rezension zu "Schmidt ist tot" von Raoul Biltgen

Poetry Slam düsterster Art
aus-erlesenvor 7 Monaten

Schmidt ist tot! Nicht Schmidtchen, nicht Schmidti, nicht Patrick Schmidt, nein René Schmidt ist tot! Achtung Spoiler-Alarm, er ist es nicht! Patrick Schmidt ist der kleine Bruder von René. Immer im Schatten und permanenten Konkurrenzkampf stehend. 
Der Anruf kommt für um Acht. Kurz nach Acht. Aus Wien. Tausend Kilometer entfernt. Ein Herr Müller ist dran, stammelt, entschuldigt sich, fordert. Er fordert, dass Schmidt, Schmidt Patrick, so schnell wie möglich nach Wien kommen möge. Beerdigung, Wohnung auflösen, bei der Klärung des Sachverhaltes helfen. Denn Schmidt, René Schmidt, ist nicht einfach s aus dem Leben geschieden. Selbstmord, so soll es gewesen sein. 
Patrick und sein Bruder René standen sich nie besonders nah. Der Eine ordentlich, der Andere Rebell. Einser-Schüler und Nachahmer. Kaum Kontakt seitdem René die Biege gemacht hat. Die Eltern sind beide tot. Drei Schmidts tot, nur noch Patrick übrig. 
Kaum in Wien angekommen, verändert Autor Raoul Biltgen die Tonart. Jetzt mitten in einem Agentenkrimi. René soll Terrorist gewesen sein, oder vielmehr Drogendealer. Na was jetzt? Fragt sich Patrick. René kann er ja nicht mehr fragen. Engl, die Freundin, pardon: Ex-Freundin von René ist auch keine große Hilfe. Eher wortkarg. Ein bisschen abwesend, die Gute. 
Und immer wieder die Polizei. Leonhardtsberger, Süß, Müller. Mindestens einer von denen spielt falsch. Müller ist nicht mehr bei dem Verein. Konnte die Vertuschung nicht mehr ertragen. Er versucht Schmidt, Patrick Schmidt, Schmidt Patrick, auf die richtige Fährte zu führen. Die führt nach Ungarn. Und Patrick erinnert sich an ein Spiel mit René aus Kindertagen…
Raoul Biltgen lässt die Gedanken von Schmidt, und nun ist es egal, welcher damit gemeint ist, wie die Laserblitze im gedruckten Orbit herumgeistern. Straffe Dialoge, die nicht viel preisgeben, aber dafür umso mehr die Spannung anheizen. Was? Wie? Warum? Werden bei ihm zu Was! Wie! Darum! Ein herrenloses Floß auf einem tosenden Fluss ist dagegen geradlinig unterwegs. Wien als Austragungsort todessehnsüchtiger Skurrilitäten ist wie gemalt für die schwarzhumorige Krimipersiflage „Schmidt ist tot“. Lachkrämpfe inklusive. Raoul Biltgen ist der Meister der Ein(wort-)sätze. Ehe man sich versieht, vertauscht man Fragesteller mit Antwortgeber und beginnt noch einmal von vorn. Und immer wieder entdeckt man neue Aspekte im Spiel von echten Begegnungen und gedachter Erinnerung. Wer sich durch das Netz aus Lügen und Halbwahrheiten durchgekämpft hat, wird mit einer einzigartigen Geschichte belohnt. 

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Blausterns avatar

Rezension zu "Schmidt ist tot" von Raoul Biltgen

Schmidt ist tot
Blausternvor einem Jahr

Patrick Schmidt ist Lehrer und gerade wegen einer Erkältung krankgeschrieben, als er von einem Polizisten Müller aus Wien einen Anruf erhält. Dieser teilt ihm mit, dass sein Bruder René verstorben ist und er zur Bestattung erwartet wird. Doch Patrick glaubt es nicht, hält es für einen Scherz, da sein Bruder dafür bekannt ist. Er fährt trotzdem nach Wien und erfährt vor Ort, dass René ein Terrorist gewesen sein und Selbstmord begangen haben soll. Das ist nun wirklich unglaublich, und seine ehemalige Freundin Engl wiederlegt dieses auch. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach der Wahrheit und geraten so ins Visier der Verbrecher.
Der Krimi ist spannend und völlig anders, äußerst ungewöhnlich auch vom Schreibstil her. Dieser ist eher kurz gehalten, aber völlig treffend, hauptsächlich die Dialoge. Man muss sich erst einmal dran gewöhnen, dann aber fühlt man sich mittendrin. Es wird nicht nur der Fall aufgerollt, sondern auch die Familiengeschichte der beiden Brüder. Nach und nach lernen wir durch die Erinnerungen an Kindheit und Jugend von Patrick die beiden immer besser kennen, und Patrick hatte eigentlich kaum etwas mit seinem Bruder zu tun. Die Wahrheit wird gelüftet, und diese ist erschreckend, da sie auch so realistisch sein kann. Spannung gibt es bis zuletzt durch all die Hindernisse und überraschenden Wendungen.

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D

Rezension zu "Schmidt ist tot" von Raoul Biltgen

gute Geschichte
dru07vor einem Jahr

Eines Tages ruft die Wiener Polizei bei Schmidt Patrick an und teilt ihm mit, dass sein Bruder René verstorben ist. Da René ein alter Scherzbold ist, glaubt Patrick es nicht, fährt aber trotzdem nach Wien. Doch kaum in Wien angekommen, läuft alles anders als Patrick es gedacht hätte. Er wird nicht nur von der Polizei beschatten, diese behauptet auch, dass René ein Waffenhändler und Terrorist gewesen sein soll und im Gefängnis Selbstmord begangen hat. Patrick will der Sache auf den Grund gehen und trifft dabei auf Frau Engel, die Ex-Freundin seines Bruders, die auch nicht an die Geschichte glaubt. Beide versuchen der Wahrheit auf die Spur zu kommen.

 

Die Geschichte hat mir gut gefallen, doch leider bin ich mit dem Schreibstil einfach nicht zu recht gekommen. Das Buch hatte seine Höhen und Tiefen und war aufgrund der Geschichte spannend. Ich musste daher einfach wissen, wie alles zusammen hängt und wie es ausgehen wird. War René wirklich das was die Polizei von ihm behauptet hat oder wollten sie ihm bloß alles in die Schuhe schieben? Schafft es Patrick mit Engel´s Hilfe der Wahrheit auf die Spur zu kommen? Leider kann ich aufgrund des Schreibstils nur 3 von 5* vergeben.

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Gespräche aus der Community

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raoulbs avatar
Liebe Leserinnen und Leser,
ich freu mich ungemein, meinen neuen Roman "Schmidt ist tot" vorstellen zu können. Und deswegen möchte ich die Gelegenheit nutzen, euch daran teilhaben zu lassen. Und natürlich auch, eure Meinungen dazu zu hören. Denn was ist ein Autor, wenn er keine Ahnung hat, was die Leserinnen und Leser von dem halten, was er so schreibt ...
Der Verlag Wortreich stellt 10 Exemplare des Romans als Hardcover zur Verfügung. Zusätzlich können auch noch Ebooks vergeben werden! Wenn ihr euch also bewerbt, an der Leserunde teilzunehmen, schreibt bitte dazu, ob ihr Hardcover oder Ebook wollt, oder ob es euch egal ist. 

Und jetzt zum Buch, damit ihr einschätzen könnt, worauf ihr euch einlasst ...
Als Schmidt Patrick eines Tages einen Anruf von der Wiener Polizei bekommt, die ihn vom Tod seines Bruders René unterrichtet – glaubt er es nicht. Schmidt René nämlich ist ein Scherzbold und hat bestimmt wieder einen seiner geschmacklosen Späße inszeniert. Um gute Miene zum bösen Spiel zu machen, erklärt sich der Luxemburger bereit, nach Wien zu kommen. Hier jedoch verläuft alles ganz anders als geplant. Nicht nur, dass er von der Polizei beschattet wird, erfährt er nun auch, dass sein Bruder ein Waffenhändler und Terrorist gewesen sein soll – und im Gefängnis Selbstmord begangen hat. Doch wer sind hier die wahren Verbrecher? Was weiß die rätselhafte junge Frau, die sich „Engl“ nennt? Und welches Geheimnis hat René tatsächlich mit in sein Grab genommen? - In atemberaubendem Tempo jagt Krimiexperte Biltgen seinen Protagonisten durch einen abgründigen Fall – während es ihm gleichzeitig gelingt, sensibel die Geschichte eines ungleichen Brüderpaars zu erzählen.

Mehr zu mir erfahrt ihr auf meiner website www.raoulbiltgen.com Dort gibt es auch einen trailer zu sehen. 

Und natürlich gibt es auch auf der Seite des Verlags Wortreich einiges an Infos (unter anderem eine Leseprobe): verlag-wortreich.at 

Ich freu mich auf euch!
Raoul
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IngridSchmitzs avatar
Als Herausgeberin und Autorin setze ich meine kriminell-kulinarische Länderreise fort. Nach Italien, Frankreich, England-Irland-Schottland und Spanien folgt nun Griechenland. Der noch druckfrische Hardcover-Geschenkband ist vor wenigen Tagen im Verlag der Griechenland-Zeitung erschienen.
Klappentext:Griechenland ist immer schön, aber immer auch spannend und „schmackhaft“. Das beweist diese Anthologie mit 16 Kurzkrimis, die mit 16 köstlichen Rezepten garniert sind. Mal spielen die Geschichten auf Antiparos, mal auf Kos, mal auf Paros. Subtil, spannend, ketzerisch und unterhaltsam widmen sich die Autorinnen und Autoren u. a. den Themen Liebe, Politik, Verbrechen, Leidenschaft oder Verrat. Spielerisch weben sie so manch interessante Facette der griechischen Gegenwart, Vergangenheit sowie der Mentalität in die Krimis ein. Jeder einzelne davon ist ein delikater Happen für Gourmets dieses Genres.

Auch diesmal habe ich wieder preisgekrönte und preisverdächtige Autorinnen und Autoren für meine Kriminalanthologie gewinnen können, als da sind: Raoul Biltgen, Nessa Altura, Klaus Stickelbroeck, Heidi Moor-Blank, Niklaus Schmid, Renate Müller-Piper, Regina Schleheck, Jutta Motz, Isabella Archan, Marcus Imbsweiler, Wolfgang Kemmer, Gabriele Keiser, Günther Zäuner, Jens Luckwaldt, Ina Coelen-Simeonidis und Ingrid Schmitz


Bedingung: Jeder Gewinner muss natürlich wie immer eine mindestens zehnzeilige Rezension dazu schreiben und sie bei Lovelybooks, Amazon, Weltbild, Thalia und/oder ähnl. öffentlichen Plattformen veröffentlichen.  
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raoulbs avatar
Liebe Leserinnen und Leser,
passend zum derzeitigen Wetter möchte ich euch einladen, an einer Leserunde zu meinem jüngst erschienenen Roman JAHRHUNDERTSOMMER teilzunehmen. Der Verlag Wortreich stellt 7 Exemplare (hard cover) zur Verfügung. Also: mit kühlem Getränk in den Schatten und vielleicht sogar die Füße ins Wasser, und die Hitze auf Papier genießen.

JAHRHUNDERTSOMMER ist zugleich mein 6 Buch und mein Debutroman. Geschrieben habe ich ihn nämlich in einer ersten Fassung bereits im sehr sehr heißen Sommer 2003, und dann blieb er über Jahre in der Schublade. Wieder hervorgekramt, überarbeitet und angepasst, hat er dann seinen Weg doch noch zu einem Verlag, in die Druckerei, von da in die Buchhandlungen und, wie ich hoffe, bald in eure Hände gefunden. Aufgrund dieser langen Geschichte, die dieses neue Buch also bereits auf dem Buckel hat, interessieren mich eure Meinungen umso mehr.

Worum es geht:

Der Verlag beschreibt es so: Zwei heiße Sommer. Zwei Leben, je eines auf jeder Seite einer hauchdünnen Linie. Zwei Städte, Bregenz und Wien. Ein Protagonist, oszillierend zwischen Lebenslust und Todessehnsucht. Wir begleiten ihn auf einer Reise, die nicht nur räumlicher Natur ist, sondern auch innerer. Begleiten ihn dabei, wie ihn eine Liebe auf den ersten Blick an den Rand des Aushaltbaren bringt. Diesen Roman als Liebesgeschichte zu beschreiben, würde ihm wohl nur zu einem Teil gerecht werden. Was ist Liebe? Und: Macht die Liebe glücklich? Die Geschichte eines Mannes, zweier Frauen und der verzweifelten Suche nach einem Ausweg.

Ich möchte noch dieses hinzufügen: Ein Mann kauft sich eine Waffe. Aus Verzweiflung. Weil sie nicht mehr da ist. Ein Mann verliebt sich. Unsterblich. Weil sie die Eine ist. Und so lacht wie niemand sonst. Zwei Geschichten, die eine sind, gleichzeitig erzählt, im wahrsten Sinne zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt hin und her schwankend. Die Geschichte der einen großen Liebe und der noch viel größeren Sehnsucht danach. 


Es ist meine erste Leserunde auf lovelybooks, und ich bin schon sehr gespannt, was alles passieren wird. Wenn also noch was unklar ist, wenn ich auf was Wichtiges vergessen habe, zögert nicht zu fragen.

Hoffentlich bis bald
Raoul
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Zusätzliche Informationen

Raoul Biltgen wurde am 01. Juli 1974 in Esch/Alzette (Luxemburg) geboren.

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